Das Baum-Thema als Grundlage für Reflexion und kreatives Arbeiten

Allzu viel habe ich heute vom Herbst draußen nicht mitbekommen. So sehr war ich in meine Projektarbeit vertieft. Aber natürlich breitet sich die Oktober-Herbstatmosphäre durch Mauern und Fenster hindurch aus. Aus der Wahrnehmung ist die Jahreszeit gar nicht zu beseitigen, begleitet uns immer und bestimmt, so meine ich beobachten zu können, sehr stark unsere Motivationen und Stimmungslagen, auch wenn es primär um ganz andere Themen geht. Natur bestimmt Kultur und Kommunikation, so könnte ich das vielleicht abkürzen. Diese biologische Dominanz bei allem, was wir so vermeintlich aus freiem Willen tun und anstoßen, ist wohl tiefgreifender, als uns das gewöhnlich bewusst ist. Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum mich diese hier im Baumtagebuch immer wieder in ihre Facetten aufgelöste Thematik der Mensch-Baum-Beziehung, der Spiegelung menschlicher Befindlichkeit in der Präsenz und Symbolik der Bäume, warum mich das schon so lange beschäftig. Wahrscheinlich weil in diesem Themenfeld eine große Relevanz verborgen ist und weil man auf Grundlage dieses Thema eine gute Grundlage für Reflexion und kreatives Arbeiten haben kann.

Hoffentlich nur ein kurzer Ausreißer aus dem goldenen Oktober

Das sind wir nun wirklich nicht mehr gewöhnt: Richtig ungemütlich und nass-kalt präsentieren sich die letzten beiden Oktobertage – keine Spur mehr vom goldenen Oktober, über den wir in dieser Form nur staunen konnten. Jetzt also das Gegenteil. Ich hoffe, die Chilipflanzen werden jetzt nicht ihren Reifeprozess einfrieren, das wäre jammerschade, wo der Ertrag die-ses Jahr doch so erfreulich ist und wo noch so viele noch unreife Schoten gerade heran-wachsen. Auch für die Bäume hoffe ich auf eine Rückkehr der Sonne, denn das ist Voraus-setzung für einen schönen und farbenfrohen Blätterherbst.

Von der Symbolik und Ästhetik des Herbstes angeregt

Ein Kommunikationsprojekt hat mich heute wieder in eine ländliche Region verschlagen. Eine ungewohnt weite Fahrt war dazu notwendig, aber immerhin noch im eigenen Bundesland – und die ländliche Streckenführung hatte trotz des mäßigen Wetters etwas Abwechslungsreiches, was mir nach der vielen Technik dieser Woche den Kopf frei gemacht hat. Auch das Shooting war wieder erfrischend, einfach weil dieser direkte Kontakt mit den zu Porträtierenden interessant und immer wieder herausfordernd ist. An solchen Tagen kann man die schönen Seiten des Blätterherbstes ganz gut realisieren, ohne dass das künstlich wirkt. Ich merke an solchen Tagen, dass die Jahreszeiten und ihre symbolischen und ästhetischen Implikationen eine ziemlich große Rolle für fast alle Menschen spielen.

Wenn das künstliche Licht in den Vordergrund rückt

Einerseits bin ich in diesen hektischen und mit Verpflichtungen und Projektarbeit überfüllten Tagen ziemlich weit von der Lebensrealität und Verfassung der Bäume draußen entfernt. Gleichzeitig nehme ich die jahreszeitlichen Umbrüche und Nuancen bei jedem Blick nach draußen sehr deutlich und eindrücklich wahr. Immer häufiger aber richten sich meine Gedanken schon auf die Weihnachtszeit aus. Einen weiteren Leuchtkranz mit vielen warmweiß leuchtenden LEDs habe ich passend dazu heute erhalten. Er wird unsere ohnehin schon opulente Sammlung an Weihnachtaccessoires ergänzen und regt zu Veränderungen und neuen Ideen beim Weihnachtsschmuck an. Es ist jetzt die Phase des Jahres, in der das künstliche Licht dominanter wird und im Symbollicht der Weihnachtszeit und erst Recht im strahlenden Licht des Weihnachtsbaums seine Krönung erfährt.

Jahresabschlussbedürfnisse

Wie eigentlich immer zu dieser Zeit des Jahres geht aktuell ziemlich turbulent und arbeitsreich zu. Da merkt man deutlich, wie sich das nahende Ende des Jahres bemerkbar macht. Es ist dann immer so, als ob man Unzähliges unbedingt zu einer Art Abschluss bringen müsste oder wollte. Tatsächlich ist das Meiste nicht wirklich zum Abschluss zu bringen, aber man hat ein Bedürfnis, sich die Dinge so einzurichten, dass es am Ende so scheint. Auf diesem Trip bin ich gerade auch wieder und weiß nicht, ob wir uns da wiederholt etwas vormachen. Haben uns die natürlichen Umweltbedingungen unseres Menschenlebens, die Gesetzmäßigkeiten der Natur, der Jahreszeiten, derart im Griff, dass wir alle Kulturhandlungen nicht unabhängig davon vorantreiben können? So scheint es gerade in diesen schwierigen Jahren zu sein. Nur wohl fühlt man sich damit, nimmt die Entwicklung oft gar als Rückschritt wahr.

