3. Advent und positive Vorblicke auf das neue Jahr

Man glaubt es nicht, aber heute war ich tatsächlich den ganzen Tag über mit Geschenke verpacken beschäftigt, mit schön glitzerndem und in diesem Jahr wieder sehr originell gestaltetem Papier und ganz vielen kleinen individuell ausgewählten Inhalten, Weihnachtsbaumsymbole natürlich eingeschlossen. Nun aber bin ich wohl weitgehend durch mit diesem Projekt, mit Ausnahme eines Geschenkes für P., für dessen Komplettierung ich noch eine Mini-Batterie besorgen muss. Nach dieser sorgfältigen und frühzeitigen Vorbereitung wünsche ich mir eigentlich nur noch eines: dass wir alle gesund bleiben und schöne Feiertage zusammen erleben können. Gegenwärtig habe ich den Eindruck, ungeachtet des permanenten Geredes von der Wirtschaftskrise und den angeblich trüben Aussichten, dass die Menschen durchaus mit Tatendrang in die Zukunft und das neue Jahr gehen. Das glaube ich an den zahlreichen Signalen für künftige Kooperationsprojekte ablesen zu können. Auch wenn den einen oder anderen später der Mut noch verlassen wird, so sehe ich doch eine gute Grundlage für den erfolgreichen Start ins neue Jahr. Und das ist nicht bloß eine der Floskeln, die man häufig auf Neujahrgrußkarten vorfindet.

Weihnachtsbaum nach Hause geholt und Geschenke verpackt

Diesmal war es eine ziemlich schnelle Entscheidung. Vielleicht lag es an der sehr zuvorkommenden Bedienung des Weihnachtsbaum-Händlers, der alle in Frage kommenden Exemplare für uns in Windeseile hervorgeholt und präsentiert hat. Die Auswahl war allerdings nicht so berauschend wie im Vorjahr. Mit dem jetzt gewählten Baum können wir dennoch zufrieden sein, der übrigens ca. 10% teurer war als im Vorjahr. Von dieser Preistendenz hatte ich zuvor schon in der Tagespresse gelesen. Die Gründe sind mir aber nicht mehr in Erinnerung. Jetzt wird er in seinem Transport-Netz erst einmal noch eine Woche im Garten stehen, bis wir ihn am kommenden Samstag ins Haus holen. Es hat bei uns Tradition, den Weihnachtsbaum rechtzeitig zum 4. Advent zu schmücken. Der zweite Teil des Tages war mit Geschenkeverpacken ausgefüllt. Dieses Projekt war am Abend noch nicht abgeschlossen, einiges mussten wir auf morgen verschieben. Ich denke aber, dass der größere Teil des Weihnachtsvorbereitungsstresses allmählich doch hinter uns liegt. Gut so, wenn wir die Feiertage selbst auch wirklich genießen wollen.

Wintersonnenwende und das Fest der Gemeinsamkeit

Nun bin ich allmählich so weit mit den Vorbereitungen für Weihnachten. In der nächsten Woche noch das Besorgen und Schmücken des Weihnachtsbaums. Und dann geht’s ans Geschenke Verpacken. Ich denke, das werde ich zusammen mit M. nach und nach erledigen, dann ist es umso spannender. Mit den Ruck-Zuck-Aktionen kann ich mich mittlerweile gar nicht mehr anfreunden, die sind nur bei Routinearbeiten sinnvoll und manchmal sogar förderlich. Ich könnte sagen, im Laufe der Jahre bin ich so eine Art Weihnachtsprofi geworden. Irgendwie gehören die Adventszeit und dieses wunderbare Fest zum Ablauf und Abschluss des Jahres dazu. In einer Form, die man sich nicht wegdenken kann, die geradezu lebenswichtig ist. Es ist aber nicht einfach nur ein Abschluss, eher ein Wendepunkt, der in der tatsächlichen Wintersonnen-Wende ihr astronomisches Vorbild findet. Und darauf aufgesetzt ist eine mächtige Symbolik, die Menschen in der ganzen Welt in der Gewissheit bestärkt, dass es kultur-, religions- und rassenunabhängige Gemeinsamkeiten aller gibt, die sich zu keiner Zeit und in keinem Rahmen besser zelebrieren und vergegenwärtigen lassen als im Fest der heiligen Weihnacht.

Einer schöner als der andere

So schön wie in diesem Jahr ist meine wachsende Sammlung mit Weihnachtsbaum-Aufhängern, -Figuren und -Skulpturen noch nie zur Geltung gekommen. Tatsächlich habe ich auch jeden Haken und jede Ecke des Arbeitszimmers ausgenutzt, um möglichst alle Objekte im Raum zu verteilen. Ganz egal, wohin ich blicke, ich sehe mehrere Weihnachtsbäume in den unterschiedlichsten Materialien, Designs und Formen. Das macht mir ungeheure Freude, denn einer ist schöner und strahlender als der andere. Der wunderbar glitzernde mannshohe Kunstbaum mit einer Oberfläche aus silbern funkelnden Pailletten, den ich im Blumenhaus W. bewundert habe, wäre natürlich ein Traum. An diesem Baum könnte ich sicherlich alle Weihnachtsbaum-Aufhänger gleichzeitig anbringen. Aber von dem nicht unerheblichen Preis einmal abgesehen fragt sich M. zurecht, wo man ein solch gewaltigen Dekorationsobjekt denn das ganze Jahr über aufbewahren soll, ohne dass es hoffnungslos verstaubt. Darauf weiß ich allerdings auch keine Antwort. Und so muss ich auf dieses tolle Objekt wohl verzichten, das optische Erlebnis aber wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Unsere Kriterien für Weihnachtsbäume

