Atempause

Der Regen liegt ständig in der Luft, scheinbar energisch nimmt der Wind und das dahinter vermutete Gewitter Anlauf, äußert sich dann aber doch nur in einer frischen Brise und einem kaum spürbaren Nieselregen, der nach einer Minute schon wieder verschwunden ist. Im Nachbardorf soll es vor einigen Tagen wie aus Eimern gegossen haben, nur hier scheint sich eine regenfreie Zone herausgebildet zu haben. Unterdessen bekommen die Bäume schon ganz ledrige Blätter, ein Zeichen dafür, dass der Sommer seinen Höhepunkt fast überschritten hat und die satte, meist wechselhafte Augustwitterung bevorsteht. Gut wär’s, denn die Organismen brauchen endlich mal eine Atempause, müssen dringend die Speicher auffüllen, um für die Fruchtphase der Herbstes gerüstet zu sein. Dabei bin ich erstaunlich kreativ und produktiv, ein Umstand, der mir zeigt, wie entscheidend das situative Umfeld ist, und wie mobilisierend plötzliche Veränderungen von außen sein können.

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