Jetzt kann die Kür der Gartenarbeit kommen

Wir freuen, in den letzten Wochen den Garten so schön gepflegt und für die Saison vorbereitet zu haben. Nun können wir uns mehr dem Pflanzen widmen, v. a. was die letzten Sommerblumen und das selbst gezogenes Gemüse betrifft. Das ist quasi die Kür der Gartenarbeit, die einfach Spaß macht, während das Zurückliegende auch mit viel körperlicher Anstrengung verbunden war. Demnächst werden noch andere Arbeiten auf dem Plan stehen, die sich am besten in den Sommermonaten erledigen lassen. Zum Beispiel das Auffüllen unserer Brennholzvorrats für den kommenden Winter. Bei richtig heißem Wetter ist das am besten, auch wenn der Schweiß dann in Strömen fließt. Es wird diesmal der Rest unserer Vorräte an Stammabschnitten zur Bearbeitung anstehen. Danach werden wir wohl unseren Holzofenbetrieb einstellen. Weil wir kein Holz von eigenen Bäumen mehr zur Verfügung haben. Und auch, weil sich bis dahin die gesetzlichen Bestimmungen für das Betrieben älterer Öfen verschärft haben werden.

Effektiver Gartenarbeitstag und Sorge um den Maulbeerbaum

An diesen Wetterwechseltagen leiden wir alle unter denselben körperlichen Problemen. Aber erstaunlicherweise hilft die Gartenarbeit das ganz gut zu ertragen, wie M. am Nachmittag ebenfalls bestätigt hat. Und dazu hatte ich heute jede Menge Gelegenheit. Tatsächlich konnte ich alle Vorhaben auch realisieren: Das Befüllen zahlreicher Pflanzgefäße mit Pflanzerde und Dünger, um sie später mit den vorgezogenen Chilipflanzen und vielleicht auch mit den verspäteten Strohblumen bepflanzen zu können. Das Zurückschneiden der Efeuhecken bzw. des Efeus, das die gesamte Mauer an unserer Einfahrt überwächst und zusätzlich noch unsere Mariengrotte. Allein das war, wie gewohnt, ein Riesenaufwand. Aber der Zeitpunkt war gut und richtig, weil es später zu anstrengend und mit den Akku-Heckenschere auch schwierig umzusetzen ist. Dann noch das späte Säen der Strohblumen, die hoffentlich noch rechtzeitig keimen, damit ich sie in 5-6 Wochen draußen in einen Kübel verpflanzen kann. Und der Rasen war auch mal wieder fällig. M. hat sich mit der nachbereitenden Pflege des Efeus und der Rabatte beschäftigt und ist, wie ich selbst auch, mit dem aktuellen Ergebnis zufrieden. Ich denke, dass allmählich der angenehme Abschnitt der Gartensaison beginnen kann. Wenn alles nur noch wächst und gedeiht. Während hier alles ganz gut aussieht, von dem sehr gebeutelten Pfirsichbaum einmal abgesehen, macht mir der Zustand unseres Maulbeerbaums weiter außerhalb doch Sorgen. Wie V. berichtet hat, sind immer noch nur ganz wenige, winzig kleine Blatttriebe an dem Baum erschienen. Das ist nach all dem Regen und der doch überwiegend moderaten Wärme sehr verwunderlich. Vor allem ist kaum vorstellbar, dass selbst ungewöhnlich kalte Nächte im April tatsächlich die Vitalität der Baums in seinem Leitungssystem in der äußeren Rinde so stark reduziert worden sei sollte, dass er im zweiten Anlauf nicht einmal mehr Blätter ausbilden kann. Ich hoffe, dass das, wenn auch schleppend und stark verzögert, doch noch kommen wird. Ich hatte den Maulbeerbaum bisher immer als sehr robust und unempfindlich kennengelernt. Sollte er aufgrund der ungewöhnlichen Wetterlage im April nun wirklich einen ernsthaften Schaden genommen haben? Es wäre jammerschade.

Nach einer Woche mit Technik ein Wochenende für den Garten

Eine ganz schön intensive Arbeitswoche liegt jetzt hinter mir, mit vielen technischen, aber auch redaktionellen und kreativen Herausforderungen. Vor allem die Technik stand wieder einmal im Mittelpunkt und hat mir Einiges an Routine, Fleiß und Gelassenheit abverlangt. Aber letztendlich mit guten Ergebnissen, also alles gut, und auch beruhigend, da langjährige Erfahrung in diesen Dingen Gelassenheit wahrscheinlicher macht. Ich freue mich auf Gartenarbeiten am morgigen Samstag. Dazu gehört auf jeden Fall die Vorbereitung von Pflanztöpfen für meine Chilizucht. Sicher aber auch ein zwar etwas verspätetes, aber dennoch nicht unmögliches Aussäen von Strohblumen. Das hätte ich normalerweise schon zwei Monate früher gemacht, aber eigentlich wollte ich es ausfallen lassen. Nur auf Ms Wunsch hin habe ich jetzt doch noch Samen besorgt. Vielleicht komme ich ja auch noch dazu, den Efeu zurückzuschneiden. Bei den Wetterkapriolen wage ich aber noch keine Machbarkeitsprognose.

Gartenvorhaben am Wochenende

Wenn ich zum Wochenende hin meine Pflanzarbeiten fortsetzen könnte, wäre das schön. Wir waren zuletzt richtig auf die Gartenarbeit eingestimmt und hätten gerne intensiver weitergemacht. Aber bei dem ständigen Regen zwischendurch ist einem das verleidet. Es geht mir als nächstes vor allem darum, die Pflanzgefäße für meine selbstgezogenen Chilipflanzen vorzubereiten. Dafür muss ich zuerst noch mehr Pflanzerde herbeischaffen und dann eben die Gefäße damit füllen und sie schichtweise düngen. Die jungen Pflänzchen selbst werde ich erst später einsetzen, da sie einfach noch zu klein sind. In den letzten Tagen nimmt das Wachstum aber stärker Fahrt auf und lässt erstmals breitere Blätter sprießen. Wenn die Sonne nicht ganz ausbleibt, sieht es insofern ganz gut aus mit den Chilis. Später muss ich allerdings geeignet Standort finden. Möglichst intensive Sonneneinstrahlung ist für das Gedeihen dieser Art schon wichtig. Und die dafür in Frage kommenden Plätze sind im Garten rarer geworden. Bei Dauerregen nicht machbar wäre das Rückschneiden des Efeus entlang der Einfahrt und über der Grotte, was jetzt an der Zeit wäre, da schon zu viele abstehende neue Triebe zu sehen sind. In dem Zustand ist es noch leicht. Wenn die Triebe kräftiger und die Blätter ledriger geworden sind, macht das schon mehr Mühe. So hoffe ich auf zumindest eine längere Regenpause im Verlauf des Samstags, um dieses Vorhaben umsetzen zu können.

