30. August 2008

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Fruchtzeiten

Meine reichhaltige Sammlung von Hölzern hat heute eine Erweiterung erfahren. Das Holz des Mirabellenbaums gehört sicherlich zu nicht ganz so häufig vorzufindenden. Auch weil die Bäume meist nicht so groß werden und entsprechend schmale Stämme eher normal sind. Dieser war besonders schmal, kein Wunder, der Baum musste sein junges Leben der Gier eines Nagers opfern, der seine Wurzelrinde vollständig abgenagt und ihm somit seinen Lebenssaft entzogen hatte. Auch die Rinde und die äußeren Splintholzlagen waren schon vom Wurm stark befallen, d. h. überlebt hätte er unter keinen Umständen mehr. So ist die Nutzung seines Holzes sicherlich das beste Los, was ihn noch erwarten konnte. Und ich muss sagen, es gefällt mir gut. Natürlich ist es dem Apfelbaum-, Birnbaum-, Kirschbaum und Zwetschgenbaumholz ähnlich, aber die Färbung gibt ihm doch eine individuelle Note, von der ich hoffe, sie wird sich auch im getrockneten Zustand und in Form der kleinen Perlen verarbeitet noch identifizieren lassen. Dann stünde eigentlich einem Themenarmband ,,Fruchtzeiten“ nicht mehr entgegen. Das könnte bestehen aus: Apfel, Birne, Zwetschge, Kirsche, Mirabelle, Quitte, Mispel. Die letzten beiden müsste ich vorher allerdings noch besorgen.

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