Weihnachtsstimmung

Mit dem Weihnachtsbaum habe ich mich inzwischen versöhnt. Was mir leid tut: Am Heiligen Abend und an den Weihnachtsfeiertagen werde ich ihn nicht sehen – und er wird um seine Hauptrolle betrogen sein. Andererseits: Am deutlichsten nimmt man den Baum, glaube ich, in den Tagen zuvor wahr. An Weihnachten geht der Eindruck des Weihnachtsbaums ganz auf in der gesamten Weihnachtsstimmung, die wahrlich schwer zu beschreiben ist, die jeder aber dennoch kennt, und die das ganz Besondere dieses Festes ausmacht. J. schreibt, sie habe heute ihren Baum geschmückt, bin gespannt, wie er aussieht, es ist ja einer von den Fichten mit unzähligen Zapfen, die wir vor einigen Wochen in Js und Ws Garten gefällt haben. Heute im Schuhgeschäft hat die Inhaberin diesen Ausdruck gegenüber einem Kunden gebraucht, der sich offenbar selbst ein Paar Schuhe zu Weihnachten schenken wollte: ,,Ach so, Sie wollten es unters Bäumchen legen“. Schön, diese Umschreibung fürs weihnachtliche Schenken, die einmal mehr zeigt, wie eng das Fest im Bewusstsein der Menschen mit dem Symbolbaum verknüpft ist.

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