Einmal den Alltag außer Acht lassen

In diesem Ausnahme-Mai zeigt sich die Sonne, wenn überhaupt, skurrilerweise nur noch gegen Abend. Verrückter und jahreszeitenuntypischer geht’s nicht mehr. Zudem soll das jetzt noch Tage so weiter laufen. Kein Wunder, dass dieses Wetter den Menschen aufs Gemüt schlägt. Nicht förderlich, wenn die Stimmung wegen unzähliger Unwägbarkeiten und unzufriedenstellender Zustände hierzulande wie in weiten Teilen der Welt sich ohnehin in Bodennähe bewegt. Da kann man beobachten, wie die Menschen bei jedem Sonnenstrahl förmlich aufatmen und sich spontan ins Freie begeben, wie zuletzt am Pfingstmontag, dem seit längerem schönsten Tag. Dann erhalten die einfachen Dinge wieder größere Bedeutung, wie einfach den Aufenthalt draußen zu genießen, die Geräusche, Farben, Lichtspiele in der Landschaft in sich aufnehmen, auch mal Details der Natur näher betrachten und einmal den Alltagswahnsinn, die viele oft nicht wohltuende Kommunikation, außer Acht lassen können. Na ja, vielleicht bekommen wir noch einen wenigstens angenehmen Sommer, mit Sonne und kühlendem Schatten unter üppig belaubten Bäumen.

Immerhin keine Nach-Katastrophe

Wieder ein Einundzwanzigster, und wieder einer, der nicht so spektakulär schien. Jedenfalls fehlte die Aura des Einundzwanzigsten im Vormonat, den ich erfreut hervorgehoben hatte. Immerhin ist der Regen nicht so heftig ausgefallen wie befürchtet, und immerhin ist damit eine Nach-Katastrophe in unserer zuletzt vom Hochwasser so gebeutelten Region ausgeblieben. Das lässt uns alle aufatmen. Die Sonne hat sicher aber wieder einmal sehr rar gemacht und die Sonnenstundenbilanz dieses rekordverdächtig dunklen Maimonats weiter verschlechtert. Gut ist das für alles, was draußen grünt, z. B. unseren Efeubewuchs, den ich demnächst wieder zurückschneiden muss. Aber auch die Gartenbäume hatten Gelegenheit, ihr Blattgrün sprießen zu lassen und Wasserreserven einzulagern. Für den Sommer, der hoffentlich in freundlicher Form auf uns zukommt. Am besten moderat warm und durchgängig hell. Nach den ersten 5 Monaten kann es eigentlich nur noch erfreulicher werden.

Unverhofftes Pfingstwetter mit gewaltigen vegetabilen Raumimpressionen

Nun hat uns, ganz unverhofft, der zweite Pfingstfeiertag doch noch echtes Pfingstwetter beschert. Damit war gestern noch gar nicht zu rechnen. Aber sowohl die Temperatur als auch vor allem das Sonnenlicht war heute einem Pfingsttag wahrlich würdig. Selbst jetzt am Abend ist die tiefstehende Sonne noch wärmend und strahlt ein sehr warmes Licht aus, das den Frühling verkörpert. In der Baumlandschaft war beim heutigen Spaziergang am Flussufer, das zuletzt von dieser Überschwemmungskatastrophe heimgesucht war und an dem sich die Auswirkungen des Hochwassers vielerorts jetzt deutlich zeigen, vor allem die Blüte des Hartriegels augenfällig. Die war bei den vielen Hartriegelsträuchern, die am Rand des Damms gepflanzt sind gerade auf ihrem Höhepunkt angekommen und setzte überall weiß strahlende Farbtupfer auf das vom Regen üppig gewordene Grün. Am faszinierendsten fand ich aber, wie zuletzt meist um diese Jahreszeit, die filigranen und unendlich formenreichen und irgendwie unergründbaren Strukturen und Farben der Frühlingswiese mit ihren vielen kleinen Blüten, Stängeln, Transparenzen und Farbnuancen. Einige Impressionen dieser Wiesensituationen habe ich in Fotos festgehalten. Einige davon wirken wie abstrahierende Malereien. Ich stelle mir vor, sie in Öl oder Acryl quasi malerisch zu interpretieren. Das könnte gewaltige vegetabile Raumwirkungen ins Leben rufen.

Frühlingswiesenimpression 2024 I
Frühlingswiesenimpression 2024 II
Frühlingswiesenimpression 2024 III
Frühlingswiesenimpression 2024 IV