Das Aufbauende der Herbstfarben

Schön, das Goldene von der schönsten Seite des Oktobers ist auch heute wieder zum Vorschein gekommen. Und gleichzeitig merkt man an der frühen Dämmerung, dass wir sehr schnell in Richtung Winter gehen. Zeitweise lassen die milden Temperaturen und lange von der Sonne beschienene Abschnitte das verdrängen, aber natürlich geht alles in der Natur auf einen Rückzug, auf den vollständigen Rückzug in die Erde hinaus. Das leuchtende Laub der Bäume und anderer Grünpflanzen versüßt uns diesen Vorgang, so dass er ein Stück seiner Morbidität verliert und durch das Warme des Lichts in etwas Aufbauendes umgewandelt wird.

Selbst gesammelte Baumnüsse als Grundlage für Studentenfutter

Die jüngsten Baumfotografien gründlich durchzusehen, dazu bin ich noch nicht gekommen. Kann auch sein, dass das bis ins kommende Jahr liegen bleibt, weil es im letzten Quartal des Jahres erfahrungsgemäß turbulent zugeht. Aber die Bäume in Form der letzten Sammelerträge bei den Walnüssen waren auch heute wieder Thema. V. hat die neue, im Laufe der Woche zusammengetragenen Walnüsse geknackt und zum Trocknen ausgelegt. Da ist schon einiges zusammengekommen, und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Außerdem hat die Nachbarin uns jetzt schon zum dritten Mal eine ganze Dose selbst gesammelter Haselnüsse vorbeigebracht, die sie selbst nicht verarbeiten will. Die hat V. auch geschält. Ich schätze, dass wir diese Walnuss- und Haselnusssammlung zusammen mit den noch vom letzten Jahr übriggebliebenen Walnüssen als Grundstock für einen ordentlichen Vorrat Studentenfutter nehmen werden. Dazu muss ich allerdings noch jede Menge Erdnüsse, Sultaninen und vielleicht auch Cashewkerne besorgen. Denn die müssen natürlich noch hinzugegeben werden, damit daraus echte Nervennahrung für lange Wintertage wird.

Satter Weißdornherbst

Leider bin ich am Nachmittag etwas zu spät zu einer Erkundung der aktuellen Baumlandschaft aufgebrochen. Da war das warme Licht des Tages schon am abklingen. Aber ich konnte immerhin einen Eindruck vom Entwicklungsstand der Bäume am Flussdamm gewinnen. Um festzustellen, dass dem beginnenden Blätterherbst kaum noch etwas Konkurrenz machen kann. Es sind im Wesentlichen die Weißdornbüsche, die mit ihren opulenten Fruchtständen letzte Farbakzente setzen, wenn auch das Rot der Beeren inzwischen schon sehr dunkel geworden ist. Natürlich gibt’s auch noch die Heckenrosen mit noch strahlender roten Hagebutten, und die Schlehdornfrüchte, die in ihrem Dunkelblau allerdings kaum auffallen, wenn man nicht genau hinsieht. Die Dichte dieser drei Arten ist in diesem Jahr durchschnittlich, beim Weißdorn vielleicht überdurchschnittlich, aber nicht überwältigend, wie in einigen der Vorjahre. Ich habe den Weißdorn in einer Reihe von Fotos festgehalten, weil ich diese Art mit dem Baum-Oktober am ehesten in Verbindung bringe.

Weißdornherbst 2026 I
Weißdornherbst 2026 II
Weißdornherbst 2026 III

Herbstliche Baumschnittüberlegungen

Wenn ich von der heute wieder in langen Phasen sonnenreichen Witterung ausgehe, könnte es mit dem ersehnten goldenen Oktober etwas werden. Wir haben in dieser Jahreszeit wohl endlich einmal Glück, auch weil es nach langer Abstinenz einige Tage geregnet hat, sich das aber nicht verstetigt und einem freundlichen Herbstwetter weichen wird. Meine Planungen gehen, wenn ich abends meine Gemüsepflanzen und die Blumen vorm Haus gieße, verstärkt in Richtung des Rückschnitts der Gartenbäume im kommenden Winter. Wenn wir ein Gleichgewicht behalten wollen, müssen wir wohl die größeren Bäume konsequent zurückschneiden, vor allem die tiefer liegenden Queräste herausnehmen, ansonsten habe wir zu viel Schatten, der allen anderen Pflanzen darunter keine Chance lässt. Auch ist zu überlegen, nicht mehr konkurrenzfähige kleinere Bäume ganz zu entfernen. Etwa die zweite Gleditschie, die jetzt zwar hoch hinausgewachsen ist, aber nur über einen spärlichen Stamm verfügt und zwischen zu vielen ältere Bäume gedrängt ist. Und auch den zweiten Feigenbaum, der sich schon seit Jahren nicht mehr weiterentwickeln kann, weil er zu wenig Licht erhält. Den haben wir nur deshalb noch stehen lassen, will V. sich merkwürdigerweise gegen sein Entfernen ausgesprochen hat. Mal sehen, was wir im Winter tatsächlich entscheiden werden.

