Alles auf Herbst eingestellt
Das Juliwetter, das zuletzt eher ein Augustwetter war, fordert uns schon jede Menge Geduld ab. Und biologische Kompensationsstrategien, die Winterzeiten vorwegnehmen. So als ob wir durch völlig abweichende Witterungsentwicklungen geprüft werden müssten. Dabei gibts doch schon genügend Prüfungen und Herausforderungen anderer Art. Na ja, praktisch gesehen und außerhalb der Projektarbeit, die letztlich von dem „Un-Wetter“ profitiert, ist eigentlich ohnehin schon alles auf Erntezeit und Herbst eingestellt. V. hat gestern die ersten Mirabellen gepflückt, einen ganzen Eimer. Die sind zwar noch nicht super ausgereift, aber schon genießbar. Vor allem für den Kuchen, für den wir sie gewöhnlich verwenden. Und so haben wir heute schon die ersten 5 Mirabellenkuchen gebacken, ausnahmsweise einmal nicht mit Hefeteig, sondern mit dem früher so geschätzten Ölquarkteig. Die Zubereitung war nicht mehr ganz so präsent, aber im Ergebnis und nach Blick ins uralte Backbuch mit den handschriftlichen Notizen, ist der Teig ganz gut gelungen – und schmeckt auch fast so wie früher. Wir werden das noch etwas optimieren. Bin mal gespannt, auf wieviele Obstkuchen wir in dieser Saison kommen werden. Vielleicht wird die letzte Rekordzahl von ca. 16 ja noch überschritten. In einem guten Baumobstjahr wie diesem wäre das naheliegend.