Pfingsten und das schwindende Verständnis für die Bedeutung von Feiertagen

Seit vielen Jahren wohl zum ersten Mal ist der Pfingstsonntag ziemlich ins Wasser gefallen. Erst gegen Abend kamen einige Sonnenstrahlen zum Vorschein, ansonsten ist der ganze Tag in gedämpfter Wetterstimmung mit Nieselregen verlaufen. Nicht gut für die Stimmung, die wir an Pfingsten eher an Frühlingshaftes knüpfen. Aber gut für die Kontemplation, die an Feiertagen wohl angesagter ist als sonst. Zumindest kann ich trotz der desillusionierenden Wirkungen aktueller Zeitumstände doch immer noch für mich sagen, dass kirchliche Feiertage von einer gewissen Aura umgeben sind, die sie von normalen auch Sonntagen unterscheiden. Das ist mir immer noch wertvoll, vielleicht noch wertvoller als früher. Ein bisschen erschreckend ist es dann für mich, wenn im Rahmen einer Unterhaltungssendung im Fernsehen die beiläufige Frage ins Publikum gestellt wird, welche Bedeutung Pfingsten denn habe, ob das denn jemand wisse. So als ob die Frage eigentlich ziemlich abwegig und eher unbedeutend sei. Tatsächlich hat sie dann auch keiner aus dem Publikum beantworten können, sehr traurig. An der Webstatistik, die ich gelegentlich für meine eigenen Projekte durchsehe, fällt mir im Umfeld von Feiertagen immer auf, dass tatsächlich die Zugriffe auf meine Text zu „Feiertags-Bäumen“ in diesen Tagen an Häufigkeit zunehmen. Wie es scheint, gibt’s doch noch Menschen, die sich für diese symbolischen Dinge interessieren, z. B. auch für den Text, den ich vor einigen Jahren über die Bedeutung von Bäumen im Pfingstbrauchtum geschrieben habe. Andere Texte habe ich über den Maibaum, den Weihnachtsbaum und die Baumsymbolik rund um den Palmsonntag geschrieben, die an den entsprechenden Feiertagen ebensolche Aufmerksamkeit auf sich ziehen. So können kleine Akzentuierungen dieser Art doch noch etwas anstoßen, und sei des auch nur ein kurzzeitiges Nachdenken über die eigentliche Bedeutung der Feiertage für uns Menschen.

Ein schöner Sommerblumenpflanztag

Das Pflanzen der Sommerblumen haben wir trotz der Widrigkeiten und trüben Aussichten der letzten Tage, am Ende doch glücklich geplant. Passend zum heutigen Pflanztag hat sich der Dauerregen gelegt und nahezu der ganze Arbeitstag blieb trocken, gegen Nachmittag sogar ziemlich sonnig. Damit machte die Garten- und Pflanzarbeit dann auch Spaß. Beim Einkauf heute Vormittag habe ich noch einige niedrig wachsende Sommerblumen mitgebracht, die noch gefehlt hatte. Insgesamt konnte ich die Auswahl sehr stimmig auf unsere diversen Pflanzgefäße, Tröge und Kübel verteilen und auch farblich, bezüglich der Größen und Blumenarten schön arrangieren. Wie immer mit einigen Zeitaufwand verbunden, aber am Abend konnten wir diese Arbeit zufrieden abschließen. Ich hoffe, dass alle Blumen nun auch gut angehen und sich prächtig entwickeln. Hinterm Haus habe ich die unschöne Beobachtung gemacht, dass die wunderbare Mohnblume, die wir bei der Gartenausstellung gekauft und gleich in den Garten gepflanzt hatten, innerhalb der letzten 2 Tage, an denen ich keinen Blick darauf hatte, von den Schnecken zerfressen wurde. Ich weiß nicht, ob sie sich noch einmal erholen kann, solange die Blütezeit anhält. Ein herber Verlust, gerade jetzt zur Hochzeit der Mohnblüte. Ein wenig Sorgen mache ich mir um die Blumenpflanzungen im Garten. Nicht nur wegen der Schnecken, die man mit Schneckenkorn immerhin bekämpfen kann. Das Dauerthema der Gartenbäume, die zwar prächtig gewachsen und gut entwickelt sind, aber eben auch viel Schatten werfen, wirft eben diesen Schatten wieder voraus und wird gerade über die Sommermonate eine echte Lichtnot für alle anderen Pflanzen bedeuten. Aktuell weiß ich keine Lösung dafür, außer die Bäume im nächsten Winter radikaler zurückzuschneiden und damit mehr Lichtschneisen darzustellen.

Jahrhundert-Dauerregen inmitten eines lichtarmen und nassen Maimonats

Von schlimmeren Auswirkungen solcher Unwetter wie heute sind wir an unserem Standort glücklicherweise immer verschont geblieben. Da wissen Leute aus benachbarten Regionen schon Unerfreulicheres zu berichten. Bei den Katastrophenmeldungen, die uns heute v. a. aus unserem Bundesland erreichten, waren wir deshalb zunächst überrascht. Aus unserer Perspektive waren wir nicht von einem Jahrhunderthochwasser ausgegangen. Es schien einfach nur viel zu regnen. Vor allem anhaltend und ununterbrochen. Zusammen mit dem fast vollständigen Ausbleiben von wärmendem Sonnenlicht ist das für den Monat Mai extrem ungewöhnlich. Der war nie so nass und vor allem auch nie so lichtarm wie in diesem Jahr. Nur den Grünpflanzen, v. a. den von langen Trockenperioden der letzten Jahre immer noch gestressten Bäume, scheint dieser Einbruch von Regennässe eher gut zu tun. Für sie ist es eine Art unverhoffter Erholung, während wir ob der Wetterkapriolen frustriert sind. Das Aussuchen der Sommerblumen am Nachmittag war unter den Bedingungen auch eine Premiere. M. war wegen der Nässe – man sucht die Blumen ja auch im Freigelände aus, ziemlich ungehalten. Auch war die Auswahl eine andere und nicht so üppig wie gewohnt. So war am Ende die Rechnung zwar nicht gering. Ob es genügend Blumen für unsere Pflanzvorhaben sind und ob sie in der getroffenen Auswahl gut zusammen arrangiert werden können, bleibt noch abzuwarten. Ein Projekt für den morgigen Samstag, an dem wir hoffentlich in den Regenpausen dieses Einpflanzen abschließen können.

Übersinnliche Umschwünge im Pflanzenwachstum

Die Vegetation scheint dieses Regenintermezzo bei moderater Wärme positiv aufzunehmen. Ich beobachte ein üppiges Wachstum und Grünen bei den Bäumen, auch bei den Stauden und Gemüsepflanzen. Anders als ich erwartet hatte, gedeihen jetzt gerade die kleinen Chilipflänzchen sehr gut, nachdem sie wochenlang im Stillstand verharrt waren. Seltsam, wo es doch jetzt sehr lichtarm und auch kühler ist. Vielleicht liegt es aber auch an der kleinen Portion Trockendünger, den ich den Pflanztöpfchen zugegeben habe, als Ergänzung zu dem mit Flüssigdünger durchsetzten Gießwasser. Aber oft sind auch kosmische Entwicklungen und Veränderungen für solche Umschwünge im Pflanzenwachstum verantwortlich. Und damit Faktoren, die man nicht wirklich beeinflussen kann.