Den Weihnachtsbaumhändler vom Vorjahr habe ich jetzt ausfindig gemacht. Er hatte wieder an derselben Stelle im Wochenblatt inseriert. Außerdem gibt es noch einige nahe gelegenen Baumschulen, die frisch geschlagene oder Bäume mit Wurzelballen liefern. Wir nehmen natürlich einen geschlagenen, die dann in einen Wasservorratsständer gestellt wird. Wichtig sind vor allem vier Dinge: Die Höhe (ca. 2,30m), die Breite (schöne ausladende Zweige), die Gleichmäßigkeit des Astaufbaus (keine größeren Lücken, gleich lange Äste auf der jeweils gleichen Höhe, möglichst dicht stehende Äste), und die Farbe (möglichst ein sattes dunkles Grün kräftiger Nadeln). Alle vier Kriterien sind gleichermaßen wichtig. Schließlich soll der Baum im Raum zur Geltung kommen und geeignet sein, unseren zahlreichen und vielfältigen Christbaumschmuck so zu tragen, dass sowohl dieser als auch er selber als Gesamtgestalt einen guten Eindruck macht. Irgendwie ist das immer wieder eine Herausforderung. Und im Ergebnis immer anders, aber das gehört eben auch zu diesem unglaublich intensiven Fest.

So kurz vor Weihnachten

Es freut mich sehr, dass so kurz vor Weihnachten das Interesse an meinen Weihnachtsmotiven bei fotolia immer noch so groß ist. Das habe ich wohl vor allem meinem ,,Starfoto“ zu verdanken, das bei Eingabe des Suchbegriffs ,,Adventskranz“ an erster Stelle der Auswahl erscheint. Von da aus gelangt man über die Auswahl von Motiven der gleichen Serie zu weiteren beliebten Motiven. Ich bin gespannt, wie lange diese Position bestehen bleibt, und ob es vor Weihnachten 2009 nicht vielleicht wieder ganz anders aussieht. Womit wir in diesem Jahr spät an sind: Der eigene Weihnachtsbaum, es muss immer ein zimmerhoher sein, ist noch nicht besorgt. Von unserem eigenen Waldstreifen mit hohen Fichten kann er nicht mehr kommen, denn die sind einfach zu hoch geworden und haben keine gleichmäßige Wipfelform mehr. Auch hätten wir von einem einzigen Stamm ungefähr 2 m2 Brennholz übrig, da ohnehin nur die oberen 2 m als Weihnachtsbaum verwendbar sind. Und dieser Abschnitt kam bei den letzten Versuchen vor drei Jahren regelmäßig mit gebrochenen Ästen am Boden an. Also eine Unmöglichkeit. So bleibt also nur der Kauf eines Baums, und dafür haben wir im Vorjahr eine gute Adresse ausfindig gemacht. Ich hoffe, die Bäume sind diesmal wieder so schön gewachsen.

Erfahrung mit Gleditschien

V. scheint von den Gleditschien als Bäumen und vor allem ihren Samenkernen begeistert zu sein. Beim Ms Besuch im Krankenhaus hat er heute erneut darauf hingewiesen, dass einige der Bäume noch Fruchtschoten tragen, wohl der Meinung, ich wollte noch weitere Samen sammeln. Vor zwei Jahren hatte ich, allerdings schon im Spätsommer, einige der noch frischen Schoten aufgesammelt und die Kerne herausgepult, was ziemlich aufwändig ist. Daraus ist ein einige volle Hände umfassender Vorrat geworden. In diesem Jahr habe ich dann erstmals versucht, die Samen einzupflanzen. Dabei habe ich überrascht festgestellt, dass sie so extrem fest und zäh sind, dass manche selbst nach wochenlangem Wässern in purem Wasser oder nach dem Einsetzen in Erde, die gewässert wird, sich nicht veranlasst sehen, einen Keim auszubilden. Offenbar gibt es dabei eine große, ja überwiegende Zahl von ,,Blindgängern“. Insgesamt drei der gesetzten Samen haben dann nämlich doch gekeimt, allerdings auch erst nach mehreren Wochen in der Erde. Das Keimverhalten dieses Baums bleibt mir seitdem ein Rätsel, das ich im Laufe der nächsten Jahre aufzuklären hoffe. Vor allem aber hoffe ich und wünsche ich mir, dass die drei herangezogenen Mini-Bäumchen ihr Winterquartier im Keller überstehen und im Frühjahr einen weiteren Wachstumsschub hinlegen, der sie stabiler und widerstandsfähiger macht.

Nicht unsere Jahreszeit

Nach dem schönen Ausflug gestern hätte ich solch dramatische Entwicklungen nicht erwartet. Dass wir M. ins Krankenhaus bringen mussten, hat uns unschön an die Situation vor zwei Jahren erinnert, als P. dort sogar über die Feiertage lag. Und wieder ist es die N3. Scheint nicht unsere Jahreszeit zu sein. Wir sind aber sehr glücklich, dass sich ihr Zustand im Laufe des Tages deutlich gebessert hat. Und hoffen deshalb, sie kann sehr bald wieder nach Hause, um die letzten beiden Adventswochen in stabiler Verfassung zu genießen. Wir tun das Beste, sie dabei zu unterstützen, und die Ärzte sicherlich ebenso. Die Bäume des Klinikgeländes können mich leider nicht mehr so positiv stimmen wie in der Vergangenheit. Am ehesten vielleicht noch der gewaltige alte Tulpenbaum, der direkt vor Ms Fenster steht. Weniger die jungen Gleditschien, die an den Parkplätzen vor einigen Jahren gesetzt wurden. Aus den Schoten dieser Bäume haben wir im Laufe des Jahres drei kleine Bäumchen gezogen, die bisher nicht mehr als streichholzdicke Stämmchen besitzen. Das kommende Jahr wird zeigen, ob sie eine Chance haben.

