Weniger Ablenkung

Die leichte Abkühlung ist gut fürs Arbeiten. Die Konzentration ist dann irgendwie besser. Vielleicht weil das Licht und die Reize der Landschaft weniger hervortreten und insofern ablenken. Dennoch wünsche ich mir einen lichtreichen Mai und wieder mehr Wärme, die für das Gedeihen unserer Pflanzen rund ums Haus, die frisch eingepflanzten Blumen und die weitere Entwicklung der Baumblätter und -triebe von Vorteil wären. Dann werde ich auch meine fotografischen Serien wieder aufgreifen und hoffentlich meine Portfolio um eindrucksvolle Motive erweitern können. Soweit die Zeit neben den vielen Kreativprojekten es zulässt.

Chilischoten

Am Abend habe ich die vier scharfen Chilis eingepflanzt. V. hatte sie gestern mitgebracht, weil er wohl davon ausgeht, dass die selbst gesäten nichts mehr werden. Aber ich halte das durchaus für möglich. Die ersten Keimlinge sind schon zu sehen. Und wenn die Sonne wieder kommt, könnten die auch kräftig wachsen. Möglicherweise haben wir dann im Sommer jede Menge Chilischoten zur Verfügung. Das macht fast genauso viel Freude wie das setzen kleiner Bäumchen. Zudem ist der Erfolg früher erkennbar. Nun hoffe ich nur noch, dass die Schoten später auch tatsächlich scharf sind. Die letzten waren es nur anfänglich und verloren dann im Laufe der Monate ihre Schärfe in Richtung normaler Paprika.

Das Licht tut gut

Wieder ein herrlicher Frühlingstag mit sehr viel Licht. Aber leider sind Montage zum Erkunden der Landschaft nicht so günstig. So hoffe ich, während der Woche wenigstens in der Mittagszeit wieder mehr vom Grünen und Blühen der Bäume in der Umgebung erleben zu können. Heute hat es nur für einen kurzen Gang gereicht. Aber die Sonne begleitet mich dennoch den ganzen Tag und beflügelt meine kreative Arbeit.

Ungewöhnliche Pflanzenentwicklung

Zuletzt dachte ich ja, es seien bloß Vorfeigen, die nach einiger Zeit wieder abfallen. Aber die grünen Früchte sind schon so groß, dass es sich eigentlich nur um richtige handeln kann. Unglaublich um diese frühe Zeit im Jahr, wie überhaupt Vieles in der Entwicklung der Pflanzen dieses Jahr ganz ungewöhnlich verläuft. Auch andere Bäume sind schon sehr früh zur Blüte gekommen, oder zum Blattaustrieb. Mit der Folge, dass Blüten oder junge Blätter den Frostnächten der Eisheiligen zum Opfer fallen. Für den Maulbeerbaum oben am Bienenhaus hat V. das schon berichtet. Und um die noch ganz zarten Blätter des jungen Walnussbaums in unserem Garten muss man sich wohl auch noch einige Zeit sorgen. Solche Frostschocks können bei ansonsten sehr günstigen Bedingungen dann doch zu einer Verlangsamung führen und den Vorsprung wieder zunichte machen. Ich hoffe aber, dass es sich in Grenzen hält und vor allem die Obstgehölze im Sommer und Herbst auch reichlich Frucht tragen werden.

Gartenfröhlichkeit

Das Armband war die richtige Arbeit für diesen Tag. Der Großteil war zu Mittag schon erledigt, so dass am Nachmittag nur noch das Kantenschleifen anstand. Trotz der überwiegenden Kühle war es doch schön, an der frischen Luft zu arbeiten. Und die Fröhlichkeit der Amseln ist ohnehin zu dieser Zeit ansteckend. Den Rest der Efeuhecke, der mir beim letzten Mal unzugänglich war, habe ich später auch noch beschnitten. Jetzt ist der Bewuchs wieder so gebändigt, dass die Stabilität insgesamt nicht gefährdet sein dürfte. Bei dem Wetter wird es aber sicher noch 2-3 Mal in diesem Jahr notwendig werden. Egal, der Efeu ist mir sehr wichtig. Ich finde, er macht die Einfahrt schon lebendig. Ohne solche lebenden Elemente würde einfach etwas fehlen. Fast viertel vor Acht abends und die tiefstehende Sonne scheint hier ins Fenster so wunderbar warm und hell, dass ich mich auf den Sonntag und eine hoffentlich stabile Fortsetzung des Frühlings in der kommenden Woche freue.