Hoffnung auf eine stabile Robinienblüte

Ein richtig trüber Tag fast ohne Sonne, der so gar nicht in die Witterung der letzten Woche passte. Ich hoffe, das war nur ein kurzes Intermezzo und der Mai entwickelt sich wieder in Richtung des Frühlingswetters, das wir von ihm gewöhnt sind. Zuletzt hatten meine Chilipflanzen endlich einmal an Wachstum zugelegt und etwas größere Blättchen ausgebildet. Das sollte doch wegen Lichtmangel nicht gleich wieder zunichte gemacht werden. Der Ersatz für Vs tot eingetroffene Bienenkönigin ist heute eingetroffen. Nach einigem Hin und Her besteht jetzt doch noch eine Chance auf ein bisschen Honigertrag. V. hat beobachtet, dass aktuell die Robinien zur Blüte gekommen sind. Wenn es jetzt keinen Dauerregen geben sollte, könnte das eine gute Bienenweide werden. Die Robinienblüten sind als Bienentracht immer sehr ergiebig, wenn denn die Witterungsbedingungen passen. Das aber ist selten der Fall. Entweder waren in der Vergangenheit die Blüten erfroren, oder sie sind heftigen Stürmen und Regen zum Opfer gefallen. Nur in den günstig verlaufenen Jahren hatten wir einen ordentlichen Ertrag gerade von der Robinienblüte. Hoffen wir auf einen günstigen Verlauf.

Wachstumswetter und Verlusterfahrungen

Das ist ein schönes, wachstumsförderndes Frühlingswetter. Und das Unwetter ist zumindest in unserer Region ausgeblieben. Ich denke, wir können noch in dieser Woche unserer Sommerblumen kaufen und in die vorbereiteten Gefäße einpflanzen. Wenn das geschafft ist, stehen auch schon wieder die nächste Rückschnitte an. Zum Beispiel an der Efeuhecke, die um diese Jahreszeit wieder gewaltig austreibt und dann schnell die Form verliert. Bei den anderen Bäumen dagegen kann man jetzt nicht mehr viel machen. Der kleine Buchsbaum, klar, der musste wegen des Zünslerbefalls zurückgeschnitten werden. Den anderen Arten müssen wir jetzt aber Zeit lassen, ihr Laub zu entwickeln, an Substanz zuzunehmen und ihre Energie in die Blüte, später in das Ausbilden der Früchte zu stecken. Ich hoffe, unsere Walnussbäume haben bei den Nachtfrösten der letzten Wochen nicht allzu stark Schaden genommen. Und auch bei den Obstsorten hoffe ich auf das eine oder andere Wunder, damit die Baumobsternte dieses Jahr nicht komplett ins Wasser fällt. Bei Vs Bienenbestellung gab es heute wieder einen Rückschlag. Das Volk ist zwar wohlbehalten angekommen, aber die zugehörige Königin war bei der Ankunft schon tot. Glücklicherweise werden wir morgen einen Ersatz für die Königin erhalten. Dann wird es mit dem Neuanfang hoffentlich nicht ganz so brüchig und holprig wie bei anderen Völkern zuletzt erlebt.

In Richtung eines stabilen Frühlings

Nun denke ich wird der Frühling in seine stabile Phase eintreten, auch wenn es heute wieder wechselhafter war. Die Sonne setzt sich doch immer wieder erkennbar durch. Und an den kleinen Chilipflänzchen kann ich auch absehen, dass diese Konstanz des Sonnenlichts für das Wachstum einen Unterschied macht. Nachdem sie nämlich wochenlang auf der Stelle traten, ist jetzt ein deutlich beschleunigtes Wachstum der Blättchen zu erkennen. Vielleicht wird es ja doch noch etwas mit einer üppigen Chiliernte im Spätsommer. Für das Einpflanzen in die großen Pflanztröge draußen ist es aber noch viel zu früh. Ich hoffe, die Witterung morgen Vormittag wird günstig ausfallen, weil V. seinen nachbestellten Kunstschwarm Bienen erhalten wird. Damit die sich gut eingewöhnen, ist ein mäßig warmes und lichtes Wetter von Vorteil. Und vielleicht können die jungen Völker ja auch noch etwas von den Baumblüten in unserer Region mitnehmen und einiges an Honig produzieren. Noch ist es dafür nicht zu spät.

Garteninspektion mit tröstlichen Ausblicken

Mit so einem frisch gejäteten und bearbeiteten Garten ist es einfach schöner, sich draußen aufzuhalten. Ich bin froh, dass wir die ersten wichtigen Schritte zum eindrucksvollen Sommergarten gegangen sind und erstmals auch wieder draußen sitzen und Mahlzeiten zu uns nehmen können. Am Nachmittag bin ich durch den Garten wie durch ein Museum geschritten und habe die Ergebnisse des gestrigen Gartenarbeitstags begutachtet. Das ist irgendwie ein beruhigendes Gefühl, wohl auch, weil es um Pflanzen geht, die weiter wachsen, grünen, blühen, irgendwann Früchte tragen und sich zum Hochsommerhin ihrem vegetabilen Höhepunkt nähern. Diese schrittweise Entwicklung und Orientierung hin zum Kosmos macht uns als Menschen, die wir das beobachten und im Verlauf mitverfolgen, ebenfalls freier und fördert unsere Tendenz, uns auszubreiten, auf die eine oder andere Art uns auszudehnen. Und wenn es auch nur die Gedanken sind, die sich sonst, über die dunkleren Jahreszeiten, eher nach Innen richten und dort ganz andere Wege nehmen. Selbst der bis auf ein Gerippe gestern zurückgeschnittene kleine Buchsbaum machte mir bei der Inspektion heute Freude, weil ich davon ausgehe, dass er sich langfristig wieder erholen und neu austreiben kann. Für jemanden, der unter den Zeichen des Skorpions geboren ist und der im Rahmen anderer Symbolsysteme sich dem Stirb und Werde verbunden fühlt, ist das natürlich ein tröstlicher Ausblick.