Weihnachtsgeschenke und Adventsstimmung

In Sachen Weihnachtsgeschenke waren wir heute wirklich erfolgreich. Will heißen: eigentlich haben wir jetzt alles zusammen. Und können, denke ich, zufrieden damit sein. Wie immer sind es die kleinen, kreativen Ideen und Produkte, die mich wirklich faszinieren. Allen voran natürlich ein neuer Weihnachtsbaum-Pin, den M. selber entdeckt hat und der ihre Sammlung später um das 15. Exemplar erweitern wird. Sehr schön ist er, goldfarben, mit einer Art Durchbruch in der Mitte und mehreren unterschiedlich farbigen Kristallsteinen. Der könnte einer meiner Favoriten werden. Nach der Besichtigung des Swarovski-Schaufensters habe ich jetzt auch eine Ahnung, wie mein diesjähriges Weihnachtsbaum-Geschenk aussehen könnte. Darauf freue ich mich schon. Von meinem Lieblingssujet abgesehen haben wir eine Reihe sehr netter Dinge entdeckt, auch für die in Sachen Geschenke ,,schwierigen“ Mitglieder der Familie. Mein Bedarf an Weihnachtseinkaufsrummel und den Impressionen aus der Großstadt ist nun aber wieder für eine ganze Weile gedeckt. Ich wünsche mir einen möglichst ruhigen Verlauf des Rest-Advents und stimmungsvolle Eindrücke während dieser noch zweieinhalb Wochen bis zu den Feiertagen.

Lieblingsholz Zypresse

Ein unverhoffter Auftrag, so kurz vor Weihnachten. Aber ich denke, das Lebensbaum-Armband ,,Zypresse“ wird noch rechtzeitig zum Fest in Österreich eintreffen. Jedenfalls konnte ich heute bereits die Perlen komplett fertig stellen. Der Rest ist Routine. Ich werde mich wohl um neues Material kümmern müssen. Meine Vorräte an ,,satten“ Zypressenabschnitten sind jetzt endgültig aufgebraucht. Die kürzlich gelieferten Bretter waren aus dem Randbereich starker Stämme und wohl deshalb wenig mit den für diese Art so typischen ätherischen Ölen getränkt. Die Chance dazu ist bei Kernholz größer. Das Problem: Um geeignetes Material zu finden, muss man eigentlich vor Ort die Auswahl selber treffen. Aber nur deswegen nach Hamburg fahren? Das wäre dann doch zu viel des Guten. So muss ich mir einen anderen Weg überlegen. Gerade bei der Zypresse ist die richtige Wahl sehr wichtig, denn anders lässt sie sich nur ganz schwer bearbeiten. Mit der richtigen Struktur aber ist es eines meiner Lieblingshölzer.

Barbaratag und Annäherung an weihnachtliche Stimmung

Das Adventsengelbild macht mir immer noch jede Menge Freude. Unglaublich wie beliebt es in diesem Jahr bei fotolia
geworden ist. Eben noch hat sich eine Redakteurin des österreichischen Rundfunksenders ORF das Bild gesichert. Unterdessen bereite ich die diesjährige Weihnachtsfoto-Saison vor und überlege mir neue, ungewöhnliche Arrangements. Allerdings bedarf es für die Umsetzung doch der richtigen weihnachtlichen Stimmung. Die bestimmt wesentlich die Qualität der Ergebnisse. Und dafür ist das Fest noch etwas zu weit weg. Ich hoffe, dass mit der Annäherung auch die Momente häufiger werden, in denen gute Aufnahmen möglich sind. Mit Engeln und vor allem mit dem Weihnachtsbaum-Symbol. An diesem Festtag der Heiligen Barbara haben wir den traditionellen Brauch, Zweige von einem Obstbaum oder Haselstrauch zu schneiden und bis Weihnachten in einer Vase im geheizten Innenraum zu halten nicht umgesetzt. Wie im Vorjahr war heute scheußliches Wetter, und weder ich noch V. hatten Lust, uns auf die Suche nach möglichst dünnen Zweigen zu machen. Der letzte Versuch war gescheitert (was dem Brauch nacheigentlich Unglück bedeuten müsste), da die Zweige einfach zu dick waren, und dann bedarf es schon einer Holzofenfeuerung über mehrere Wochen, um sie zum vorzeitigen Blühen zu veranlassen. Na ja, wichtig ist mir eigentlich vor allem das Bewusstsein über den Sinn und Zweck der Bräuche am Leben zu erhalten. Das schafft jede Menge symbolische Bezüge zum Alltagsleben und hilft uns, den Jahreslauf im Wechsel von jahreszeitlichen Rhythmen und kulturellen Überlieferungen zu betrachten.

