Chiliernte und Arbeit mit dem Herbstlaub der Gartenbäume
Das Kleinschneiden der schon seit einigen Tagen zum Trocknen ausgelegten Chilishoten war heute ziemlich aufwändig. Vor allem, weil ich bei diesen ziemlich ausgerieften Exemplaren unbedingt möglichst viele Samenkerne sichern wollte. Es sind noch deutlich mehr grüne Schoten an den Pflanzen herangewachsen, nur ist nicht damit zu rechnen, dass die alle auch zumindest gelb werden. Und da bin ich mir nicht sicher, ob das enthaltene Saatgut dieselbe Qualität hat wie das der ausgereiften Exemplare. Bei den Glocken-Chilis, den roten Habaneros und den Bhut Jolokias dürfte ich ausreichend Samen gesammelt haben. Bei Caronlina Reaper könnten es zumindest ausreichend viele werden, um in der neuen Saison ein weiteren Versuch mit der Art zu starten. Vorn den drei Pflanztöpfen mit dieser Art sind zumindest zwei ganz gut gewachsen, tragen aber verhältnismäßig wenige Früchte. Oft war es zuletzt so, dass der Ertrag und die Wuchsfreudigkeit beim zweiten Anlauf deutlich besser waren. Das hoffe ich auch bei Corolina Reaper und vor allem bei den Habanero Chocalte, denn die stehen mir nur in einem Pflanzgefäß zur Verfügung und die sind noch seltener. DA kommt es dann auf jedes einzelne Samenkorn an. Gefallen würde mir mehr davon auf jeden Fall, weil die bräunliche Färbung der reifen Schoten schon besonders ist. Am Nachmittag hat das Zusammenrechen und verstauen des abgefallenen Herbstlaubs der Gartenbäume viele Stunden ausgefüllt. Eine unglaubliche Biomasse ist da angefallen, auch weil die Bäume eben deutlich ausladendere Kronen und mehr Blätter als in den Vorjahren tragen. Aber das Ganze ist auch irgendwie schön, weil wir so die Jahreszeit ganz bewusst noch einmal mitverfolgen und hautnah erleben können. Ich denke, noch eine weitere Herbstlaub-Gartenaktion dürfte noch folgen. Aber dann sind die Gartenbäume endgültig auf die kahle Winterzeit eingestellt.