Widerstandskraft angesichts der großen Hitze

Wahnsinn, der Sommer ist in seiner Frühphase, die wie ein vorgezogener Hochsommer wirkt, sehr hartnäckig. Aber immerhin sind die Temperaturen mit rund 30 Grad vergleichsweise moderat geworden und lassen nur phasenweise den Schweiß treiben, was in den Vortagen ja Dauerzustand war. Die Sommerblumen leiden unter solch intensiver und langanhaltender Sonneneinstrahlung natürlich massiv. Manche der gerade erst erschienenen Blüten, etwa bei unserer blauen Fächerhortensie, sind innerhalb weniger unbeobachteter Hitzetage verdorrt und auch bei den täglich unter Beobachtung stehenden müssen wir sehr achtsam sein, um ein Vergehen zu vermeiden. Auch an den Bäumen wird diese Rekord-Hitze-Periode nicht spurlos vorüber gehen. Ich hoffe aber sehr, dass insbesondere die Gartenbäume nicht dauerhaft unter Stress stehen werden und über den Sommer eher an Stärke und Widerstandskraft gewinnen.

Rückschritte aufholen in einem globalen Klima der Depression

Wie sich die kunsthandwerkliche Arbeit mit den Holzarten des Baumkreises und verschiedenen Wunschbaum-Arten während des Sommers entwickelt, bleibt spannend. Derzeit sind die meisten mit der ungewöhnlichen Hitze beschäftigt. Wenn die gegangen ist, bleibt die ausgeprägte Krisenstimmung, die allein Grund für Unentschlossenheit und Aufschieben ist. Überhaupt nimmt die Desorientierung und Interesselosigkeit an fast allem zu. Ich hätte nicht gedacht, dass selbst das eigentlich zeitlose Baum-Thema einmal davon betroffen sein könnte. Zurzeit allerdings und auch in den letzten Jahren phasenweise scheint und schien es aber so. Natürlich kann man gegen solche übergreifenden, tief verankerten und sich über einen längeren Zeitraum langsam entwickelten Depressionen und Demotivationen nicht direkt und gezielt etwas tun. Selbst Gegensteuern ist schwierig. Aber wir sind gerade jetzt aufgerufen, neue Wege zu finden und möglichst zu vermitteln und zu teilen, die uns wieder zurück auf einen aufbauenden, fortschrittlichen Weg der Zukunftsgestaltung bringen. Da haben wir sehr viel aufzuholen, was vor längerer Zeit schon einmal entwickelt war, durch unvorstellbare hartnäckige und immer wiederkehrende Turbulenzen aber verschwunden zu sein scheint.

Günstige Bedingungen für gute Maulbeerenernte sind ein Rätsel

Gestern war es mir einfach noch zu heiß, aber heute Vormittag habe ich es dann doch gewagt, nach einer Woche dem Bienenhaus und meinen Maulbeerbaum einen Besuch abzustatten. Eigentlich mit dem Vorhaben, endlich das erste Eimerchen Maulbeeren abzupflücken. Dafür hatte ich extra noch eine Stehleiter von zuhause mitgenommen, die fürs erste geeigneter ist als die lange Ausziehleiter. Zu meiner großen Überraschung hat sich bei den Maulbeeren seit der vorangehenden Woche überhaupt nichts verändert. Immer noch sind die vorhandenen Früchte grün, weiß oder vereinzelt schon hellrot ausgefärbt. Aber reife, d. h. bei dieser Sorte schwarze waren überhaupt nicht dabei. Es scheint, dass das Hitzeklima dem Baum wider Erwarten keinen Anschub gegeben hat. Ganz anders, als ich erwartet hatte. Bei so viel Sonne, sollte die Zuckerproduktion doch auf Hochtouren laufen und die Früchte schneller reif werden. Aber es hat sich gar nichts verändert. Leider auch an der Zahl der Früchte nicht. Teile der Krone scheinen auf den ersten Blick fast frei von Früchten, und bei anderen sind sie zwar von Nahem betrachtet gewachsen, aber eben ziemlich spärlich verteilt und noch nicht ausgereift. Im Vorjahr konnte ich fast täglich neue Beeren pflücken, wobei die ganze Ernte schon im Juni abgeschlossen werden konnte. Und jetzt sind die Maulbeeren Ende Juni noch gar nicht erntereif. Das soll jemand verstehen. Ich hoffe, irgendwann hinter das Geheimnis dieser Baumart zu kommen und zu verstehen, welche Bedingungen für eine reiche Ernte förderlich sind.

