Von der Technik überrollt

Die Technik hat mich heute wieder förmlich überrollt. Aber wie immer bei solchen Verdichtungen: Es kommt dann auch wieder ein Ausgleich. Für mich vermutlich in Form kunsthandwerklicher Arbeit und viel Beobachtung und Reflexion über die Bäume, natürliche Materialien und Energien. Wenn das mit den richtig schönen und sonnenreichen Frühlingstagen zusammenfällt, dann freue ich mich wirklich sehr.

Frühling, Motivationsverstärkung und Selbstspiegelung

Mit Annäherung an den Maifeiertag laufen eine Reihe von Aufgabensträngen zusammen, die mich lange beschäftigt haben. Ganz abschließen kann das umfangreiche Updateprojekt voraussichtlich noch nicht vor dem Feiertag, aber zumindest ist jetzt ein Abschluss in Sichtweite. Was auch bedeutet, dass ich mich neuen oder gerade begonnenen Projekten stärker widmen kann. Das passt ganz gut zum Frühling und der Verstärkung, die durch die grünenden und blühenden Bäume von außen auf uns wirkt und die sich so unmittelbar in kreatives Arbeiten umsetzen lässt. Ich meine schon, dass die Jahreszeiten starken Einfluss auf unsere Motivationen haben und wir das auch bewusst verstärkend nutzen können, oder auch abschwächend, wenn es eher darum geht, zurückzuschalten, Geschwindigkeit, Hektik, Erschöpfung zu reduzieren. Dann kann die Orientierung an den abbauenden und neu aufbauenden Jahreszeiten im Herbst und Winter wiederum förderlich wirken. Wichtig ist eben die Aufmerksamkeit und das geübte Sich-Spiegeln in dem, was uns der Kosmos und die natürliche Erde um uns herum einfach so entgegensetzt und entgegenbringt.

Erholsame Blicke

Ein weiterer erschöpfender Arbeitstag, der mit technischen Herausforderungen und nicht leicht zu lösenden Aufgabenstellungen angefüllt ist. Da tut schon der sporadische Blick nach draußen, in Richtung der üppig wuchernden Efeus gut, dieser erholsame Blick auf ein Gehölz, das in den strahlenden Frühlingssonne zu einem seiner jahreszeitlichen Hochzeiten aufläuft und uns nebenbei an seiner Vitalität teilhaben lässt.

Erholungsabschnitte inmitten der Multi-Krise

Mit M. bin ich dieser Tage sehr viel wegen notwendiger Konsultationen und Besorgungen unterwegs. Ich freue mich, dass das möglich ist und hoffe, es wird Verbesserungen und Erleichterungen bringen. Auch wenn die Abläufe im Arbeitsalltag dadurch sich öfter turbulent gestalten. Am Ende fügen sich die Notwendigkeiten mit dem, was jeweils möglich ist, doch meist ganz gut und stimmig zusammen. Die meist kurzen Fahrten zwischen den Terminen durch unsere heimische Baumlandschaft sind die kleinen, aber sehr wichtigen Ausgleichs- und Erholungsabschnitte, die alles auf Null zurückfahren und die Batterien auch wieder aufladen lassen. Ich denke, mit dem wachsenden Ausgeliefertsein an die Multi-Krise wissen wieder mehr Menschen genau diese Dinge zu schätzen.

Frühling, heimische Landschaft und Kultur

Dass M. heute mit zum Orgelkonzertbesuch kam, war mir eine große Freude. Ich hatte damit nicht gerechnet, auch wenn wir früher so etwas recht häufig zusammen erlebt haben. Auch weil wir bei der Gelegenheit alte Bekannte getroffen haben, war es eine schöne und anregende Exkursion, verbunden mit einer Überlandfahrt auf einer nahen Strecke, die uns zwar bekannt war, die wir aber nur sehr selten je gefahren sind. Schön, dass wir die Einladung und die Gelegenheit tatsächlich an diesem strahlend sonnigen Frühlingssonntagnachmittag genutzt haben. Der kühle Kirchenraum und die eindrucksvolle und selten so gehörte Musik waren ein Highlight. So konnten wir regionale Landschaftseindrücke mit einem ermutigenden Kulturereignis kombinieren.

