Zwischen Himmel und Menschen

Es freut mich, dass mein Text zu den Maibaumbräuchen ,,Der Maibaum – Zwischen Himmel und Menschen“, sehr passend kurz vor dem Maifeiertag, nun in einer Sonderbeilage der Heidenheimer Zeitung erschienen ist:
www.hz-online.de Unter dem Generaltitel ,,Brenztal – Brauchtum – Blasmusik“ informiert der Text Feiertagsbegeisterte und solche, die es werden könnten, über die Hintergründe der Maibaumtradition. Das ganze schön illustriert durch zwei Maibaumsituationen aus der Region und kommentiert mit einem (nicht von mir stammenden) kurzen Text über die Symbolkraft der Bäume im Allgemeinen. Etwas traurig stimmt mich nur, dass der Brauch in meiner Heimatregion nur rudimentär ausgebildet ist und wirklich beeindruckende Maibäume eigentlich gar nicht zu finden sind. Von aufwändigen Zeremonien des Aufstellens mit den zugehörigen Festlichkeiten einmal ganz abgesehen. Den schlimmsten Abklatsch eines Maibaums habe ich vor einigen Jahren auf einem Parkplatz in D. entdeckt: Eine Eisenstange, die mit rot-weiß-gestreiftem Kunststoffband spiralförmig umwickelt war. Ich bin mir nicht sicher, ob sie überhaupt jemandem aufgefallen ist. Feiertagsgefühle, die mit den wachstumsfördernden Kräften des Frühlings zu tun haben, sind im gegebenen Falle aber ganz sicher nicht aufgekommen. Für alle, denen die Maibäume auch in diesem Jahr nicht zugänglich sein werden, hoffe ich, dass sie auch ohne rituelle Verstärkung den Frühling genießen können – am Wachsen und Blühen der lebenden Bäume.

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