Saarländischer Hitzerekord schon wieder passé

Der deutsche Hitzerekord, der gestern noch dem heimatlichen Saarbrücken verortet wurde, ist heute schon durch eine Stadt in Sachsen-Anhalt abgelöst worden. Aber belastend und ungewöhnlich dürfte diese langanhaltende Hitzephase wohl für alle europaweit und besonders innerhalb Deutschlands sein. Gut ist, dass das Ganze wohl vorläufig seinen Höhepunkt überschritten hat und bald durch heftige Gewitter abgelöst wird, die dann Abkühlung und Normalisierung bringen sollen. Danach kann es sommerlich entspannter weitergehen. Ich hoffe, die Hitze draußen wird gewisse hitzige Dysbalancen und interne Konflikte nicht auch noch weiter aufheizen. Und ich hoffe, dass die Pflanzen, eigentlich Profiteure von viel Sonnenlicht, durch das Zuviel an aggressiver Sonneneinstrahlung keine Schäden davontragen werden. Ganz besonders hoffe ich das für die Bäume, bei denen sich solche Hitzefolgeschäden oft erst im Folgejahr zeigen.

Baum-Symbol in Form eines Edelstahl-Pins

Der kleine Pin aus goldfarbenem Edelstahl, den ich M. geschenkt habe, ist heute angekommen. Ich fand ihn ganz niedlich, weil er eine stark stilisierte Libanon-Zeder als silhouettierte und ausgeschnittene Form zeigt. Ziemlich klein und auch nicht besonders perfekt in der Hochglanzpolitur, aber es stellt doch etwas Zeitloses und auf einem Blick Erkennbares dar. M. hat den Pin bisher noch nicht getragen. Ich bin aber gespannt, wie er sich zur Alltagskleidung kombinieren lässt. Bei so etwas, was ich sonst vielleicht nicht beachten würde, kommt eben doch meine Leidenschaft für die Bäume und ihre formalen Aspekte und symbolischen Darstellungen durch. Und diesmal handelt es sich ausnahmsweise einmal nicht um einen Weihnachtsbaum-Pin, von denen M. auch so einige während der Weihnachtszeit zur Verfügung hat und ansteckt.

Sommerliche Ausdehnung in kosmische Weiten

Wie erwartet noch ein weiterer Hitzetag, an dem man sich fast schon an den Zustand gewöhnt hat. Auf den Straßen sind die Menschen schon vollständig auf Hochsommer eingestellt und entsprechend locker leicht gekleidet. Könnte sein, dass sich das nach einigen Tagen zu einem angenehmen Sondererlebnis entwickeln wird. Und doch sind im familiären Umfeld die Wogen hochgeschlagen und ebben zwischendurch ebenso unwahrscheinlich wieder ab, so ein Hin und Herr, ein Auf und Ab des Unerwarteten und Unerwartbaren, für das jeder eine neue, weil noch nie dagewesene Auflösung suchen muss. Nur die Bäume und anderen Grünpflanzen ist das einerlei. Die tanken in diesen Tagen einfach nur viel Sonne, treiben ihre Photosynthese auf einen Höhepunkt hin und greifen so immer weiter in Richtung der kosmischen Weiten, bevor sie sich irgendwann im Laufe des Herbstes wieder in Richtung der Erde und irgendwann dann auch bis unter ihre Oberfläche zurückziehen.

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Der vollen Sonnenwirkung ausgesetzt

Noch vor zwei Wochen hätten wir wohl nicht voraussehen können, dass wir eine sommerliche Phase mit solcher Hitze erleben würden. Das sind jetzt die wohl heißesten Tage des Jahres, und es sind einige Tage hintereinander mit nahezu gleichmäßiger Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen, die vielleicht an der 40 Grad Marke kratzen werden, was für unsere Bereiten durchaus Rekordwerte bedeutet. Ich hoffe, unsere Sommerblumen werden überleben. Einige Arten, die ich abends besonders intensiv wässern muss, scheinen damit Schwierigkeiten zu haben und wirken gegen Abend wie verdorrt. Bisher konnten sie sich bis zum nächsten Morgen immer noch erholen. Hoffen wir, dass es so bleibt und auch die Gartenbäume den Punkt nicht erreichen, ab dem sie unter der Trockenheit und heftigen Sonneneinstrahlung leiden. Denn den Schatten werfen sie überwiegend auf die anderen Pflanzen, während sie selbst von himmelwärts der vollen Sonnenwirkung ausgesetzt sind.

