Sommerblumenpflanzzeit

Die Sonnenstunden in diesem Mai werden möglicherweise ähnlich gering ausfallen wie im Mai des vorletzten Jahres. Jedenfalls wenn von der Halbzeitbilanz ausgehe. Im Vorjahr war der Mai, wie schon in zahlreichen früheren Jahren, außerordentlich sonnenlichtreich ausgefallen. Jetzt, nach einem sonnigen April, also wieder eine Schwankung in entgegengesetzter und jahreszeitenuntypischer Richtung. Vor allem auch die kühlen Temperaturen der letzten 10 Tage sind sehr untypisch gewesen und werden sich wohl erst langsam mit der kommenden Woche normalisieren. Ich freue mich, morgen zusammen mit M. die Sommerblumen auszusuchen und einzupflanzen. Frische Pflanzerde und Dünger habe ich heute Nachmittag schon besorgt, und auch schon eine Reihe von Blumen, die diesmal im Gartencenter wirklich gute Qualität haben. Nicht so mickrig ausgewachsen wie in manchem Jahr zuvor, und auch die Auswahl ist reichhaltiger als sonst. So dürften wir morgen fündig werden und uns wieder mit einer abwechslungsreichen und bunten Auswahl an Sommerblumen eindecken. Das ist neben den inzwischen schon ordentlich ausgewachsenen Gartenbäumen seit Jahren unser Highlight während der Sommermonate, bis spät in den Herbst hinein. Offenbar haben wir dafür auch ein Händchen. Nicht ohne Grund erhalten wir von Nachbarn und Passanten regelmäßig Lob für unsere Sommerblumenpflanzungen und die Zusammenstellung.

Die ruhige Wesentlichkeit der Feiertage

Es war vor allem das Ruhige, was ich von diesem Feiertag dieses Mal mitnehmen konnte. Eigentlich fühlen sich Feiertage für mich immer schon besonders an, auch wenn sie mit keiner besonderen Aktivität verbunden sind, wie heute, das ursprünglich für den Besuch der Gartenausstellung vorgesehen war, was aber am kühlen und nassen Wetter gescheitert ist. Aber so kann ich mich an der feiertäglichen Ruhe freuen und an dem, was sonst oft zu kurz kommt, nämlich Texte zu lesen, die nicht mit der professionellen Kommunikationsarbeit zusammenhängen. Das sind oft Texte über Bäume, heute war es aber eine Vortragsmitschrift, die mir einmal mehr die Gedankenwelten der Rudolf Steiner‘schen Anthroposophie nähergebracht haben.

Eisheilige im wörtlichen Sinne

Tatsächlich haben wir die Eisheiligen schon seit Jahren nicht mehr so deutlich erlebt. Eigentlich waren sie in den Vorjahren höchstens durch besonders verregnetes Wetter in Erscheinung getreten, nicht aber als Kältetage. Oder aber auch gar nicht. Dass sie jetzt nach einer längeren sehr sonnenreichen Phase des Vorfrühlings auf einmal so namenstypisch hervortreten, ist für uns alle ungewohnt und trübt den bisher positiven Eindruck des Frühlings leider ein. Ich hoffe, wir werden wenigstens bis zum Ende der Woche nochmal mehr Wärme erfahren und auch wieder mehr Sonnenlicht. Denn ohne das wäre der geplante Ausflug zur Gartenausstellung nicht ganz so erfreulich. Wenn es aber klappt, könnten wir die Saison der Freiluftmärkte damit eröffnen, auch mit Blick auf eine Reihe weiterer Antik- und Trödelmärkte, deren Besuch über die Sommermonate immer eine schöne Abwechslung vom kommunikativen Arbeitsalltag darstellt. Und vielleicht entdecken wir ja auch einige Stauden, Blumen oder Gehölze, die wir unseren anderswo erworbenen Sommerpflanzen hinzufügen können.

Auszeit-Phasen und entspannteres Arbeiten

Es ist gerade wie eigentlich immer schon vor Christi-Himmelfahrt: Die Menschen nutzen den Feiertag am Donnerstag, um nicht nur den so genannten Brückentag am Freitag, sondern gleich die ganze Woche freizumachen. Anders erklärt sich das verbreitete Nicht-Reagieren auf Anschreiben und sonstige Kontaktaufnahme in dieser Woche nicht. Ein Gutes hat das aber auch: Ich kann mit mehr Ruhe an laufenden Projekten arbeiten und werde nicht so häufig unterbrochen und abgelenkt durch Tausend abwegige Vorgänge. Und ein entspannterer Blick auf die Veränderungen der Baumlandschaft wie der vegetabilen Umwelt generell ist in solchen Auszeit-Phasen auch eher möglich. Leider wird der Feiertag selbst nicht so sonnendurchflutet und warm ausfallen, wie wir das häufig schon erleben durften. Deshalb werden wir den Ausflug zur Gartenausstellung wohl auch erst am Ende der Woche realisieren – jedenfalls wenn bis dahin nicht Hinderliches dazwischengekommen sein wird.

