Traditionsausflug an einem wunderschönen Frühherbsttag

Was für ein toller Ausflug nach R. war das heute – zumal es im Vorjahr nicht geklappt hat und wir mit diesem Ausflug aus Anlass des Trödelmarkts dort eine lange Familientradition verbinden. Von den Anfängen in viel kleinerem Maßstab bis zu diesem fast schon Großveranstaltung zu nennenden Marktereignis, das es heute darstellt. Vor allem bin ich froh, dass M. sich doch noch entschließen konnte, uns zu begleiten. Schließlich ist das keine Selbstverständlichkeit mehr, kann doch so vieles dazwischenkommen und müssen doch alle möglichen Voraussetzungen und Mindestverfassungen erfüllt sein. An diesem ungemein schönen Frühherbsttag kamen diese glücklichen Umstände zusammen. Und so konnten wir nicht nur beim Markt selbst schöne Eindrücke gewinnen und interessante Begegnungen und Kommunikationen erleben. Auch die Fahrt dorthin und die zurück hatten Erlebnischarakter, durch die sehr schönen Landschaften der eigenen Heimat und der französischen Nachbarregion fahrend, die weniger durch Wald und Wiesen, sondern vor allem durch weitläufige Feldflächen beeindrucken, und an verschiedene autobiographische Erlebnisse dabei anknüpfend. So ein kurzzeitiger Orts- und Perspektivenwechsel kann den Kopf frei machen und erholsam sein. Ich denke, diese Funktion hat der Ausflug heute bei uns allen erfüllt.

Zu meinem Gefallen schön ausgewogen und vielfältig

Die spätsommerliche Temperatur war heute eigentlich ideal. Richtig angenehm, was uns am Nachmittag tatsächlich einmal zu einer der wenigen Aufenthalte hinterm Haus, unter der Unterdachung, animiert hat. Sogar V. konnte sich damit anfreunden, und das hat in jüngster Zeit schon etwas zu bedeuten. Nicht ganz so arbeitsintensiv wie an den Samstagen während des Hochsommers, aber dennoch angefüllt mit sehr unterschiedlichen Aufgaben war dieser Samstag. Und ich konnte auch alles erledigen, was ich mir vorgenommen hatte, darunter eine handwerkliche Arbeit, die wir schon Wochen vor uns herschieben, da aber eine enorme praktische Relevanz hat. Wir sind alle erleichtert, dass das jetzt erledigt ist. Die kunsthandwerkliche Arbeit heute war ein ungewohnter Luxus, da es tatsächlich nur um die Bearbeitung einer Perle ging, aus Apfelbaumholz. Aber immerhin ein Schlussstück, was natürlich zu dem Schwierigsten gehört, was die Routine der Armbandherstellung ausmacht. Und ein wenig Projektarbeit am Abend war auch noch möglich. Schön ausgewogen und vielfältig, so etwas gefällt mir sehr. Und morgen steht einer unserer selten gewordenen Fernausflüge an, so hoffe ich jedenfalls, denn das ist nicht mehr so sicher, wie es schon einmal war.

Kleine und große (Problem-)Themen unserer Zeit

Da können wir uns ja wirklich auf ein schönes Wochenendwetter freuen, das zum Sonntag hin den Sommer noch mal zur Geltung bringen soll. Vielleicht ja mit dem geplanten Ausflug, der traditionell bei schönem Wetter stattfand, wenn auch sonst etwas früher terminiert. Ich hoffe, es wird nach der arbeitsintensiven Arbeitswoche möglich sein, schon allein, um mal den Kopf etwas frei zu machen. Aber immerhin ist neben den Natur-, Baum- und Erntethemen in der Kommunikation der letzten Tage auch zeitweilig ein Austausch über die großen Problemlagen dieser Zeit möglich gewesen. Gut, dass das nicht nur in die Freizeit verlegt ist, sondern als vielleicht Wichtigstes auch im alltäglichen Austausch vorkommt und vielleicht dann auch erst wirksam werden kann.

Bäume als Aufmerksamkeitslenker

Das Hin und Her beim Wetter sind wir ja schon gewöhnt. So stellen wir uns nach diesen Tagen mit wenig Sonne für das Wochenende auf wieder fast sommerliche Temperaturen und viele mehr Sonne ein. Gut so, denn das bedeutete den Start in einen schönen Altweibersommer. Natürlich wäre es klasse, wenn der mindestens 2-3 Wochen anhalten könnte. Das ist in Betrachtung der jahreszeitlichen Veränderung der Bäume, in diesem Zwischenstadium zwischen Sommer und Herbst, eine auch ästhetisch sehr anregende Phase, in der auch viel Aufbruchstimmung und Mut bei uns Menschen begünstigt ist. Und das benötigen wir aktuell dringender denn je. So bin ich sicher, dass die Bäume und ihre jahreszeitlich typische Ausstrahlung weiterhin einen ganz wesentlichen Beitrag zu unserer seelischen Gesundheit leisten – so wir sie auch immer bewusst wahrnehmen und in ihrem stetigen Wandel aufmerksam beobachten.

