Von außen kommende Verstärkung

Die Sonntagsruhe hat nach den dicht gepackten technischen Aufgaben, die mich während der ganzen Woche in Dauerschleife wohl auch noch länger beschäftigen, sehr gut getan. Aber das anstrengende und lichtarme Biowetter geht an die Substanz, weil es so gar keine Aussicht auf ein Ende dieses nass-kalten Spätwinters zu geben scheint. Nächste Woche ist die Fastnachts-Hochzeit und dann gehen wir schon auf Ostern zu. Aber von Frühling keine Spur, noch nicht einmal eine Vorahnung, die sich in einem verstärkten und wieder aufgenommenen Bewegungsdrang in der Landschaft äußern würde. Das kann man zurzeit tatsächlich nicht feststellen. Stattdessen ein Einigeln wie während der Weihnachtszeit und ein grüblerisches Abarbeiten der großen Frage, wie wir diese lange schon in Entwicklung befindliche Lethargie und Demotivation zu überwinden wäre. Antworten scheinen kaum an die Oberfläche zu kommen. Aber ich denke, dass sich im Untergrund, bei jedem für sich und angestrengt, so einiges tut. Mögen die ersten Frühlingszeichen der Bäume eine von außen kommende Verstärkung bieten und die Lebenssymbolik der Bäume so ihr mobilisierendes und heilendes Potenzial entfalten.

Balance zwischen Leben und Technik

Es war heute wieder eine technische Mammutaufgabe in dem Aufgabenbereich, der mich seit Wochen beschäftigt. Aber jedes Projekt ist wieder anders, dieses eben besonders aufwändig und in mehreren Hinsichten problematisch. Aber es war wichtig, dass im Zuge der aktuellen Erfahrungen durchzuziehen, was bis zum Abend gelungen ist. Ungefähr die Hälfte der avisierten gleichartigen Aufgaben stehen noch aus. Aber die gehören zu einem Auftraggeber, so dass die Fleißkomponente im Vordergrund stehen sollte. Irgendwie ist es aber immer auch zufriedenstellend, nach viel Kopfzerbrechen und diffizilen Abläufen am Ende eine sehr zeitgemäße und zukunftssichere Grundlage geschaffen zu haben. Die moderne Relevanz und der große Raum, den die Technik für uns einnimmt, ist für mich immer wieder ein Thema und praktische Herausforderung. Über die Erfahrung dieser Herausforderung wie über die Konfrontation mit dem Themenfeld bin ich dankbar. Es ist einfach etwas Zeittypisches, an dem sich die Menschen immer noch und immer wieder abarbeiten. Zumindest das Bewusstsein, was daran fortschrittlich nutzbar ist, scheint in den letzten Jahren gewachsen. Zu diesem Bewusstsein gehört ebenso, die andere Seite – unsere natürlichen Grundlagen und Umfelder – mindestens genauso klar und aufmerksam im Blick zu behalten. Letztlich geht es um ein gesundes Gleichgewicht, eine gelungene Ausbalancierung zwischen Natur und Kultur, zwischen menschlichem Leben und Technik. Mir sind das Baumtagebuch und die verschiedenen Wunschbaum-Projekte beim Ausbalancieren sehr behilflich.

Echter Baumfrühling mit belebendem Gelb-Grün

Eigentlich wollte ich bei dem scheußlichen Wetter gar nicht vor die Tür. Aber verschiedene Erledigungen machten es doch notwendig. Dass am Ende so wenig dabei herauskommen würde, machte die Sache noch ärgerlicher. So hoffe ich, dass wir von solchen erzwungenen Exkursionen nicht noch eine Erkältung davontragen. Und dass wir die nahe Fastnachtszeit, traditionell ein Erkältungs-Hotspot, diesmal gut überstehen. Und dann wünsche ich mir sehr bald den Baumfrühling und das belebende Gelb-Grün der ersten Blätter und Blüten beim Spitzahorn herbei. Mit diesem Eindruck beginnt bei uns gewöhnlich der echte, weil dann schon stabil zu nennende Frühling.