Erholung für die Pflanzen nach einem selten gewordenen Regentag

Bei uns war das der erste echte Regentag seit gefühlt zwei Monaten. Zwischendurch gab es nur einige wenige Tage mit kurzen Regenschauern, die aber nicht viel zum Auffüllen unserer Regenwasserreservoirs beigetragen haben. Heute ist unser Vorratsbecken wenigstens zur Hälfte vollgelaufen, so dass wir später den Tank zum Abzapfen des Gießwassers wieder auffüllen können. Vor allem für die Gartenbäume war es aber auf jeden Fall eine Erholung. Denn die konnten natürlich nicht gegossen werden und hatten nur über tief oder weit reichende Wurzeln eine Chance, überhaupt an ausreichend Flüssigkeit zu gelangen. Dieser Dauerregen, wenn auch nur schwach, den wir heute hatten, konnte die oberen Erdschichten zumindest wieder durchfeuchten. Und für uns war es auch ein Tag zum Durchschnaufen. Schön wäre es nur, wenn in den kommenden Tagen die frühherbstliche Sonne wieder zum Vorschein kommt und wir einen wirklich goldenen Oktober erleben dürften. Der wäre nach diesem ausgedehnten Altweibersommer doch ein weiteres Witterungshighlight in diesem ansonsten wettermäßig so belastenden Jahreslauf.

Ein ungewöhnlich verlaufener Septembermonat

Der September geht mit einem weiteren fast sommerlich anmutenden Tag zu Ende. Gefühlt war dieser Monat außergewöhnlich, weil er doch überdurchschnittlich hohe Temperaturen über Wochen beschert hat. Aber Wärme und Sonnenstunden sind nicht unbedingt dasselbe. Tatsächlich zeigt meine Sonnenstunden-Statistik der letzten 18 Jahre, dass es tatsächlich 2 Jahre gab, die noch deutlich reicher an Sonnenstunden waren. Vermutlich waren diese Monate im Durchschnitt nicht so warm wie in diesem Jahr, aber sie waren eben noch lichtreicher. Für meine Chili-Gemüsepflanzen ist genau diese Mischung aus überdurchschnittlichen Temperaturen und viel, aber nicht übermäßig viel Sonne, ein seltener Glücksfall. Denn die Pflanzen gelangen recht spät im Jahr zur Fruchtreife. Und wenn es ausgerechnet dann verregnet und kühl ist, bleibt das Ausreifen meist ganz aus, oder nur ein kleiner Teil der Schoten kann den Wachstumszyklus überhaupt abschließen, während bei anderen Pflanzen dann manchmal sogar die Blüte nicht mehr kommt und in Folge dessen erst recht keine Frucht. Aber in 2026 können wir uns diesbezüglich wirklich nicht beschweren. Ganz viele Schoten sind schon voll rot ausgereift, und sehr viele sind auf dem Weg dorthin. Ich hoffe jetzt auf einen goldenen Oktober, damit das Ganze zu einer wirklich runden Sache wird und die durchaus positiven Erfahrungen beim Baumobstertrag ergänzt.

Ansätze für eine High-End Fotografie

Zuletzt war ich eher frustriert, weil meine Einreichungen von High-End Fotografien bei der einen Microstock-Agentur, die heute kaum noch mit Microstockmaterial handelt, stattdessen aber ungewöhnliche Geschäftsfelder u. a. rund um KI Datengrundlagen und eben solche eher nicht in Microstock-Portfolios zu findende eher künstlerische Fotografie aufgebaut hat. Das fand ich spannend, weil neben den plakativen und für illustrative Zwecke eben besonders gut verwendbaren Fotomotiven in meinen Reihen immer auch solche enthalten sind, die eher in diese High-End Richtung gehen. Zum Beispiel auch das Motiv mit den halb vergangenen Physalis-Früchten im Gegenlicht, das ich kürzlich habe auf Leinwand drucken lassen. Das wurde tatsächlich auch akzeptiert, womit ich zunächst nicht gerechnet hätte. Was die Agentur unter künstlerisch versteht und wie ich das selbst einordne, das scheint sich nämlich nur manchmal zu entsprechen. Jedenfalls sind bisher mehr Einreichungen für diesen Bereich abgelehnt als akzeptiert worden. Ich habe aber jetzt einen groben Anhaltspunkt, was man sich dort vorstellt und kann in Zukunft vielleicht auch mit meinen Baumfotografien versuchen, einige Motive in diesem Pool unterzubringen. Inwieweit sich das dann irgendwie auszahlt, kann ich aber noch gar nicht sagen, weil mir Informationen über die Vertriebswege in diesem neuen Geschäftsfeld fehlen.