Natürliche Rahmenbedingungen und symbolische Verstärkung

Eine Produktivität und Kreativität fördernde Atmosphäre herrscht in diesen Tagen sowohl in der Natur draußen als auch in der kommunikativen Sphäre. Man merkt, dass passend zum jahreszeitlichen Übergang sich auch viele Menschen in einer Transformation befinden und das durchaus fortschrittlichen Charakter trägt. Bei so viel Frust, Enttäuschung und Niedergeschlagenheit im engeren Umfeld wie im weiten Erdkreis sind solche Phasen doch einfach belebend und aufbauend. Da merkt man richtig, wie sich natürlicher Aufbruch und soziale Vitalität parallel entwickeln und sich gegenseitig stützen. Überhaupt scheinen die natürlichen Rahmenbedingungen und symbolischen Verstärkungen von außen eine große Rolle für die körperliche und seelische Gesundheit zu spielen. Das ist auch ein Grund für meine kontinuierliche Beschäftigung mit dem Symbolischen und Ästhetischen rund um die Bäume.

Das Ringen um ein Gleichgewicht zwischen Natur und Kultur

Wieder so ein Tag mit scheinbar unendlichen technischen Herausforderungen. Das ist ein Muster, das sich durch das ganze bisherige Arbeitsjahr zieht und vermutlich auch noch länger andauern wird. Schwer zu sagen, warum das so ist, was mir das eigentlich sagen will. Aber eine Bedeutung wird es haben, die sich vermutlich erst viel später erschließen lässt. Ich habe trotz all der technischen Beanspruchung doch immer auch die natürliche Umwelt im Blick und beobachte und verfolge alle jahreszeitlichen Veränderungen ganz genau. Vielleicht kommt dieses Interesse, die Beharrlichkeit und Intensität dieses Beobachtens ja gerade von dieser Schwerpunktlegung in anderen Lebensbereichen auf der Technik. Es ist wie der Versuch und das Bestreben, ein Gleichgewicht zu wahren, ein Gleichgewicht, dass durch Vereinseitigung der Technik gestört wäre – mit allen negativen Folgen auf unsere körperliche und mentale Gesundheit. Vor allem deshalb ist das stetige Ringen um ein Gleichgewicht zwischen Natur und Kultur so bedeutsam. Und etwas, das ich so lange und eingehend schon verarbeite, dass ich gewiss auch einige meiner so gewonnenen Erkenntnisse weitergeben kann, z. B. im Medium dieses Baumtagebuchs.

Frühherbstliche Eindrücke des Baumlandschaft

Jetzt ist tatsächlich der Herbst schon angekommen. September, kaum zu glauben, wie schnell der Sommer wieder verflogen ist. Auch wenn wir gerade im Hoch- und Spätsommer mit unseren ganzen Ernte-, Obst- und Gemüse-Aktionen sehr beschäftigt waren und insofern die Jahreszeit sehr bewusst in uns aufgenommen haben. Trotzdem geht am Ende alles zu schnell vorbei, parallel zur sich beschleunigenden Lebenszeit. Beim heutigen Gang durch die aktuelle Baumlandschaft fällt mir auf, dass einige der typischerweise in dieser Jahreszeit besonders präsenten Baumfrüchte sehr blass und unscheinbar daherkommen. Vor allem die Pfaffenhütchen haben die längeren Regenphasen, die wir zwischen den sehr schönen Hochsommerwochen immer wieder erleben mussten, nicht gut vertragen. Diese Regenperioden mit wenig Licht haben die sonst so strahlenden Pfaffenhütchenfrüchte verblassen und grau werden lassen. Sie strahlen bei weitem nicht das aus, was sie in günstigen Jahren darstellen können. Dieses Jahr käme ich nicht auf die Idee, Makroaufnahmen dieser tollen Früchte zu versuchen. Denkbar wäre das nur beim Weißdorn, der ganz schöne und üppige Furchtstände ausgebildet hat, und auch beim Schwarzdorn, dessen Früchte dieses Jahr wieder zahlreich und auch dick ausgewachsen sind. Vielleicht kommen ja noch lichte Tage, die Nahaufnahmen dieser Baumfruchtmotive möglich machen.

Kreativität fördernde Übergangszeit

Ende August, das bedeutet schon, dass der Sommer hinter uns liegt. Etwas, das ich während des Hochsommers immer im Blick habe, und doch ist es dann irgendwann so weit, verbunden mit einem melancholisch angehauchten Gefühl von Herbst. Alles in der Natur, der Baumlandschaft, der Erscheinung des Gartens deutet darauf hin, zeigt dieses an: Der Sommer hat seinen Höhepunkt schon deutlich hinter sich, aber der Herbst ist noch nicht angekommen. Beginn einer dieser Übergangszeitphasen, die nach meinem Empfinden besonders reizvoll und kreativitätsfördernd sein können. Nicht unbedingt entspannend und erholsam, aber doch anregend, motivierend, auf Veränderung ausgerichtet und Veränderung begünstigend. Das ist es, was mir an diesem ruhigen Sonntag vor allem vor die Seele getreten ist.