Alles wächst gut an

Übers Wochenende erst noch einmal etwas kühler, aber dann geht es bestimmt wieder bergauf mit dem Frühlingswetter. Ich hoffe, bei der Armbandarbeit morgen (Feigenbaum) werde ich beim Sitzen nicht frieren. Notfalls packe ich mich gut ein. Und Felix wird mich mit seinem Gesang sicher zwischendurch unterhalten und mich die ansonsten ausgeprägte Ruhe genießen lassen. Nach dem Regen müssten jetzt unsere frisch eingepflanzten Blumen auch kräftig anwachsen und weiter aufblühen. Auch bei den Chilis scheint sich etwas zu bewegen. Ginkgo und Walnussbaum breiten jetzt mit höherem Tempo ihre Blätter aus. Und der Feigenbaum hält sich erstaunlich und konstant gut. Sieht trotz der vielen Schäden richtig gesund aus. Gespannt bin ich, ob die Feigenfrüchte, die jetzt schon am Baum zu sehen sind, weiter wachsen, oder ob es sich um Vorfeigen handelt, die doch sehr bald wieder nutzlos abfallen. Wenn ersteres zutreffen sollte, scheint eine Ernte in diesem Jahr doch sehr wahrscheinlich.

Untypischer Feiertag

Ein 1. Mai, der verschiedener von der Idealvorstellung des Feiertags nicht gewesen sein könnte. Überhaupt kein Frühlingswetter, stattdessen der erste richtige Dauerstarkregen der letzten Wochen. Ich hoffe, damit ist das jetzt auch mal erledigt, nachdem sich alle schon lange über die Trockenheit der Erde und den Wassermangel für die Pflanzen beschweren. Für die Ausflugwilligen war das natürlich heute ein Reinfall. Aber die erzwungene Ruhe hatte natürlich auch etwas für sich. Vielleicht seit längerem einmal wieder Gelegenheit, wirklich feiertägliche Ruhe zu erleben. Und das haben wir dann auch ziemlich ausgenutzt. Die Lektüre am Nachmittag, die sich in meinem Bäume-Planeten-Buch nun tatsächlich mit dem Zusammenhang beschäftigt, war sehr anregend. Das Thema verspricht aber schwierig zu werden. Da sind dann noch einige Ruhetag mehr notwendig, um die neu entdeckten Zusammenhänge so richtig zu durchdringen.

Idealverteilung als Wunsch

Merkwürdige Temperaturwechsel während des Tages kennzeichnen diese Tage. Jetzt zum Ende hin richtiges Aprilwetter. Aber die warmen Anteile daran weisen auch schon in Richtung des Mais, der in den letzten Jahren immer zu den sonnenreichsten Monaten des Jahres gehörte. Insgesamt eine gute Sonnenstundenbilanz für das erste Jahresdrittel. So kann es gerne weitergehen. Wenn die Bäume soviel Licht aufnehmen, wird es wohl auch ein gutes Wachstumsjahr. Ausreichend Feuchtigkeit zwischendurch darf dabei allerdings nicht fehlen, sondern stellen sich über den Hochsommer Hitzeschäden ein. Es ist diese Idealverteilung, die wir und die Pflanzen sich wünschen, und die dennoch nie ganz so eintritt. Hoffen wir auf einen schönes, lichtreiches Restjahr ohne allzu viele Ausreißer und erste Recht ohne Katastrophen auf Grund von Klimaextremen.

Unangenehmes verschieben

Ein seltsames, aber immer wieder kehrendes Phänomen: Vor Feiertagen, die Mitten in der Woche liegen und eine verlängertes Wochenende nahelegen, scheinen die meisten Menschen in anderen Sphären zu schweben. Es ist, als ob sämtliche Konsequenz beiseite geschoben, Unangenehmes erst einmal auf die Zeit nach dem Wochenende verschoben wird. Ein wohl ausgeprägtes Bedürfnis nach einer Auszeit, das scheint sich besonders deutlich im Frühling bemerkbar zu machen. Ein Gutes hat das. Es ist dann eher einmal möglich, die landschaftlichen Reize intensiver zu beobachten, denn die Kommunikation ist eher zurückgefahren, die meisten mit sich selbst beschäftigt. Das gibt Raum für die Orientierung in der Landschaft, an den Bäumen, blühenden und grünenden Pflanzen und Tieren. Ich hoffe, diese Feiertagsunterbrechungen legen kreative Potenziale und Energie frei, die anschließend genutzt werden können.