Fast schon an das Spätsommerwetter gewöhnt

Der Montag war nicht mehr ganz so strahlend sonnig, aber immer noch warm. Und so soll es noch einige Tage weitergehen. Gut, weil wir uns jetzt wieder daran gewöhnt haben. Aber ich war auch wieder ganz in die Projektarbeit eingetaucht, kaum dass die Woche begonnen hat. So waren die Eindrücke von außen für mich heute nicht so dominant. Die Überlandfahrt morgen wird das sicher wieder ändern. Dann geht’s durch die nahe Baumlandschaft, aber etwas weiter als gewöhnlich, und auch auf einer seltener gefahrenen Strecke, die immer wieder reizvoll erscheint. Mal sehen, wie die Jahreszeit im Spiegel der Bäume mir auf dieser Strecke entgegentritt.

Erlebnisreicher Spätsommerausklang bei traditionellem Marktbesuch

Das für Ende September traumhaft zu nennende Spätsommerwetter hat zu dem Ausflug geradezu eingeladen. Jedenfalls wenn er nicht ohnehin geplant gewesen wäre, zumal die Wiederbelebung der Trödelmarkttradition in N. letztes Jahr schlagartig alle Fans dieses Marktes nach Jahren der Pause wieder auf den Plan gerufen hat. Sehr schade, dass M. nicht mitgefahren ist, anders als wir das gedacht hatten, aber immerhin konnten wir nachher von unseren Eindrücken erzählen, so dass auch M. ein Stück weit daran teilhaben konnte. Super angenehmes Klima bei viel Sonne und nicht ganz so schweißtreibender Temperatur haben schon die Fahrt hin und zurück zu einem entspannenden Erlebnis gemacht. Aber gerade der Gang über den Markt ist einfach eine schöne und recht seltene Gelegenheit, Gemeinschaftsgefühl bei gleichartigen Interessen zu erleben und dabei einigen Bekannten und vielen Fremden zu begegnen, mit denen uns dann einfach die gemeinsame Teilnahme verbindet. Zwischendurch konnte ich sogar ein bisschen Baum-Wissen loswerden – aber nur weil ich gefragt wurde, u. a. zu den Linden und zum Efeu – aber das war heute nur ein Nebenthema während dieses als so erleichternd empfundenen Markterlebens.

Plangemäße Gartenarbeit und der letzte Efeurückschnitt

Der gestern ins Auge gefasste Plan ließ sich umsetzen. Nur habe ich den Rückschnitt des Efeus, den letzten für dieses Jahr, auf den frühen Nachmittag verschoben. Der Vormittag war dem Kuchenbacken und Kochen gewidmet. Und dass der Efeubewuchs unserer Einfahrt-Mauer nun wieder gut gestutzt erscheint, ist mir eine Beruhigung, nachdem seitlich zahlreiche Triebe herausgeragt hatten. Außerdem war es jetzt der richtige Zeitpunkt. Neue Triebe sind eher nicht mehr zu erwarten, weil die Sonn künftig spärlicher wirkt und weil nach einem solchen Rückschnitt ohnehin erst einmal eine Pause eintritt. Natürlich habe ich vor dem Schneiden mit der Akku-Heckenschere die besonders langen Triebe per Hand abgeschnitten und sie M. in Bündeln bereitgelegt. Dass wir sie in Kränze einbinden, ist eher unwahrscheinlich. Aber sie lassen sich einfach in schlanken Vasen mit Wasser arrangieren und bringen ein Stück vegetabiler Ewigkeitssymbolik ins Haus. Mit der Gartenarbeit heute haben wir einen weiteren Schritt in Richtung einer Endphase der diesjährigen Gartenarbeit getan. Natürlich aber steht noch das Zusammentragen der riesigen Laubberge bevor, die im Laufe des Oktobers und Novembers v. a. vom Walnussbaum, Feigenbaum, dem Ginkgo und den Gleditschien zu erwarten sind. Aber das hat dann schon etwas vom Jahresabschluss – zumindest in Kategorien des Gartenjahres gedacht.