Frühlingshafte Wachstumsschübe

Es ist gut, dass ich die Reinigungsaktionen rund ums Haus und auch das Zurückschneiden des Efeus schon abgeschlossen habe. So können wir uns nach diesen eher nassen und wolkenverhangenen Tagen Mitte Mai dem Thema Sommerblumen zuwenden, Pflanzerde und Dünger besorgen, die Blumen selbst aussuchen und einpflanzen. Und kurz darauf werde ich die ersten Chili-Pflanzen von ihren Pflanztöpfen in die größeren Pflanztröge und sonstigen -gefäße hinterm Haus verpflanzen können. Einige der Sorten sind dann schon kräftig und groß genug, dass ich das wagen kann. Und nach den Eisheiligen sollte auch die Gefahr reduziert sein, dass extreme Nachtfröste die jungen Pflanzen ruinieren. Ich denke, der Regen dieser Tage wird den Gartenbäumen und allem, was gerade grünt, ganz guttun. Wenn danach die Sonne wieder zurückkommt, kann die Vegetation ihren nächsten Wachstumsschub erfahren – und wir können hoffentlich wieder mehr Zeit im Freien verbringen.

Eine schöne Lebenskonstante

Wie schon der letzte Sonntag war auch dieser ein wichtiger Ruhetag in diesen anstrengenden Wochen, die für mich von vielen technischen Aufgaben, langfristigen Aktualisierungsprojekten, aber auch mit formalen Erledigungen und familiäre Routineaufgaben überfüllt waren. Vermutlich können sich ab jetzt die Schwerpunkte wieder mehr in Richtung inhaltlicher Entwicklungsarbeit und Kommunikationsaufgaben verschieben. Und hoffentlich auch wieder stärker kreative Aufträge miteinbeziehen, die zuletzt etwas zu kurz kamen und zu selten waren. Das Einzige, was mir eigentlich ganzjährig und zu allen Zeit ziemlich konstant entgegentritt, ist die Begegnung mit den Baumthemen, natürlich auch mit den lebenden Bäumen, der Baumlandschaft, all der vegetabilen Symbolik und Ästhetik rund um die Bäume als Lebenssymbole und lebendige Spiegel für uns Menschen. Eine schöne und beruhigende Lebenskonstante.

Efeu, Grünschnitt und Pflanzpläne

Den Gartenarbeitsplan konnte ich wie gewünscht abarbeiten. Vor allem ist jetzt der Efeubewuchs wieder in Form geschnitten, was dringend erforderlich war, weil der Efeu über den Sommer noch einmal kräftig Blätter austreibt und eine Wiederholung dann im August notwendig wird. So ist das in jedem Jahr, und da ich das schon kenne, schneide ich lieber einmal mehr zurück, dann hält sich anfallende Grünschnitt-Biomasse jeweils noch in Grenzen. Aber auch dieses eine Mal musste ich einen großen Grünschnittsack herausholen, weil nicht mehr alles in die grüne Tonne passte. Und der Rasen ist auch gemäht, was bei den kleinen Flächen allerdings auch keine große Sache war. Am Nachmittag habe ich auf Vs Wunsch hin an einem unserer verbliebenen Apfelbäume noch zahlreiche Misteln abgesägt. Mit der ausziehbaren Astsäge geht das ganz gut, allerdings waren es ziemlich viele, so dass die Aktion doch mehr Zeit beansprucht hat, als wir ursprünglich veranschlagt haben. Na ja, zumindest hat es der Baum jetzt leichter, zugrunde gegangen wäre er allerdings auch an den vielen Schmarotzern noch nicht, wenn ich mir seine Wuchsfreude und die ausufernde breite Krone betrachte. Die Sommerblumen wollen wir nächste Woche erst aussuchen und setzen. Davor kommen die Eisheiligen, die vermutlich frisch gepflanzten Blumen nicht so gut tuen würden. Ein paar Tage später ist einfach sicherer. Und die nötige Zeit dafür hätten wir heute ohnehin nicht mehr aufbringen können.