Den Garten für die neue Saison in Szene setzen

Die Rund-ums-Haus-Frühjahrssäuberungsaktion habe ich heute schon einmal vorbereitet. Wenn ich mit dem Hochdruckreiniger den Algenbelag, Schmutz und Moos von den Waschbeton- und Fliesenböden entferne, gibt’s vorher jede Menge aufzuräumen und zum Abspritzen bereitzustellen. Und da das Ganze ziemlich zeitaufwändig ist, habe ich diesen Teil eine Woche vorher erledigt. Denn wenn das Wetter mitspielt, will ich den eigentlichen Frühjahrsgartenputz am kommenden Samstag realisieren. Bei der Gelegenheit habe ich auch die verschiedenen Pflanzgefäße für Blumen, Stauden und Gemüse entweder zum Säubern bereitgestellt, von vorjähriger Erde befreit oder mit gesiebter Erde vom Vorjahr schon einmal vorausgefüllt. So spare ich es mir, die gesamte Erde neu einzukaufen, und wenn man sie von den stark verwurzelten Teilen trennt, ist vieles von der Erde noch gut verwendbar und kann mit ganz frischer vermischt werden. Mir scheint, mit der Arbeit heute, zu deren Auftakt ich das Moos von unserer transparenten Überdachung gekehrt und die Regenrinne der Überdachung gesäubert habe, ist der erste größere Schritt in die Gartensaison getan. Wenn das Frühlingswetter länger so schön bleibt, wird es uns auch leichtfallen, den Garten und die Blumen rund ums Haus für diesen Sommer in Szene zu setzen.

Erhöhte Vorsicht an einem strahlenden Frühlingstag

Der Tag hat uns einen ziemlichen Schrecken beschert, den wir so noch nicht erlebt haben. Jedenfalls ist es nicht schön, wenn ein Angehöriger vermisst wird und man keine plausible Erklärung für sein Fortbleiben übrigbleibt. Das sich das Ganze nach einigen Stunden aufgelöst hat, reduziert das Schreckenserlebnis nur unzureichend. Es war das schöne Wetter und die mit dem Suchen verbundene Überlandfahrt zu unserer Streuobstwiese, die uns die Sache bei strahlendem Sonnenschein erträglicher gemacht hat. Auf eine Wiederholung würde ich aber verzichten, immerhin können wir einer solchen mit erhöhter Vorsicht begegnen.

Frühlingsbeobachtungen vor Beginn der Gartensaison

Wieder so ein toller Frühlingssonnentag. Wenn auch von der tatsächlichen Sonnenstrahlung her etwas weniger als gestern, hat man das auf Grund der wohligen Wärme doch nicht bemerkt. Gefühlt war das der bisher schönste Frühlingstag. Trotz der vielen Aufgaben und ziemlich viel ruheloser Geschäftigkeit weiß ich dieses angenehme Setting doch sehr zu schätzen. Und die vegetabilen Veränderungen, die man selbst auf mit dem Auto gefahrenen Strecken durchaus bewusst wahrnehmen kann, entgehen mir natürlich nicht. Im Gegenteil macht das Laune und weckt die Vorfreude auf die Gartensaison, die bei uns meist mit der Rund-ums-Haus-Säuberungsaktion eingeleitet wird. An diesem Wochenende wird das noch nicht möglich sein. Aber vielleicht ist ja das kommende für diese Aktion geeignet, jedenfalls wenn es sonnig und warm genug dafür sein wird. Nach den ersten Erfolgen beim Großziehen meiner immer wieder schwierigen Chilipflanzen werde ich mich dann auch wieder mehr mit den Gartenbäumen und den Blumen und Stauden im Garten auseinandersetzen.