Exkursionen außerhalb der eigenen Gedankenwelt

So ein Ausflug in unbekannte Gefilde hat auch etwas Anregendes und Horizonterweiterndes. Auch wenn das Ergebnis bislang nicht so berauschend zu sein scheint, sind Erfahrungsvarianten z. B. mit Angehörigen einer Branche, die ich eigentlich zu kennen glaubt, immer eine spannende Sache. So war ich heute v. a. in Sachen Kommunikation, Vermittlung und technische Expertise gefragt und herausgefordert. Meine Symbolthemen spielten dabei keine Rolle und wären bei den Gesprächspartnern auch nicht zielführend gewesen. Ich hoffe, mich auch in solchen Umfeldern erfolgreich und künftig noch besser bewegen und behaupten zu können, auch oder gerade, wenn sie recht weit von meiner eigenen Gedankenwelt entfernt sind.

Winterliche Motivatoren

Man glaubt es nicht, aber das Wetter ist immer noch ein Gesprächsthema zwischen Menschen, die sich nicht so oft sehen und nicht sehr gut kennen. So habe ich das heute beim Arztgespräch mit M. beobachtet. Aber ich schätze, das hängt mit dem ungemütlichen Winter und der anhaltenden Lichtarmut zusammen, die einfach jedem inzwischen auf die Nerven gehen. Da sind einige Minuten Sonnenschein ein echtes Erlebnis und ein Mutmacher, die die biorhythmischen Tiefphasen zu überbrücken hilft. Das ungewöhnlich umfangreiche Manufakturprojekt mit einer ganzen Reihe von Lebensbaum-Armbändern konnte ich heute abschließen. Die Armbänder waren ja schon vor mindestens einer Woche fertiggestellt, aber bis zum Versenden sind eben gewisse Trocknungs- und Liegezeiten notwendig. Heute war es so weit, dass ich das Set auf die Reise ins Nachbarland schicken konnte. Ein schöner Gedanke und auch so ein Motivator, der den Sonnenphasen in etwa gleich kommt.

Jahreszeiten symbolisch verlängern

Die Baumthemen sind nicht mehr nur über die Manufakturarbeit und das zuletzt auf 8 verschiedene Lebensbaum-Arten angewandte Kunsthandwerk aktuell. Auch in den gedanklich vorweggenommenen Planungen für den kommenden Frühling und in meiner redaktionellen Arbeit waren die Bäume heute wieder Thema. Interessant, dass sich diese Themenverlagerung mit dem Wechsel der Jahreszeit quasi von selbst einstellt und so oft die noch nicht angekommene Jahreszeit vorwegnimmt. Durch dieses Nachdenken, Austauschen und kreative Arbeiten ist für mich der Frühling schon jetzt präsent, auch wenn er in einem Baumfrühling noch nicht zum Ausdruck kommen konnte. Aber er liegt eben schon in der Luft – oder fliegt durch die Gedanken. Schön, dass ich jede Jahreszeit auf diese Weise verlängern und stärker mit den angrenzenden verschränken kann.

Lebensthemen, Lebenserfahrung und Verbesserungen

Es ist beruhigend, dass sich im Bereich dieser Monatswende zwischen Januar und Februar, ganz ähnlich wie im letzten Jahr, verschiedene Möglichkeiten manifestieren, die gute Perspektiven für das ganze Jahr eröffnen. Das macht Mut und macht auch die Planung und Weitsicht einfacher, auch wenn es mit Herausforderungen und Anstrengungen verbunden ist. Aber gerade um die geht es ja auch in meinem eher kreativen Berufsfeld und auch in der biografischen Sicht bei der Weiterentwicklung der professionellen Kommunikation. Die Basisthemen rund um Naturbeobachtung, Bäume und archetypische Symbolformen tragen immer noch und immer wieder Wesentliches zu dieser Entwicklung bei. Deshalb bin ich sehr froh um diese Lebensthemen. Sie sind der Lebenserfahrung entsprungen und helfen diese weiterzuentwickeln und wenn nötig auch zu verbessern.

Biorhythmische Dysbalancen

Das Schmuddelwetter ging auch heute weiter und hatte so gar nichts von Lichtmess-Anmutung. Dabei fällt dieser Tag auf den morgen, den 2. Februar. Wieder einmal also ein Jahr, das schon mit unberechenbaren Wetterverhältnisse beginnt. Und wieder diese Bestätigung, dass ein globaler Klimawandel als Ursache nicht mehr zu leugnen ist. Ich hoffe, es gelingt uns nach solchen Phasen immer wieder die biorhythmischen Dysbalance, die gerade Menschen oft schmerzlich erleben, schnell auszugleichen. Das gelingt am besten, wenn die Bedingungen im Außen sich tatsächlich auch ändern und vor allem eine Richtung zeigen, zum Beispiel auf Frühling. Der wäre als Setting für die unruhigen Aktivitäten, die in den kommenden Wochen für uns anstehen, ein Gewinn. Und würde Anlass geben, die letzten Vorfrühlingsarbeiten im Garten zu erledigen, z. B. das Zurückschneiden der Gartenbäume, bevor die ersten neuen Triebe sich entfalten.