Wochenenden und Gartenarbeit im Frühling

Auch heute konnte ich meinen Abschlussschwung in Sachen Updates aufrechterhalten und eine Reihe weiterer Arbeiten zu einem Abschluss bringen. Gleichzeitig ist das Licht und die Frühlingssonne zurückgekehrt, was mich für das Wochenende zuversichtlich stimmt. Denn dann kann ich morgen die geplanten Gartenarbeiten ausführen: Vor allem die Efeugehölze müssen wieder zurückgeschnitten werden, damit das Wuchern sich in Grenzen halten lässt. Das allein wird einiges an Zeit beanspruchen. Und dann sind verschieden Rasenflächen zu mähen, die fortgeschritteneren Chili-Pflanzen umzutopfen, einige Vorbereitungen für das kommende Blumenpflanzen zu treffen. Das wird dann ein langer Gartenarbeitstag, der endlich wieder einen Ausgleich zu den umfangreichen Bildschirm- und Kommunikationsarbeit ermöglicht. Den Kopf freimachen sagt man gewöhnlich dazu, und ich hoffe, M., V. und alle drumherum werden das ähnlich sehen und ein Stück weit mitmachen.

Wieder mehr Zeit für klassische Kommunikation und Naturbeobachtung

Im Bezug zu meinem mehrere Wochen dauernden Updateprojekts sind heute endlich mal eine ganze Reihe von Fäden zusammengelaufen. Ich hatte den Eindruck, mit diesen Dingen tatsächlich zu einem zumindest vorläufigen und handhabbaren Abschluss gekommen zu sein. Es sind zwar noch einige Nacharbeiten denkbar und auch sinnvoll, aber das akut Anstehende habe ich doch hinter mich bringen können und damit eine gute Grundlage auf diesem Gebiet für die Aktualisierungen der nächsten 1,5 Jahr gelegt. Das Beste daran ist aber, dass ich mich jetzt wieder stärker inhaltlich-konzeptionellen und gestalterischen, wenn man so will kreativen Aufgabenschwerpunkten widmen kann. Die weiterzuverfolgen erfordert aber auch eine Menge Fremdmotivation und klassische Kommunikation, die nach so viel Techniklast guttuen wird. Und wenn das Wetter besser wird, wir erneut in den sonnigen Mai aufbrechen, wird auch die Beobachtung und kreative Bearbeitung der Bäume wieder mehr Zeit finden. Und das genaue Beobachten der Baumlandschaft im Verlauf des Frühjahrs und Sommers kann weitergeführt werden – hoffentlich mit neuen Erkenntnissen, Eindrücken und neuen Gestaltungsideen verbunden.

Vegetabiler Ausgleich auf unseren Wegen

Es ist gut, dass wir heute für M. einige Dinge klären und dabei noch neue Anregungen und Ansätze erhalten haben. Das sollte genug Stoff für weitere Bemühungen geben und hoffentlich die Dinge in Richtung einer Auflösung und zumindest zu einer Reduktion der Probleme beitragen. Die Ausflüge, die für all diese Konsultationen notwendig sind, lassen uns nebenbei die nahe Region erkunden und bringen uns in Kontakt mit Menschen und Orten unserer Heimat, die wir sonst wohl nicht gesehen und erfahren hätten. Ich bin froh, dass die vegetabilen Eindrücke auf den Wegen dorthin und zurück uns einen Ausgleich für die vielen technischen Kommunikationen und die vielen zermürbenden Überlegungen zur Verfügung stellen. Mit Annäherung an den Sommer sollte das noch eindrücklicher und erholsamer wirken.

Wachstumswetter auch für die empfindlicheren Gehölze

Morgen wird wohl die Talsohle dieses Zwischentiefs erreicht sein, bevor es in Richtung des Wochenendes wieder frühlingshafter, wärmer und sonnenreicher werden soll. Wir waren zuletzt auch wirklich verwöhnt vom traumhaften Frühlingswetter, das über einige Tage wolkenfreier und strahlender nicht hätte ausfallen können. Jetzt also das mäßig erfreuliche, eher an April erinnernde Schmuddelwetter, mit dem sich die Grünpflanzen aber zur Abwechslung wohl zu fühlen scheinen. Die Efeuhecke wuchert jedenfalls wie verrückt und muss in Kürze gleich wieder zurückgeschnitten werden. Und für den Maulbeerbaum, der sich mit dem Blätterbilden immer sehr schwertut, ist das leicht mit Regen aufgefrischte Wetter jetzt auch ganz vorteilhaft. Ich kann mir vorstellen, dass dann die Krone schneller und dichter mit einem durchgehenden Blattkleid bedeckt wird. Im letzten Jahr ging das beim Maulbeerbaum irre schnell, obwohl er da mit dem Grünen auch so spät an war. Jedenfalls haben wir schon im Lauf des Junis die meisten Maulbeeren gepflückt. Ob es wieder so kommt, und ob der Baum überhaupt in diesem Jahr wieder fruchtet, ist noch unklar. Rückschnitte wie der vom Spätwinter hat er bisher nie besonders gut weggesteckt. Aber ich hoffe, dass der Baum mit zunehmendem Alter auch widerstandsfähiger und unempfindlicher, damit in Sachen Fruchtreife auch konstanter wird.