Wuchsfreudiger Efeu

Es ist wie in jedem Jahr um diese Zeit: Die Efeuhecke, die die ganze lange Mauer unserer Einfahrt bedeckt, ist von frisch gewachsenen hellgrünen Blättern überdeckt, so dass die dunkelgrünen alten kaum noch irgendwo durchkommen. Das geht beim Efeu immer ganz schlagartig, innerhalb weniger Tage, während er vorher monatelang praktisch auf der Stelle tritt. Das Licht, aber auch genügend Feuchtigkeit und Wärme sind offenbar für das Wachstum dieser Art förderlich. Das heißt auch, dass ich demnächst schon wieder ein Zurückschneiden ins Auge fassen muss, wenn das Wuchern nicht überhandnehmen soll. Und schätzungsweise im August ist dann ein weiterer Rückschnitt vonnöten. Immer recht aufwändig, aber auch schön, weil ich dieses Dauergrün des Efeubewuchses sehr schätze und wir daran immer schon gewöhnt sind. Von der Staub filternden Wirkung dieser Hecken einmal ganz abgesehen.

Lebenssymbolik der Bäume im Alltag

Ein arbeitsreicher Tag mit einigen Auflösungen, aber auch beanspruchenden technischen Herausforderungen. Für einen Einundzanzigsten nicht ganz so strahlend und sonnenreich, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber auch verbunden mit schönen persönlichen Begegnungen und ehrlichen Kommunikationen. Auch so kann ein gelassener Frühlingstag aussehen, der heute einmal mit wenig innerem Bezug zu den Bäumen dennoch die Lebenssymbolik, wie sie die Bäume so eindrucksvoll vermitteln, auf anderer Ebene widergespiegelt hat.

Technische Aufgaben und Frühlingserwartung

Ein Tag voller technischer Aufgaben, aber ich konnte wichtige Weichen stellen für eine Upgrade, das am Folgetag so möglich wird. Damit habe ich eine gute Grundlage für die Anwendung auf zahlreiche andere Projekte gelegt. Das ist gut und beruhigend. Gleichzeitig geht meine Voraussicht auf die kommenden Tage, die sukzessive sonnenreicher und wärmer werden sollen, eine deutliche Rückkehr des Frühlings, die vielleicht am morgigen Einundzwanzigsten ihren Anfang nimmt. Und dann dürfte auch die Baumfotografie wieder Thema werden, mit hoffentlich neuen und vielfältigen Frühlingsmotiven.

Prachtvolle Gartenexemplare

Sie sind ja noch nicht richtig im Frühling angekommen. Aber beim Gang durch den Garten beeindrucken mich unsere Gartenbäume, der Ginkgo, der Walnussbaum, die Gleditschien und Feigenbäume doch sehr. Vom Pfirsichbaum und dem kleinen Kirschbaum und der Nashi-Birne will ich nicht reden, weil die nicht auf meine Initiative zurückgehen und sich ihre Entwicklung in den letzten Jahren auch als sehr wechselhaft herausgestellt hat. Aber die genannten sind richtige Prachtexemplare, v. a. der Ginkgo und der Walnussbaum. Umso erschrockener war ich auch, als V. vor einiger Zeit tatsächlich die Idee eingebracht hatte, eine starke Wurzel des Ginkgos auszugraben und zu kappen, um damit zu verhindern, dass der geflieste Gartenpfad an der Stelle weiter angehoben wird und starke Verwerfungen ausbildet. Die sind zwar in diesem Jahr deutlich erkennbar. Aber die Idee mit der Wurzel kann doch nicht wahr sein. Niemals könnte ich dem so stolzen Baum auf diese Art Schaden zufügen. Und dass er einen solche Eingriff nicht gut vertragen würde, vielleicht sogar daran zugrunde gehen könnte, scheint mir nicht abwegig. So hoffe ich, wir finden eine andere Lösung und v. a. dass V. sich nicht penetrant den abstrusen Vorschlag weiterverfolgen wird.