Neue Motivserien sind aufgeschoben

Das Objektivthema lässt mich immer noch nicht los. Ohne dass ich zu einem wirklichen Ergebnis gekommen wäre. Aber solche Dinge wollen auch gut überlegt sein. So warte ich auf den Moment, in dem mir die Entscheidung wirklich schlüssig und richtig erscheint. Die laufenden Projekt halten mich derzeit ohnehin davon ab, neue Exkursionen durchzuführen und meine Motivserien auszubauen. Na ja, auch die Witterung spielt bei der gegenwärtigen Dauerwolkendecke nicht mit. Die Sonne wird sicher zurückkehren und die Bäume werden sich nach dieser Erholungsphase umso wuchsfreudiger, grüner und blühender zeigen. Vielleicht kehrt dann auf breiter Front wieder die gewohnte Aufmerksamkeit für die Wunder der Natur zurück.

Zwischenerholung

Das gegenwärtige Zwischentief bringt den Pflanzen ein wenig Erholung. Für unsere neu eingepflanzten Blumensamen ist das vor allem gut, auch für die Chilis, die schon seit 10 Tagen aufs Keimen warten. Und auch die Bäume werden das Mehr an Wasserzufuhr begrüßen und ihren ohnehin kräftigen Wachstumsschub in den kommenden Wochen gestärkt fortsetzen. Nach dem Arbeitssamstag gestern habe ich selbst ebenfalls die dichte Wolkendecke draußen zum Rückzug genutzt und mich auf aufgeschobene Lektüre konzentriert. Genau der richtige Abschluss dieser Frühlingswoche.

Neue fotografische Möglichkeiten erkunden

In den letzten Jahren war es immer genau diese Jahreszeit, in der ich mit der Vergrößerung meiner Fotoausstattung geliebäugelt habe. So auch dieses Jahr. Es wäre schon schön, das Brennweitenspektrum und damit die Anwendungs- und Motivmöglichkeiten in Richtung Weitwinkel zu erweitern. Denn ich merke schon länger, dass die jahrelange Fokussierung auf Nahaufnahmen die Vielseitigkeit doch einschränkt. Und das Fotografieren im Telebereich ist trotz der guten Erfahrungen mit dem Tamron 150-600mm doch nicht so ganz mein Fall. Demgegenüber gibt es Linsen, die Weitwinkelfunktion mit der Möglichkeit dramatischer Bildeffekte auch im Nahbereich kombinieren. Das könnte für mein Themenspektrum, Naturmakros von Bäumen, Holz- und Oberflächenstrukturen, eine Bereicherung darstellen. Auch könnten inszenierte Motive zur stimmungsvollen Illustration eines Themas damit leichter umgesetzt werden. So ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass ich tatsächlich die Gelegenheit ergreife.

Gartensaison ist in Gang gekommen

Das Klima ist prima für die Gartenarbeit. Am Abend haben wir eine Reihe weiterer Blumen eingepflanzt, verschiedene Töpfe, Kästen und Tröge für weitere Pflanzungen vorbereitet und auch schon die Wicken und Sonnenblumen gesetzt. Darauf freue ich mich besonders, da man ihre Vertikalentwicklung so schön im Zeitverlauf beobachten kann und damit das Wachsen bewusster vor Augen hat. Auch die drei überlebenden Gleditschien habe ich umgesetzt, in größere Töpfe, da sie ja inzwischen doch schon bis zu 50 cm hoch sind und der kleine Topf wohl nicht mehr ausreichend war, die zahlreicher und dichter werdenden Wurzeln aufzunehmen. Ich hoffe sehr, sie werden endlich den entscheidenden Wachstumsschub hinlegen, nachdem sie den milden Winter erstmals im Freien überstanden haben. Auch wenn jetzt erst Mal ein wenig Regen kommen soll, die Gartensaison ist doch schon in vollem Gange und es macht uns Freude, uns wieder mehr im Freien aufzuhalten und zu arbeiten.