Warten auf die ersten vegetabilen Frühlingszeichen

Auch dieser letzte Tag des Januar hat kaum noch Sonnenstunden mehr gebracht. Damit war das wirklich einer der dunkelsten Januare, die mir in Erinnerung sind. Die Menschen sind entsprechend auch biorhythmusgeschädigt aus diesem Jahresanfang hervorgegangen. Es kann nur aufmunternder und motivierender werden, und da wären erste Frühlingszeichen hilfreich. Natürlich – das erste Blattgrün werden wir wohl erst im März mit den jungen Blättern der Spitzahorne sehen. Meist noch etwas früher kommen die Blüten einiger frühblühender Gehölze, wie des Haselstrauchs und der Erle und dann eben auch der Spitzahorne, bei denen Laub und Blüte anfangs kaum zu unterscheiden sind, sind sie doch nur durch Nuancen ihrer Gelb-Grünen Färbung unterscheidbar. Die Zeit bis zu diesen ersten vegetabilen Frühlingszeichen müssen wir wohl noch überstehen. Dafür wünsche ich uns genügend Widerstandskraft und Geduld.

Worin wir die Bäume auch bewundern können

In Bezug auf die Sonnenstunden ist dieser Januar sicherlich einer der dunkelsten der letzten 15 Jahre gewesen. Daran wird auch der letzte Tag des Monats nichts mehr ändern können. Für uns Menschen ist das eher schwächend und demotivierend. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Pflanzen, allen voran die Bäume, das anders wahrnehmen. Für sie ist diese Dunkelphase wahrscheinlich eine Erholung, bevor das Frühjahr die vitalen Kräfte wieder extrem in Anspruch nimmt und es bis zum Spätherbst mit dem Wachsen, Grünen, Sprießen, Blühen und Fruchten auf Hochtouren weitergeht. Es ist wohl eine der Mankos in der evolutionären Entwicklung und gerade auch im Vergleich der menschlichen mit der anderer Arten, dass die Menschen von solchen natürlichen Ruhephasen ausgenommen sind und so eigentlich einem beständigen Abbau ausgesetzt sind. Da könnte man so manchen Baum beneiden, und es müssen dafür nicht gleich die 1000-jährigen Eichen sein. Auch andere Arten bringen es bei einem guten Standort und wohlmeinenden menschlichen Begleitern locker auf über hundert oder gar mehrere hundert Jahre.

Mit Blick auf die lichtere Jahreszeit

In den Onlineshops sieht man jetzt noch, Ende Januar, jede Menge Weihnachtsartikel. Bei einem, einem Tischset mit Weihnachtsbaum- und anderen weihnachtlichen Mustern, war ich kurz versucht, unsere Sammlung zu erweitern. Aber dann habe ich mich doch dagegen entschieden. Nicht nur, weil es sonst überhandnimmt, auch weil ich gerade erst die Weihnachtszeit sehr bewusst verabschiedet habe. Da liegt es nahe, den Blick auf die lichter werdende Jahreszeit zu lenken. Und für diesen Beginn steht eben Anfang Februar, mit Mariä Lichtmess. So viel ist davon jetzt noch nicht zu sehen, dominieren doch die trübsten spätwinterlichen Eindrücke, die Lichtarmut, der Regen, die Kälte. Aber natürlich hat das Frühlingshafte jetzt schon den größeren Anteil an der Atmosphäre und wird sich bald durchsetzen. So hoffe ich, auch dass wir die neuerliche Umstellung biorhythmisch gut verarbeiten.