Auf dem Weg zum Vollfrühling

Es ist ein schöner Umstand, dass an diesem Samstag, passend zur Manufakturarbeit, die Sonne wieder den ganzen Tag über schien. So konnte ich die beiden Armbänder zügig fertigstellen und fand am Nachmittag noch für Routinearbeiten in Haus und Garten Zeit. Das ist jetzt der Start in den Vollfrühling, das ist deutlich spürbar. Denn viele Gehölze treiben jetzt aus, sogar die Weinstöcke haben schon die ersten ganz zarten Blätter aufgefaltet. Leider stehen in den nächsten Wochen für mich umfangreiche technisch Aufgaben auf dem Plan, denn gerade in dieser Zeit der Übergangs vom Vorfrühling in die Hochzeit des Frühlings ist es spannend, die Entwicklung der Baumlandschaft in Fotografien einzufangen. Ich hoffe, dass mir das an einigen besonders geeigneten Tagen doch noch gelingen wird.

Lebenssymbolische Spiegelung und die Wunschbaum-Manufaktur

Ich freue mich, auch an diesem Wochenende eine kunsthandwerkliche Arbeit abschließen zu können. Die aufwändigeren Arbeitsschritte für die beiden jüngsten Armbänder, ein Lebensbaum-Armband und ein Wunschbaum-Armband, konnte ich heute schon realisieren, bei sehr angenehm warmem und sonnigem Wetter, was der Arbeit an der Maschine im Außenbereich entgegenkommt. So wie die Holzarbeit generell einfach schöner ist, wenn wir um uns herum Frühling oder Sommer erleben. Da macht sich eben die Nähe des Materials, seine Herkunft von den Bäumen her bemerkbar, die eben auch vom Licht leben und in eben diesen Jahreszeiten ihre Vitalität nach außen tragen. Es ist schön, wenn sich diese Dispositionen so stimmig in der Arbeit an den lebenssymbolischen Formen widerspiegeln.

Baumblüten bestimmen

Mit dem großen Leinwanddruck mit Nahaufnahme eines Schlehdornblütenzweigs habe ich heute eine weitere Bekannte bezüglich ihrer botanischen Kenntnisse herausgefordert. Auch diese hat als Erstes auf die Kirschblüte getippt und die richtige Art auch nach längerem Nachdenken und Hinweisen nicht herausgefunden. Immerhin war einer der weiteren Tipps die Weißdornblüte – fast richtig, nur eben quasi das Gegenteil. Allerdings ist die Assoziation einer Kirschblüte nicht von der Hand zu weisen. Im direkten Vergleich gibt’s tatsächlich eine starke Ähnlichkeit, eine wesentliche Unterscheidung liegt wohl v. a. in den innen liegenden Staubblättern, die bei der Kirschblüte zahlreicher und dichter zusammenstehen. Auch scheinen die Staubbeutel bei den Kirschbäumen kleiner zu sein. Aber es hat auch damit zu tun, dass viele auf die Sträucher nicht so genau achten, selbst wenn es sich um hierzulande sehr häufige und überall anzutreffende Arten handelt. So hat meine häufige Begegnung mit den heimischen Arten und meine Baumfotografie manchmal auch ein bisschen pädagogische Nachwirkung.

Bald kann die Gartensaison starten

Jetzt ist der April schon zur Hälfte vorüber, und der Frühling ist zurückgekehrt, mit wieder vielen Sonnenstunden und einer Chance, dass die Baumlandschaft einen neuen Anlauf nimmt. Ich schätze, wenn es so bleibt, werden wir die Rund-ums-Haus-Säuberungsaktion angehen können, die eigentlich nur bei schönem Wetter funktionieren kann. Denn dabei kommt viel Wasser zum Einsatz. Auch wenn das immer anstrengend ist, freue ich mich darauf, weil es den Start in die Gartensaison markiert und wir bald darauf auch die Sitzgarnitur hinterm Haus auspacken. Dann können wir bei Gelegenheit Teile des Tages auch im Freien verbringen und die Entwicklung des Gartens, all das Grünen und Blühen, später auch das Reifen der Früchte beobachten und zur Ruhe kommen.