Ein Einundzwanzigster mit willkommener Erholungsfunktion

Der Einundzwanzigste hatte im Vergleich zu den letzten zwei Wochen zumindest einen erkennbaren Erholungscharakter. Ein bisschen Erholung war auch notwendig, um die Energie zehrenden Anstrengungen der jüngsten Zeit zu kompensieren. Aber ruhigeres Herangehen war natürlich auch wegen der Hitze draußen naheliegend. Die Mäh- und Gartenarbeit gestern hatte ich überwiegend am Vormittag erledigt. Heute war die drückende Hitze dagegen schon früher präsent und hat sich im Tagesverlauf verfestigt. Vermutlich wird das noch mindestens zur Wochenmitte sich fortsetzen. Beschweren darüber will ich mich aber nicht, freuen wir uns doch alle darüber, dass der Sommer endlich angekommen ist. Ich hoffe, die Maulbeeren werden das konstant warme Wetter und die Sonne nutzen, um rasch und möglichst zeitlich so ausgedehnt wie im Vorjahr dazu nutzen, auszureifen und hoffentlich auch noch zahlreicher zu erscheinen. Dann hätte ich einen Anhaltspunkt für die Zukunft, in welcher Form und in welchem Umfang ein Rückschnitt des Baums möglich ist, ohne seinen Fruchtertrag zu gefährden. Ich bin ja schon froh, dass es nach dem guten Vorjahr überhaupt gleich wieder Maulbeeren gab.

Ein Tag für hochsommerliche Mäh- und Gartenarbeit

Die brütende Hitze dieser Tage hat es erforderlich gemacht, ganz früh zum Mähen der Wiese aufzubrechen. Dass das heute sein musste, war klar, nachdem wir es wochenlang aus unterschiedlichen Gründen immer wieder verschieben mussten. V. hatte ja große Bedenken, dass das bei dem hochgewachsenen Gras überhaupt funktionieren könnte, hatte schon fest den Einsatz der Elektrosense eingeplant und das Gerät auch schon betankt. Aber dann hat sich herausgestellt, dass der Rasenmäher ohne Antrieb die Aufgabe genauso gut, wenn nicht besser erfüllen konnte. Ich habe das Gelände dann in schmalen Streifen und auch mehrfach vorwärts und rückwärts abgemäht. Das funktionierte ganz gut, und jetzt liegt alles schön sauber und glatt da. Irgendwie beruhigend, zumal die Honig- und Baumobstsaison erst noch bevorsteht und wir uns dann dort besser bewegen können. Natürlich habe ich noch vor dem Mähen nach dem Maulbeerbaum gesehen und festgestellt, dass das Blätterdach schon ziemlich dicht gewachsen ist und der Baum seinen typischen Schatten wirft. Und auch, dass es schon Maulbeeren gibt, allerdings weniger als im Vorjahr, und später an sind sie im Vorjahresvergleich auch. Die meisten sind noch nicht reif, einige der tief liegenden Äste sind abgestorben und leider waren nur mit der kleinen Stehleiter kaum reifen Beeren zu erreichen gewesen. Ich werde deshalb in einigen Tagen nochmal nach dem Baum sehen und dann hoffentlich schon mehr Erfolg haben. Ich hoffe, es wird am Ende der Saison doch noch für zwei Dutzend neue Gläser mit frisch gekochter Maulbeermarmelade reichen. Am Nachmittag habe ich zuhause noch den wuchernden Kirsch-Lorbeer zurückgeschnitten und, um den Pfad zur Komposttonne frei zu machen auch die Eibenhecke auf der anderen Seite. Am Ende war ein großer Grünschnittsack wieder ziemlich gefüllt. Aber die wichtigsten Rückschnittaktionen für den Hochsommer, nach der Efeuhecke letzte Woche, sind damit auch wieder erledigt.

