8. September 2019

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Die Umkehrung in der Herbstzeit

Endlich einmal wieder ein ruhiger Sonntag, mit dem Besuch des örtlichen Traditionsfestes, ein wenig Ausruhen und spannender Lektüre. Das sind Erholungsphasen, die wichtig sind, um die vielen Vorhaben der arbeitsreichen Wochen vernünftig und mit konstanter Qualität umsetzen zu können. Obwohl der Herbst schon deutlich spürbar ist und man vielleicht nicht mehr so viel Zeit draußen verbringt, nimmt doch jetzt schon nach meinem Empfinden der Jahresendspurt seinen Lauf. Eigentlich denkt man jetzt schon an das Jahresende und alles, was bis dahin noch abzuschließen ist. Gut ist das, weil man es mit der Herbstzeit in der Natur in Verbindung bringt und quasi im eigenen Kultur- und Sozialleben eine Entsprechung sieht. Aber es bedeutet eben auch Wehmut und das Gefühl, die nach außen, wie Rudolf Steiner es sagen würde, in den Kosmos hinein gerichtete Ausdehnung der Gedanken und Energien umzukehren und die Erde sowie das eigene Innere bis zur Wintersonnenwende immer stärker in den Fokus zu rücken. Das ist für einige Wochen zumindest auch eine schmerzhafte Umstellung.

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