Vor der richtig schönen Phase des Baumfrühlings

M. wollte unterwegs unbedingt ein paar blühende Zweige irgendwo am Wegesrand schnei-den. Aber wir konnten diesmal nirgends anhalten und hatten auch nicht die Zeit übrig für solche Exkursionen. Auch ist gerade nicht die ideale Zeit zum Schneiden von blühenden Zwei-gen, weil die ersten Blüten z. B. des Schlehdorns schon überall abgeblüht sind und neue erst in der Entwicklung. Natürlich sieht man an manchen Stellen schon Kirschblüten und auch sicher vereinzelte Nachzügler eigentlich schon abgeblühter Arten, die sich in einer schattigen Ecke länger gehalten haben. Aber gerade im April gibt’s eben solche Lücken, in denen die Baumlandschaft eher grau-grün erscheint und sich nur weniger weiße oder bunte Blütenakzente zeigen. Ich denke, dass mit dem jetzt wieder sonnenreicheren Wetter auch die Baumblüte einen weiteren Anlauf nehmen wird. Und dann wird uns die richtig schöne Phase des Frühlings mit vielen gleichzeitig blühenden Bäumen, Sträuchern und Stauden begegnen.

Erholsame Konstanz und frühlingshaftes Fortschrittswetter

Für einen Dreizehnten war der Tag doch nicht ganz so schlecht. Immerhin konnten M. und ich am Vormittag bestimmte Dinge in Gesundheitsfragen klären, was an sich schon hilfreich sein kann. Und ansonsten konnte ich meine Projektarbeiten sehr ruhig und systematisch weiterführen. Das ist nicht unbedingt die Zeit für kreative Höhenflüge, zumindest nicht im Kernbereich professioneller Kommunikation – die Zeiten dafür kommen aber sicher auch bald wieder. Aber konstante und solide quasi handwerkliche Arbeit ist zwischendurch und als Basis des Geschäfts eben auch wichtig. So freue ich mich immer, wenn diese Arbeitsanteile möglichst geräuschlos und effektiv möglich sind, was zurzeit ganz gut gelingt. Die Natur erholt sich zwischenzeitlich, während dieser niedriger temperierten und wieder stärker verregneten Tag, um gleichzeitig einen neuen Anlauf in Richtung Frühling zu nehmen. Ich sehe beim Blick durchs Fenster v. a. den Efeu in Wachstumslaune, indem er zahlreiche neue Blätter ausbildet, die sich in zartem Hellgrün über den Grund der großblättrigen und ledrig dunkelgrün wirkenden alten Blätter ausbreiten. Und auch meine selbst ausgesäten Chilis machen bei dem durchwachsenden Wetter draußen auf ihrer Wärmematte und der z. T. künstlichen Dauerbeleuchtung gute Fortschritte.

Vom grundlegenden Wert in der Lebenssymbolik der Bäume

Die Sonntage sind für mich immer öfter echte Erholungstage. So auch dieser heute, an dem ich wieder gemerkt habe, dass wenigstens ein Tag in der Woche fast lebenswichtig ist, an dem man zumindest für einige Stunden die Gedanken mal entweder ruhen lassen oder in andere als die während der Arbeitswoche üblichen Bahnen lenken kann. Sich diese Stunden zu erübrigen, ist aber keine Selbstverständlichkeit, es erfordert schon eine Anstrengung während der übrigen Zeit. Ich meine aber, dass sich diese Anstrengung auszahlt. Nicht selten gehen meine Gedanken und kreativen Projektionen in diesen Stunden in Richtung der Bäume und anderer für mich prägender Symbolthemen. Denn die Lebenssymbolik der Bäume wie auch die vielfältige Bedeutung der Bäume im Leben von uns Menschen, hat etwas, das uns erden und auf eine beruhigende Grundlage zurückführen kann, von der ausgehend dann neue Anläufe wieder möglich sind, ohne dass sie zu einer anhaltenden Erschöpfung und Mutlosigkeit führen.

