Bäume und Naturkatastrophen

Immer wieder hört man von Naturkatastrophen, die irgendwie mit Bäumen zu tun haben. So der verheerende Erdrutsch, der aktuell in einer bestimmten Region der Philippinen vermutlich Hunderte Menschen das Leben gekostet hat. Es sei gewesen, so berichtet eine Regierungsfunktionärin, als ob die Bäume aufrecht stehend mit dem Berg abgerutscht seien. Der Boden war nach Wochenlangen Monsun-Regenfällen vollkommen aufgeweicht. Und was nur in einigen Meldungen zur Katastrophe als Hintergrundinformation genannt wird: Dass der Berg abrutschte und ganze Häuserzeilen unter sich begrub, lag vermutlich an einem groß angelegten illegalen Holzeinschlag in dieser Region, der schon mehrfach zuvor ähnliche Erdrutsche zur Folge hatte. Das alte Lied: Die Bäume befestigen den Boden und verhindern die Erosion und das unkontrollierte Aufweichen der Flächen. Wenn sie unkontrolliert gerodet werden, kann nichts ihre so lebenswichtige Funktion ersetzen. Es scheint, dass in solchen Dingen niemand etwas dazu lernt. Besonders in so armen Ländern, in denen offenbar das Bewusstsein um die Gefahren solchen Handelns nicht ausreichend verbreitet ist oder skrupellose Geschäftemacher sich nicht darum scheren, wenn Unbeteiligte gefährdet werden oder gar sterben müssen. Wacht auf und bedenkt, dass in der Natur alles voneinander abhängig ist, und dass vor allen anderen die Menschen Verantwortung tragen für die Möglichkeit eines gesunden ökologischen Gleichgewichts!

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