Notwendige Rückbesinnung auf naturbezogene Wurzeln

Heute haben wir für V. wieder alle Voraussetzungen für eine Rest-Mobilität in den nächsten zwei Jahren geschaffen. Solche kleinen Technik-Exkursionen sind ganz erholsam, auch wenn ich dafür meine Projektarbeit immer unterbrechen muss. Aber andererseits helfe ich V. auch gerne bei solchen Dingen, die sonst vielleicht nicht mehr gut umsetzbar wären. Unterdessen verdichten sich gerade wieder meine anderen auf die Kommunikationsarbeit bezogenen Technikaufgaben und gehen aber auch einem vorläufigen Abschluss entgegen. Einige Tage werde ich noch in dieser intensiven Schien mich bewegen müssen. Aber dann werden kreative und inhaltliche Aufgaben auch wieder stärker in den Mittelpunkt rücken und wieder mehr Zeit und Anstrengung erfordern. Das alles natürlich parallel zur Wahrnehmung und mühsamen Verarbeitung all dessen, was uns an sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Umwälzungen täglich begleitet. Ich hoffe bei all den Anstrengungen und Überforderungen unserer Zeit, dass immer wieder und immer noch Freiraum für die Rückbesinnung auf unsere natürlichen Hintergründe und Wurzeln bleibt. Ich versuche das möglich zu machen – für mich selbst, aber über die Wunschbaum-Initiativen auch einiges davon weiterzugeben und für andere nutzbar zu machen.

Wieder ein echter Ruhe-Sonntag

Der Garteneinsatz gestern war anstrengend. Da kam der diesmal komplett ruhige Sonntag zur Erholung sehr recht. Tatsächlich habe ich mich bei bescheidenem und im Vergleich zu den Vortagen wenig sonnenreichem und bedecktem Wetter kaum vor die Tür gewagt und auch nicht auf meinen ganz in der Nähe verlaufenden Lieblingsweg, auf dem ich die jahreszeitlichen Veränderungen der hiesigen Baumlandschaft das ganze über beobachten kann. Aber das war heute eher zweitrangig. Meine zuletzt vernachlässigte Lektüre fortzusetzen und die Ereignisse und Erlebnisse der jüngsten Zeit zu reflektieren waren die angemesseneren Sonntagsschwerpunkte.

Erfolgreicher Auftakt der Gartensaison

Wie geplant konnte ich heute die Reinigungsaktion rund ums Haus durchführen. Ich hatte vor einer Woche die Vorarbeiten schon abgeschlossen, so dass ich gleich mit dem Hochdruckreiniger loslegen konnte. Und wie immer hat das umfangreiche Reinigen den ganzen Tag in Anspruch genommen. Aber diesmal hat mir die Technik keine Streiche gespielt. Es klappte alles sehr gut, so dass ich in der Zeit auch zahlreiche Pflanzschalen und Pflanzgefäße ebenfalls schon säubern konnte. Schließlich ist es nicht mehr lang, bis wir die Sommerblumen einpflanzen, und auch nicht mehr allzu weit hin, bis ich meine Chilipflanzen nach draußen verlegen kann. Dann ist es von Vorteil, wenn die Gefäße bereitstehen. Ich freue mich ungemein, dass ich diese Traditionsarbeiten im Garten und rund ums Haus zusammen mit M. durchführen und erleben darf. Es ist nicht selbstverständlich, aber auch wenn M. und V. sich nicht mehr umfangreich daran beteiligen können, gehört es einfach zu den Familientraditionen, die uns alle wichtig sind. V. hat parallel die Äste des Maulbeerbaums, die ich vor Wochen zurückgeschnitten hatte, in kleinere Abschnitte geschnitten und voluminösere Abschnitte zur Seite gelegt, die wir im Winter für den Holzbrand verwenden können – als erster Grundstock für einen Brennholzvorrat, den wir – wie den Ofen selbst auch – erst noch neu organisieren müssen. Mit diesem erfolgreichen Auftakt der Gartenarbeits- und Gartenaufenthaltssaison haben wir schon gleich zahlreiche weitere Vorhaben im Blick, für die wir versuchen, die passenden Zeiträume zu finden.