Unsere schönes Schlehdornblütenbild

Jetzt bin ich doch ganz froh, den Leinwanddruck mit meinem Favoriten-Schlehdornbütenbild auch auf das größere Format 120 x 80 cm bestellt zu haben. Er hängt seit einigen Tagen an Stelle der vorherigen 90 x 60 cm Ausführung, die wiederum ich in mein Arbeitszimmer gehängt habe. Der große Ausdruck der wunderschönen Nahaufnahme dieses Zweigs mit den gerade erst geöffneten Blütenständen des Schwarzdorns ist schon ein Hingucker. Vor allem durch den ungewöhnlich dunklen, bräunlichen Hintergrund in dieser Einstellung erscheinen die Einzelblüten ungewöhnlich kontrastreich, in allen Details bis zu den winzigen gelben Pollen. Es macht mir Freude, Besucher die Baumart anhand des Bildes bestimmen zu lassen. Bisher hat noch niemand auf Anhieb die richtige Zuordnung vorgenommen, erst nach gewissen Tipps und Hinweisen. Aber Frau J., die am Nachmittag zu Besuch war, ist doch recht schnell darauf gekommen, nachdem sie zunächst auf die Kirschblüte getippt hatte. Die hat zwar gewisse Ähnlichkeiten, aber genau betrachtet ist der Schlehdorn eben doch unverkennbar.

Baumfotografie und Sonnenlicht sind untrennbar

Es ist gut, dass ich den bisher sonnenreichsten und hellsten Tag für diese fotografischen Rei-hen genutzt habe. Denn jetzt ist es erst einmal wieder vorbei mit echtem Frühling, und auch mit dem Sonnenlicht, das für Nahaufnahmen so filigraner Baumblüten notwendig ist. Mit der Durchsicht und Optimierung dieser Reihen, vor allem von der Spitzahornblüte, werde ich noch einige Zeit investieren müssen. Und danach wird der Frühling hoffentlich wieder Fahrt aufgenommen haben. Den etwas trüberen Samstag werde ich einer neuen kunsthandwerkli-chen Arbeit widmen, und der Sonntag wird vielleicht Gelegenheit zu ein wenig Kontemplation bieten. Das ist auch wichtig, zumal die kommenden Wochen nicht weniger unruhig zu werden versprechen.

Blütenrausch des Spitzahorns

Heute konnte ich die Mittagszeit doch endlich nutzen, um bei dem tollen Fotografierwetter die tollen Blütenstände des Spitzahorns festzuhalten, die gerade ihren Höhepunkt erleben. Dabei sind bei mittlerer Brennweite ganz spannende Einstellungen gelungen, die ich so noch nicht realisieren konnte, v. a. weil darin viele, clusterartig nebeneinanderstehende Blütenstände im Zusammenhang zu sehen sind. Ich muss die Reihe erst noch genauer durchsehen und eine engere Auswahl treffen. Aber diese beiden Blicke in die üppige Blüte des frühlingshaften Spitzahorns könnten dazu gehören:

Zweig mit vielen Blütenständen des Spitzahorns im April II
Zweig mit vielen Blütenständen des Spitzahorns im April III

Zukunftsträchtige Mobilisierung

Dieser schöne Frühlingstag war zwar wohl der bisher sonnenlichtreichste, aber für die Baumfotografie ist leider doch keine Zeit übriggeblieben. Da war einfach zu viel zu organisieren und kommunizieren, mit dem erfreulichen Ergebnis, dass M. am Nachmittag wieder nach Hause kommen konnte. Etwas später als gedacht, aber immerhin mit beruhigenden Erkenntnissen und einer Art Plan für die nähere Zukunft. Aber auch von diesem unerwarteten Ereignis abgesehen sind das recht unruhige Zeiten, wobei die Unruhe eher eine innerliche ist, die man von außen nicht direkt beobachten kann, von der aber eigentlich alle gleichermaßen erfasst oder betroffen sind. Wir müssen gerade alle unsere Lebenserfahrung, energetischen Reserven, tief liegenden Potenziale und viel Mut mobilisieren, um dieser Verhärtung und scheinbaren Unbeweglichkeit und Krisenzementierung etwas Zukunftweisendes entgegenzusetzen. Da sind wir alle gefragt, denn das muss von uns allen ausgehen, nicht von irgendwelchen vermeintlichen Autoritäten.