Konstantes Blühen

Schön, dass das Blühen jetzt so konstant ist. V. freut sich besonders, da die Bienen in diesen Tagen wie von Sinnen Honig nach Hause bringen. Etwas Regen zwischendurch wäre zwar noch besser, aber zu viel davon kann die Blüte natürlich auch gefährden. Ich hoffe, dass auf diesem Wege eine ordentliche Frühtracht zusammenkommt und Vs ganze Bemühungen auch endlich wieder fruchten. Heute habe ich mich wieder an einem Makro der Weißdornblüte versucht, aber die Bilder noch nicht durchgesehen. Es ist sehr schwer, diese kleinen Blüten anschaulich und technisch einwandfrei festzuhalten. Morgen stelle ich die besten Ergebnisse hier vor.

Grüne Frühlingslandschaft

So viele Anknüpfungspunkte nach den Feiertagen haben mich heute ganz und gar vom Mittagsspaziergang abgehalten. Immerhin bei der Fahrt in die Stadt konnte ich sehen, dass der Frühling nicht mehr wegzuradieren ist. Die Baumlandschaft hat sich jetzt so entwickelt, dass sich das Blühen und Grünen bei immer mehr Arten überschneidet und im Gesamten das Bild einer grünen Landschaft vermittelt. Wenn dann noch die Sonne durchkommt, sind die Menschen gleich in ganz anderer Stimmung. Ich hoffe, das wird zu ihrer Gesundung beitragen und dazu, dass Kommunikationen wieder flüssiger und produktiver zu gestalten sind. Das wäre nach den Erfahrungen der letzten Monate ein Segen.

Baumblütenimpressionen zu Ostern

Frühlingshafte Baumblütenimpressionen
Frühlingshafte Baumblütenimpressionen
Frühlingshafte Baumblütenimpressionen
Das Licht dieser Ostertage hat die Symbolik des Festes sehr schön untermalt. Denn die Landschaft zeigt sich sehr frühlingshaft. Gerade in den letzten beiden Tagen sind neue Blüten hinzugekommen. Heute konnte ich neben den in voller Blüte stehenden Weiden vor allem die Kätzchen des Nussbaums und die schönen weiß-rosafarbenen Weißdornblüten beobachten. Nun ging es also doch schon schneller mit dem Weißdorn. Erfahrungsgemäß in unserer Gegend eine der besten Honigweiden. So hoffe ich, dass der Ertrag gut ausfallen wird. Nicht nur wegen des Honigs selbst, auch um Vs in den vergangenen Jahren doch gewachsenen Frust wegen seiner Verluste endlich einmal in gegenteiliger Richtung aufzulösen.

Eine phänomenologische Sicht der Bäume

Ein Ostersonntag ganz nach meinem Geschmack: Ruhig, ohne Hektik, einfach den Feiertag wirken lassen und seine Bedeutung im Bewusstsein halten. Die Sonne am früheren Vormittag hat auch perfekt gepasst, leider ist sie dann für den Rest des Tages einer dauerhaften Wolkendecke gewichen. Ich denke, auch M. und V. haben diesen ruhigen Feiertag genossen und freuen sich mit mir auf die Verlängerung. J. und W. haben ihr vermisstes Nest nun doch noch gefunden, auch für sie eine willkommene Auszeit und für W. Gelegenheit, der alten Heimat eine Stippvisite abzustatten. Ich freue mich, meine Lektüre der ,,Bäume und Planten“ fortgesetzt und diesen phänomenologisch geprägten Text über das Wesen bestimmter Baumarten gelesen zu haben, die in den sieben Säulen des abgebrannten Goetheanums repräsentiert waren. Die sehr an die Steinersche Art der Betrachtung und des tiefen Erlebens natürlicher Prozesse und Wesen erinnernde Darstellung beeindruckt mich sehr. Vielleicht werde ich aus dieser Systematik eine neue Art Holzarmbänder entwickeln, die wiederum ein Ganzes abdecken, ähnlich wie der Baumkreis.

Gartenaussichten

Nun habe ich die Schaukel zum zweiten Mal gestrichen. Auch wenn die Oberfläche des Eisengestänges jetzt ziemlich holprig wirkt, strahlt die Schaukel doch wieder in ihrem ursprünglichen Weiß. Ein durchaus erfreulicher Anblick und ein echter Gewinn für die kommende Gartensaison. Am meisten wird natürlich V. sie nutzen, aber im Blickfeld haben wir alle sie. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die übrigen Sitzgelegenheiten und dass es noch etwas beständiger und wärmer wird. Dann wird der Blick in Richtung der blühenden und grünenden Bäume und Sträucher, später auf die Sommerblumen und Weinreben von einer bequemen Sitzposition aus möglich sein.

