Allerheiligen, Herbstlaub, Wintergarten
Fast den ganzen Tag habe ich heute der Gartenarbeit gewidmet. Und das war auch notwendig, weil gerade so viel anstand, um die Bepflanzung vorm Haus für Allerheiligen vorzubereiten und den zunehmenden Mengen an Herbstlaub der Gartenbäume Herr zu werden. Das Umpflanzen der Sommerblumen hatte ich ja gestern schon gestartet. Heute habe ich das fortgesetzt, Erde von zu viel Wurzelwerk befreit und fehlende Erde durch frische ersetzt. Nachdem alles wieder bereinigt und mit Erde aufgefüllt war, konnte ich die eingekauften Pflanzen stimmig verteilen und einpflanzen. Das war bei dem sonnenreichen Herbstwetter heute eine schöne Arbeit und im Vergleich zu der Vorbereitung wie immer recht schnell abgeschlossen. Natürlich musste anschließend noch alles drumherum gesäubert werden. Scheint gelungen zu sein, denn das erste Lob von einer Nachbarin durften wir schon entgegennehmen. Das bisher schon gefallene Laub und die Schoten der Gleditschien musste ich heute unbedingt auch schon zusammentragen und in der grünen Tonne bzw. einen großen Grünschnittsack einfüllen. Das ist jetzt schon eine große Menge an Biomasse allein von unseren wenigen Gartenbäumen. Und natürlich war das nur der Anfang. Die meisten Blätter müssen erst noch fallen – nur die Gleditschien haben ihre schon vollständig abgeworfen, bei dieser Art hängen nur noch die meisten Fruchtschoten. Ist aber auch kein Wunder. Die feinen Fliederblättchen der Gleditschien hatten ja schon in der Dürrephase des Hochsommers herbstliche Anwandlungen und begannen damals schon zu verfärben und abzufallen. Jetzt, mit den kühleren Herbstnächten folgten die restlichen Blätter recht schnell. Die anderen Bäume, schätze ich, werden in den nächsten 2 Wochen sukzessive ihr Blattwerk abwerfen. Mit jeder Windböe eine Portion mehr.