Neue Ambitionen in Richtung der Spitzahornblüte

Schade, wegen der außerplanmäßigen Außentermine und dem Besuch bei M. bin ich leider bei dem super Wetter heute nicht dazu gekommen, die Spitzahornblüte im strahlenden Licht der Frühlingssonne einzufangen. Es braucht schon dieses irre Licht des Frühlings, um in Kombination mit der richtigen Perspektive und dem richtigen, kontrastreichen Hintergrund eine wirklich gute Nahaufnahme der filigranen Blütenstände zu realisieren. Es sind ohnehin viele Anläufe und Versuche notwendig, damit nach sorgfältigem Ausfiltern und Abwägen sich am Ende wenige Favoriten als wirklich würdig erweisen. Mal sehen, vielleicht bieten die folgenden Tage die notwendige Gelegenheit und die Zeit, das Vorhaben noch umzusetzen.

Lichtblicke der österlichen Botschaft

Der zweite Feiertag war zwar endlich wieder frühlingshaft, mit viel Sonne und auch wärmer, aber eine Fortsetzung der feiertäglichen Erholung war uns an diesem Tag nicht vergönnt. Vorsorglich habe ich M. in die Klinik gebracht, um einen Verdacht auszuschließen, der nicht von der Hand zu weisen war. Dass der Zustand sich später wieder verbessert hat, ist uns allen eine Erleichterung, aber die institutionelle Prozedur ist eben noch nicht abgeschlossen. So hoffen wir auf eine weitere positive und beruhigende Entwicklung und möglichst viel Klarheit. Es war ein Tag, an dem die Eindrücke der strahlende blühenden Spitzahornbäume auf den Wegen zur und von der Klinik zu den aufbauendsten und heilendsten Erlebnissen gehörten. Ein positiver Rest der österlichen Botschaft.

Österlicher Erholungstag

An diesem Osterfeiertag waren wir alle ziemlich erholungsbedürftig. So kam uns die Ruhe des Feiertags entgegen und konnte seine traditionell friedvolle Stärke und heilende Wirkung so gut wie möglich entfalten. Trotz des bei uns durchwachsenen Osterwetters, das den Vorhersagen nicht entsprach, herrschte doch Frühlingsatmosphäre, wie eine Ankündigung des wirklichen stabilen Frühlings. Auf dessen Beobachtung, v. a. der Baumblüte in ihrer Hochphase, freue ich mich und hoffe, in den kommenden Wochen Gelegenheit und Zeit für weitere fotografische Reihen zu Details bestimmter Baumarten zu haben.

Heilende Kraft der Symbolpflanzen

Ich bin froh, dass wir dieses Jahr schon wenige Tage nach Palmsonntag J. und W. die geweihten Palmzweige vorbeibringen konnten. Ich habe sie an vier Stellen bzw. Tür- und Wandkreuzen im Haus gegen die alten, schon deutlich vertrockneten ausgetauscht. Außerdem haben wir einen guten, weil schattigen und nicht direkt von der einfallenden Sonne beschienenen Platz an der Wand des Wohnzimmers für den Buchsbaumkranz gefunden, der so hoffentlich lange Zeit grün bleiben sollte. M. bedauert zwar sehr, dass wir bei uns keinen solche Kranz aufhängen konnten, aber das können wir ja nächstes Jahr nachholen. Ich hoffe sehr, dass die heilende Kraft des Symbolpflanzen ihren guten Geist das ganze Jahr über in unser beider Heimwohnungen entfalten kann.