Opulente Weißdornblüte

Das war schon ein Traumstart in den Mai. Einen strahlenderen 1. Maifeiertag bei nahezu blauem Himmel und in der Sonne angenehmer Wärme kann man sich kaum wünschen. So haben das wie traditionell auch viele für Ausflüge genutzt und für sonstige Freiluftaktivitäten, die wir mit dem 1. Mai in Verbindung bringen. Ich habe die Gelegenheit am Nachmittag natürlich zum Erkunden der aktuellen Baumlandschaft genutzt. Heute waren die Weißdornsträucher die alles überlagernden Highlights, einfach weil der Weißdorn sich aktuell auf dem Höhepunkt seiner Blüte bewegt. Leider muss ich sagen, denn um die ganz frischen Blüten mit den rosafarbenen Staubeuteln fotografisch einzufangen, hätte ich ein paar Tage früher dabei sein müssen. Leider war das aber nicht möglich, auch weil mir nicht bewusst war, dass der Weißdorn jetzt schon blüht. Bei dem schönen Wetter ist die Blüte verbreitet und sehr üppig. Das verspricht im Sommer und Herbst wieder sehr opulent mit sattroten Früchten überladene Äste. In den Fotos habe ich den Schwerpunkt diesmal nicht auf die Nahaufnahmen gelegt, sondern auf Aufnahmen der opulent blühenden Kronen, die sich vor dem blauen Frühlingshimmel so wunderbar kontrastreich abheben.

Weißdornstrauch mit üppiger Blüte im Mai I
Weißdornstrauch mit üppiger Blüte im Mai II
Weißdornstrauch mit üppiger Blüte im Mai III

Von der Technik überrollt

Die Technik hat mich heute wieder förmlich überrollt. Aber wie immer bei solchen Verdichtungen: Es kommt dann auch wieder ein Ausgleich. Für mich vermutlich in Form kunsthandwerklicher Arbeit und viel Beobachtung und Reflexion über die Bäume, natürliche Materialien und Energien. Wenn das mit den richtig schönen und sonnenreichen Frühlingstagen zusammenfällt, dann freue ich mich wirklich sehr.

Frühling, Motivationsverstärkung und Selbstspiegelung

Mit Annäherung an den Maifeiertag laufen eine Reihe von Aufgabensträngen zusammen, die mich lange beschäftigt haben. Ganz abschließen kann das umfangreiche Updateprojekt voraussichtlich noch nicht vor dem Feiertag, aber zumindest ist jetzt ein Abschluss in Sichtweite. Was auch bedeutet, dass ich mich neuen oder gerade begonnenen Projekten stärker widmen kann. Das passt ganz gut zum Frühling und der Verstärkung, die durch die grünenden und blühenden Bäume von außen auf uns wirkt und die sich so unmittelbar in kreatives Arbeiten umsetzen lässt. Ich meine schon, dass die Jahreszeiten starken Einfluss auf unsere Motivationen haben und wir das auch bewusst verstärkend nutzen können, oder auch abschwächend, wenn es eher darum geht, zurückzuschalten, Geschwindigkeit, Hektik, Erschöpfung zu reduzieren. Dann kann die Orientierung an den abbauenden und neu aufbauenden Jahreszeiten im Herbst und Winter wiederum förderlich wirken. Wichtig ist eben die Aufmerksamkeit und das geübte Sich-Spiegeln in dem, was uns der Kosmos und die natürliche Erde um uns herum einfach so entgegensetzt und entgegenbringt.

Erholsame Blicke

Ein weiterer erschöpfender Arbeitstag, der mit technischen Herausforderungen und nicht leicht zu lösenden Aufgabenstellungen angefüllt ist. Da tut schon der sporadische Blick nach draußen, in Richtung der üppig wuchernden Efeus gut, dieser erholsame Blick auf ein Gehölz, das in den strahlenden Frühlingssonne zu einem seiner jahreszeitlichen Hochzeiten aufläuft und uns nebenbei an seiner Vitalität teilhaben lässt.