Moderater Hitze-Arbeitstag mit Aussicht auf ein Garten-Wochenende

Ja, das ist jetzt richtiger Sommer, mit den ganzen Tag über anhaltender Hitze. Ich musste allerdings kaum vor die Tür, habe eine Reihe aufgeschobener Routinen abgearbeitet und konnte insofern gut mit der Hitze leben – bei schon am Morgen weitgehend heruntergelassenen Jalousien. Die Mähaktion rund ums Bienenhaus, die wir nun schon seit einigen Wochen immer wieder aufschieben musste, werden wir morgen aber wohl endlich durchziehen. V. muss eigentlich nur dabei sein, um den Standort der Gartengeräte zu finden. Ansonsten hoffe ich, das relativ zügig durchführen zu können, bevor die ganz große schwüle Hitze aufkommt. Wahrscheinlich werde ich die Motorsense fürs Grobe verwenden und den Rasenmäher nur für einen glatteren Schnitte danach. Denn nur für den Rasenmäher ist das Gras einfach schon zu hochgewachsen. Was mich aber eigentlich interessiert, werden ich Anschluss in Augenschein nehmen können: Ob der Maulbeerbaum schon Maulbeeren trägt und ob wir in diesem Jahr erneut mit einer nennenswerten Maulbeerenernte rechnen können.

Der erste Hitzetag des Jahres

Das war heute wohl der erste wirkliche Hitzetag des Jahres. Die Sonne war auch relativ gleichmäßig, nur am frühen Nachmittag gab es einen kurzen Einschnitt. Wenn man aber vom abgeschatteten Innenbereich nach draußen kam, schwabbte einem diese mauerartige Hitze entgegen, wie man das von den absolut brütenden Hochsommertagen kennt. Unsere Kübelpflanzen und Sommerblumen benötigen jetzt natürlich viel Regenwasser, das ich am Abend verteile und das unsere Regenwasserreservoirs schon ziemlich stark schröpft. Die immergrünen Gehölze, wie z. B. der Efeu oder der Kriechwacholder vorm Haus, vertragen bis jetzt die trockene Hitze noch gut, zumal wir zuletzt ja viel Regen hatten und noch einiges an Feuchtigkeit eingelagert sein sollte. Nur zu lange darf die Trockenheit und intensive Sonneneinstrahlung natürlich nicht andauern. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, ab dem die Bäume leiden. Und dann haben wir in den Folgejahren wieder Schäden u. a. durch den Borkenkäfer zu beklagen, der hitzegeschädigte Bäume besonders stark befällt.

Konzentrierte Anstrengungen rund um Content, Design und Technik

Die Projektarbeit oder das, was ich tagelang liegenlassen musste, konnte ich jetzt doch zum größeren Teil relativ rasch abarbeiten. Das ist mindestens beruhigend, denn es stehen noch zahlreiche restliche Aufgaben an, und natürlich kommen auch wieder neue dazu. Insofern ist es gut, das Ufer wieder in Sichtweite zu haben. Ich hoffe, endlich wieder kreativere Aufgaben verfolgen zu können und bald auch ein neues Projekt in die gestalterische Phase überführen zu können. Denn zu viel Schwerpunkt auf der Contententwicklung wirkt eben auf Dauer auch ermüdend. Für mich spannend und erstrebenswert ist immer ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis zwischen Content, Design und Technik. Bezüglich des Contents, sowohl im Bereich Text, als auch im Bereich der präsentativen Formen bin ich grundsätzlich leicht überlastig. Das liegt aber auch an den parallellaufenden privaten Projekten, u. a. am Baumtagebuch, aus denen eben kontinuierlich Content hervorgeht. Ein beständiger Content-Strom, der nie abreißt. Wenn dann Content über die Agenturarbeit hinzukommt, ist der Schwerpunkt schon einmal ausgefüllt. Vor dem Hintergrund sind Gestaltungsaufgaben für mich echte Erholung, schon wegen des Abwechslungscharakters, aber auch wegen des Kür-Charakters dieser auf dem entwickelten Content aufbauenden Gestaltungsprozesse. Und wenn Inhalt und Gestaltung so aufeinander aufbauend schlüssig sind, ist die technische Umsetzung nicht weniger erholsam und irgendwie auch wie eine Belohnung für die vorangehenden konzentrierten Anstrengungen.

Bio-Wetter-Leiden und eine Wiederholung des Baumobstvorjahrs

Anders als angekündigt kam auch heute der Sommer nicht wieder von seiner angenehmen Seite zum Vorschein. Stattdessen herrschte eine Mischung aus Kühle am Vormittag und drückender Schwüle zum Abend hin. Und relativ wenig Sonne, wegen der ziemlich dichten Wolkendecke. Und setzt sich das Bio-Pflanzen-Wachstumswetter fort, während wir Menschen eher leiden uns den trockeneren, weniger extremen Sommer zurückwünschen. Immerhin ist beim Baumobst mit den Kirschen schon die erste Art zur Reife gelangt. An unserem noch kleinen Kirschbaum konnten wir etwas ernten, nach einer weiteren Pflückung sollte der dann aber auch schon abgeerntet sein. Was als Nächstes kommt, ist schwer vorherzusagen. Vielleicht die Pfirsiche, die Nashis, dann die Mirabellen, dann die Zwetschgen, später die Äpfel. Es ist nicht auszuschließen, dass das ein wiederum gutes Baumobstjahr wird. Die Anzeichen stehen für eine Wiederholung des Vorjahres, nur vielleicht nicht ganz so ausgeprägt.