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Unverhoffte Spätsommer-Aktivitäten

Es ist toll, Ende September diesen ungewöhnlichen Spätsommer zum Herbstbeginn zu erleben. Und vor allem, noch einige solche Tage vor sich zu haben. Neben meiner intensiven Projektarbeit mit viel Technik kann ich gegen Abend immer noch etwas Erdendes anfügen. Heute war es das Kleinschneiden und zum Trocknen Auslegen meiner im Laufe der Woche gepflückten Chili-Schoten. Und natürlich das vorherige Extrahieren der nach Sorten getrennten Samen zur Vorbereitung der kommenden Saison. Aber auch der Blick in den Garten gehört zur täglichen Routine, die mich zu dem Vorhaben gebracht hat, an diesem Wochenende den letzten Rückschnitt des Efeus für dieses Jahr anzugehen. Das Wetter wäre geeigneter denn je, und die Triebe sind zwar inzwischen schon zahlreich herausgeschossen, aber doch noch überblickbar, so dass sich die Aktion in Grenzen halten sollte. Wäre schön, wenn wir auf dem Weg noch etwas von der herbstlichen Landschaft zumindest im häuslichen Umfeld miterleben können.

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Ein letztes Aufbäumen des Sommers

Eigentlich freue ich mich auf die technischen Aufgaben, die in den nächsten Wochen den Arbeitsschwerpunkt ausmachen werden. Das ist herausfordernd, profitiert von guter Konzentration und passt insofern zu Rückzugszeit, die jetzt beginnt. Weniger Aufenthalte draußen, mehr Orientierung nach drinnen und auch personenbezogen nach Innen. Das ist ein Setting, das letztlich von den im Schnitt kühleren Tagen provoziert wird und das uns durch die Farben des Herbstes, wie sie uns in den herbstlichen Baumkronen begegnen, ein Stück weit erleichtert und versüßt wird. Es ist, wie wenn die schwindende Wärme der Luft durch die Wärme des Farbspektrums in der Natur ausgeglichen würde. Aber bevor wie das deutlich in uns aufnehmen, steht erst noch ein letztes Aufbäumen des Sommers an diesem Wochenende bevor. Fast 30 Grad, geradezu unglaublich für Ende September. Aber natürlich auch eine super Voraussetzung für Ausflüge, wie sie z. B. zum traditionellen Trödelmarkt in N. in Aussicht stehen.

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Wenn Tag und Nacht gleich und das Wetter trotzdem noch sommerlich ist

Die Wetterankündigungen haben sich tatsächlich bewahrheitet. Damit konnten wir nicht unbedingt rechnen, haben wir in diesem Jahr doch schon so viele Überraschungen beim Wetter erlebt. Aber diese ausgedehnte Spätsommerphase, und das noch um die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche herum und über diese hinaus, die ist schon bemerkenswert und so schon länger nicht mehr beobachtet worden. Ich freue mich für mein asiatisches Chiligemüse, das endlich einmal ein standesgemäßes Klima in seiner Reifezeit erlebt. Und natürlich freue ich mich über den spürbaren Auftrieb, den das für uns Menschen bedeutet, wenn schon sonst nicht viel Motivierendes zu erleben ist. Ich bin gespannt, ob wir weiterhin Kontinuität erleben, oder vor dem hoffentlich licht- und blattfarbenreichen Oktober doch noch ein schmuddeliges Tief zu erwarten ist. Unverhofft Positives könnten wir aktuell wirklich gut vertragen.

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Vom Altweibersommer zum goldenen Oktober

Ich hätte nicht gedacht, dass der Spätsommer in einer typischen Altweibersommer-Variante so lange anhalten würde. Das ist doch sehr wohltuend, von dem krassen Wechsel zwischen frostigen Nachtemperaturen und den schon fast wieder sommerlichen Phasen am Tage einmal abgesehen. Tatsächlich soll es jetzt bis zum Wochenende täglich noch ein bisschen wärmer werden, in unserer Region. Gute Aussichten also für den ins Auge gefassten Ausflug zum Trödelmarkt am Sonntag. Der Besuch dort hat Tradition bei uns und wird immer wieder herbeigesehnt, gerade weil der Markt im Vorjahr nach jahrelanger Pause endlich wieder stattgefunden hat. Und bei wirklich sonnenreicher und nicht zu kühler Witterung ist das immer ein Erlebnis. Ich hoffe, M. wird mitkommen können und sich bis dahin etwas mehr stabilisiert haben. Das könnte ein Jahr werden, in dem der Altweibersommer nahtlos in einen goldenen Oktober mit echtem Herbstlaub und den entsprechenden Herbstfarben der Baumkronen übergeht.