Freude an schönen Dingen

Der Gang durch die Dekoabteilung von Kaufhäusern kann mich während der Weihnachtszeit immer wieder in Verzückung versetzen. Unglaublich, wie viele neue Gestaltungsideen Jahr für Jahr auftauchen. So habe ich heute ein mit weihnachtlichem Motiv bewebtes Tischset gefunden, das die Variation des Vorjahresentwurfs darstellt, den wir damals bereits entdeckt und erworben hatten. Der Unterschied besteht darin, dass die dargestellten Weihnachtsbäumchen mit Goldfarbener Stickerei verziert sind, was im Vorjahr nicht enthalten war. Der Clou aber ist ein anderes Motiv derselben Produktreihe, das einen großen sattgrünen und pyramidenförmigen Weihnachtsbaum ins Zentrum stellt. Das musste ich dann einfach mitnehmen. Eine schöne Bereicherung meiner Sammlung, und außerdem etwas, das ich in den nächsten Wochen beim Frühstück auch nutzen kann. Der Verkäuferin ist Ms schöner kleiner Weihnachtsbaum-Pin aufgefallen, den sie am Revers trug. Es war der goldene, mit den roten Glitzersteinen. Immerhin, es hat sich im Verlauf des Gesprächs herausgestellt, dass die Frau selber kreativ mit Keramik arbeitet und selber viel Freude an schönen Dingen hat. Es ist schön, zumindest ab und zu Menschen zu begegnen, die einen vergleichbaren Blick besitzen. Das macht die Kommunikation erheblich spannender.

Ein ruhiger Studientag

Ein ruhiger Tag, den ich zur Vertiefung meiner CSS-Studien genutzt habe. Ein nicht endendes Thema, dessen Spannung ich mir nicht entziehen kann. Denn dabei gibt es immer wieder Neues und überraschendes zu entdecken. Tatsächlich verbringt man hiermit auch die meiste Zeit, eben mit der technischen Umsetzung statischer Designs und inhaltlicher Konzepte. Ich denke, auf dem Gebiet entwickele ich mich zu einem richtigen Experten. Und die stetig wachsende Routine eröffnet Freiräume, die in die Ausarbeitung des Inhalts und der Details gesteckt werden können. Heute immerhin ein Adventskranzbild bei fotolia. Der Faden ist also noch nicht ganz abgerissen, auch wenn das in den Vorjahren vier Wochen vor Weihnachten überdeutlich war. Bei der Durchsicht der Bilder unter den Stichwörtern ,,Weihnachten“, ,,Weihnachtsbaum“ und ,,Advent“ finde ich erstaunlich originelle Beiträge, deren Position in der Suchliste selten ihrer tatsächlichen Qualität entspricht. So sind nicht nur meine eigenen Motive der Vorjahre, sondern auch viele andere, aus unerfindlichen Gründen auf hoffnungslosen hinteren Plätzen gelandet. Wie bei der Positionierung in Suchmaschinen hat man darauf leider keinen Einfluss. Anscheinend macht sich Datenbanktechnik teilweise selbständig und bringt skurrile Ergebnisse hervor, die nicht immer dem Bedürfnis der Nutzer und dem inhaltlichen Stellenwert der Beiträge entspricht.

Ohne Adventskalender

Es ist seit langem das erste Jahr, in dem wir keinen Adventskalender aufgehängt haben. Vor einigen Wochen habe ich im Kaufhaus ein ganzes Sortiment mit Süßigkeiten-Adventskalendern durchgesehen. Einige davon waren sehr schön, aber auch sehr teuer, so dass ich mich nicht entschließen konnte. Vielleicht spielt bei der nachlassenden Begeisterung den Kalendern gegenüber aber auch eine Rolle, dass Ms Kunden in den letzten Jahren immer recht seltsam und meist wenig begeistert reagiert hatten, wenn sie das Privileg erhielten, das Türchen zu öffnen und das dahinter verborgene kleine Geschenk zu nehmen. Es scheint so, dass solche Gesten in der trockenen Nüchternheit des materiellen Alltagsdenkens kaum mehr Platz haben. Die Menschen sind in vieler Hinsicht außerordentlich abgestumpft. Es ist derselbe kulturelle Stumpfsinn, den ich in den letzten Jahren immer beim St. Martins-Umzug beobachten konnte. In meiner Kindheit war das ein Großereignis, auf das man sich nicht nur als Kind wahnsinnig gefreut hat, das vielmehr auch den Erwachsenen, der ganzen Familie etwas bedeutet hat. Viele Erwachsene verbinden ja auch heute noch den Martinsumzug mit einem typischen Kindheitserlebnis und fühlen sich dabei quasi in die eigene Kindheit hineingezogen. Ob das heutigen Kindern später einmal noch möglich sein wird, ist wohl zweifelhaft. Ähnlich also bei solchen schönen Traditionen wie dem Adventskalender. Wenn ich heute noch bei K. im Team arbeiten würde, hätten wir sicherlich einen besorgt und jeden Tag eine Menge Spaß mit der Zuteilung und dem Öffnen. In der Außenkommunikation aber wird es nicht mehr richtig verstanden. Da gibt mir mein wachsender Erfolg bei fotolia neue Hoffnung. Denn das Interesse an meinem Fotografien von Bäumen und Blättern, Strukturen, Lebenssymbolen und Weihnachtsmotiven zeigt ein Verständnis für die emotionale Kraft von Ur-Symbolen, wenn sie denn atmosphärisch und konzentriert ins Bild gesetzt sind. Und da es sich dabei meist um andere Agenturen oder Kreative handelt, kann ich auch sicher sein, dass diese Kraft weitere Kreise zieht und tatsächliche kommunikative Wirkungen erzielt.