Baumobstintensiver Samstag

Jetzt trägt der Pfirsichbaum nur noch wenige Früchte, erst nachdem V. noch einmal drei Eimer gepflückt hatte, aus denen gestern schon Marmelade entstanden ist. Und heute kamen noch einmal zwei Eimer hinzu, die ich auf zwei große Kuchenbleche verteilt habe. Noch einmal zwei Bleche des sagenhaften Pfirsich-Eierlikör-Rührkuchens, den ich am Nachmittag größtenteils in kleineren Portionen eingefroren habe. Damit haben wir einen wirklich ungewöhnlich großen Obstkuchenvorrat angesammelt, der uns die nächsten 12 Monate zahlreiche Gelegenheit geben wird, an die spätsommerliche, in diesem Jahr so üppige Obsternte erinnert zu werden. Zu allem Überfluss hat Frau H. uns am Vormittag ebenfalls noch einen Kuchen vorbeigebracht, mit Sauerkirschen, Rührteig und Creme sowie einem Rotkäppchen-Spiegel. Toll, so haben wir an dem selbst gebackenen noch deutlich länger. Auch Birnen von den eigenen Bäumen gibts in dieser Saison so viele, dass wir sie teilweise an Bekannte verschenken. Ansonsten stehen für die Obsternte eigentlich nur noch die Äpfel auf dem Programm. Aber auf die stehen zumindest M. und ich nicht ganz wie auf anderes Baumobst.

Es gab schon mal aufbauendere Tage

Ein ziemlich anstrengender Ausflug hat die Arbeitsroutine heute etwas weitere Kreise ziehen lassen. Das hat immerhin zum eher durchwachsenen und wechselhaften Wetter gepasst. Insgesamt eher ein Tag zum Vergessen, der doch einige Dinge auflösen oder zumindest etwas klären konnte. Morgen gehts dann mit unserem Baumobstthema weiter, wohl eine Wiederholung der Pfirsichkuchenaktion von letzter Woche.

Zwischen den Hochzeiten des Sommers und des Baumherbstes

Noch so ein Wachstums-Spätsommerwetter-Tag, der ganz geeignet war, komplizierte Projektarbeiten konzentriert voranzubringen. Denn an solchen Tagen ist es stiller als gewöhnlich und man kann sich besser auf die eigene Sache konzentrieren, ohne abgelenkt zu werden. Da ist es zusätzlich von Vorteil, wenn ich beim Blicke durchs Fenster oder einem kurzen Gang durch den Garten zwischendurch in üppiges Baum-Grün und auf opulente Baumfrüchte blicken kann, die die Szene farblich akzentuieren und so wunderbar lebendig und reif wirken, wie es nur im Spätsommer möglich ist, wenn die Vegetation ihrem absoluten Lebenshöhepunkt entgegenstrebt – und ihn zum Teil sogar schon überholt hat. Ein bisschen melancholisch kann man da auch werden. Aber da behalte ich mir lieber für die Hochzeit des Baumherbstes vor.

Diesmal waren die Zwetschgen an der Reihe

Das war ein sehr produktiver Tag, der mit dem „Wachstumswetter“ draußen korrespondierte. Wachstumswetter deshalb, weil die mäßigere, dennoch warme Temperatur und der zeitweilige Regen für alles, was grünt und aktuell reift, einen Katalysator darstellt. Gut für die noch anstehenden Erntevorhaben. V. hat heute die zuletzt gepflückten Zwetschgen entkernt, M. hat Hefeteig für 5 Bleche zubereitet und ich habe die Bleche wie immer in solchen Fällen dicht belegt. Damit sind es 5 weitere Obstkuchen, diesmal mit Zwetschgen, die unsere Spätsommerbilanz bereichern und die größtenteils wieder eingefroren werden. Ich schätze, es werden noch nicht die letzten gewesen sein. Aber insgesamt dürften wir jetzt schon mehr Obstkuchen mit eigenem Baumobst gebacken haben als jeweils sonst zuvor. Wohl ein Resultat des üppigen Obstjahrs, aber auch, weil wir gewisse Familientraditionen, die auch mit eigenen Obstbäumen und ihren Erträgen zu tun haben, ungewöhnlich intensiv haben aufleben lassen.