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Kommunikationsarbeit zwischen ruhender Konzentration und motivierendem Anstoß

Für einen Einundzwanzigsten war dieser Wochenstart merkwürdig unspektakulär. Aber das habe ich in den letzten Jahren trotz der starken Zahlensymbolik, die ihren Stellenwert weit über den keltischen Baumkreis hinaus auch im Alltag geltend macht, schon öfter so erlebt. Immerhin war der Tag gut geeignet für konzentriertes Arbeiten, weswegen ich mit meinen aktuellen Kommunikationsaufgaben gute Fortschritte gemacht habe. Es ist schon wichtig, zwischendurch möglichst ohne viele Störungen an einer Arbeit bleiben zu können. Und es ist gerade dieses konzentrierte Arbeiten am Detail, was die Qualität der Ergebnisse wesentlich befördert. Zu hastiges Vorgehen hat sich dagegen bei solchen immer auch kreativen Projekten nie als vorteilhaft herausgestellt. Schade nur, dass mit der Ruhe gleichzeitig ein Defizit an Reaktion und Rückkopplung einhergeht. Das allerdings ist für jedes Vorhaben mit Kommunikationsbezug naturgemäß schädlich. So läuft bei allem, was ich voranbringe, zumindest untergründig immer auch motivierendes Anstoßen und Lancieren, parallel zum eigentlichen produktiven Arbeitsprozess.

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Umstellung des jahreszeitlichen Biorhythmus

Der Sonntag kam mir sehr gelegen, haben die letzten Wochen doch ziemlich erschöpfend auf mich gewirkt. Etwas, das sicher auch ein wenig von der Jahreszeit beeinflusst ist, denn der Wechsel kühler Nächte mit frühherbstlich lauen Tagen fordert schon eine Anpassung oder Umstellung des Biorhythmus, der viele müde macht. Ich hoffe, dass wir diese jahreszeitliche Akklimatisierung gut bewältigen werden und dass mit dem Beginn des augenfälligen Baumherbstes, mit dem Aufscheinen und Leuchten der typischen warmen Herbstfarben, die uns die Baumkronen offenbaren, auch die Wachheit wieder konstanter wird und die Konzentration mit stärkerer Ausrichtung auf das eigene Innere auf jahreszeitlich passende Weise auch der Kommunikation zugutekommt.

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Wochenendaufgaben sind jetzt jahreszeitlich verlagert

Das war der erste Samstag seit langem, an dem ich mich nicht intensiv der Gartenarbeit und dem Ernten gewidmet habe, was in den letzten Monaten Schwerpunkt der Wochenendarbeit war. Aber mit dem Herannahen des Blätterherbstes treten andere Aufgaben wieder in den Vordergrund, und das war heute eine Vielzahl technischer Routinearbeiten, die sich am Ende als nicht ganz so routinemäßig herausgestellt haben. Immerhin war die Ernte am Abend dann doch noch einmal Thema, als ich die über die Woche gesammelten roten Chilischoten kleingeschnitten, zum Trocknen ausgelegt und einen Teil der Samen nach Chilisorten getrennt extrahiert habe. Das frühere Eintreten der Dämmerung tut das ihre dazu, dass man sich atmosphärisch schon eher im Herbst sieht. Und dazu passt dann auch die Verlagerung der Aufgaben am Wochenende.

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Erstmals fallen traditionelle Arbeiten rund um den Holzbrand aus

So gartenarbeitsintensiv wie in den letzten Monaten wird dieses Wochenende wohl erstmals nicht ausfallen. Vor allem, weil die Ernteaktionen rund ums Baumobst weitgehend abgeschlossen sind und ich mich jetzt auf meine Chiliernte hinterm Haus konzentrieren kann. Aber auch sonst fallen dieses Jahr einige Aufgaben weg, die sonst noch zusätzliche Zeit in Anspruch genommen haben, v. a. das Vorbereiten des Brennholzvorrats. Wir haben ja erstmals kein Brennholz mehr zur Verfügung, weil die letzten Vorräte aus eigenen Beständen endgültig aufgebraucht waren und nur noch wenig Rückschnitte oder Fällungen angefallen waren, aus denen nennenswerte Menge an für den Holzbrand geeigneten Brennholzes hätten gewonnen werden können. V. redet immer noch von der Möglichkeit, einen neuen Ofen anzuschaffen, der die Feinstoffwerte einhält und mit dem sowohl Holz wie bisher, als auch Pellets verfeuert werden können. Aber ich denke, M. kann aus Nostalgiegründen sich von dem alten Ofen nicht trennen, unabhängig davon, dass wir ihn durchgehend nicht mehr verwenden können. Zurzeit ist noch unklar, ob in diesem Winter überhaupt noch ein Holzofen für Wärme sorgen wird oder wir uns allein auf die Zentralheizung verlassen.