1. Advent und die Freude am Weihnachtsbäumesammeln

An diesem ruhigen 1.Adventssonntag habe ich mein Arbeitszimmer in ein Weihnachtsbaum-Refugium verwandelt. Vier Kisten sind es inzwischen, die randvoll mit Weihnachtsbaumobjekten und anderen Weihnachtsaccessoires gefüllt sind. Und jedes Jahr kommen neue hinzu. So mache ich J. mit meiner Weihnachtsbaumsammlung inzwischen Konkurrenz, und möglicherweise werden wir an den Feiertagen mit diesen das gleiche Ritual durchführen, das bisher Js Engeln vorbehalten war: Sie nämlich nach und nach im Raum zu suchen und bei der Gelegenheit die Gesamtzahl zu ermitteln. Ich habe sie bisher noch nicht gezählt, aber es dürften einige Dutzend zusammen kommen. Dabei sind alle möglichen Materialien vertreten: Metall, Holz, Glas, Keramik, Kunststoff, Stoff, Filz, Samt, Perlen und Pailletten. Sagenhaft, was sich Designer in aller Welt zum größten Familienfest des Jahres immer wieder neu einfallen lassen. Dabei sind es meist die günstigsten Artikel, die auf mich am spannendsten wirken. Darunter richtige Seltenheiten, die das Weihnachtsbaummotiv auf sehr ungewöhnliche Weise kreativ ausdeuten, z. B. ein Weihnachtsbaum-Hänger aus Indien, in Silberdraht gefertigt, der silhouettenhaft und mit einer ,,Binnenzeichnung“ aus spiraligen Elementen wunderbar spielerisch daherkommt. Oder eine kunsthandwerkliche Arbeit aus Holz, bei der zwei ebenfalls silhouettierte Bäume zu einer Rundplastik zusammengefügt sind, in jeder der beiden Flächen ist das Krippenmotiv ausgespart. Oder ein Hänger aus reliefiertem Glas, auf dem sich die angedeuteten Weihnachtsbaumkugeln in Blumensymbole verwandeln. Diese Objekte machen mir viel Freude, es ist schön, sie nun wieder mindestens vier Wochen lang vor Augen zu haben. Für mich die ästhetisch anregendste Zeit des ganzen Jahres.

Vorbereitungen für den Advent

Ein wahrhaft weihnachtlicher Tag war dies: Die Fertigstellung der Adventsanimation mit dem schönen Silberbäumchen als Hauptmotiv – Das Abfotografieren des Weihnachtskranzes für Gs Grab – Das Sägen und Sortieren weihnachtlicher und weiterer Hölzer, die ich in den letzten Wochen neu angeschafft hatte – Und als Krönung am Abend das Komplettieren des Adventskranzes mit den Goldenen Kerzen, einigen Accessoires und einer Aufhäufung von Nadelbaumzapfen in der Mitte. In diesem Jahr ist der Kranz gewaltig ausgefallen, denn M. hatte zuvor einen größeren Strohkranz als Basis besorgt. Aber das ist gut so, denn jetzt ist endlich die richtige Proportion im Verhältnis zu den Kerzen erreicht. Am regelmäßigsten und kompaktesten ist der kleine Grabkranz ausgefallen:

Adventskranz 2008

Das könnte ein weiteres geeignetes Motiv für fotolia werden. Überhaupt denke ich, dass noch einiges hinzukommen könnte in dieser Saison.

Animationsarbeit

Die Animation zum Advent hat mich doch länger beschäftigt als geplant. Aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Der Silberbaum-Aufhänger hat sich als sehr attraktives Motiv herausgestellt, mit dem ich das Thema des edlen und stimmungsvollen Metallglanzes wunderbar ausformulierbaren kann. Ich hoffe, die Betrachter werden meine Wahrnehmung nachempfinden und ein Stück weihnachtlicher Atmosphäre am Beispiel dieser kleinen Flash-Animation vorwegnehmen können. An dieser Stelle möchte ich sie noch nicht vorstellen, schließlich ist der 1. Advent erst übermorgen. Aber dann wird es auch hier im Baumtagebuch dokumentiert werden. Versenden möchte ich es idealerweise bereits morgen. Ich hoffe, ich schaffe das noch.

Weiteres Adventsgrußprojekt

Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr neben der Webseitenanimation zum Thema ,,Advent“ auch eine Adventsgruß-Email zu gestalten. Dazu möchte ich meinen neu erworbenen Silber-Gold-Baum verwenden. Erste Versuche versprechen ein interessantes Ergebnis, dessen genaue Ausformung ich zurzeit noch überdenke. Morgen will ich dieses Thema weiter verfolgen und das Projekt nach Möglichkeit auch abschließen. Morgen an dieser Stelle also die Animation zur Ansicht. Ich hoffe, durch den früheren Anlass und die frühere Verbreitung eine bessere kommunikative Einbettung zu realisieren. Schließlich gehören zur Kommunikation mindestens zwei Positionen.

Weihnachtsbaum und Lichterkette

Manchmal wird die Geduld doch auf eine sehr harte Probe gestellt. Ich versuche, die Adventszeit zu nutzen, um meine Fähigkeit weiter zu verbessern, solche Situationen steuerbar zu machen. M. ist gedanklich fast vollständig beim Thema Advent und reagiert mit zunehmendem Alter auch immer gereizter, wenn sich Verzögerungen ergeben oder etwas einmal nicht so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt hat. Die Lichterkette zum Schmücken des kleinen Weihnachtsbaums vor der Tür hat den Winter einmal mehr nur defekt überstanden. Dabei funktionierte sie noch bis Anfang des Jahres und lag seitdem, sorgfältig aufgewickelt, einfach nur im Regal. Die Qualität dieser Dinge ist wohl nicht mehr so toll. Deshalb musste heute wieder eine neue her, nachdem ich die alte bereits am Baum angebracht hatte und erst dann feststellen musste, dass ausgerechnet die Lichter an der Spitze nicht leuchteten. Beim Trockentest vorab haben alle funktioniert. Die neue Kette umfasst ganze 180 Einzellämpchen, dann wird M. wohl kaum mehr behaupten können, der Baum leuchte zu schwach. Nur tagsüber wird er vermutlich in einem dichten Gewirr grüner Stromkabel verschwinden. Aber ein Weihnachtsbaum lebt sowieso vom Leuchten in der Dunkelheit, und das wird diesmal ziemlich beeindruckend ausfallen. Bei dem ungeplanten Besuch im Baumarkt habe ich mir gleich noch einige Kerzen, zwei goldene und zwei weiße, mitgebracht. Die benötige ich als Szenenobjekt für die geplanten Adventsengel-Fotografien, für die ich mir hoffentlich in den kommenden Tagen Zeit nehmen kann.