Jetzt reift alles gleichzeitig aus

Auch heute wieder: Pfirsiche, Nashis, Zwetschgen, Äpfel und Birnen. V. hat die noch übriggebliebenen Zwetschgen sowie je einen Eimer Äpfel und Birnen auf der Streuobstwiese in F. gepflückt bzw. aufgesammelt und mitgebracht. Die Nashis sind in diesem Jahr so zahlreich und jetzt auch schon reif, dass sie scharenweise vom Baum fallen. Auch die wird V. in den nächsten Tagen ernten müssen, damit sie noch gut verwertbar bleiben. Und die Pfirsiche unseres kleinen Gartenbaums haben seit meinem letzten Pflücken vor ein paar Tage noch einmal an Reife gewonnen, so dass ich am Abend noch einen Eimer mit ziemlich ausgereiften Exemplaren pflücken konnte. Ich schätze, ich werde bis zum Wochenende doch noch einmal zwei Bleche backen müssen, auf denen die Pfirsiche bevorzugt zum Einsatz kommen. Das Rezept hat jedenfalls verbreitet Anklang gefunden. Da macht es Sinn, die Aktion zu wiederholen, umso mehr eingefrorene Obstkuchenvorräte können wir anlegen.

Ungewöhnlich lang anhaltende Baumobstthemen

Toll, dass Ende August der Sommer wieder einen neuen Anlauf nimmt und ein Licht, eine Wärme und eine Atmosphäre herbeizaubert, die urlaubstypischer nicht sein könnte. Das war nach einigen trüben Tagen und abgekühlten Temperaturen nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Es wird auch wieder umschlagen und moderater werden, aber solche Spitzentage sind eine willkommene Entschädigung für zu lange Phasen der sommerlichen Unterbrechung, die wir im Verlauf des Juli und August erlebt haben. Ganz gut ist das Wechselhaft für die ohnehin vitalen Obstbäume und ihre Früchte. Die profitieren von der Sonne, wenn sie denn so intensiv scheint wie heute, und von den Regenphasen zwischendurch, die die Früchte größer und saftiger werden lassen. Es scheint, dass das Thema der Baumobsternte aufgrund des guten Obstjahres, aber auch der günstigen Entwicklung des Wetters gerade jetzt in der Erntezeit, in diesem Jahr ein ungewöhnlich ausgeprägtes und lang andauerndes werden könnte.

Die Entwicklung von Sprache im Zeitverlauf zu beobachten bleibt unverzichtbar

Ein erholsamer Sonntag, an dem ich dann doch noch zum Lesen gekommen bin. Das kommt immer noch zu kurz, ist aber manchmal trotzdem realisierbar. Für mich wie ein Luxus. Mit Lesen meine ich natürlich eine Lektüre, die nichts mit den kommunikativen Projekten zu tun hat, sondern mit Themen, die mich darüber hinaus beschäftigen, und natürlich mit der Sprache an sich. Ganz ohne diese Form der Beschäftigung mit Sprache würde etwas fehlen und das würde sich auch negativ auf meine kommunikative Arbeit auswirken, in der Sprache immer noch die Hauptrolle spielt. Da kann ich Entwicklungen nicht ignorieren oder zu sehr vernachlässigen, sie mitzuverfolgen. Denn auch die Sprache wandelt sich mit den Zeitumständen und den Menschen, die älter werden sowie mit neuen, die hinzukommen. Es ist auch gut, dass sich meine Lektüre und meine verarbeiteten Themen nicht nur auf ein Thema konzentrieren, z. B. nicht nur auf die Bäume und ihre Symbolik, sondern sehr viel breiter angelegt sind.

Einfach ein gutes Pfirsichkuchen-Rezept

Den seit Tagen geplanten Pfirsichkuchen habe ich heute gebacken. Die nötige Zahl reifer Pfirsiche hatte ich an den Vortagen schon gepflückt. Dabei hat sich herausgestellt, dass ich die Menge ganz richtig eingeschätzt hatte. Es sind nur wenige übrige geblieben, nachdem ich die Hälften auf den Teig der 2 großen Kuchenbleche verteilt hatte. Das ist auch optisch ganz hübsch, mit den konkaven Flächen nach oben und der Schmand-Eierlikör-Füllung, die zwischen Pfirsich-Hubbeln herum gegossen wird und im Ofen dann später stockt. Geschmacklich ist das sehr stimmig, obwohl das Rezept des Rührteigs, der auf ein Blechausgestrichen und dann mit den Früchtehälften belegt wird, eigentlich für eine Mischung aus Äpfeln und Zwetschgen ausgelegt ist. Ich hatte es aber schon vor einigen Jahren auf Pfirsichbelag umgemünzt und finde, dass das noch viel besser passt – optisch und erst recht geschmacklich. Zwei Blech sind natürlich zu viel auf einmal. Deshalb werde ich den größeren Teil, in portionierte Stück geschnitten einfrieren, so dass wir mindestens noch dreimal in den Genuss des leckeren Pfirsichkuchens kommen werden. Bevorzugt in deiner Jahreszeit, in der man normalerweise nicht mehr an Pfirsiche oder Obsternte denkt.