Hoffnungsvoller Karfreitag

In der etwas klimabegünstigteren Ecke von Rheinland-Pfalz, in der J. und W. zu Hause sind, ist die Baumblüte schon etwas weiter. Dort blüht bereits der Weißdorn, der bisher hier noch keine Blütenknospen erkennen lässt. Für V. und die diesjährige Honigernte ist es allerdings von Vorteil, wenn sich das bei uns etwas verzögert zeigt, da die Völker erst im Laufe des Sommers erstarken. Ich glaube, der Wetterkundige, der vor einigen Monaten einen verregneten Sommer vorausgesagt hat, wird nicht Recht behalten. Das Frühjahr ist schon stabiler, als wir das zuletzt gewohnt waren. Und ich glaube, dass sich ein ebenso erfreulicher Sommer anschließen wird. Insgesamt hatte dieser Karfreitag nicht die bedrückende Ausstrahlung, die er seiner Bedeutung entsprechend tatsächlich häufig in klimatischen Außen gezeigt hat. Es war einer, der für mich die Hoffnungssymbolik des Osterfestes bereits vorwegnehmen konnte, diese latent bereits ins ich trug. Ich wünsche mir viele solcher Karwochen, auch in übertragener Bedeutung außerhalb der Osterzeit.

Apfelblüte als Frühlings- und Ostersymbol

M. hat heute wohl die letzten Grußkarten aufgebraucht, die wir noch auf Lager hatten. Es waren Apfelblüten- und Heckenrosenfotografien, die ich vor Jahren bereits habe auf Fotopapier abziehen lassen. Einige davon haben wir heute überlebt, was gut war, denn die Hasenkarten sind uns inzwischen ausgegangen. So konnten die frühlingshaften Motive aus der Natur die Rolle der österlichen Symbolbringer übernehmen. Im Fall der Heckenrosenblüte war das zwar nicht ganz korrekt, da die ja eigentlich erst im Hochsommer blüht, aber die Lichtstimmung der Fotografie passt doch sehr gut auch zum Frühling. Nun werde ich das Grußkartenlager wohl auffüllen müssen. Genügend schöne Fotogrundlagen habe ich zur Verfügung. Nur eine Auswahl muss noch getroffen und die einzelnen Formate müssen eben noch ausgedruckt werden. Ich bin froh, dass ich neben diesen Grüßen anlässlich des Osterfestes auch eine Reihe wichtiger Agenturprojekte weiterentwickeln oder auf den Weg bringen konnte.

Toller Sonnentag

Das war der bisher beste Sonnentag. Es macht Freude, bereits um die Mittagszeit die gute Sonnenstundenquote zu sehen und von daher auf den Verlauf des ganzen Tages zu schließen. Morgen wird sich dieses schöne Lichtwetter noch fortsetzen und dann werden wir wohl, als ob es der Symbolik mehr bedurft hätte, am Karfreitag einen eher wechselhaften, weniger lichtreichen Tag erleben. Die Bäume werden das so bereitwillig aufnehmen wie die Sonne dieser Tage, denn etwas mehr Feuchtigkeit wird das Wachstum, das Austreiben, Blätter und Blüten Bilden natürlich beschleunigen. Für die Landwirtschaft ist es erst recht von Vorteil. So freue ich mich nach dem hoffentlich kurzen Intermezzo auf eine Rückkehr des Frühlings an den Osterfeiertagen.

Hasengrußkarten

Nun habe ich eines der Hasenbilder doch bei fotolia angeboten und bin sehr gespannt, ob es angenommen wird. Das fotografische Motiv hatte ich zuvor freigestellt, vor einen hellgrünen Background gesetzt und mit ,,Frohe Ostern“ beschriftet. Solche fertigen Kartenvorlagen sind in den Portfolios immer wieder zu finden und für den Nutzer ja auch sehr praktisch. Die eigens erstellten Ostergrußkarten mit einer Variante dieses Motivs finde ich sehr gelungen und werden in ihrer leicht verspielten Darstellungsqualität sicher auch die Adressaten zu einem Schmunzeln veranlassen. Nun denke ich noch daran, die beiden künstlerischen Zedernholzeier fotografisch festzuhalten. Vielleicht lässt sich daraus auch noch ein Kartenmotiv gewinnen, vielleicht schon für Ostern 2015.