Ein professioneller Adventsgruß

Immerhin bin ich heute dazu gekommen, einen Adventsgruß auf meiner linielux-Seite zu hinterlegen. In den Vorjahren war ich immer zu spät dran damit, oder bin erst gar nicht mehr dazu gekommen. Ich finde, ein solcher Gruß muss auch zum Beginn der Adventszeit vorliegen, damit er noch seinen Sinn entfalten kann. Und mit diesem bin ich ganz zufrieden. Verarbeitet habe ich darin einen schönen Weihnachtsbaum-Anhänger aus Filz, eine der Errungenschaften vom Vorjahr, den ich damals bereits bei fotolia hinterlegt hatte. Leider sind die vielen Weihnachtsdeko-Motive, die noch in den letzten Jahren mit auf der ersten Suchseite des Begriffs ,,Weihnachtsbaum“ platziert waren, total verschwunden und erst wieder auf Seite 34 etc. zu sehen. Schade, denn dabei sind wirklich gute Motive, die sicherlich Interesse finden würden, könnten sie gefunden werden. So bleibt wohl nur, auf meine Star-Bilder zu setzen und nach Weihnachten 2008 neues Material einzustellen.

Beginn der Weihnachtskranzsaison

M. hat heute schon damit begonnen, die Advents- und Weihnachtskränze zu binden. Es liegt ihr dieses Jahr am Herzen, möglichst frühzeitig fertig zu sein mit den Vorbereitungen für die Adventszeit. Und da der Betrieb im Geschäft sich derzeit in Grenzen hält, ist es auch glücklicherweise möglich. Die Ergebnisse habe ich noch nicht gesehen, bin aber sehr gespannt darauf. Aus dem Baumarkt haben wir diesmal die Tannenzweige, sehr schöne Nordmanntannen, da die Weißtanne aus Frau S’s Garten nicht jedes Jahr einen so starken Schnitt verträgt. Zypressen haben wir ebenfalls ausreichend, und am Nachmittag hat Herr H. dann noch Stechpalmenzweige mitgebracht. Also alles vorhanden. Nur die Efeufrüchte sind nicht so überzeugend. Zwar sehr zahlreich vorhanden, aber leider nicht so weit ausgereift, dass sie ein gutes Bild ergeben könnten. Na ja, sie wird das sicherlich mit alternativen Arrangements wieder wettmachen. In einige der Kränze und Gestecke werden sicherlich auch Mistelzweige kommen. Sicher werde ich die diesjährigen Werke wieder fotografisch dokumentieren und das eine oder andere auch in diesem Tagebuch vorstellen.

4 Jahre Baumtagebuch und mehr als 1.460 Einträge

Es war wieder eine sehr schöne Weihnachtsausstellung im Blumenhaus W. in S. Ich erinnere mich, dass der erste Eintrag dieses Baumtagebuchs überhaupt, nämlich am 20.11.2004, meinen ersten begeisternden Besuch dort dokumentiert hat (Bei der Gelegenheit muss ich einräumen, den 4. Geburtstag des Baumtagebuchs am Donnerstag verpasst zu haben. Unglaublich jedenfalls, dass nun schon mehr als 1.460 Einträge zusammen gekommen sind, und das ohne einen einzigen Tag seitdem ausgelassen zu haben). Einige der Accessoires von damals habe ich heute und seitdem immer wieder gesehen. Aber M. hat schon Recht, wenn sie feststellt, dass es von Jahr zu Jahr opulenter und luxuriöser wird. Diesmal waren es wieder ganz tolle Ideen, größtenteils in silberner Farbe und funkelnden Pailletten und Glitzerelementen versehen, während das vergangene Jahr eher in Richtung Gold ging. Ich freue mich besonders, für Ms Geburtstag einen sehr schönen weihnachtlichen Dekokranz für die Wand gefunden zu haben, in dem sich echte Efeuranken um silbern funkelnde Paillettendrähte winden. Macht optisch einen tollen Eindruck und wird uns zumindest an den Weihnachtsfeiertagen und ab dem nächsten Jahr auch schon während der Adventszeit sicherlich viel Freude machen. Beim Hinausgehen hat M. dann noch überraschenderweise einige wunderschöne Weihnachtsbaumbroschen entdeckt. Eine davon hatte ich am Vormittag schon über eine Internetrecherche gefunden und hätte sie sicherlich auf diesem Wege besorgt. Sie dann live zu sehen, war ein Glücksfall, denn damit ist ein Weihnachtsgeschenk für M. schon sicher.