Ein langer Gartenarbeitstag mit einem Rettungs-Rückschnitt bei unserem Traditionsbuchsbaum

Den gestern geschmiedeten Gartenarbeitsplan habe ich ziemlich genau so auch realisieren können. Die sieben Säcke Gartenerde haben wie immer den PKW tiefer liegen lassen. Gut war, dass ich diesmal einen wirksam aussehenden und relativ kostengünstigen Dünger gefunden habe, einmal für Blumen und einmal für Gemüse. Die zwei Mal 2,5 KG sollten für die Saison ausreichen, zumal ich noch Reste von den Vorjahren übrighabe. Die Arbeiten mit dem Austausch der Erde in den Pflanzkübeln war schon eine ziemlich zeitaufwändige Sache. Und dann gings eben im Garten weiter. Da galt es, jede Menge Unkraut zu entfernen, alles zu harken und zu begradigen. Teilweise haben wir Blumen vom Vorgarten in die Erde des Hinterhausgartens umgepflanzt. Alles Mögliche sauber gemacht, gekehrt u. s. w. Die schöne Gruppe Mohnblumen, die wir auf der Gartenausstellung am Donnerstag gekauft hatten, habe ich am Abend natürlich auch eingepflanzt, ebenso die beiden Apfel-Minze-Stöckchen. Die wohl größte Herausforderung war der Rückschnitt des Buchsbaums. Der hat lange Familientradition und wir seit jeher zum Schneiden der Palmzweige verwendet. Aber den Zünsler des Vorjahressommers hat er leider nicht mehr verkraftet. Das war bei uns so wie bei fast allen, mit denen wir das Thema hatten. Jedenfalls war klar, dass er bis auf das Grundgerüst heruntergeschnitten werden muss. Dabei konnte ich das feststellen, was ich vorhergesagt hatte: Das Holz des dünnen Stämmchens und der Kronenäste ist grün und vital. Das heißt, dass der Busch selbst nicht eingegangen ist. Er konnte aber keine neuen Ast- und Blatttriebe mehr ausbilden. Die sind quasi in dem Teppich vertrockneter Blätter erstickt. Jetzt hat er keine Blätter mehr und noch ein Stamm- und Astgerippe. Aber jetzt kann er wieder Luft schnappen. Ich gehe davon aus, dass er sich langfristig wieder erholen kann und zunächst mit ganz kleinen Ästchen neu anfängt. Natürlich werden wir kommenden Jahr noch keine Buchszweige schneiden können. Aber vielleicht ja schon wieder im übernächsten.

Arbeitsfortschritte im Sommergarten

Jetzt hatten wir tatsächlich einmal zwei Tage mit nahezu gleich viel Sonne hintereinander. Und die Menge an Sonnenlicht war der eines guten Sommertags vergleichbar. Insofern nehmen wir so etwas wie Frühsommer wahr, was für Mai nicht ungewöhnlich ist. In den Vorjahren war der Mai tatsächlich auch der Monat mit der meisten Sonne, oft noch mehr als in den Hochsommermonaten. So wird es in 2024 wohl nicht werden, da die erste Woche des Monats eher trüb und ins Wasser gefallen war. Das lässt sich dann nicht mehr aufholen. Aber bezüglich der Kontinuität sind wir recht zuversichtlich für die kommende Zeit. Deshalb wollen wir die Gartenarbeit auch wieder aufnehmen und da weitermachen, wo wir nach der Reinigungsaktion stehengeblieben waren. Das heißt: die Sitzgarnitur für den Garten aufbauen bzw. beziehen. Die Gartenerde harken und recheln. Den verdorrten Buchsbaum zumindest stark zurückschneiden, wenn nicht ganz entfernen. Nach Möglichkeit, vielleicht auch erst etwas später, Gartenerde und Sommerblumen im Baumarkt besorgen, auch etwas Dünger. Und daneben werden noch viele weitere Kleinigkeiten rund um die Sommersaison des Gartens anfallen, die erst während der Arbeit ins Auge fallen. Und dann hoffen wir auf Stabilität und nur mäßigen Regen in nächster Zeit, damit die Arbeit nicht gleich wieder zunichte gemacht wird.

Traditioneller Besuch der Gartenausstellung bei Traumwetter

Unser Besuch der großen Gartenausstellung hat in diesen Tag ab Christi Himmelfahrt schon Tradition. Auch wenn es im letzten Jahr weg Ms Ausfall nicht funktioniert hat. Diesmal haben wir gleich den Feiertag als ersten Tag der mehrtägigen Freiluftveranstaltung gewählt, weil das Wetter so toll war, eigentlich der erste wirklich schöne und durchgängig sonnige Tag dieses Jahres. Man hat den Besuchern angesehen, wie sie sich nach solchen Gelegenheiten und auch nach der Normalität der jahreszeitlichen Verhältnisse sehnen. Heute hat in der Hinsicht alles zusammengepasst. Viele auf den Garten bezogene Angebote, natürlich Pflanzen aller Art, Blumen, Stauden, kleine Gehölze und Bäumchen. Aber natürlich auch Gartenwerkzeuge, Gartenmöbel, Gartendekoration, Kunsthandwerk für den Garten, und andere Dinge, die man mit einem bewussten Leben mit den Jahreszeiten, insbesondere mit der von der Sonne beschienen Jahreszeit verbindet. Ich freue mich, das dieses Jahr wieder zusammen mit M. erlebt zu haben und hoffe, einige Marktereignisse werden in den nächsten Monaten folgen können.

Fotografische Fortschritte

Mit meinen Auftragsfotografien habe ich in jüngster Zeit wirkliche Fortschritte gemacht. Es ist eine Bestätigung jahrelanger Projekterfahrung und technischer Innovationen, wenn neue Fotoreihen und ihre Weiterverarbeitung hochwertige Ergebnisse ergeben. Vielleicht die besten, die ich bisher realisieren konnte. Auf dem Gebiet scheint es keine Grenzen zu geben, da gibt es immer wieder Luft nach oben, besonders auf dem Gebiet der Porträtfotografie. Das macht Lust auf kommende Aufgaben in diesem Bereich und entschädigt ein Stück weit für eher frustrierende Erfahrungen auf demselben Gebiet, die ich ebenso kenne. Ich hoffe, auch bei den Baumfotografien, der Landschaftsfotografie und insbesondere auch bei den Oberflächenstrukturen von Holz und anderen Materialien die neuen Kenntnisse ebenso für optimale Ergebnisse nutzen zu können. Ausreichend Zeit, um sich ganz auf die jeweilige Aufnahmesituation einzulassen, ist allerdings eine weitere Voraussetzung. Wäre schon, wenn ich diese Zeit über den Sommer wieder öfter freimachen kann.