Der konkrete Kontakt zur Natur

Nach dem sehr unvorhergesehenen Intermezzo und Aufenthalt bei J. und W. konnte ich heute wieder nach Hause zurückkehren. Aber erst, nachdem wir eine Lösung für Js und Ws aktuelle Ausnahmesituation gefunden hatten. Das hat tatsächlich die ganzen 4 Tage an Organisation, Planung, Kommunikation, Recherche und Erfahrungsaustausch erfordert, die mein Aufenthalt währte. Da ich J. und W. professionell versorgt weiß, kann ich mich jetzt wieder meiner Projektarbeit und den anderen Aufgaben widmen, die den Aufgaben während des Aufenthalts dort nicht unähnlich sehen. Ich hoffe, dass wir auf dieser Grundlage mit hoffnungsvoller Aussicht auf eine Erleichterung weiterarbeiten und weiterleben können. Mir selbst hilft der konkrete Kontakt zu meiner natürlichen Umwelt – natürlich vor allem zu den Bäumen meiner Lebenswelt – sehr dabei, mich nach ungewöhnlichen Belastungssituationen zu erden, zur Ruhe zu kommen, die Gedanken zu sortieren. Und wenn ich dann noch positive Rückmeldungen zu den Ergebnissen meiner Wunschbaum-Manufaktur erhalte, gibt mir das eine zusätzliche Bestätigung bezüglich des Werts, den dieser Naturkontakt für das Lebens fast von uns allen haben kann.

Baum-Sonnenfänger im Einsatz

An diesem Sonntag habe ich W. nach zwei eher bescheidenen Tagen erstmals wieder in besserer Verfassung gesehen. Zumindest was die Sprache und Artikulation betrifft. Neue Erkenntnisse wurden zwar übers Wochenende kaum gewonnen, aber zumindest ist die Betreuung zufriedenstellend und unkompliziert zu nennen. Durchaus eine Überraschung, mit der ich nach Js und Ws Schilderungen und Einstellungen aus der Vergangenheit so eher nicht gerechnet hätte. Neben vielen organisatorischen Vorbereitungen und Überlegungen für das weitere Procedere habe ich Js am Nachmittag endlich das Fensterbild als Geschenk präsentiert, das ich kürzlich rezensieren durfte. Das runde Buntglasbild zeigt einen schönen stilisierten Baum in Glas-Mosaik-Optik und macht sich vor dem Fenster zum Garten hin sehr gut. Später werden wir es direkt an der Scheibe an dem dafür mitgelieferten Aufhänger befestigen können. Dann wird die Wirkung des durchscheinenden Sonnenlichts noch eindrucksvoller sein. Ich hoffe, J. wird sich lange während der hellen Jahreszeit daran erfreuen können.

Mit ungewohntem Terrain vertrauter werden

Nach der Erfahrung gestern bin ich an diesem Samstag schon mit Js Tagesablauf und den Verhältnissen im Haus einigermaßen vertraut, so dass ich Unterstützung leisten und W. zusätzlich in der Klinik besuchen konnte. Natürlich erfordert das Einiges an Improvisation und auch psychisch ungewöhnliche Anstrengung, um das komplizierte Ineinandergreifen verschiedener Temperamente, Kommunikationsgewohnheiten und Erwartungen in Einklang zu bringen – damit der Tag ordentlich organisiert werden kann. Aber das war auch geeignet, Js Alltag und Probleme etwas genauer und im Gespräch mit Js Bekannten besser verstehen zu lernen. Immerhin den Vorgarten konnte ich heute ein wenig begutachten – um erfreut festzustellen, dass die Gartenbäume dort und die Beetbepflanzung generell, in einem ganz ordentlichen Zustand sind. Zumindest darüber müssen wir uns vorerst keine größeren Gedanken machen.

