Verwaschenes Wetterjahr

Immerhin, das Schmuddelwetter bringt es mit sich, dass die Frühlingsblumen sich viel länger halten als im Vorjahr, als der April schon sommerlich warm war und die Osterglocken, Krokusse, Tulpen und Narzissen im Null-Komm-Nichts verwelkt waren. Das ist die schöne Begleiterscheinung eines ansonsten nervtötenden und demotivierenden jahreszeituntypischen Klimas. Die andere Seite ist, dass sich bei den Bäumen nicht viel tut, weil zu wenig Sonne, und abgesehen von wenigen Straucharten die Blüte sich scheut hervorzutreten. Ich glaube mich erinnern zu können, dass ich die Blüten der Felsenbirne vor Jahren einmal bereits im Februar beobachtet hatte. Dieses Jahr tauchen sie jetzt erst, Mitte April auf. Und Vs Stimmung in punkto Bienen und Honigernte bewegt sich allmählich abwärts. Er befürchtet, dass die gesamte Frühtracht, im Vorjahr so üppig, diesmal wohl komplett ausfällt. Eben auch wegen der Witterung. Tatsächlich, bei einem derart ausgedehnten Winter, der seinerseits keiner war, ist mit einem Durchmarsch-Frühling und einer anschließenden verwaschenen Sommer-Herbst-Zeit zu rechnen. Nicht besonders erfreulich. Wollen wir hoffen, dass wenigstens die Temperaturen stimmen. Und was die Honigernte betrifft: Das gute Ergebnis aus 2007 kann Verluste in diesem Jahr sicherlich auffangen.

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