Frostschäden bei unseren Obst- und Fruchtbäumen

Vom Baumstück am Bienenhaus wusste V. heute nichts Erfreuliches zu berichten. Dort scheinen die Nachtfröste der letzten Wochen noch größere Schäden angerichtet zu haben. Vor allem bei den Baumblüten, was sich z. B. bei den Walnussbäumen in einem Ausbleiben der Nussernte später äußern dürfte. Aber selbst die jungen Blätter scheinen dort flächendeckend erfroren zu sein. Mir war bei der Vorbeifahrt gestern schon aufgefallen, dass der Maulbeerbaum komplett blattlos war. Ein für die Jahreszeit untypischer Umstand. Ich kann nur hoffen, dass er einen zweiten Anlauf nehmen wird. Und dass dann überhaupt noch eine Chance auf Baumblüte beim Maulbeerbaum besteht. Es wäre doch ein herber Rückschlag, nachdem wir uns mit dem Rückschneiden vor Wochen so viel Mühe gegeben haben. Wenn der Baum jetzt durch die verrückte Witterung Schaden genommen haben sollte, wäre das jammerschade. Wir hatten uns gerade in diesem Sommer wieder eine gute Maulbeerenernte erhofft.

In die kreative Arbeitswoche hineinfinden

Wieder einige Verpflichtungen zum Beginn der Woche, die mich erst einmal abgehalten haben, in die Projektarbeit einzusteigen. Aber ab dem Nachmittag konnte ich die Kontinuität meiner Arbeit wieder herstellen und konzentriert die fotografischen Bearbeitungen weiterführen, die zurzeit einen Schwerpunkt bilden. Ich freue mich, dass parallel auch meine Microstock-Portfolios wieder mehr Beachtung finden und Resonanz erzeugen, interessanterweise auch mit Motiven, die bisher kaum eine Rolle gespielt haben und deren Einstellen zum Teil schon Jahre zurückliegt. Das sind undurchschaubare Schwankungen und unverhoffte Entwicklungen, die vermutlich ihren Ursprung in technischen Veränderungen der Anbieter haben, die man als Fotograf ohnehin nicht beeinflussen kann. Aber so erhalten eben auch ältere gute Motive eine Chance, die sie verdient haben, auch aus der Reihe der Baumfotografien und aus meiner umfangreichen Reihe von Holzstruktur- und Holztextur-Nachaufnahmen. Das macht auch Lust, in diesem Sommer eine Erweiterung des thematischen Portfolios in diesem Motivfeld anzusteuern.

Willkommener Ruhetag und Ausblicke

Der Sonntag konnte heute seine Bestimmung als Ruhetag wirklich erfüllen. Nach dem anstrengenden Reinigen rund ums Haus war die Ruhepause notwendig und willkommen. Außer ein wenig Aufräumen bezüglich des Fotosettings von letzter Woche und einem kurzen Ausflug mit Gartenausstellungsbesuch am Nachmittag war das deshalb heute ein unaufgeregter freier Tag, bevor die neue Woche wieder jede Menge Routine und Fleißaufgaben bereithalten wird. Vielleicht wird zwischendurch dabei auch bisschen Zeit fürs Sägen übrigbleiben. Denn V. hat einige Abschnitte eines gefällten Zwetschgenbaums mitgebracht, die das für diese Baumart typische rot-violett-braun gefärbte und sehr lebendig gezeichnete Holz mitbringen. Auch wenn ich weitere Vorräte von der Art eigentlich nicht benötige, wäre es doch wichtig, die Abschnitte zum Trocknen vorzubereiten und wenigstens aus den stärkeren Stammabschnitten spannungslose Viertel zu extrahieren, aus denen irgendwann später einmal dekorative Holzperlen oder sonstige schöne Kleinigkeiten entstehen könnten.

Abschluss der Gartenreinigung und eine Baumpflegearbeit

Auch der zweite Teil der Gartenreinigung verlief ziemlich genau, wie er geplant war. Anstrengend, aber am Ende sind wir alle doch froh, dass wir jetzt aufgeräumt in die Gartensaison starten können, wofür noch viel zu tun ist, vor allem das Pflanzen und die Gartenarbeit betreffend. Dank der intensiven Vorarbeit gestern, konnte ich nach frühem Arbeitsbeginn am frühen Nachmittag meine Arbeitshilfsmittel wieder zusammenpacken und konnte V. vorschlagen, den geplanten Besuch bei den Obstbäumen noch anzuschließen. Nächste Woche wäre es für mich schwierig geworden, das einzuschieben, jetzt aber war eine naheliegende Anschlussarbeit, da ich gerade noch in Arbeitskluft steckte. Bei den Apfelbäumen hatte sich eine Anzahl Misteln festgesetzt und z. T. schon große Kugeln ausgebildet. Wir haben zum Entfernen zwei ausziehbare Stangen mit aufgesteckten Handsägeblättern mitgenommen, die sich auch als lang genug herausgestellt haben. Nicht ganz einfach war es, bei den überwiegend schon dicht belaubten Bäumen die Schmarotzer überhaupt noch zu sichten. Aber ich denke, die meisten konnten wir ausfindig machen und auch zusammen mit dem Ast, den sie bevölkert hatten, absägen. Die Bäume wären langfristig durch diesen Befall doch geschwächt worden, zumal sich der Schmarotzer irgendwann ausbreitet und man kaum noch hinterherkommt mit der Baumpflege. Nun werden wir im Herbst eine erneute Inspektion vornehmen und eventuell zuvor übersehene oder neu hinzugekommene Mistelzweige ebenfalls entfernen.