Schock-Nachricht zwingt zu ungewohnten Aufgaben

Der Anruf von J. heute früh war ein ziemlicher Schock. Aber es war gleich klar, dass ich mich auf den Weg nach G. machen musste, um J. und W. in dieser Notlage zu unterstützen und bestimmte Dinge zu organisieren, um die Situation zu klären und Lösungen zu finden. Das hat mit einiger Anstrengung dann auch funktioniert, ohne dass die ganz große Katastrophe eintreten musste. Den Garten auch nur zu betreten, um einen Blick auf den Zustand der Gartenbäume dort zu werfen, war an diesem Tag noch gar nicht möglich. Zu sehr haben sich die Ereignisse überschlagen und zu sehr war ich an diesem Freitag mit ungewohnten Aufgaben gefordert.

Den Schwierigkeiten dieser Zeit etwas entgegensetzen

Da sich an dem schmuddelig-kühlen Wetter ja so gar nichts im Laufe der Woche geändert hat, schwindet inzwischen meine Hoffnung, dass aus diesem Juni noch ein vernünftiger Sommermonat werden könnte. Wieder einmal sind wir von den Folgen des Klimawandels überrascht und können es kaum glauben. Dabei wäre wenigstens jahreszeitentypisches Wetter besonders jetzt wichtig, wo doch wirtschaftlich, politisch und kulturell kaum noch etwas zu funktionieren scheint. Dann schließen die natürlichen Grundlagen und vor allem die aus der Natur kommenden Highlights eine Verständnis- und Sinnlücke bzw. kompensieren das, was sozial-kommunikativ nicht ins Lot gebracht werden kann. Wenn aber auch das noch wegfällt, wird’s richtig frustrierend. Nichtsdestoweniger sehe ich mich als Kommunikationsfachmann schon in der Pflicht, solchen Phasen und ihren Ausstrahlungen etwas entgegenzusetzen. Die Beiträge im Baumtagebuch sind nur ein Versuch in dieser Richtung, und in verschiedenen anderen Umgebungen der Lebenswelt ergänze ich das durch weitere Äußerungen und Aktionen.

Mit dem untypischen Juni zu kämpfen

Dieses für Juni völlig untypische bioaktive Wetter macht uns schon ziemlich zu schaffen. Wie wir hören, geht es den meisten gerade damit. Ich schätze, nur die Pflanzen werden das unverhoffte Nass und die moderatere Sonneneinstrahlung zumindest vorübergehend zu schätzen wissen und vielleicht sogar mit üppigerem Wachstum reagieren. Aber für uns ist es eben eher belastend. So richten wir den Blick aufs Wochenende, wenn ein krasser Temperaturanstieg für unserer Region vorhergesagt ist und wir dann wohl endlich die Mähaktion nachholen können. Ich hoffe, wir sind dann auch körperlich fit und können die Abwechslung genießen. Am gespanntesten bin ich darauf, den Wachstumsfortschritt des Maulbeerbaums in Augenschein zu nehmen. Wenn es ein Fruchtjahr für den Baum sein sollte, müssten jetzt eigentlich schon Maulbeeren zu sehen sein. Das geht bei diese Art immer unerwartet schnell voran.

Zwei ertragreiche Baumobstjahre in Folge?

Es geht trotz der kühlen Luft erkennbar wieder zurück in Richtung Hochsommer. Heute hatten wir einen eigentlich strahlenden Sonnentag, der nur dadurch holprig verlief, dass der Himmel voller vorbeiziehender dicker Wolken hing, die das Sonnenlicht nur durch ihre Lücken ließ. Das ist dann aber besonders intensiv strahlend. Immerhin macht das Hoffnung auf ein Ende dieses frostigen und nassen Intermezzos. Unsere Weinreben entwickeln sich in diesen etwas feuchten und lichten Tagen hervorragend und haben jetzt schon üppigere Blätter als i Vorjahr ausgebildet. Auch erkennt man schon die Trauben selbst, die noch ganz kleine und grüne Beeren tragen. Aber die Dichte und Anzahl, die jetzt schon erkennbar ist, lässt eine recht ertragreiches Weinjahr erwarten. Über die Qualität ist damit natürlich noch nichts gesagt und das lässt sich auch so früh ganz schlecht voraussagen. Aber vieles spricht dafür, dass wir nach dem ungewöhnlichen Baumobstjahr 2025 erneut eine gute Obsternte erwarten können. Zweimal in Folge wäre das allerdings sehr ungewöhnlich.