Sich und der Welt mit Fraglosigkeit begegnen

Heute hatte ich den Eindruck, dass die Dinge wieder mehr in den Fluss gekommen sind. Das, was man im Sport oder sonstigen Hochleistungsgebieten als Flow bezeichnet, kann eben auch im Alltag und während Routinearbeiten aufkommen und dann die Arbeit und das Leben überhaupt wie selbstverständlich, in sich schlüssig und in dem Moment als ausgeprägt und vollständig sinnvoll erscheinen lassen. Solche Flow-Erlebnisse benötigen wir mehr. Besser noch: Im Idealfall könnte der Flow das reguläre Lebensgefühl und eine Art Grundausrichtung sein, wenn wir uns wirklich weiterentwickeln und nicht nur im Krisenbewältigungsmodus uns bewegen wollen. Solches sich in der eigenen Haut wohl und wie selbstverständlich fühlen können wir von den Bäumen wie in einem lebenssymbolischen Spiegel lernen. Denn die Bäume schaffen es, als zu den ganz starken Archetypen gehörend, selbstbewusst Individualität mit der Zugehörigkeit zu einer Art so überzeugend zu verbinden, dass wir auf dem Gebiet nur dazu lernen und uns gewissermaßen etwas abschauen können. Heute mehr als zu Zeiten, in denen man sich und der Welt mit Fraglosigkeit begegnen konnte.

Mehrfacher Schattensprung

Eines kann ich wohl jetzt schon feststellen: Das damals unerwartete Zwischenhoch, das wir Ende Januar / Anfang Februar letzten Jahres bei der Motivation und der Zukunftsorientierung der Menschen erlebt haben, wird sich wohl im gleichen Zeitraum 2026 nicht wiederholen. Tatsächlich stelle ich eher eine wie zementiert wirkende Fortsetzung der Unentschlossenheit, des Aufschiebens, des Vermeidens und Aus-dem-Weg-Gehens fest, das nur noch auf eine zeitliche Verschiebung des Zwischenhochs hoffen lässt. Besser wäre natürlich ein anhaltendes Hoch, ein echter auch emotionaler Aufschwung, ein neuer, frischer Wind, der den Dunst und die Verfestigung der letzten Jahre zerstreut und zumindest direkt an vormalige Hochs anschließt. Wenn meine durchgängig gepflegten Basis-Themen, z. B. der Themenkomplex rund um die Bäume, nicht wäre – ich könnte diese jahrelange Lethargie sehr viel schlechter vertragen. Eigentlich ist es ja auch notwendig, dem aktiv etwas entgegenzusetzen. Wie sonst kann der frische Wind jemals aufkommen. Nur muss man aktuell dafür eben über gleich mehrere Schatten, die eigenen und die in der näheren Umgebung springen. Ich hoffe, es wird einer kritischen Masse von Menschen eben dieses mehrfache Schattenspringen gelingen – damit wir wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken können.

Verlängerte Weihnachtszeit

Weihnachten ist doch tatsächlich immer noch nicht vollständig für uns abgeschlossen. Es ist mir nämlich noch nicht möglich gewesen, den Grünschnitt unseres Weihnachtsbaums in die grüne Tonne zu verfrachten. Ich hatte ihn letztes Wochenende vollständig in handliche Abschnitte zerteilt, um die Überbleibsel des Baums auch vollständig und einfach zum Bioabfall geben zu können. Jetzt wird die Tonne aber abgeholt, so ist morgen auch die letzte Gelegenheit, die großen Grünschnittsack zu leeren. Immerhin, durch die Verzögerung ist mir die Weihnachtszeit noch ein wenig verlängert worden.

Freie Tage – freie Gedankengänge

Einige Sondervorhaben, die nicht unbedingt hätten sein müssen, haben den Sonntag doch wieder recht aufgabenintensiv gestaltet. Aber es ist doch gelungen, einige Stunden für die Fortsetzung meiner Lektüre übrig zu machen. Das hätte ich sonst als Verlust empfunden. Dafür ist der Sonntag eigentlich da, für Dinge, die während der Woche regelmäßig verschoben werden müssen. Dann drehen sich die Gedanken auch mehr als sonst um meine nicht-kommunikativen Projekte, u. a. im Rahmen der Wunschbaum-Initiativen. Einfach weil etwas gedanklicher Freiraum dafür förderlich ist und man in zu viele Routine eingebunden recht schnell in unkreative Schienen mündet. Gut, dass uns im Wesentlichen freie Tage vergönnt sind.