Gartenfrühjahrsreinigung – Teil I

Der erste Part unserer diesjährigen diesmal zweitägigen Reinigungsaktion rund ums Haus ist erfolgreich abgeschlossen. Den Zeitaufwand hatte ich genau richtig vorausgesagt, so war es auch möglich, genau so weit zu kommen, wie es geplant war. Dieser erste Tag war wohl der anstrengendere, weil die Reinigung auf dem leicht schrägen Dach am Anfang, die den ganzen Vormittag in Anspruch nahm, doch mit einigem Kraftaufwand und ein wenig Akrobatik verbunden war. Da wir das aber nur alle paar Jahre einmal durchführen, war es wieder dringend notwendig. Da nehme ich gerne in Kauf, dass wir den Garten erst morgen wirklich für die Gartensaison fertig machen können. Morgen kommt also der eher technisch und auf Fläche konzentrierte Teil der Arbeit. Ich werde mich bemühen, dabei möglichst die Weinreben und die Efeuhecke nicht zu beschädigen. Das ist schnell passiert, wenn die angrenzende Wand und die Bodenflächen mit Hochdruck und Wasser gesäubert werden. Dann ist schnell auch mal ein Stück Rinde oder ein abstehender Zweig verschwunden. Aber ansonsten dient die Aktion ja auch dazu, dass wir die neue Freiluftsaison in aufgeräumter Umgebung genießen können und dass die neu angepflanzten Blumen und Stauden sich so entwickeln können, dass nicht dicke Schichten von altem Staub und Sedimenten hinderlich werden.

Neue Holzvorräte an Ebereschenholz angelegt

Das Aufsägen und quasi Sezieren von grünem Holz gehört tatsächlich zu meinen liebsten Beschäftigungen. Deshalb war es mir eine große Freude, heute die vorgestern gelieferten Stammabschnitte der Eberesche auf diese Weise weiterzuverarbeiten. Wie ich schon vorher sehen konnte, handelt es sich um erstklassiges Holz, schön gleichmäßig gewachsen und ohne störende Einschlüsse. Vor allem sind die dickeren der Abschnitte so umfangreich gewesen, dass auch nach dem Vierteln des Stamms, dem Teilen durch die Markröhre, noch genügend voluminöse Abschnitte übrig blieben, die ich anschließend an den Schnittkanten in flüssiges Paraffin getaucht habe, um den Trocknungsprozess zu verbessern und das Ausdünsten über die Schnittkanten zu verlangsamen. Auch dieser letzte Arbeitsschritt hat für mich etwas sehr Anregendes, irgendwie Meditatives. Ich bin froh, jetzt meinen Vorrat an Ebereschenabschnitten ordentlich aufgefüllt zu haben. Auch wenn bei der späteren Weiterverarbeitung und dem Sägen in Kantelform noch einiges an Abfall entstehen wird, sollte der Vorrat doch für viele Jahre meinen Bedarf an dieser Holzart abdecken.

Wechselhafte Rezeption der Maibaumtradition

Die weltlichen Feiertage sagen mir nicht so viel wie die kirchlichen. Das war eigentlich immer schon so. An so einem Tag wie dem 1. Mai aber merke ich heute, dass meine frühere Beschäftigung mit den daran geknüpften Traditionen und Bräuchen stark abgeblasst ist, mir heute wie ein Relikt einer früheren Lebensphase erscheint. Dabei brachte auch mein Text zur Baumsymbolik des 1. Mai durchaus spannende Inhalte zum Vorschein und war geeignet, meiner Ausarbeitung verschiedener Aspekte des Lebensbaum-Begriffs weitere Facetten hinzuzufügen. Aber eine echte persönliche Verbindung etwa mit der Maibaumtradition ist bei uns eher nicht vorhanden. Auch weil wir nicht gerade in einer Region leben und große geworden sind, die eindrucksvolle Maifeiertraditionen rund um den Maibaum pflegt. Hiesige Maibäume sind dann doch eher der müde Abklatsch einer eigentlich reichhaltigen und vielgestaltigen Traditionslinie von Frühlingsfeiern.

Sonniger Abschluss eines bemerkenswert lichtarmen Aprils

Es ist ermutigend und aufmunternd, dass der letzte Tag im April doch noch echtes Frühlingswetter gebracht hat. Man könnte es auch fast schon als Frühsommerwetter bezeichnen. Das entschädigt für den holprigen Verlauf dieses Aprils, der doch weitgehend vom Klischee des Aprilwetters geprägt war. Aber auch mit diesem letzten sonnigen Tag war das der lichtärmste April der letzten 15 Jahre, zumindest für unsere Region. Nun bin ich gespannt, ob es zum Spätsommer hin eine kontinuierliche Steigerung, einen stetigen Zuwachs an Sonnenstunden geben wird. Das würde dem bisherigen Jahresverlauf entsprechen, in dem jeder Monat ungefähr in gleichem Umfang an Sonnenlicht zugelegt hat. Wenn dem so wäre, könnte es am Ende doch noch ein überdurchschnittliches lichtreiches Kalenderjahr werden. Und eines, in dem die Bäume und anderen Grünpflanzen viel sonnenenergetisch mobilisierte Biomasse hervorbringen können.

Künstlich intelligent erzeugte Bilder nach aktuellem Entwicklungsstand

Mit KI basierter Technik erzeugtes Bild einer Baumscheibe

Mit dieser Baumscheibe habe ich erstmals ein ernstzunehmendes fotografisches Motiv mit generativer KI erstellt. Es lehnt sich gestalterisch an meine früheren Baumscheibenfotografien an, setzt bei den Jahresringen aber kontrastreichere Strukturen ein. So ganz bin ich in meiner Einschätzung der aktuellen Möglichkeiten künstlich intelligenter Bildverarbeitung noch nicht zu einem klaren Schluss gekommen. Verblüffend scheinen mir die Techniken immer nur im allerersten Augenblick zu sein, und in Bezug auf die oft in Windeseile erstellbaren Variationen der gleichen Bildidee. Aber im Ergebnis erfüllt die Technik nicht wirklich meine Qualitätsvorstellungen. Vor allem sind die entweder kostenfrei verfügbaren Ansätze oder die an eine Mitgliedschaft oder Kundschaft bei kommerziellen Anbietern, etwa im Bereich der Microstock-Agenturen, geknüpften Möglichkeiten sehr ungenau. Gerade die Kongruenz mit sprachlich definierten Vorgaben lässt oft zu wünschen übrig, selbst wenn man die Beschreibung sehr detailliert anlegt. Oft bleiben bestimmte Gestaltungswünsche einfach unberücksichtigt, selbst wenn sie explizit ausgesprochen und betont werden. Und oft ist die technische Umsetzung nicht dem entsprechend, was man von guten „echten“ Fotografien erwarten kann. Ich denke, die eigentliche Stärke wird sich bei KI basierter Bildverarbeitung erst dann zeigen, wenn sie in kommerzielle Bildbearbeitungssoftware als Funktion integriert ist. In Ansätzen, auf bestimmte Bearbeitungsfunktionen bezogen, findet man das ja auch schon. Wenn es aber möglich sein wird, eigene gute Fotografien durch KI noch perfekter oder raffinierter zu machen, als es mit „normaler“ Bildbearbeitung möglich ist, wird die Technik sicher auch für mich eine akzeptierte Rolle spielen können.

