Gleichklang in geteilter Weihnachtsästhetik
Es sind im Laufe des Oktobers schon erfreulich viele Weihnachtsmotive aus meinen Microstock-Portfolios heruntergeladen worden. Das freut mich vor allem deshalb, weil sonst ja kaum Anzeichen für Bewegung und Zukunftsfreude bei den Kreativen festzustellen ist. Natürlich weil die Wirtschaft schon so lange und inzwischen lähmend eine solche Zuversicht zuverlässig ausgebremst hat. Dass meine Weihnachtsmotive in so prägnanter Krisenzeit dennoch Resonanz finden, und dann noch frühzeitiger als sonst, das ist doch zumindest ein punktuelles Hoffnungszeichen. Schön finde ich auch dass in den letzten Wochen auch Motive aus den letzten 2 Jahren erstmals auf Interesse gestoßen sind, sowohl echte Fotografien als auch KI generierte Illustrationen. Das scheint eine langfristige Tendenz zu sein, dass die Microstock-Motive einen längeren Atem bekommen haben und manchmal erst mit starker Verzögerung an die Oberfläche gespült und wahrgenommen werden. Dazu gehört gerade eine meiner in abstrakter Unschärfe fotografierten weihnachtlichen Impressionen mit einem Ausschnitt des festlich beleuchteten Weihnachtszimmers und dem leuchtenden Weihnachtsbaum im Hintergrund. Aber auch andere, schon einige Jahre alte Weihnachtsmotive mit fotorealistischer Darstellung, die ich immer schon klasse fand, die aber bisher niemand beachten wollte, sind auf einmal zu beliebten Microstock-Kandidaten mutiert. Das ist für mich auch ein Anreiz, meine jährlichen Fotoreihen in der Weihnachtszeit fortzusetzen. Es scheint, dass meine eigene Affinität zur Weihnachtszeit und Weihnachtsästhetik in Form meiner Weihnachtsmotive einen Gleichklang produziert und auch über längere Zeiträume und unabhängig von krisenbedingten Stimmungsschwankungen geteilte Wirkung zeigt.