Erfolgreiche Manufakturarbeiten

Ein langer Arbeitssamstag, an dem ich mich der Detailarbeit an meiner 9er Reihe Lebensbaum-Armbänder gewidmet habe. Das war der Plan, den ich glücklicherweise übererfüllen konnte, denn ich habe auch noch mit dem Glätten der Perlenkanten begonnen und konnte das bei einem und einem halben weiteren Armband bereits abschließen. Das ist ein gutes Ergebnis, vor allem, weil ich so den Auftrag bis Mitte der kommenden Woche abschließen kann, wenn ich die übrigen Abschlussarbeiten über 3-4 Tage verteile, was ganz gut mit der anstehenden Kommunikationsarbeit vereinbar ist. Ein wirklich intensiver und konzentrierter, zudem erfolgreicher reiner Manufaktur-Arbeitstag liegt jetzt hinter mir. Und ich freue mich auf etwas mehr Kontemplation am Sonntag.

Erholsame Aktivitätenwechsel

Nach Routinearbeit und einem kurzen Ausflug mit u. a. fotografischer Aktivität kann ich jetzt in ein Wochenende starten, das mit kunsthandwerklicher Feinarbeit beginnt. Das wird wohl den Großteil des Samstags ausfüllen, zumal ich mit dem umfangreichen Auftrag vorankommen will und ich am Wochenende eher länger dranbleiben kann. Bei den wieder frostigen Temperaturen ist die Arbeit im Kelleratelier auch die angenehmere Alternative. Bin gerade froh, gerade nicht in der kalten Außenluft arbeiten zu müssen. Ich freue mich über diese zwischenzeitliche intensive Begegnung mit 8 Lebensbaum-Arten, bevor die neue Woche wieder mehr virtuelle und technische Aufgaben in Aussicht stellt.

Den Frühling jetzt schon vordenken

Die Gespräche richten sich jetzt schon in manchen Teilen auf den noch nicht in Erscheinung getretenen, aber herbeigesehnten Frühling und die Aktivitäten, die man mit ihm in Verbindung bringt. Zum Beispiel Bäume schneiden, eigene Gemüsepflanzen vorziehen oder die Gartengeräte für die kommende Saison in Schuss halten und reinigen. Das ist immer so, wenn die Menschen den Winter langsam leid sind und ein gewünschter Neuaufbruch am liebsten mit natürlicher Begleitung und Verstärkung durch die umgebende Natur ausgemalt wird. Da schließe ich mich durchaus ein, gerade weil ich genau weiß, wie wichtig für die Alltagsgestaltung und die Alltagswahrnehmung dieser stumme oder ausgesprochene Dialog mit der vegetabilen Umwelt und den ökologischen Rahmenbedingungen ihres Gedeihens sind. Wichtiger, als uns das gewöhnlich bewusst wird. Wir sehen es nur durch seine Auswirkungen. Den Frühling auf diese Weise vorzudenken, ist ganz hilfreich. Wenn er dann tatsächlich angekommen ist, kann man ihn gleich beim Schopfe packen.

Zahlensymbolische Belebungen

Zumindest Spuren des Belebenden, das gewöhnlich von den Einundzwanziger Tagen ausgeht, waren heute erfahrbar. Dazu trug auch das mehr an Sonnenlicht bei, das wir im Januar fast durchgängig vermisst haben. Aber auch sonstige Aufgaben ließen sich flüssig weiterentwickeln. Zwar nie ganz ohne Ablenkungen und zwischenzeitlich, oft auch unverhoffte, Irritationen, aber doch noch im Rahmen, der etwas Freiraum für wirkliche Konzentration und kreative Herangehensweise lässt. Auch die Arbeit an den Lebensbaum-Armbändern ging voran und lässt einen Abschlusstermin in Sichtweite kommen. Bei so viel Kälte, Nässe und Dunkelheit ist die Arbeit an den verschiedenen Holzarten und im gedanklichen Umfeld der Baumsymbolik ein wichtiger Ausgleich und auch so etwas wie Erholung.