Sommerliche Auftriebsverzögerung

Dieser gut vorbereitete Termin zu Ms Antrag ist heute Vormittag doch ganz gut verlaufen. Jedenfalls konnten wir nicht noch mehr zu einem Gelingen beitragen. Das Ergebnis, das in ca. einer Woche zu erwarten ist, sollte insofern zumindest nicht erschreckend ausfallen. Bei der Konzentration auf Kommunikation und körperbezogene Themen kam heute, wie schon in den letzten Tagen, die Naturbeobachtung natürlich zu kurz. Ein Glück, dass der Juni gerade auch untypisch ausfällt und so gar nicht an Frühsommer erinnert. Zu wenig Licht, zu kühl, zu durchwachsen. Dabei kannte ich den Juni gerade als Vorzeigesonnenmonat, mit moderaten, aber angenehmen Temperaturen und einer erfrischenden und aufbauenden Lichtstimmung. Ich hoffe, die wird spätestens zum Wochenende doch noch zurückkehren und dann vielleicht weitere in den Juli hineinreichen. Damit wir doch noch einen vitalen und wachstumsorientierten langen Sommer erleben. Und damit nicht nur die Gartenbäume sich prächtig entwickeln, sondern auch wir als menschliche Gegenüber einen Auftrieb erfahren.

Ruhiger Sonntag zum Kraftschöpfen

Immer willkommen ist so ein Sonntag, an dem wir die Dinge langsamer angehen können. Schon weil die nächste aufgabenreiche Woche wieder bevorsteht und irgendwann ja einmal ein kleinerer Gang notwendig ist. Damit konnten wir gedanklich und planend einige Dinge, die in den nächsten Tagen wichtig werden, vorbereiten und uns mental darauf einstellen. Und haben uns im Übrigen am Wachstumswetter da draußen, die Aussichten auf wieder mehr Sonne im Juni, dem farbenprächtigen Blühen der Sommerblumen und dem Grünen und stark werden der Gartenbäume erfreut. Ohne dass ich allerdings Gelegenheit hatte, die aktuelle Baumlandschaft zu erkunden. Ich schätze, demnächst, wenn wieder stabileres Sonnenwetter herrscht, werde ich mich erneut aufmachen, um insbesondere die späten Baumblüten in Nahaufnahmen fotografisch festzuhalten und meine Baum-Detail-Portfolio damit um weitere Motive zu erweitern.

Stimmige Arbeit mit lichtgesättigten Holzarten

Aus dem Mähe der Wiese ist heute nichts mehr geworden. Dazu waren die Vortage zu nass und das Gras noch zu feucht. Aber so konnte ich mich auch mit größerer Ruhe dem Abschluss der Manufakturarbeit widmen. Am Nachmittag hatte ich die beiden Armbänder in sehr guter Qualität fertiggestellt. Oder fast fertiggestellt, denn das Ölbad und anschließende Auslegen zum Trocknen fehlen ja noch. Aber mit diesen beiden Holzarten, Holunder und Zypresse, hatte ich einen sehr schönen energetisch stimmigen Start in den kunsthandwerklichen Sommer. Beide stehen in besonderer Weise für das Sonnenlicht und strahlen mit ihrer zitronigen Helle und lichtgesättigten Anmutung etwas extrem an den Sommer Erinnerndes aus.

Präsentative Formen zur Wirkung bringen

Die Aufträge für Lebensbaum- und Wunschbaum-Armbänder kamen wieder genau zum richtigen Zeitpunkt. Nämlich so, dass ich die Arbeiten voraussichtlich bis zum Wochenende fertigstellen kann. Das Drechseln, Sägen und Bohren ging bei den beiden Holzarten – Holunder und Zypresse – heute sehr gut von der Hand. Keine besonderen Pannen, Fehler oder Verzögerungen. Und von der geradezu erholsamen Wirkung der handwerklichen Arbeit abgesehen, trägt diese intensive Holzarbeit immer auch meditativen Charakter, ist wie ein stiller Dialog mit dem Baum, von dem das Holz stammt. Ich denke und hoffe auch, dass sich dieser Austausch letztlich positiv auf das Ergebnis auswirkt, dass sie in der Form des Armbandes konserviert bleibt und nachwirkt. Vor allem auf den Träger des Armbandes und sein oder ihr eigenes Verhältnis zu den Bäumen, ihrer Energie, Symbolik und Ästhetik. Es ist schön, diese Form präsentativer Kommunikation immer wieder praktizieren zu können und zur Wirkung zu bringen.