Alles für Ostern

Wieder ein Tag, der fast gänzlich der Vorbereitung von Ostern gewidmet war. Immerhin hat M. jetzt die gewünschten Grußkarten. Und ich habe meine Sammlung mit österlichen Fotomotiven wieder um einige Bilder erweitert. In den nächsten Tagen kommen noch die Hasen im Korb mit dazu, die mir einfach zu gut gefallen. Da hatte M. einen sehr schönen Einfall. Bei der Durchsicht der aktuellen Auswahl österlicher Illustrationen bei fotolia habe ich gesehen, dass enorm viel Material zum Thema vorhanden ist. Und dass die Fotografen in diesem Bereich enorm kreativ sind. So viel auch technisch erstklassiges Material, dass man sich kaum vorstellen kann, noch eine Lücke ausfüllen zu können oder zu müssen. So werde ich meine Energien im Frühjahr wohl wieder auf meine Kernthemen, Bäume, Holz und Texturen lenken und meine Sammlung in diesem Feld ausweiten. Das macht mit zunehmendem Licht auch am meisten Freude.

Gesegnete Palmzweige

Eine schöne Palmsonntagsmesse, in der der Pfarrer vor allem die Kinder an die Bedeutung des Festes und seine Symbolik erinnert hat. Die Palmzweige, die ich gestern Abend an unserem Strauch geschnitten und vorsortiert hatten, wurden gesegnet und ich habe sie im Anschluss hinter alle Türkreuzen im Haus gesteckt. M. hatte die alten Zweige teilweise schon entfernt, die übrigen habe ich dann ausgetauscht. Ich freue mich nach diesem ruhigen Palmsonntag auf die Karwoche und hoffe, ebenso viel Vorbereitung auf die Feiertage wie lebendiges Engagement zu erfahren.

Erfolgreicher Gartenarbeitstag

An diesem angenehm temperierten und sonnigen Tag haben wir einiges rund ums Haus realisieren können. Die große Frühjahrssäuberung der Wege, einige Pflanzaktionen, jede Menge Aufräumen und – man glaubt es kaum – das Streichen der Hollywood-Schaukel. Letzteres ein Thema seit Jahren, aber nie realisiert. Jetzt habe ich mich aufgerafft und einen ersten grundierenden Anstrich auf die alte abgeblätterte Schicht gegeben. Vorher etwas angeschliffen. Das wird im Ergebnis zwar nicht die tollste Optik ergeben, aber die ganze Lackierung abschleifen wäre ein Riesending, das einfach zu aufwändig ist. So übertünchen wir eben mit einer geeigneten Farbe den alten Überzug. In ein paar Tagen muss noch ein zweiter Anstrich folgen. Danach sollten wir doch einige Jahre Ruhe haben – und einen schöneren Anblick der Schaukel, die immerhin jedes Jahr ca. sechs Monate im Einsatz ist. Ich freue mich, dass sich der Garten jetzt schon sehr munter zeigt. Der Ginkgo, der Feigenbaum und sogar die Gleditschien zeigen schon die ersten feinen Blättchen. Der Nashi ist in voller Blüte und auch das Efeu und der Buchs erfreuen sich des Lebens. Nun haben wir auch noch die beiden Wandelröschenstöcke aus dem Kellerquartier hervorgeholt und neu eingetopft. Die werden jetzt eine ganze Weile benötigen, um den neuen Anlauf hinzukriegen, beschenken uns dann aber bis in den Spätherbst hinein mit einer scheinbar nicht enden wollenden bunten Blütenpracht. Ich denke, dass der ältere Stock auch dieses Jahr wieder gut austreiben wird. Der Beginn des Jahres und das frühe Einsetzen der Wachstumsperiode bieten gute Voraussetzungen.