Wenn sich virtuelle und konventionelle Kommunikationswege kreuzen und verstärken

Viele Routineaufgaben und kleinteilige Erledigungen haben mich heute von der Fortsetzung der aktuellen Manufakturarbeit abgehalten. Aber ich freue mich deshalb umso mehr auf die weitere Arbeit daran ab morgen. Schließlich ist das gerade eine Fleißarbeit, die einige Wochen Zeit und Energie neben meiner Kommunikationsarbeit beansprucht. Aber streng genommen sind auch die Wunschbaum-Anfragen und -Aufträge ohne eine spezielle kommunikative Begleitung nicht vorstellbar, sind in Form der verschiedenen Websites erst möglich, da das der einzig realisierbare Weg ist, auf die Initiative und die Produktidee der Lebensbaum- und Wunschbaum-Armbänder aufmerksam zu machen. Das spricht Menschen mit speziellen Interessen und einem Faible für Natur-, Energie- und Geist-Themen an, die natürlich in der direkten Kommunikation nicht auffindbar wären. Einer der Vorzüge des Internets als Vermittlungsbasis, die ich in den Formen, die ich umsetze und nutze, sehr bereichernd finde. Und mit dem Umweg über diese technisch-virtuelle Weise der Darstellung, Erklärung, Vermittlung und Kontaktaufnahme ist dann auch eine Grundlage für konventionelle Kommunikation gelegt. Diese Folgekommunikationen sind es, was die von vorneherein schon als Kommunikationsprojekt gedachte Wunschbaum-Manufaktur so komplett und zukunftsfähig, aber auch veränderbar und anpassungsfähig macht.

Rückblick, Bestandsaufnahme, Selbstbeobachtung und Anpassung

Dass ich meine eigenen Agenturwebsites heute in aktualisierter Form, und im Falle des CMS auch zusätzlich in technisch modernster Form, veröffentlichen konnte, ist beruhigend. Auch weil das immer mit einer Art Bestandsaufnahme und einem umfassenden Rückblick auf die bisherige Entwicklung verbunden ist, was für künftiges Weiterarbeiten sehr förderlich sein kann. Das um die Jahreswende zu realisieren, war sinnvoll und angemessen, um darauf aufbauend die neuen Aufgaben zu entwickeln. Ich hoffe, neben den Auftragsarbeiten wird noch Zeit und Muße für die Weiterentwicklung meine Wunschbaum-Projekte bleiben. Auch da sind Selbstreflexionen hilfreich und notwendig, um Verhärtungen und nicht mehr zeitgemäße Routinen zu vermeiden. Gerade bei den Wunschbaum-Projekten muss alles in hohem Maße transparent und ehrlich sein. Eine laufende Selbstbeobachtung und Anpassung ist da unverzichtbar.

Verabschiedungen und Aufbrüche

Was für ein ruhiger Sonntag, wie wir ihn schon länger nicht mehr hatten. Nach den Feiertagen und dem Verabschieden der feierlichen Wochen war das aber auch mal notwendig und erhol-sam. Auch wenn wir mit dem Wegräumen der Weihnachtssachen noch immer nicht komplett abgeschlossen haben. Das Allermeiste ist nun doch für den Start ins neue Jahr vorbereitet. Nur die Kerzen brennen aktuell sogar noch zahlreicher als in der Adventszeit. Das ist auch symbolisch bzw. energetisch zu verstehen, denn meistens, von gestern einmal abgesehen, versinken die Tage doch in großer Dunkelheit bzw. fehlt das Sonnenlicht fast komplett, so dass der Kerzenschein ein wenig Ausgleich schafft. Passend zum Auftakt des Arbeitsjahres freue ich mich, meine eigene Projektwebsite bald in runderneuerter technischer Verfassung veröffentlichen zu können. Die beschreibt die Auftragsprojekte, aber auch meine eigenen rund um Wunschbaum, Manufaktur und Agenturinitiativen, jetzt wieder ganz zukunftssicher aufgesetzt.

Beginn der Nicht-Weihnachtszeit

Jetzt am Abend ist unser Weihnachtsschmuck vollständig weggeräumt und für die nächste Saison bereitgestellt. Das Sortieren und Verstauen sind natürlich immer auch ein wichtiger Teil dieser Verabschiedung der Weihnachtszeit. Auch um bei den Vorbereitungen später alles gut zugänglich und griffbereit zu haben. Die Wochen mit Weihnachtsbaum sind doch immer etwas sehr Besonderes, insofern war ich traurig, mich von dem Baum verabschiedet zu haben. Auch die so stimmungsvolle Lichterkette um das Sideboard, direkt neben dem Weihnachtsbaum, habe ich heute deinstalliert. M. hatte anschließend noch einiges zu tun, um den Raum wieder für die Nicht-Weihnachtszeit bereit zu machen.