Ideal eines ausgeglichenen Arbeitstags

Das war wieder einmal ein sehr ausgeglichener Arbeitstag. Fast so, wie ich mir das idealerweise vorstelle, mit kreativer Projektarbeit am Vormittag und einer kunsthandwerklichen Arbeit am Nachmittag. Gegen Abend sind dann noch die um diese Jahreszeit obligatorischen Gartenarbeitsroutinen hinzugekommen. Das ist so ein Ideal, das ich so ausgewogen nur gelegentlich realisieren kann. Aber im Sommer ist es wahrscheinlicher, da eben dann das Nebeneinander von Inhouse und Outdoor-Arbeiten möglich ist. Im Winter sind die kunsthandwerklichen Anteile zeitweise zwar auch parallel recht ausgeprägt. Aber dann ist das auch notwendigerweise indoor und die Kombination bzw. Abwechslung folglich nicht so gleichgewichtig.

Ein ausgefüllter Baum-Einundzwanzigster

Eigentlich wieder gut, dieser Einundzwanzigste, weil ich einiges abschließen und konzentriert an anderen Projekten weiterarbeiten konnte. Außerdem hatte ich Nachmittag wieder Gelegenheit, kunsthandwerklich zu arbeiten. Und damit den Baumarten des keltischen Baumkreises und der Symbolik der Lebensbäume erneut zu begegnen. Das ist immer wieder spannend, auch nach ca. 25 Jahren, die ich mich schon mit dem Themenfeld beschäftige. Auch Baumobst war wieder ein Thema an diesem wieder sonnenreichen Spätsommertag. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, einen Eimer voll Pfirsiche von unserem kleinen Baum zu pflücken. Das war möglich, weil V. die Stehleiter mitgebracht hatte, denn anders sind die Früchte an diesem noch jungen Baum mit schwachem Stamm, ausladenden Ästen und hoffnungslos mit Fruchtgewichten überladenen Zweigen nicht zu erreichen. Das Problem ist bei aller Üppigkeit der Frucht und den Vielzahl der Pfirsiche, dass sie nicht richtig ausreifen wollen. Wenn sie einmal wirklich reif sind, waren meist die Wespen schon dran gewesen und haben Löcher reingefressen. Eigentlich wären weniger, gut ausgereifte Früchte besser als diese Überzahl an etwas zu kleinen und nicht vollreifen Pfirsiche.

Sommerliches Regenintermezzo und Fortsetzung der Baumthemenkommunikation

Schade, das war der erste ziemlich sonnenlose Tag seit zwei Wochen. Und immerhin hats ein wenig geregnet, was mir einmal das Blumengießen erspart hat. Aber ab morgen wird es wohl wieder notwendig sein. Ich habe neben vielen Projektarbeiten am Nachmittag einen lang nicht mehr gewesenen Ausflug nach L. gemacht. Ein Überlandfahrt, die selbst bei trübem Wetter einen gewissen Reiz hat und wie eine Auszeit wirkt, irgendwie erholsam. Das ist nach hektischen und ruhelosen Arbeitswochen auch mal ganz willkommen. Unterdessen setzen sich gesprächsweise und auch praktisch unsere Baumobstthemen und die Verarbeitung des Baumobstes eigentlich jeden Tag aufs Neue fort. Auch im Gespräch mit Externen ist das immer wieder ein Thema, das so schnell nicht abreißen wird. Morgen werde ich mich voraussichtlich auf anderer Grundlage den Bäumen widmen, eine private Manufakturarbeit rund um den Baumkreis. Vielleicht wird das auch in der nächsten Auftragsarbeit nach langer Unterbrechung solcher Anfragen im Mittelpunkt stehen.

Unerschöpfliche Baum-Thematik

Wieder so ein übervoller Arbeitstag, an dem kaum einmal Luftholen möglich ist. Aber die Baum- und Ernte-Themen laufen trotzdem parallel bei uns allen weiter. Aktuell gehts um die Pfirsiche, aber auch um Nachbereitung und Einschätzungen zu der Verarbeitung der Maulbeeren. Auch gibts erneute Bewegung bei Interessenten für Erzeugnisse der Wunschbaum-Manufaktur. So gehen mir die Baumthemen trotz der uferlosen Geschäftigkeit an verschiedenen Fronten nicht aus – gut so.

Spätsommergewinne und -freuden

Heute ging es zügiger voran, als ich noch gestern gedacht hätte. Mit dem Ende der Urlaubszeit kommen die Menschen langsam wieder in Gang und nehmen Aktionsfäden wieder auf, die wochenlang liegen gelassen oder vernachlässig wurden. Das ist schön, weil es wieder Austausch möglich macht. Aber diese Sommer-Auszeit hatte auch ihr Gutes. Ich konnte mich auf die kreativen Arbeiten besser konzentrieren, weil die Ablenkung geringer war als gewöhnlich. Und etwas mehr Aufmerksamkeit und überhaupt Zeit für das Beobachten und bewusste Arbeiten mit den vegetabilen Reizen der Jahreszeit, den Gartenbäumen, den Obstbäumen und der Obsternte, der Vorbereitung der Gemüseernte, das war eben in diesen Spätsommerwochen auch möglich. Ich hoffe, das wird noch nachklingen können, denn für uns ist die Erntezeit ja noch nicht abgeschlossen. Als nächstes habe ich mir die Pfirsiche vorgenommen, die aber noch einige warme und sonnenreiche Tage zur Vollreife benötigen.