Für den Frühling ungünstige und untypische Kapriolen

Gut, dass wir die Reinigungsaktion im Garten aufgeschoben haben. Ich hatte da den richtigen Riecher, weil ich diese Entwicklung der Witterung ähnlich vorausgesagt habe. Dass aber ausgerechnet der Sonntag derart lichtarm sein würde, hätte ich nicht gedacht. Ich denke, die nächste Woche wird eine Wetterwende bringen und uns endgültig auf den Frühling einstimmen. Dann können die Bäume da weitermachen, wo sie vor zwei Wochen aufgehört haben, nämlich ihre Blüte voranzubringen. Natürlich mussten zwischenzeitlich einige Baumblüten und auch Baumblätter sich den Nachfrösten geschlagen geben. Bei unserem Feigenbaum etwa sind die kurz zuvor entstandenen ersten zarten Blätter gleich erfroren, so dass der Baum jetzt wieder ganz kahl dasteht. Bei anderen Bäumen ist es ähnlich. Während das Laub sicherlich einen neuen Anlauf nehmen kann, sieht es bei den Baumblüten allerdings bei einigen Arten übler aus. Ich schätze, dass mindestens die Hälfte der jungen Baumblüten unseres Walnussbaums in diesen Frostnächsten erfroren sind. Vermutlich wird die Nussernte deshalb in diesem Herbst sehr mäßig ausfallen. Das ist ein Rückschlag, nachdem der inzwischen schon groß gewachsene Baum zuletzt anfing, eine nennenswerte Zahl von Nüssen abzuwerfen. Aber da steckt man nicht drin. Dieses Frühjahr war eben wieder einmal eines, das für die Blüte nicht günstig verlaufen ist. Ich hoffe, bei den wärmeliebenden Gemüsesorten, die sich später entwickeln, sind die Aussichten dieses Jahr dagegen günstiger. Dabei denke ich vor allem an meine Chilipflanzen, die ich aufwändig auf der Fensterbank vorziehe, ständig beleuchte, wenn kein natürliches Licht ausreichend vorhanden ist, und auch immer noch mit einer Heizmatte anwärme, zumindest einen Teil der kleinen Pflänzchen. Bei so viel Mühe und Geduld würde ich mich freuen, diesmal erfolgreicher zu sein und im Spätsommer viele große Schoten ernten zu können.

Holzvorräte für die kunsthandwerkliche Arbeit

Schade, das neue Holz kam heute noch nicht an, allerdings hatte ich das auch nicht wirklich erwartet. Es wäre einfacher gewesen, die diffizile Arbeit des Aufsägens am Samstag zu erledigen, auch weil dann vor dem Temperaturanstieg der kommenden Woche die Spannung aus den noch grünen Abschnitten herausgenommen worden wäre. So ist das Risiko größer, dass doch einiges an Abfall entsteht, durch unkontrolliert sich ausbreitende Risse. Ich habe dennoch Hoffnung, mit den fünf Abschnitten einen größeren Vorrat an Ebereschenholz vorbereiten zu können, mit dem ich einige Jahre auskomme. Verschiedene andere Baum- bzw. Holzarten werden in diesem Jahr noch folgen. Dann aber sollte ich auf dem Gebiet der Materialvorräte doch wieder gut aufgestellt sein.

Zwischen außermenschlichen, übersinnlichen und sinnlich begreifbaren Erfahrungswelten

Nach einer langen Arbeitsphase mit viel technischer Herausforderung verlagert sich mein Aufgabenschwerpunkt jetzt wieder stärker in Richtung kreativer Arbeiten. Textlich ist das eigentlich für mich Routine und ziemlich regelmäßig auf dem Plan. Und gestalterisch bzw. abbildend kreativ, z. B. in der Fotografie, konzentrieren sich die Anfrage meist zeitlich begrenzter, oft dann aber konzentriert, so dass gleichartige Aufgaben sich in einem kurzen Zeitfenster verdichten. Da bestätigt sich das, was ich über viele Jahre beobachte: Gerade beim wirtschaftlichen Handeln spielen „globale Schwingungen“ eine enorm große Rolle. Wenn die Zeichen auf ein bestimmtes Thema, auf bestimmte Aufgaben und Anforderungen eingestimmt sind, dann greifen diese Anforderungen auch Raum. Auf einmal verändern sich die Themen, konzentrieren sich in Kommunikationen, die in den Phasen wie selbstverständlich scheinen, wie von selbst sich abwickeln, obwohl das gar nicht selbstverständlich und auch nicht regelmäßig Wirklichkeit wird. Für mich ist das interessant zu beobachten, und trotz der langjährigen Erfahrung, doch auch noch immer überraschend, wie viel Kreativität, energetischer Austausch und übersinnlicher Einfluss auf Denken und Handeln in der Wirtschaft der Gesellschaft aufscheint und diese damit prägt. Ich freue mich sehr, dass es mir gelingt, diese Erfahrung in mehreren Tätigkeitsbereichen zu machen: in der Arbeit der Kommunikationsagentur als praktische Kommunikation, in den Aufträgen der Wunschbaum-Manufaktur als Kunsthandwerk mit thematischer Verwurzelung in der Symbolik und Energetik der Bäume. In privaten wie geschäftlichen kreativen Formen als gestaltendes Erschaffen und Prägen symbolischer Formen. Die außermenschliche Welt der Bäume ist dabei für mich genauso bedeutsam wie die übersinnliche und sinnlich erfassbare Lebenswelt der Menschen meines Umfelds.