Erholungsabschnitte inmitten der Multi-Krise

Mit M. bin ich dieser Tage sehr viel wegen notwendiger Konsultationen und Besorgungen unterwegs. Ich freue mich, dass das möglich ist und hoffe, es wird Verbesserungen und Erleichterungen bringen. Auch wenn die Abläufe im Arbeitsalltag dadurch sich öfter turbulent gestalten. Am Ende fügen sich die Notwendigkeiten mit dem, was jeweils möglich ist, doch meist ganz gut und stimmig zusammen. Die meist kurzen Fahrten zwischen den Terminen durch unsere heimische Baumlandschaft sind die kleinen, aber sehr wichtigen Ausgleichs- und Erholungsabschnitte, die alles auf Null zurückfahren und die Batterien auch wieder aufladen lassen. Ich denke, mit dem wachsenden Ausgeliefertsein an die Multi-Krise wissen wieder mehr Menschen genau diese Dinge zu schätzen.

Frühling, heimische Landschaft und Kultur

Dass M. heute mit zum Orgelkonzertbesuch kam, war mir eine große Freude. Ich hatte damit nicht gerechnet, auch wenn wir früher so etwas recht häufig zusammen erlebt haben. Auch weil wir bei der Gelegenheit alte Bekannte getroffen haben, war es eine schöne und anregende Exkursion, verbunden mit einer Überlandfahrt auf einer nahen Strecke, die uns zwar bekannt war, die wir aber nur sehr selten je gefahren sind. Schön, dass wir die Einladung und die Gelegenheit tatsächlich an diesem strahlend sonnigen Frühlingssonntagnachmittag genutzt haben. Der kühle Kirchenraum und die eindrucksvolle und selten so gehörte Musik waren ein Highlight. So konnten wir regionale Landschaftseindrücke mit einem ermutigenden Kulturereignis kombinieren.

Den Garten für die neue Saison in Szene setzen

Die Rund-ums-Haus-Frühjahrssäuberungsaktion habe ich heute schon einmal vorbereitet. Wenn ich mit dem Hochdruckreiniger den Algenbelag, Schmutz und Moos von den Waschbeton- und Fliesenböden entferne, gibt’s vorher jede Menge aufzuräumen und zum Abspritzen bereitzustellen. Und da das Ganze ziemlich zeitaufwändig ist, habe ich diesen Teil eine Woche vorher erledigt. Denn wenn das Wetter mitspielt, will ich den eigentlichen Frühjahrsgartenputz am kommenden Samstag realisieren. Bei der Gelegenheit habe ich auch die verschiedenen Pflanzgefäße für Blumen, Stauden und Gemüse entweder zum Säubern bereitgestellt, von vorjähriger Erde befreit oder mit gesiebter Erde vom Vorjahr schon einmal vorausgefüllt. So spare ich es mir, die gesamte Erde neu einzukaufen, und wenn man sie von den stark verwurzelten Teilen trennt, ist vieles von der Erde noch gut verwendbar und kann mit ganz frischer vermischt werden. Mir scheint, mit der Arbeit heute, zu deren Auftakt ich das Moos von unserer transparenten Überdachung gekehrt und die Regenrinne der Überdachung gesäubert habe, ist der erste größere Schritt in die Gartensaison getan. Wenn das Frühlingswetter länger so schön bleibt, wird es uns auch leichtfallen, den Garten und die Blumen rund ums Haus für diesen Sommer in Szene zu setzen.

Erhöhte Vorsicht an einem strahlenden Frühlingstag

Der Tag hat uns einen ziemlichen Schrecken beschert, den wir so noch nicht erlebt haben. Jedenfalls ist es nicht schön, wenn ein Angehöriger vermisst wird und man keine plausible Erklärung für sein Fortbleiben übrigbleibt. Das sich das Ganze nach einigen Stunden aufgelöst hat, reduziert das Schreckenserlebnis nur unzureichend. Es war das schöne Wetter und die mit dem Suchen verbundene Überlandfahrt zu unserer Streuobstwiese, die uns die Sache bei strahlendem Sonnenschein erträglicher gemacht hat. Auf eine Wiederholung würde ich aber verzichten, immerhin können wir einer solchen mit erhöhter Vorsicht begegnen.