Mit Zuversicht in das weitere Jahr nach so schwierigen Zeiten blicken

Den Garten von J. und W. in G. habe ich an diesem ersten Besuch im neuen Jahr nur im Vorbeigehen in Augenschein genommen. Wir wollten den so lange aus guten Gründen aufgeschobenen Besuch einfach für die Begegnung und das Gespräch nutzen, was wir dann auch einen langen Nachmittag bis zum Abend hinein tun konnten. Natürlich wünschen wir uns, dass J. schon bald wieder sich auch in den Garten und ums Haus herum bewegen kann und wieder mehr vom Garten, den Pflanzen und all den schönen jahreszeitlichen Veränderungen haben kann, was zurzeit eben kaum möglich ist. Ausnahmesituation dort wie auch bei uns schon seit Anfang des Jahres. Aber immerhin kann man nach all den Umständen und Kraftanstrengungen auch einmal auf eine Besserung hoffen. Und auf mehr Normalität und Alltagswohntes, was durch so viel Irritation und Durcheinander, auch in den weiteren Kreisen und der ganzen Welt, zuletzt ganz in Frage gestellt schien.

Fleißige Manufakturarbeiten

Fleißarbeiten im Rahmen der Wunschbaum-Manufaktur sind recht häufig. Vor allem, wenn es um eine größere Zahl von Armbändern geht, die gleichzeitig fertiggestellt werden sollen, können die Wiederholungen bestimmter Arbeitsschritte endlos wirken. So auch heute wieder bei einem Set von 4 zusammengehörenden Armbändern für eine Familie. Die Arbeit konnte ich mit dem Glätten, d. h. Abschleifen der Perlenkanten, am Nachmittag abschließen. Aber bei 4 Exemplaren bedeutet das allein für diesen letzten Arbeitsschritt 6 Stunden kontinuierliche reine Arbeitszeit. In dem Fall ließ es sich aus Termingründen auch nicht vermeiden, den Abschluss auf einen Tag zu konzentrieren. Denn sonst hätte sich der Prozess noch länger hingezogen, nicht unbedingt sinnvoller, weil noch ein wenig mehr zeitintensiv. Aber natürlich ist gerade dieses Glätten für den späteren Tragekomfort enorm wichtig, deshalb lässt sich die Arbeit auch nicht weiter beschleunigen. Dass das in 1 ½ Stunden pro Armband überhaupt möglich ist, kann ich als Ergebnis erheblicher Routine verbuchen. Und die nötige Geduld, die ist mir ohnehin immer schon zu eigen gewesen. Bei einer so interessanten Kombination wie bei dieser Arbeit, vier verschiedene Lebensbäume und entsprechend vier Holzarten, in allen Armbändern alternierend kombiniert, ist die Herausforderung für Geduld und Fleiß aber schnell vergessen.

Vegetabile Formen aus der Sogkraft der Sonne

Die anhaltende Hitze war in den letzten zwei Wochen erstaunlich, und nach den langen Wochen mit viel Regen und viel zu tiefen, jahreszeituntypischen Temperaturen auch nicht zu erwarten gewesen. Gut ist, dass es sommerlich noch weiter gehen wird, auch wenn die ganz große Hitzeperiode erst einmal zum Abschluss kommt. Zum Feiertag hat diese Super-Sommerwetter natürlich perfekt gepasst. Eigentlich war das auch in den meisten Jahren an diesem Tag so, nur zwischendurch. Ich meine zuletzt im Vorjahr, war die Witterung eher trüb und wolkenverhangen. Dabei passt zur Symbolik der Kräuter, die in der christlichen Vorstellung für Reichtum und die Vielfalt der Schöpfung stehen, natürlich am besten zum Sonnenschein, wären die Wiesenkräuter des Spätsommers in dieser Pracht doch ohne die Sonne und ihre Sogkraft auf das Vegetabile, nicht entstanden. Denn es ist die Sonne, die diese vegetabilen Formen aus winzigen Samen aus der Erde heraustreibt und zu so wundervollen unvergleichlichen Form- und Farbgestalten auswachsen lässt. Es ist schön, dass wir das, neben allem, was das Himmelfahrtsfest der Gottesmutter einem Christen sonst noch bedeuten kann, anlässlich des Feiertags uns noch einmal vergegenwärtigen konnten.

