Zum meteorologischen Ende des Sommers wird medial viel über die Rekord-Hitze dieser Saison gesprochen. Und gleichzeitig ist der Herbst mit seinen Vorzeichen unübersehbar. Denn was wir so lange vermisst haben, Regen und beruhigende Wolken, sind jetzt auf einmal massiv über den Tag verteilt präsent. Unter anderem sind unsere Regenwasserreservoirs wieder aufgefüllt und wir können uns seit Langem mal wieder das Gießen ersparen. Auch bezüglich der Baumobsternte sind wir ziemlich fortgeschritten, nachdem V. heute noch die letzten Zwetschgen zu Zwetschgenkraut verarbeitet hat. Jetzt stehen nur noch die Pfirsiche, die Weintrauben und später die Äpfel und Birnen auf dem Plan. Aber ich denke, der ganz große Höhepunkt ist tatsächlich schon überschritten. Wieder ein bisschen übertrieben und zu viel. Aber das ist uns die landwirtschaftliche Traditionspflege und überhaupt das Hochhalten der regionaltypischen Streuobstwiesenkultur eben Wert.