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Viele Efeufrüchte in diesem Jahr

Jetzt sind die neuen Triebe der Efeuhecke doch wieder sehr stark hervorgeschossen. Dabei hatte die frühere Inhaberin der Gärtnerei doch vor, die längeren Triebe zu schneiden, um sie für die Dekoration von Kränzen zu verwenden. Nur aufgetaucht ist sie zu dem Zweck bisher nicht. So kann es sein, dass ich die Hecke in den nächsten Wochen doch zurückschneiden muss, bevor wieder zu viel wuchernde Biomasse zusammengekommen ist. Das ist am Ende immer aufwändiger als gedacht. Deshalb versuche ich es einmal häufiger durchzuführen. Das ist dann aber auch der letzte Rückschnitt für dieses Jahre. Ab dem Spätherbst tut sich bei den Blatttrieben nicht mehr viel. Ab dann reifen nur noch die Früchte aus. Die sind in einigen Abschnitten unseres Efeubewuchses dieses Jahr besonders zahlreich und dicht gewachsen. Ich hoffe, die Beeren werden auch richtig dick und schwarz. Denn nur so eignen sie sich, um in Advents- und Winterkränze eingebunden zu werden. Leider sind sie erst dann beim richtigen, weil dekorativen Reifegrad angekommen, wenn die Saison zum Binden dieser Kränze schon angelaufen oder vorbei ist. Das macht es schwierig, die Efeufrüchte häufig zu verwenden.

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Entspannende Auszeit-Jahreszeit

Dieses besondere und für die Jahreszeit einzigartige Licht, besonders das des späten Nachmittags, ist einfach toll und gehört zu den eindrücklichsten jahreszeitlichen Erlebnissen überhaupt. Es ist diese Zeit vor dem Erscheinen des Blätterherbstes, der das Beste aus Sommer und Herbst in sich vereinigt. Aus dieser Mischung entsteht wieder eine als solche empfundene Auszeit-Atmosphäre, die die Menschen bereitwillig annehmen. So wie sie die Fastnachtstage, extreme Hochsommerhitzetage und die Advents- und Weihnachtszeit als Auszeiten verstehen und sie so auch handhaben. Mögen wir von diesem Altweibersommer noch möglichst viel mitnehmen und daraus Entspannung und Zuversicht beziehen.

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Endlich wieder ein richtiger Altweibersommer

Es ist schön, nach weniger erfreulichen Jahren, wieder einen richtigen Altweibersommer zu erleben. Das Wechselhafte und nicht ganz Konstante gehört auch zu dieser Jahreszeit. Aber insgesamt setzt sich doch die moderate Wärme und dieses einmalig warme Licht durch, durchsetzt von richtig sonnenintensiven, strahlenden Abschnitten, die fast schon an Hochsommer denken lassen. Ich freue mich auch deshalb so, weil es für das Gedeihen der Chilipflanzen super ist. Die sind endlich einmal frühzeitig entwickelt, tragen alle schon jede Menge Schoten. Aber jetzt kommts eben darauf an, dass die auch richtig ausreifen. Die ersten knallroten habe ich am Wochenende schon kleingeschnitten und zum Trocknen ausgelegt. Aber der allergrößte Teil kommt erst noch und wird in den nächsten Wochen sukzessive reif werden. Bei wirklich noch warmen und lichtreichen Tagen, gepaart mit kühlen Nächten, sind die Bedingungen für das Ausreifen des Gemüses sehr gut. Und außerdem: Nach einem echten Altweibersommer erleben wir nicht selten auch einen Goldenen Oktober mit leuchtendem Herbstlaub der Bäume. Das ist auch schön, wenn auch schon etwas melancholischer.

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Herbststimmung zwischen Vanitas und durchlichteter Farbintensität

Sich auflösende Physalisfrüchte im herbstlichen Gegenlicht

Mit meinem Herbstbildvorhaben bin ich am Abend doch noch weitergekommen. Ich habe zunächst meine besten Microstock-Fotografien mit herbstlicher Thematik durchgesehen, dann eine engere Auswahl getroffen und schließlich getestet, wie die Motive bei verschiedenen Leinwand-Seitenverhältnissen wirken. Am Ende ist meine Wahl nicht auf eines der typischen Herbstmotive mit Baumblättern gefallen, sondern auf eines aus der Reihe der Physalis-Fotos, die teilweise schon zerfallen Physalisfrüchte zeigen, die partiell skelettiert, ausgebleicht und im Zersetzungsprozess befindlich erscheinen, während einzelne Früchte und der Teile der schon halb zersetzten noch Reste der ursprünglichen orangeroten Haut zeigen, die auf diesem Foto im herbstlichen Gegenlicht geradezu glühend aufleuchtet. Ich mag dieses Bild sehr, weil es den Herbst von seiner nicht nur farbenfrohen, sondern eben auch von der durchlichteten Seite zeigt. In Verbindung mit den Vanitas-Elementen finde ich das besonders spannend.

