Plangemäße Gartenarbeit und der letzte Efeurückschnitt
Der gestern ins Auge gefasste Plan ließ sich umsetzen. Nur habe ich den Rückschnitt des Efeus, den letzten für dieses Jahr, auf den frühen Nachmittag verschoben. Der Vormittag war dem Kuchenbacken und Kochen gewidmet. Und dass der Efeubewuchs unserer Einfahrt-Mauer nun wieder gut gestutzt erscheint, ist mir eine Beruhigung, nachdem seitlich zahlreiche Triebe herausgeragt hatten. Außerdem war es jetzt der richtige Zeitpunkt. Neue Triebe sind eher nicht mehr zu erwarten, weil die Sonn künftig spärlicher wirkt und weil nach einem solchen Rückschnitt ohnehin erst einmal eine Pause eintritt. Natürlich habe ich vor dem Schneiden mit der Akku-Heckenschere die besonders langen Triebe per Hand abgeschnitten und sie M. in Bündeln bereitgelegt. Dass wir sie in Kränze einbinden, ist eher unwahrscheinlich. Aber sie lassen sich einfach in schlanken Vasen mit Wasser arrangieren und bringen ein Stück vegetabiler Ewigkeitssymbolik ins Haus. Mit der Gartenarbeit heute haben wir einen weiteren Schritt in Richtung einer Endphase der diesjährigen Gartenarbeit getan. Natürlich aber steht noch das Zusammentragen der riesigen Laubberge bevor, die im Laufe des Oktobers und Novembers v. a. vom Walnussbaum, Feigenbaum, dem Ginkgo und den Gleditschien zu erwarten sind. Aber das hat dann schon etwas vom Jahresabschluss – zumindest in Kategorien des Gartenjahres gedacht.
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