Herbstliche Baumschnittüberlegungen

Wenn ich von der heute wieder in langen Phasen sonnenreichen Witterung ausgehe, könnte es mit dem ersehnten goldenen Oktober etwas werden. Wir haben in dieser Jahreszeit wohl endlich einmal Glück, auch weil es nach langer Abstinenz einige Tage geregnet hat, sich das aber nicht verstetigt und einem freundlichen Herbstwetter weichen wird. Meine Planungen gehen, wenn ich abends meine Gemüsepflanzen und die Blumen vorm Haus gieße, verstärkt in Richtung des Rückschnitts der Gartenbäume im kommenden Winter. Wenn wir ein Gleichgewicht behalten wollen, müssen wir wohl die größeren Bäume konsequent zurückschneiden, vor allem die tiefer liegenden Queräste herausnehmen, ansonsten habe wir zu viel Schatten, der allen anderen Pflanzen darunter keine Chance lässt. Auch ist zu überlegen, nicht mehr konkurrenzfähige kleinere Bäume ganz zu entfernen. Etwa die zweite Gleditschie, die jetzt zwar hoch hinausgewachsen ist, aber nur über einen spärlichen Stamm verfügt und zwischen zu vielen ältere Bäume gedrängt ist. Und auch den zweiten Feigenbaum, der sich schon seit Jahren nicht mehr weiterentwickeln kann, weil er zu wenig Licht erhält. Den haben wir nur deshalb noch stehen lassen, will V. sich merkwürdigerweise gegen sein Entfernen ausgesprochen hat. Mal sehen, was wir im Winter tatsächlich entscheiden werden.