Impressionen einer vegetabilen Familientradition

Von den 6 gestern zusammengestellten Kräutersträußen sind noch drei bei uns zurückgeblieben. A. hatte ja ihren gestern schon mit nach Hause genommen. Und den für Frau J. und die gemeinsame Bekannte hat Frau J. am Nachmittag mitgenommen. Aber natürlich werden alle in der Heiligen Messe morgen gesegnet, darum gehts ja letztlich bei der Tradition. Der Nachmittag war dann auch Gelegenheit, unsere Eindrücke von der gestrigen Sammelaktion zu erzählen und dabei auch wieder einmal zu erfahren, wie andere zu solchen Traditionen mit vegetabilem Bezug stehen. Da kann man durchaus überraschende Erkenntnisse gewinnen. Das war ein schöner Aufenthalt an diesem Nachmittag, wegen des Besuchs und des Gesprächs, vor allem aber, weil ich mit M. zusammen dort einige Zeit verbringen konnte, während M. die übrigen Kräuter arrangiert und verteilt hat und ich an meiner aktuellen Manufakturarbeit saß. Die Kräutersträuße, die ich gestern Abend noch an den Wäscheleinen dort zum Trocknen aufgehängt hatte, ergänzten sich mit dem älteren Physalis-Kranz und verschiedenen anderen vegetabilen Details zu einem reizvollen Gesamtbild, das ich unbedingt fotografisch festhalten musste. Ich finde, das gehört auch hierher ins Baumtagebuch.

Kräutersträuße 2025 zu Mariä Himmelfahrt I
Kräutersträuße 2025 zu Mariä Himmelfahrt II
Kräutersträuße 2025 zu Mariä Himmelfahrt III

Dankbar für die gemeinsame Kräutersuche vor Mariä Himmelfahrt

Dass ich heute wieder zusammen mit M. auf Kräutersuche gehen konnte, was zu unseren Familientraditionen gehört, freut mich ungemein. Dieses Jahr hat uns auch A. wieder begleitet. Schade nur, dass V. schon seit vielen Jahren nicht mehr dabei sein kann, weil es zu anstrengend ist. Früher war das das Sammeln der Kräuter vor Mariä Himmelfahrt eine Aktion, die M. und V. gemeinsam gepflegt haben. Ich war damals nicht so beteiligt und wenn eher später beim Arrangieren der Sträuße. Es war ganz spannend heute, weil wir zwar im Prinzip die bekannten und bewährten Sammelstellen aufgesucht haben, aber wegen einer Straßensperrung doch auf einer der drei Stationen einen Umweg fahren mussten. Und wie immer bei unbekannten Umwegen kann man dabei natürlich auch Neues entdecken. So war die unverhoffte Exkursion doch auch mit einigen neuen Funden verbunden, und mit der unterhaltsamen Fahrt durch Ortschaften und Straßenzüge, die wir noch nicht kannten. Bei der Hitze an diesem wohl heißesten Tag des Jahres durchaus eine Herausforderung, die sich aber gelohnt hat und auch Spaß gemacht hat. Highlight und nicht wirklich erwartbar war, dass wir tatsächlich genügend Königskerzen ausfindig machen konnten. Zwei davon durch genaues Beobachten und Entdecken am Straßenrand. Und die meisten an einem Ort, den ich als Geheimtipp für Königskerzen im letzten Jahr entdeckt hatte. Tatsächlich waren dort noch welche mit frischen Blüten zu finden, während fast überall die in diesem Jahr zahlreich gewachsenen Königskerzen schon verblüht und teils verrottet erschienen. Das ist natürlich ein Glücksfall, weil die Königskerze eigentlich traditionell das Zentrum der Sträuße gehört und in dieser Mitte immer etwas weiter herausragen soll als die übrigen Kräuter. Sortieren und arrangieren konnten wir die Kräuter anschließend auch noch. Mit dem Ergebnis von 6 wunderschönen frischen Kräutersträußen. A. hat ihren schon mit nach Hause genommen. Und die übrigen fünf werden wir nach der Segnung am Freitag verteilen, in der eigenen Familie und an Menschen, die die Tradition ähnlich wie wir schätzen.

So etwas wie Urlaub

Wenn fast alle anderen Urlaub machen, ist das eigentlich eine gute Arbeitsatmosphäre. Vor allem, weil man dann mit weniger Unterbrechungen bei der konzentrierten Arbeit bleiben kann. Der andere Vorteil dieser Urlaubsphasen im Jahr ist, dass aus demselben Grund etwas mehr Flexibilität bezüglich der Reihenfolge und Gewichtung der anstehenden Arbeit möglich ist. Zurzeit ist das verbunden mit einigen Stunden Arbeit im Freien, mit der tiefstehenden Spätsommersonne im Rücken und dem dichten Kronendach der Gartenbäume neben und über mir. So lässt es sich sehr entspannt und einmal etwas unkonventionell arbeiten. Das ist dann auch so etwas wie Urlaub, auf eigenewillige Art und als willkommenes Resultat dessen, was anderswo wohl verbreitet und üblich geworden ist.