Der Glaube an die Gemeinschaft stiftende Kraft

Nun haben wir einmal Winter, und alle klagen darüber. Dabei können wir froh sein, überhaupt noch Schnee zu sehen. In den letzten beiden Jahren gab es, soweit ich mich erinnern kann, in unserer Region überhaupt keinen. Und heute konnte man tatsächlich einige Zentimeter wegschaufeln. Schnee finde ich klasse, unangenehm ist nur der Schneematsch und tückische Eisglätte, einfach weil sie gefährlich sein kann. Im gleichen Maße, wie der Winter sein Gesicht zeigt, weicht die Präsenz der Bäume zurück. Man könnte sagen, es hängt damit zusammen, dass sie keine Blätter mehr tragen und quasi nackt dastehen, um die frostige Jahreszeit besser überstehen zu können. Ich denke aber, dass sie sich auch auf einer energetischen Ebene weiter von uns entfernt haben, ihre Individualität nach vielen Monaten engster Interaktion mit den Menschen erstmals wieder leben. Die realen Bäume weichen also zurück und machen dem mächtigsten aller Symbolbäume Platz, dem Weihnachtsbaum. Der Weihnachtsbaum ist ein Menschen-Baum, er besteht aus einem dichten Konglomerat von Symbolen, die auf der ganzen Welt verbreitet sind, sich vielleicht in Nuancen unterscheiden, in ihrer Zahl variieren, aber dennoch immer auf eine grundlegende Ebene menschlicher Kultur verweisen: Das versöhnliche Zusammenkommen von Menschen, die sich nahe stehen und im Symbol des Weihnachtsbaums ihre Nähe zelebrieren, möglicherweise neu erfinden, in jedem Fall sich wieder ins Gedächtnis rufen. Kaum jemand kann sich dieser symbolischen Kraft entziehen. Und wenn er keinen Baum zu Hause aufgestellt hat, wird er vielen auf öffentlichen Plätzen und in den Fußgängerzonen der Städte begegnen. Ich wünsche allen, die den Glauben an die Gemeinschaft stiftende Kraft des Weihnachtsbaums lange nicht erlebt haben, dass sie im Angesicht eines schönen, leuchtenden Weihnachtsbaums diesen Glauben wiederfinden.

Ein Symbol-Armband mit Goldkordel zu Weihnachten

Ich bin froh, nach längerer Zeit einmal wieder eine Produktneuheit in meinen Wunschbaumshop aufgenommen zu haben. Der Prototyp des Themen-Armbandes ,,Weihnachtszeit“ ist zwar schon eine Woche alt, aber ich bin heute erst dazu gekommen, es abzufotografieren. Ein schöner Auftakt meiner neuen Reihe mit Themen-Armbändern, die ich im Frühjahr fortsetzen will.

Themen-Armband ,,Weihnachtszeit

Ich finde, es ist gut gelungen, und gefällt mir immer besser, je länger ich es betrachte. Vor allem aber fasziniert mich der symbolische Bezug zum Weihnachtsfest und seiner vegetativen Tradition. Stechpalme, das Holz, nach dem ich so lange gesucht habe – Bergfichte, das feinjährige Holz aus österreichischem Bergland – und die Zypresse, die neben weihnachtlicher freilich noch eine Reihe weiterer Symbolelemente in sich trägt. Insgesamt ein starkes Armband mit Seltenheitswert. Auf die Reaktionen bin ich sehr gespannt.

Ein bunter Herbst-Wunschbaum

Miraculix hat mir heute freundlicherweise eines seiner Werke zur Platzierung auf der Wunschbaumseite überlassen. Bezeichnenderweise ist es ein Wunschbaum, im Format 60 x 80 cm in Öl gemalt und als ,,Herbstwunschbaum“ bezeichnet. Als solcher stellt er die Herbstfarben von ihrer schönsten Seite dar. Und überhaupt ist er ein ganz freundlicher, wie es sich für einen richtigen Wunschbaum gehört:

Miraculix-Wunschbaum

Und das ist die Vorlage, ein prächtiger Baum des Nachbargrundstücks, der ihn zu dem schönen Bild inspiriert hat:

Miraculix-Wunschbaum-Original

Ich wünsche allen Lesern des Baumtagebuchs, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Deko-Fundgrube Baumarkt

Die Baumärkte haben sich in den letzten Jahren zu echten Fundgruben entwickelt. Vielleicht sind sie deshalb inzwischen so beliebt. Die einzigen Geschäfte, die eigentlich immer gut besucht sind. Tatsächlich bekommt man dort fast alles, längst nicht mehr nur Baustoffe und Heimwerkerbedarf. Auch viel Elektronik, Kleidung, Wohnungsaccessoires, Lebensmittel. Mit am spannendsten finde ich aber die Dekoartikel, die schon Wochen vorher, bei Weihnachten noch viel früher, präsentiert werden. Keine Frage, dass ich bei diesen Gelegenheiten quasi-automatisch auf die Suche nach neuen Dingen gehe, die glitzern und funkeln. Natürlich suche ich auch nach Weihnachtsbäumen. In beiden Bereichen werde ich bei jedem Besuch wieder fündig. Geradezu unglaublich, wie viel Kreativität in diese Dekos gelegt wird. Auch wenn viel Kitschiges dabei ist, der Phantasie scheinen dabei keine Grenzen gesetzt. Darunter sind immer wieder sehr schöne Dinge, die meine Sammlung kleiner Symbole wachsen lassen.

Geheimnisvolle Weihnachtsbaum-Pins

M. hat schon viel Freude an ihren Weihnachtsbaum-Pins. Es sind 13 bisher. Für sie ein Grund, dass wir uns in dieser Saison um Nachschub bemühen. Bei der Auswahl ist es ohne weiteres möglich, jeden Tag einen anderen zu tragen. Bis Weihnachten macht die Sammlung dann schätzungsweise drei Mal die Runde. Mehr als einer gleichzeitig ist aber zu viel, irgendwie zu aufdringlich. Immerhin, sie hat schon einige Reaktionen erfahren. Ist eben doch eine Besonderheit, die vielen auffällt, deren symbolische Kraft also offenkundig ist, die aber den meisten von selber nicht in den Sinn kommen würde. Das macht mich froh, zeigt es doch, dass es doch noch ein paar ,,Geheimnisse“ gibt, und die Welt nicht ganz in nüchterner Zweckdienlichkeit erstickt ist.