Ein würdiger Karfreitag

Es ist gut, dass wir den Karfreitag in einer Atmosphäre erleben durften, die dem Feiertag angemessen ist. Ruhig, bei kühlem, aber zeitweise sonnenreichem Wetter, mit der Möglichkeit, die Bedeutung des Tags zu reflektieren, Innenschau zu halten und auch mit etwas Zeit, den Tag mit passender Lektüre zu thematisieren. Mit M. zusammen habe ich außerdem einige weitere Dekorationen für Ostern vorbereitet. Dabei bin ich auf schon verschollen geglaubte Osterkreationen aus meiner Kindheit gestoßen, was mich besonders gefreut hat. Und ich habe beschlossen, die neue Fotografie mit dem blühenden Schlehdornzweig nun doch auf die 120 x 80 cm Leinwand drucken zu lassen. Das kleinere Format werde ich bei mir aufhängen und an der Wand, die wir alle täglich im Blick haben, wird das Großformat Platz finden. Einer der Jahreszeit entsprechenden Motivauswahl sind wir dann schon ein Stück näher gekommen. Ich denke zur Erweiterung des Spektrums darüber nach, demnächst auch eine der Nahaufnahmen vom Pfaffenhütchen mit vollreifen Fruchtkapseln ebenfalls auf dieses große Format drucken zu lassen. Damit hätten wir dann zumindest für die vier Jahreszeiten ein gleich großes Leinwandformat zum Wechseln.

Vorösterlicher Ausgleich mit Frühlingsillustration

Die vielen Erledigungen, die eigentlich immer vor den Osterfeiertagen auf dem Plan stehen, konnte ich noch rechtzeitig vor dem Karfreitag abarbeiten. Erfreulich auch, dass nach einer Reihe sehr ernüchternder Erfahrungen zuletzt Erfreulicheres und Ermutigendes sich ebenso gehäuft hat. Das wirkte wie eine Entschädigung für gerade erst verarbeitete Enttäuschungen. Und weil M. sich in diesem Jahr wieder leichter dazu motivieren konnte, die Osterdekorationssachen herauszuholen und zu arrangieren, habe ich doch die neue, auf Leinwand gedruckte Fotografie des Schlehdornblütenzweigs, den ich erst vor wenigen Wochen in Nahaufnahme festhalten konnte, im Wohnzimmer aufgehängt. An der Stelle wechseln wir die Bilder je nach Saison und Jahreszeit aus. Nach der kosmischen Illustration, einer KI generierten Kreation vom letzten Jahr, die jetzt einige Wochen dort hing, als Nachfolgerin der weihnachtlichen Raumsituation, sind es jetzt die weißen Schlehenblüten vor bräunlichem, vorfrühlingshaftem Hintergrund, der uns die Aufbruchstimmung in der Baumlandschaft jeden Tag auch im Innenraum anschaulich macht.

Von der Raffinesse der Spitzahornblüte

Jetzt erst kommt die Spitzahornblüte so richtig zur Entfaltung. Das konnte bei dem kurzen Gang durch die nahgelegene Baumlandschaft erkennen. Leider bei sehr wechselhaftem Wetter, so dass ich noch keine Gelegenheit gefunden habe, sie fotografisch festzuhalten. Diese Blüte kommt in diesem Jahr ca. 2-3 Wochen später als sonst zum Vorschein, während bisher v. a. der Schlehdorn Akzente gesetzt hatte, der allerdings inzwischen schon fast abgeblüht ist. Gut, dass ich von ihm so schöne Nahaufnahmen realisieren konnte. Auf ebensolche hoffe ich auch beim Spitzahorn, vielleicht während der Osterfeiertage. Aber diese Art ist, wie ich aus langjähriger Erfahrung weiß, ebenso filigran und raffiniert wie schwer in eindrucksvoller Form zu fotografieren. Vor vielen Jahren ist mir bei idealen Lichtverhältnissen und dem richtigen Hintergrund eine Reihe richtig guter Spitzahorn-Blüten-Fotos gelungen. Seitdem allerdings waren die Ergebnisse nie wirklich überzeugend. Also ein neuer Versuch und eine neue Chance auf Erfolg in diesem Frühjahr.