Baum-Fotografien im Rahmen meiner Microstock-Portfolios

Meine Microstock-Portfolios per API-Schnittstelle zum Teil auf meinen Webseiten darstellen zu können, ist eines meiner jüngsten Projekte. Ich habe inzwischen Möglichkeiten gefunden, das für zwei der Portfolios zu realisieren und dabei auch unterschiedliche Filter anzuwenden. Eine dieser Optionen ist das Filtern nach Schlagwörtern, u. a. eben „Baum“. So habe ich jetzt nicht nur für meine Agenturseite verschiedene Portfolioansichten neuer Arbeiten verfügbar gemacht. Für das Baumtagebuch konnte ich das auch realisieren, und zwar auf der Seite „Baum-Fotografien“ und am Beispiel meiner jüngeren Fotografien bei Depositphotos mit Bezug zum Themenfeld „Baum“:

Kühler Ausreißer zum Start in den Juni

Die Kühle dieses Tages passt so gar nicht zum Auftakt des Juni. Überhaupt kann uns der ständige Wetterumschwung langsam auf die Nerven gehen. Ich hatte zuletzt eigentlich mehr Konstanz erwartet und hatte tatsächlich schon ein lang andauernden angenehm temperierten Sommer vor Augen. Stattdessen dieser deutlich abgekühlte Tag mit bedecktem Himmel und nichts, was uns Menschen begeistern könnte. Wahrscheinlich ist das gut nur für die Grünpflanzen und alle Bäume, die wieder Flüssigkeit tanken können, bevor die neuen Tage mit 30 Grad und mehr kommen und an regelmäßige Niederschläge nicht mehr zu denken ist. Ja ja, wir haben jetzt noch einen Feiertag. Und ich hoffe, der Samstag wird trocken genug sein, um die liegen gebliebene Gartenarbeit nachzuholen, v. a. das Mähe der Wiese rund ums Bienenhaus.

Begründete Hoffnungen auf einen ausgedehnten Sommer

Jetzt also wieder Schonklima für die Pflanzen, und der erste Tag seit Langem, an dem ich nicht gießen musste. Gleichzeitig sind unsere Regenwasserreservoirs durch den Regen wieder etwas aufgefüllt worden. Die Wechselhaftigkeit des Wetters verlangt uns biorhythmisch zurzeit so einiges ab. Aber mit der Aussicht auf einen wirklich moderat warmen und sonnenreichen Juni kann man das ganz gut ertragen. Jedenfalls haben die richtigen Sonnentage im Mai, und zuvor schon im April gewisse Hoffnungen für eine ausgedehnte Sommersaison geschürt, und vor allem auf einen Sommer, der den Namen verdient. Im Vorjahr war der Sommer ja eigentlich ausgefallen, was u. a. nachträglich daran erkannten, dass wir nur einige wenige Male die Sitzgarnitur hinterm Haus zum Essen oder Kaffeetrinken genutzt hatten. -Das ist bis jetzt schon in diesem Jahr anders. Wenn nichts noch später dagegenspricht, freue ich mich auf mehr Aufenthalt im Garten -nicht nur für die Gartenarbeit und die Rundgänge zu den Gartenbäumen, Stauden und Blumen. Auch um dort die Mahlzeiten zu uns zu nehmen und vor allem auch kunsthandwerklich zu arbeiten. Die nächste Gelegenheit, und wenn ich mich richtig erinnere die erste für dieses Jahr dort draußen, wird es dazu am Wochenende geben. Diesmal geht’s um ein Wunschbaum-Armband aus dem Holz des Holunders.

Aufbauendes Frühsommer-Klima

Der Tag war so mit notwendigen Aktivitäten und Erledigungen ausgefüllt, dass wir das tolle, sehr angenehm warme Frühsommerwetter gar nicht so richtig genießen konnten. Aber ich bin zuversichtlich, dass diese Atmosphäre, die für die Pflanzen so wachstumsfördernd wirkt, uns gut tuen wird, wenn es noch länger andauert und wir nicht wieder eine Rückkehr zum regnerischen Schmuddelwetter erleben. Gerade für das Gedeihen der Obstbäume könnte das entscheidend sein. Ganz besonders denke ich an die Mirabellen und Maulbeeren, auf die allein in wirklichen Wert lege. Einmal wegen des Mirabellen-Hefekuchens, einmal wegen der Marmelade. Ich schätze, am Wochenende kann ich mich nach dem Entwicklungsstand der Bäume umschauen, wenn Vs Wiese rund ums Bienenhaus gemäht werden muss.