Was die Natur uns zu sagen hat

Stimmungsmäßig bin ich schon fast im November angekommen. Ich erkenne es daran, dass ich wieder beginne in Rudolf Steiners Werken zu lesen. Das war den Sommer über kein wirkliches Thema. Aber mit dem langsamen Rückzug des Lichts nimmt mein Interesse an inneren Handlungen automatisch wieder zu, und das befördert eine bestimmte Art von Lektüre. Im letzten Jahr konnte ich beobachten, am Beispiel der Armbänder-Nachfrage, dass die Menschen gerade im tiefsten Winter offenbar am intensivsten über die Formen des Lebendigen nach denken und sich geradezu danach sehnen, symbolhaft festgehalten in Form der Bäume. Und tatsächlich, der Weihnachtsbaum ist ja geradezu der gipfelhafte Ausdruck dieses Bedürfnisses, das sich am Tag der längsten Finsternis und des kürzesten Tages in der Bewunderung der Christbäume besonders deutlich offenbart. Eigentlich sollte der September ja so ein Übergang sein, oder besser ein Abschiednehmen vom Sommer. Aber in diesem Jahr ist alles anders. Und da verwundert es nicht, wenn jahreszeitlich ganz untypische Wettererscheinungen plötzlich auftauchen und sich mit typischen abwechseln, jederzeit unklar lassend, was die Natur uns dieses Jahr eigentlich zu sagen hat.

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