Frühlingsbeobachtungen vor Beginn der Gartensaison

Wieder so ein toller Frühlingssonnentag. Wenn auch von der tatsächlichen Sonnenstrahlung her etwas weniger als gestern, hat man das auf Grund der wohligen Wärme doch nicht bemerkt. Gefühlt war das der bisher schönste Frühlingstag. Trotz der vielen Aufgaben und ziemlich viel ruheloser Geschäftigkeit weiß ich dieses angenehme Setting doch sehr zu schätzen. Und die vegetabilen Veränderungen, die man selbst auf mit dem Auto gefahrenen Strecken durchaus bewusst wahrnehmen kann, entgehen mir natürlich nicht. Im Gegenteil macht das Laune und weckt die Vorfreude auf die Gartensaison, die bei uns meist mit der Rund-ums-Haus-Säuberungsaktion eingeleitet wird. An diesem Wochenende wird das noch nicht möglich sein. Aber vielleicht ist ja das kommende für diese Aktion geeignet, jedenfalls wenn es sonnig und warm genug dafür sein wird. Nach den ersten Erfolgen beim Großziehen meiner immer wieder schwierigen Chilipflanzen werde ich mich dann auch wieder mehr mit den Gartenbäumen und den Blumen und Stauden im Garten auseinandersetzen.

Wuchsfreudiger Efeu

Es ist wie in jedem Jahr um diese Zeit: Die Efeuhecke, die die ganze lange Mauer unserer Einfahrt bedeckt, ist von frisch gewachsenen hellgrünen Blättern überdeckt, so dass die dunkelgrünen alten kaum noch irgendwo durchkommen. Das geht beim Efeu immer ganz schlagartig, innerhalb weniger Tage, während er vorher monatelang praktisch auf der Stelle tritt. Das Licht, aber auch genügend Feuchtigkeit und Wärme sind offenbar für das Wachstum dieser Art förderlich. Das heißt auch, dass ich demnächst schon wieder ein Zurückschneiden ins Auge fassen muss, wenn das Wuchern nicht überhandnehmen soll. Und schätzungsweise im August ist dann ein weiterer Rückschnitt vonnöten. Immer recht aufwändig, aber auch schön, weil ich dieses Dauergrün des Efeubewuchses sehr schätze und wir daran immer schon gewöhnt sind. Von der Staub filternden Wirkung dieser Hecken einmal ganz abgesehen.

Lebenssymbolik der Bäume im Alltag

Ein arbeitsreicher Tag mit einigen Auflösungen, aber auch beanspruchenden technischen Herausforderungen. Für einen Einundzanzigsten nicht ganz so strahlend und sonnenreich, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber auch verbunden mit schönen persönlichen Begegnungen und ehrlichen Kommunikationen. Auch so kann ein gelassener Frühlingstag aussehen, der heute einmal mit wenig innerem Bezug zu den Bäumen dennoch die Lebenssymbolik, wie sie die Bäume so eindrucksvoll vermitteln, auf anderer Ebene widergespiegelt hat.

Technische Aufgaben und Frühlingserwartung

Ein Tag voller technischer Aufgaben, aber ich konnte wichtige Weichen stellen für eine Upgrade, das am Folgetag so möglich wird. Damit habe ich eine gute Grundlage für die Anwendung auf zahlreiche andere Projekte gelegt. Das ist gut und beruhigend. Gleichzeitig geht meine Voraussicht auf die kommenden Tage, die sukzessive sonnenreicher und wärmer werden sollen, eine deutliche Rückkehr des Frühlings, die vielleicht am morgigen Einundzwanzigsten ihren Anfang nimmt. Und dann dürfte auch die Baumfotografie wieder Thema werden, mit hoffentlich neuen und vielfältigen Frühlingsmotiven.

Prachtvolle Gartenexemplare

Sie sind ja noch nicht richtig im Frühling angekommen. Aber beim Gang durch den Garten beeindrucken mich unsere Gartenbäume, der Ginkgo, der Walnussbaum, die Gleditschien und Feigenbäume doch sehr. Vom Pfirsichbaum und dem kleinen Kirschbaum und der Nashi-Birne will ich nicht reden, weil die nicht auf meine Initiative zurückgehen und sich ihre Entwicklung in den letzten Jahren auch als sehr wechselhaft herausgestellt hat. Aber die genannten sind richtige Prachtexemplare, v. a. der Ginkgo und der Walnussbaum. Umso erschrockener war ich auch, als V. vor einiger Zeit tatsächlich die Idee eingebracht hatte, eine starke Wurzel des Ginkgos auszugraben und zu kappen, um damit zu verhindern, dass der geflieste Gartenpfad an der Stelle weiter angehoben wird und starke Verwerfungen ausbildet. Die sind zwar in diesem Jahr deutlich erkennbar. Aber die Idee mit der Wurzel kann doch nicht wahr sein. Niemals könnte ich dem so stolzen Baum auf diese Art Schaden zufügen. Und dass er einen solche Eingriff nicht gut vertragen würde, vielleicht sogar daran zugrunde gehen könnte, scheint mir nicht abwegig. So hoffe ich, wir finden eine andere Lösung und v. a. dass V. sich nicht penetrant den abstrusen Vorschlag weiterverfolgen wird.