Lichte Baumblütenpracht

Die strahlend weißen Blütenstände der Traubenkirschen beeindrucken mich zu dieser Zeit am meisten. Aber auch die Apfelblüte mit ihrem Hauch von Rosa im Weiß steht für mich stellvertretend für diese vegetative Aufbruchzeit im Jahr. Beim Spaziergang gestern sind ganz schöne Aufnahmen entstanden, die wegen der Helligkeit meist stabil geraten sind und dann das Licht besonders eindrücklich einfangen:
Traubenkirschenblüte
Traubenkirschenblüte
Traubenkirschenblüte
Traubenkirschenblüte

Frühlingshafte Baumwelt

Es ist doch einfach schön, dass der April seine legendäre Wechselhaftigkeit in diesem Jahr ganz gut zurückhält. Ich Schnitt, wie auch heute wieder, überwiegen doch die Sonne und zumindest nachmittags sehr angenehme Temperaturen. Beim Spaziergang heute hat sich dann auch die Baumwelt von einer wirklich frühlingshaften Seite gezeigt. Besonders der Ahorn mit seinen sich ausbreitenden gelbgrünen Blüten und die Traubenkirschen strahlen diese herrlich hellen und frischen Farben ab. Und auch der Schneeball und die Schwedischen Mehlbeeren beginnen mit der Blüte. Bald schon wird sich vervielfachen, bis alle Bäume in ihren neuen Wachstumszyklus gefunden haben.

Grüner als zuletzt

Die Osterhasenfotos für neue Ostergruß-Karten müssen noch bis zum Wochenende warten. Derzeit ist noch zu vieles aufzuarbeiten, zudem ist das Wetter wechselhaft. Deshalb kommt die Fotografie zurzeit etwas zu kurz. Ich will dennoch dranbleiben, um den derzeitigen Schwung mitzunehmen. Wahrscheinlich werden wir in ein paar Tagen die große Frühjahrssäuberung rund ums Haus durchführen. Danach können wir uns wieder regelmäßig draußen aufhalten und unsere gerade ergrünenden Gartenbäume und die anderen Pflanzen betrachten. Die Amseln sind zurzeit auch recht munter, so dass ich mir durchaus eine schöne Gartensaison vorstellen kann, in etwa so wie im vorletzten Jahr, als ich wochenlang dem originellen Gesang der Amsel Felix lauschen konnte, bei meist sehr schönem Sonnenwetter. Also könnte das ein grüneres Jahr als zuletzt werden, das hoffentlich auch die Aufmerksamkeit der Menschen wieder stärker auf die fantastischen Formen und den Symbolgehalt der Bäume lenkt.

Kreative Inselzeit

Es scheint, die Menschen warten schon auf die Osterfeiertage. Dieses Jahr wollen sie die Feiertage anscheinend schon im Voraus verlängern. Jedenfalls ist die Unentschlossenheit derzeit sehr ausgeprägt, irgendwie fehlt der Mut, Neues anzugehen. Auch die Lust am Innovativen scheint getrübt. Seltsam, ich nutze gerade diese Phase im Außen, um selbst das Gegenteil zu praktizieren, und fühle mich mit dieser Inselsituation ganz gut. Das schafft eine Art kreativen Freiraum, an den man später, wenn denn wieder ,,Normalität“ eingetreten ist, ganz gut anknüpfen lässt. Denn zum Fortschritt gehört immer auch, sich von Zeit zu Zeit mit Experimentellem zu beschäftigen. Ich freue mich, dass das für mich aus einer Mischung bestehen kann. Die ist zusammengesetzt aus meiner Arbeit an der Basis des Naturgegebenen, in der Arbeit mit Holz und dem Thema Baum. Und auf der anderen Seite stehen eben die scheinbar weit davon entfernten computertechnischen Entwicklungen, die mich sehr umtreiben und in denen meine Fähigkeiten auszuweiten ich kontinuierlich arbeite.

Unvorhersehbare Ergebnisse

Nun sind die beiden Themen-Holz-Eier bereits zum ersten Mal gespritzt worden. Morgen will ich den Zwischenschliff durchführen. Und dann hoffe ich, dass die Oberflächen gleichmäßig bedeckt sein werden und auch einen gleichmäßigen Glanz zeigen. Ich bin sehr gespannt, ob ihres J. und W. gefallen werden und es sich in die Linie der Osterkreationen nahtlos einreihen wird. Natürlich kommt durch die Lackierung die ohnehin schon lebendige Zeichnung noch besser zur Geltung. Auf der anderen Seite sieht man aber auch jede kleine abweichende Schleifspur. Mal sehen, ob der Endzustand das dann wieder ausgleicht. Es ist doch jedes Mal sehr aufregend und ein Stück weit unvorhersehbar.