Gutes Jahr für Gehölzfrüchte und für wärmeliebendes Gemüse
Die um zehn Grad gesenkten Temperaturen sind nach der extremen Dauerhitze ein Segen. Und immerhin hat es auch für einige Minuten ein wenig geregnet. Allerdings nicht so ergiebig, dass ich unserem Wasser-Vorratsbecken irgendein Pegelstandunterschied festzustellen wäre. So bleibt der Regenwasservorrat eine Zitterpartie. Lange kann er nicht mehr reichen, und dann müssten wir entweder die Pumpe noch einmal anwerfen, um die letzten Reserven aus dem großen Eisentank zu holen, oder ein wirklich ergiebiger Regen müsste Abhilfe schaffen. Heute Abend wird das Gießwasser hoffentlich noch ausreichend sein. Trotz der langen Hitze kommen jetzt eigentliche alle Gehölzfrüchte in Fahrt. Zum Beispiel unsere roten Weintrauben, die auf einmal alle schon blau gefärbt sind und auch genügend Süße haben dürften, bei so viel Sonne. Natürlich fehlt es auch denen an Flüssigkeit, weswegen die Beeren recht klein ausgefallen sind. Aber eine qualitativ hochwertige Ernte kann bei den Weinreben wohl erwartet werden. Ich warte außerdem auf die Reife der Pfirsiche, die nach etwas mehr Regen eigentlich ebenfalls dicker und reifer werden sollten. Und auf die Nashis, die ich ebenfalls gerne im Kuchen verarbeite. Besonders erfreulich ist in diesem Sommer der Entwicklungsstand der Chilis. So viele schon groß gewachsene Schoten zu dieser Zeit habe ich bisher noch nie erlebt. Auch die werden sich wohl bald verfärben und ihre jetzt noch grüne Farbe erst in Gelb, dann in Orange und schließlich in Rot umwandeln. Meist vollzieht sich dieser Farbwandel recht schnell.