Kreative Spannung vs. Verpflichtungsanmutung

Eine Holz-Arbeit hat am Nachmittag sich stimmig zum Spätsommerwetter erster Klasse ergänzt. Bei solcher noch moderater Wärme und angenehmer Helligkeit ist die Arbeit mit verschiedenen Lebensbaum-Holzarten eine tolle Sache, vor allem wenn ich sie zwischen die kommunikativen Aufgaben einschieben kann. Dieser Wechsel auch während der Woche und zu allen Jahreszeiten, ist für mich ein Punkt, der mit ausgeglichener Lebensqualität zu tun hat. Und diese Gleichgewichtsthematik begleitet mich schon viele Jahre, ist selbst, wie die Bäume, so ein durchgängiges Lebensthema. Zum Gleichgewicht bei der aktuellen Manufakturarbeit gehört auch, dass es sich mit vier Armbändern für vier Personen einer Familie noch in einem spannenden Rahmen bewegt. Die ursprüngliche Anfrage, die auf die doppelte Zahl abzielte, wäre dann schon wieder überdimensioniert gewesen und mit der Gefahr verbunden, dass etwas eigentlich Spannendes in eine eher belastende Verpflichtung umschlägt. Mir scheint, es ist wichtig, Zugang zu zumindest einem Ausweichterrain oder Tätigkeitsfeld zu haben, bei dem diese Verpflichtungsanmutung nicht so schnell entstehen kann.

Erholungssonntag mit Ausblick auf die Spätsommerlandschaft

So viel habe ich von der Hitze noch nicht mitbekommen, aber diesen Sonntag bin ich auch sehr ruhig angegangen. Nach der dicht getakteten Geschäftigkeit der ganzen Woche war das auch angeraten und notwendig. Und das Landschaftserlebnis im Spiegel der Baumlandschaft ist auch nicht das intensivste, wenn man der prallen Sonne ausgesetzt ist. Deshalb geht die ausgelassene Exkursion in Ordnung. Nächste Woche werden wir das allerdings auf jeden Fall nachholen, wenn es ums Sammeln der Wiesenkräuter für Mariä Himmelfahrt geht. Das ist ein Familienritual, das wir alle nicht missen möchten und eine schöne Gelegenheit, die Natur des Spätsommers noch einmal ganz nah und bewusst in Augenschein zu nehmen. Dafür werden wir uns sicher einen oder zwei geeignete Nachmittage in der kommende Woche aussuchen.

Dominante Gartenbäume und kühlender Baumschatten

Sehr schön, jetzt kommt der Sommer doch noch mal kräftig zurück. Bezeichnend für diesen August ist aber, dass trotz der jetzt zurückgekehrten Wärme oder Hitze die Temperaturen nicht so belastend wirken wie noch im Juni. Da liegt schon etwas vom Herbst in der Luft. Ganz gut, weil es dann bei der Hitze nicht so anstrengend wird. Dass unsere Gartenbäume inzwischen so dicht beieinanderstehen und sich ihre Kronen vielfach schon berühren, ist bei solchem Wetter natürlich ein Segen. In vielen anderen Hinsichten ist es eher ein Hindernis, da der Schatten die Möglichkeiten stark einschränkt, Blumen, Stauden und Kräuter zu pflanzen. An Sonnenblumen z. B. ist schon seit Jahren nicht mehr zu denken. Die finden einfach keine Lücke mehr, in die sie ihre Köpfe recken können. Aber so habe die Bäume eine größere Dominanz entwickelt und beschenken uns in Jahren wie diesen auch reichlich mit Früchten – und eben mit Schatten wie in diesen Tagen. V. hatte heute ein ernüchterndes Erlebnis, da ich zufällig initiiert habe. Das gerade nach drei Arbeitstage abgeschlossene Einkochen der Maulbeermarmelade war missglückt, da sie nicht steif genug wurde. Möglicherweise ein Resultat der veränderten Konsistenz der Früchte nach dem Einfrieren. Jetzt muss die Sache wiederholt werden, um mit längerem Einkochen die Flüssigkeit zu reduzieren. Ein Test dazu ist schon geschafft. Aber natürlich ist es ärgerlich, den größeren Aufwand einer Wiederholung auf sich zu nehmen.

Der neue Vorrat Maulbeermarmelade

V. hat den größten Teil der eingefrorenen Maulbeeren schon zu Marmelade verkocht. Aber mindestens ein Drittel ist noch zu verarbeiten, was vermutlich morgen abgeschlossen werden kann. Dann werden wir einen ordentlichen neuen Vorrat an der Marmelade haben. Nicht ganz so viel, wie V. zuvor angenommen hatte. Aber doch wirklich viele. Ich freue mich sehr, das dürfte mindestens zwei Jahr ausreichen und damit einen möglichen Ernteausfall im kommenden Jahr kompensieren können. Aber natürlich hoffe ich, dass der Baum künftig mehr Konstanz zeigt und vielleicht auch durch das Alter und den Umfang des Stamms widerstandsfähiger geworden ist. Jedenfalls wäre es toll, wenn wir jedes Jahr Maulbeeren pflücken könnten. Das ist schon eine Art Erlebnis, das einen gewissen jahreszeitlichen Gewinn für uns alle darstellt.

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