Von den Baum-Individuen bei irritierenden Lebensumständen lernen

Was ich in den vergangenen Tagen überdeutlich beobachten konnte, hat sich an diesem be-sonders ungemütlichen, nass-kalten und stürmischen Wintertag erneut bestätigt. Die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im Gemüt der Menschen und schlagen auch auf das Kommunika-tionsverhalten durch. Tatsächlich ist die Kommunikation auf ein Minimum reduziert, viele scheinen jeden nicht unbedingt notwendigen Kontakt zu meiden, ziehen sich zurück. Und damit bleiben viele Dinge liegen, verzögern sich, kommen nicht zu dem avisierten Abschluss. Eine sich selbst verstärkende Entwicklung, die es perspektivisch nicht erfreulicher macht. Wir müssen gerade in solchen verzwickten Phasen sehr an unseren tief liegenden Reserven und versuchen, unsere im Menschsein liegenden Basisenergien zu mobilisieren. Anders gerät das Leben ins Stocken und droht gar, sich rückwärts zu bewegen. An der Stelle nehme ich mir gerne das Baum-Individuum als Vorbild, das seine Einzigartigkeit auch bei den widrigsten Verhältnissen behauptet und sehr lange bewahrt. Diese Widerstandsfähigkeit und dieses un-verrückbare Selbst-Bewusstsein können wir in der Auseinandersetzung mit den Bäumen für uns neu mobilisieren.