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Erholungstag mit herbstlicher Einstimmung

Endlich mal ein ruhiger Tag, an dem die Sonne Pause gemacht hat und uns am Abend das Gießen erübrigte. So eine Erholungspause, zumal am Sonntag, tut zwischendurch gut, zumal die zurückliegenden Wochen besonders erschöpfend wirkten. Die Blumen genießen die geringe Verdunstung bei solcher Witterung ebenfalls, und die Bäume können Energie tanken und ihre letzten Wachstumsimpulse nähren, bevor sie bald schon die Blätter herbstlich färben und später abwerfen. Ich denke in diesen Tagen daran, dass uns noch ein Leinwanddruck für den Herbst fehlt. Nach Möglichkeit suche ich eine Baumherbstmotiv aus dem eigenen Portfolio heraus, das sich für den Zweck auch qualitativ eignet. Mit diesem neuen hätten wir dann mindestens die vier Jahreszeiten mit eigenen eindrucksvollen Motiven repräsentiert, nachdem ich im Frühjahr das Bild eines blühenden Schlehdornzweigs auf Leinwand drucken ließ.

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Wahrscheinlich ein guter Jahrgang für Rotwein

Heute hat V. die diesjährige Weinmachaktion abgeschlossen. Die roten Weintrauben waren zuvor einige Tage in der Maische durchgezogen und konnten schon zu gären beginnen. Heute also das Keltern und das Durchleiten des Safts in den Keller, wo er in den kommenden Wochen und Monaten zu einem hoffentlich guten Rotwein ausreifen kann. Der Oechsle Grad ist mit 110 für hiesige Verhältnisse geradezu traumhaft. Solche Werte kannten wir bisher nur vom professionellen Weinanbau in günstigen Lagen. Aber da sieht man, dass der sonst so belastende Hochsommer mit der enorm großen und anhaltenden Hitze und viel Sonne in dem Fall sich doch positiv ausgewirkt hat. Auch wenn die Grad Oechsle nicht das einzige Qualitätskriterium ist, verspricht das doch ein eher guter Jahrgang zu werden. Da hat es sich ausgezahlt, dass V. immer wieder einen neuen Anlauf versucht hat, nachdem über Jahre immer mehr der alten Weinstöcke eingegangen waren oder an Altersschwäche zugrunde gegangen waren. Die verbliebenen sind für den noch vorhandenen Bedarf ausreichend, jedenfalls dass eine einzelne Person das ganze Jahr über eigenen Rotwein genießen kann.

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Aussicht auf einen typischen Altweibersommer

Die Projekte laufen zurzeit nicht so reibungslos wie geplant, was wohl mit der verbreiteten Depression quer durch die Gesellschaft zu tun hat. Dabei reagieren die Menschen doch eigentlich positiv bzw. motiviert auf anregende Anstöße von außen. Interessanterweise spielt da das Wetter eine viel größere Rolle als sozial-kommunikative Faktoren – so eine Erkenntnis aus meiner eigenen Lebenswelt und so häufig beobachtet, dass ich es wohl von einer Art zeitgenössischer Wahrheit ausgehen kann. Kann sein, dass sich dies in den nächsten Tagen wieder wandelt, denn heut war der Altweibersommer in seiner typischsten Ausprägung unübersehbar. Dieses Jahr auch tatsächlich passend zum häufigen Beginn desselben in der 2. Septemberwoche. Das wäre insofern einmal ein typischer und wegen des sehr speziellen Lichts, gepaart mit einem Wechsel kühler Nächte mit erstaunlich warmen Tagen, auch angenehmer Herbstanfang. Ich hoffe, diese Witterung hält auch tatsächlich eine Weile an. Das würde uns den Abschied von diesem Rekord-Sommer versüßen und den Übergang zum Blätterherbst eindrucksvoll und biorhythmisch belebend gestalten. Auch für die Fotografie ist das natürlich ein super Wetter – fehlt nur noch Zeit und Muße, neue Fotos vom Baumherbst auch tatsächlich zu realisieren.

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Unverhofft plötzlicher Abschluss der Garten-Baumobstsaison

Wie schnell das gehen kann. Die Erntesaison beim Baumobst aus dem Garten ist jetzt schon komplett abgeschlossen. Bei Nashi-Baum sowie beim Pfirsichbaum sieht man praktisch keine Früchte mehr, höchstens noch einige schon vollständig verfaulte. Nur die Zeit für die Nüsse des Walnussbaums ist natürlich noch nicht gekommen. Ich bin deshalb darüber so verwundert, weil wir bis vor kurzem noch intensiv mit diesen Baumobstthemen befasst waren. V. hat immerhin noch das Keltern seines Rotweins vor sich. Aber dass es dieses Jahr noch nennenswerte Aktivitäten bei den Äpfeln geben wird, glaube ich eher nicht. Es kann auch sein, dass die Apfelernte ohnehin dünn ausfällt. Aber immerhin für Apfelpfannkuchen, die ich heute in Ermangelung ausreichender Mange an Äpfeln ausnahmsweise mit Birnen gebacken habe, ist es nicht verkehrt, einen kleinen Vorrat an Äpfeln im Hauskeller lagern zu können.

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