Persönlicher Tagesrekord bei fotolia

Gleich fünf Downloads bei fotolia an einem Tag! Das ist mein bisheriger Rekord. 2 Mal Adventsengel, und 3 Mal Jahresringe, was mich besonders überrascht hat. In den letzten Tagen wurden auch einige meiner anderen Baumfotos angefordert. Und das in der Vorweihnachtszeit. Es gibt eben keine Regeln, und das macht diese Online-Agentur auch so spannend, vor allem wenn ich mir ansehe, welche Unternehmen sich interessieren. Viele Werbe- und Designagenturen, Grafiker, und mit Kommunikationsarbeit befasste Abteilungen unterschiedlichster Unternehmungen. Ich bin sehr daran interessiert zu beobachten, wie lange in diesem Jahr die Weihnachtssaison, an den Arbeitsabläufen und Vorläufen der Kreativagenturen gemessen, wohl dauern wird. Wenn ich die Vorjahre in Erinnerung rufe, dann müsste das Interesse Ende November schlagartig nachlassen und bis zum Frühjahr eine Art Winterpause eintreten. Auch das hat seine Vorzüge, in der Zeit kann ich mich nämlich um neue Motive kümmern.

Für eine stärkere Beschäftigung mit Inhalten

Die Berichterstattung zum Volkstrauertag hat ein echtes Interesse und eine große Ernsthaftigkeit auch der jüngeren Generationen gegenüber den Geschehnissen der letzten Weltkriege offenbart. Durch unsere eigene Beschäftigung mit den Aktivitäten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der die zentrale Gedenkfeier in Berlin organisiert hat, sind wir schon über vieles vorinformiert und konnten einige der Reden und Beiträge insofern auch gut einordnen. Unsere Gedanken und Gespräche sind unterdessen und passend zum Gegenstand dieses Gedenktages auf das Weihnachtsfest als einem Fest der Begegnung und nationenübergreifenden Versöhnung ausgerichtet. M. hat mich heute schon gebeten, ihre Sammlung von Weihnachtsbaum-Pins hervorzuholen, die sie ab jetzt tragen möchte. Und auch das Nachdenken über mögliche Geschenke beschäftigt uns schon. Ein wirkliches schönes Geschenk für mich selber sind die Zeiten, die ich mir gönnen kann, um mich mit meinen ureigenen Themen in Ruhe zu beschäftigen. Diese Zeiten waren in diesem Jahr, seit Beginn meiner neuen Art zu arbeiten, sehr zurückgegangen. Ich hoffe aber, dass es mir gelingen wird, dies wieder stärker zu aktivieren. Es hat Inhalten zu tun, und ohne diese ist das viele formale Denken auf Dauer unverträglich. Ein wieder stärker inhaltliches Gegengewicht ist für mich heute wichtiger geworden. Also ein Vorsatz für das kommende neue Jahr?

Von der Unmöglichkeit, einmalige Situationen zu rekonstruieren

So ein Ausflugs- und Besuchstag zwischendurch kann auch einmal ganz gut tun. Auch wenn er einen in kreativer Hinsicht nicht viel weiter bringen konnte. Oder doch: Endlich habe ich daran gedacht, Js und Ws transparenten Deko-Engel leihweise mitzunehmen. Er ist der Star meines Erfolgs-Weihnachtsfotos, und mein Ehrgeiz ist es, die Adventskranzszene nachzustellen, um das Foto in höherer Auflösung und vielleicht noch etwas tiefenschärfer zur Verfügung zu haben. Bei der Gelegenheit kann ich auch Variationen ausprobieren, zumal, was mich sehr erfreut hat, noch ein zweiter musizierender Engel existiert, der keine Querflöte, sondern eine Art Klarinette bläst. Das wird Anlass zu weitergehenden Experimenten geben, ich freue mich darauf. Natürlich ist ein so gelungener Schnappschuss wie dieser, am Heiligabend 2006 kurz vor der Bescherung aufgenommen, in einem ganz besonderen Licht und einer bestimmten Situation, nicht wirklich rekonstruierbar. Der Charme des Augenblicks wird so nicht zu duplizieren sein. Aber die besondere Ästhetik des Motivs, die möchte ich doch noch einmal aufgreifen und in neue Szenen umzusetzen versuchen. Mal sehen, welche Kombinationsmöglichkeiten ich dabei entdecken werde, vielleicht auch mit einem meiner vielen Weihnachtsbaumminiaturen. Ich lasse mich da gerne überraschen.

Neuentwicklung mit Überraschungen

Dass diese wunderbaren Gold-Silber-Glanz-Fotos meiner Weihnachtsbaumanhänger tatsächlich abgelehnt wurden, kann ich nicht verstehen. Vor allem weil von technischen Fehlern die Rede ist. Die kann ich selber gar nicht erkennen. Da ist der Redaktion bei fotolia mal wieder ein gutes Motiv entgangen. Vielleicht werde ich es aber auch ein zweites Mal einreichen, wäre einfach zu schade drum. Unterdessen habe ich die Perlen für den Prototyp des Weihnachts-Armbandes fertig. Ich bin gespannt, wie sie nach dem Ölbad wirken und ob sie sich farblich verändern. Vor allem aber interessiert mich die Kombination und wie stimmig und zum Thema passend sie letztlich erscheint. Es ist eben eine Neuentwicklung, und da können sich durchaus Überraschungen ergeben.

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