Unser letzter Tag mit Weihnachtsbeleuchtung

Am Nachmittag konnte ich endlich mein umfangreiches kunsthandwerkliches Vorhaben weiterführen. Die Anfangsarbeit hatte ich schon zwischen den Jahren in der Außenwerkstatt, bei ziemlich frostigen Temperaturen, abgeschlossen. Aber der Auftrag wurde erst viel später bestätigt, so dass jetzt die Fortsetzung möglich wurde. Das Ganze wird sich ziemlich hinziehen, aber diese Routinearbeiten meines Manufakturprojekts haben etwas ungemein Konzentrierendes, Beruhigendes und Meditatives. Sie sind für mich deshalb wirklich ein Gewinn und gleichzeitig wichtiger Gegenpol und Ausgleich für die viele Technik, die mich täglich ebenso begleitet und vor Aufgaben stellt. Morgen will ich den zweiten Teil meines „Abschmückens“ realisieren. Schon traurig, weil damit die Weihnachtszeit tatsächlich auch augenscheinlich vorbei ist. Aber auch wichtig, weil nur so die saisonale Intensität erhalten bleibt. Und schließlich ist nach Weihnachten glücklicherweise, immer noch, vor Weihnachten. Am Abend haben wir uns alle kurze Zeit erschreckt: Der Weihnachtsbaum ließ sich nicht mehr anschalten. Die Lichterketten blieben aus, auch die Beleuchtung des Sideboards, die uns während der ganzen Advents- und Weihnachtszeit dieses außerordentliche Lichtstimmung vermittelt. Nach einigen Tests habe ich herausgefunden, dass es an einer Mehrfachsteckdosenleiste lag, die wohl den Geist aufgegeben hat. Für kommende Weihnachten werde ich sie ersetzen müssen. Und für den letzten Abend der Weihnachtsbeleuchtung reicht das direkte Einstecken in die Wandsteckdose aus.

Manufaktur als Ausglich für zu viel Hightech

Unsere praktischen Erledigungen und teils aufgeschobenen Vorhaben konnten wir heute nachholen. Das ist gut. Aber wegen der gerade einmal wieder anstehenden technischen Herausforderungen im Rahmen meiner eigenen Präsenzen bin ich doch sehr mit diesen Dingen aufgehalten worden. Anderes musst deshalb liegenbleiben. Ich hoffe, das nahende Wochenende nutzen zu können, um mit der Manufaktur und der Bearbeitung von 8 verschiedenen Lebensbaum-Holzarten weitermachen zu können. Darauf freue ich mich nach so viel technischer Beanspruchung schon sehr.

Gewissheiten und Familientraditionen reaktivieren

Trotz des überraschenden Besuchs von G., der uns am Vormittag einige Stunden in Anspruch genommen hat, bin ich heute wirklich gut vorangekommen. Vor allem konnte ich gerade erst gestellte Aufgaben sehr zügig und trotzdem perfekt umsetzen, was zum einen schön und zum anderen günstig fürs Fortsetzen der laufenden, sehr zeitintensiven Projekte ist. Da steht einiges auf dem Plan, inklusive einer größeren kunsthandwerklichen Arbeit, die ich allerdings trotz der körperlichen Arbeit als sehr erholsam wahrnehme. Über Gs Besuch, der sonst traditionell vor Weihnachten stattfindet, diesmal aber zu unserer Beunruhigung ausgefallen war, haben wir uns sehr gefreut, zumal wir kürzlich alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um den Kontakt wiederherzustellen. Das ist offensichtlich gelungen und hat uns ein kleines Stück Gewissheit und Anknüpfungsmöglichkeit an die gute Beziehung zur weiteren Verwandtschaft zurückgebracht.

Technische Fortschritte mit erfreulichen Perspektiven für die Zukunft

Heute konnte ich die lange verfolgte und um die Jahreswende endlich konkretisierte Aktualisierung einer Eigenentwicklung zu einem wesentlichen Fortschritt bewegen. Ganz ist es noch nicht abgeschlossen, aber ich habe doch die ganz großen technischen Hürden bewältigt, und das macht Mut für den Endspurt, der dann auch inhaltlich die neusten Projekte ergänzen wird, jetzt auf der absolut neuesten technischen Basis. Eine gute Grundlage für die Auftragsprojekte, die eine ähnliche Transformation in den nächsten Monaten erfordern werden. Und wer weiß, vielleicht kann ich die Erkenntnisse aus diesem technischen Relaunch auch nutzen, um die Wunschbaum-Themenseite einmal ganz neu aufzusetzen.