Auf dem Weg zum Vollfrühling

Es ist ein schöner Umstand, dass an diesem Samstag, passend zur Manufakturarbeit, die Sonne wieder den ganzen Tag über schien. So konnte ich die beiden Armbänder zügig fertigstellen und fand am Nachmittag noch für Routinearbeiten in Haus und Garten Zeit. Das ist jetzt der Start in den Vollfrühling, das ist deutlich spürbar. Denn viele Gehölze treiben jetzt aus, sogar die Weinstöcke haben schon die ersten ganz zarten Blätter aufgefaltet. Leider stehen in den nächsten Wochen für mich umfangreiche technisch Aufgaben auf dem Plan, denn gerade in dieser Zeit der Übergangs vom Vorfrühling in die Hochzeit des Frühlings ist es spannend, die Entwicklung der Baumlandschaft in Fotografien einzufangen. Ich hoffe, dass mir das an einigen besonders geeigneten Tagen doch noch gelingen wird.

Lebenssymbolische Spiegelung und die Wunschbaum-Manufaktur

Ich freue mich, auch an diesem Wochenende eine kunsthandwerkliche Arbeit abschließen zu können. Die aufwändigeren Arbeitsschritte für die beiden jüngsten Armbänder, ein Lebensbaum-Armband und ein Wunschbaum-Armband, konnte ich heute schon realisieren, bei sehr angenehm warmem und sonnigem Wetter, was der Arbeit an der Maschine im Außenbereich entgegenkommt. So wie die Holzarbeit generell einfach schöner ist, wenn wir um uns herum Frühling oder Sommer erleben. Da macht sich eben die Nähe des Materials, seine Herkunft von den Bäumen her bemerkbar, die eben auch vom Licht leben und in eben diesen Jahreszeiten ihre Vitalität nach außen tragen. Es ist schön, wenn sich diese Dispositionen so stimmig in der Arbeit an den lebenssymbolischen Formen widerspiegeln.

Baumblüten bestimmen

Mit dem großen Leinwanddruck mit Nahaufnahme eines Schlehdornblütenzweigs habe ich heute eine weitere Bekannte bezüglich ihrer botanischen Kenntnisse herausgefordert. Auch diese hat als Erstes auf die Kirschblüte getippt und die richtige Art auch nach längerem Nachdenken und Hinweisen nicht herausgefunden. Immerhin war einer der weiteren Tipps die Weißdornblüte – fast richtig, nur eben quasi das Gegenteil. Allerdings ist die Assoziation einer Kirschblüte nicht von der Hand zu weisen. Im direkten Vergleich gibt’s tatsächlich eine starke Ähnlichkeit, eine wesentliche Unterscheidung liegt wohl v. a. in den innen liegenden Staubblättern, die bei der Kirschblüte zahlreicher und dichter zusammenstehen. Auch scheinen die Staubbeutel bei den Kirschbäumen kleiner zu sein. Aber es hat auch damit zu tun, dass viele auf die Sträucher nicht so genau achten, selbst wenn es sich um hierzulande sehr häufige und überall anzutreffende Arten handelt. So hat meine häufige Begegnung mit den heimischen Arten und meine Baumfotografie manchmal auch ein bisschen pädagogische Nachwirkung.

Bald kann die Gartensaison starten

Jetzt ist der April schon zur Hälfte vorüber, und der Frühling ist zurückgekehrt, mit wieder vielen Sonnenstunden und einer Chance, dass die Baumlandschaft einen neuen Anlauf nimmt. Ich schätze, wenn es so bleibt, werden wir die Rund-ums-Haus-Säuberungsaktion angehen können, die eigentlich nur bei schönem Wetter funktionieren kann. Denn dabei kommt viel Wasser zum Einsatz. Auch wenn das immer anstrengend ist, freue ich mich darauf, weil es den Start in die Gartensaison markiert und wir bald darauf auch die Sitzgarnitur hinterm Haus auspacken. Dann können wir bei Gelegenheit Teile des Tages auch im Freien verbringen und die Entwicklung des Gartens, all das Grünen und Blühen, später auch das Reifen der Früchte beobachten und zur Ruhe kommen.