Neujahrsvorhaben und prekäre Motivationslagen

Nun werde ich die angefangene kunsthandwerkliche Arbeit doch weiterführen können, die zuletzt im Ungewissen gelegen hatte. Das freut mich, auch wenn dieser Jahresanfang alles andere als motivierend daherkommt. Es ist ein punktuelles Aufblitzen zu beobachten, aber das verglüht meist schnell wieder. Immerhin bin ich gut darin geworden, die kurzen Aufwallungen aufzugreifen und zu verstärken. Man muss dann auch den potenziell Interessierten unter die Arme greifen, das Mögliche wahrscheinlicher machen. Mehr Motivationswille bei einer kritischen Masse von Menschen wäre in der Situation hilfreich, so hoffe ich, die glücklichen Momente auch nach außen tragen und motivierend vermitteln zu können. Die kurze Ruhepause zwischen den Jahren habe ich u. a. dazu genutzt, bestimmte Ordnungen wiederherzustellen, Dinge zu sortieren und übersichtlicher zu machen, schon um die eigene Motivation hochzuhalten. Dazu zählten auch meine Bücher, unter denen die Sammlung von Baumliteratur einen großen Anteil ausmacht. Die habe ich wieder besser gruppiert, nicht geschickt platzierte Ordner woanders untergebracht und so meine Schwerpunktlektüre wieder besser in Szene gesetzt und greifbarer gemacht. Das ist belebend und auch ein Anreiz, lange liegend gebliebene Bücher endlich einmal hervorzuholen und durchzusehen. Eines der Vorhaben, von denen ich hoffe, in diesem neuen Jahr endlich wieder Fortschritte zu machen, sind die eigenen Texte zur Baum- und Lebenssymbolik, denen ich gerne einmal wieder neue hinzufügen würde. Mal sehen, ob ich das mit den vielen Aufgaben vereinbaren kann, und vor allem in einem Rahmen, der dem Thema und seiner Bedeutung angemessen ist.

Für ein reibungsloses Eintippen der Baumtagebuch-Postings

Heute habe ich endlich auch das leidige Problem mit der Tastatur auflösen können, das mich schon so lange und in jüngster Zeit verstärkt ablenkt. Das ist nicht nur, aber auch beim Schreiben der Postings für das Baumtagebuch ein Problem geworden. Unter anderem wegen der fehlerhaften Zuordnung von Tasten und der Funktion von Tastenkombinationen. Da scheint die Tastatur sich selbständig gemacht zu haben. Es war nicht unkompliziert, das eigentliche Problem einzugrenzen. Am Ende lief es auf einen Austausch der Tastatur hinaus, die offenbar einen unreparierbaren Defekt entwickelt hat. Ich hoffe, mich an das neue Modell schnell zu gewöhnen, um bald wieder ganz normal tippen zu können. Auf die Ergonomie will ich dabei auch künftig nicht verzichten. Daran habe ich mich gewöhnt, und wie ich an der provisorischen Normaltastatur, die ich übergangsweise nutze wieder deutlich erkennen  kann, bringt die ergonomische Aufteilung und Formung der Tastatur deutliche Entlastung. Das enge Tastaturlayout habe ich mir schon ganz abgewöhnt.

Weihnachtliches Entschmücken in zwei Etappen

Ich habe das „Entschmücken“ der Weihnachtsdekoration diesmal auf zwei Wochenenden aufgeteilt. Heute habe ich schon einmal den künstlichen Baum vorm Haus, den Türkranz, den Leuchtstern und den neuen Lichterschweif an dem Tannengesteck neben der Tür abgebaut und sorgfältig für Ende des Jahres verpackt. Außerdem die Dekoration mit Kranz und Leuchtkette im Flur und den Sternenlichtervorhang hinter dem großen Fenster im Esszimmer. Am Nachmittag habe ich mir dann noch mein Arbeitszimmer vorgenommen, in dem nicht nur die Weihnachtssachen, auch vieles andere aufzuräumen, neu einzuordnen und sauberzumachen war. Ein ziemlich ausgefüllter Arbeitssamstag, der wegen des weihnachtlichen Drumherums aber auch etwas sehr Schönes und Reizvolles mit sich brachte. Den Weihnachtsbaum und die schöne Lichterdekoration rund um das Sideboard will ich aber noch bis zum kommenden Wochenende belassen. Wäre schade, gerade wo es jetzt draußen so extrem ungemütlich und winterlich kalt ist.