Verschiedene Erscheinungsformen einer Art

Nun habe ich das Holunderholz schon aufgesägt. Es war ergiebiger, als ich vorausgesagt hatte, allerdings ist die Qualität der einzelnen Abschnitte sehr unterschiedlich. Obwohl sie alle vom selben Baum stammen, könnte man die Holzstruktur durchaus verschiedenen Gehölzen zuordnen. Denn die eine Sorte ist hellgelblich, relativ homogen strukturiert, mit frischer, leicht abschälbarer Rinde. Die andere Sorte ließ sich zwar auch gut schälen, war im Kernholz aber streifig, wie wenn Teile schon im Übergang zur Fäulnis seien. Das ist aber eher unwahrscheinlich, da das Holz insgesamt durchgehend fest ist. Und die dritte Sorte hat einen ganz dunklen Kern, der beim Sägen merkwürdige Gerüche freisetzt. Aber auch hier ist die Struktur dicht und fest. Drei Erscheinungsformen ein und derselben Holzart? Ich werde sehen, wie sich die Hölzer im getrockneten Zustand offenbaren. Häufig trennt sich dann erst die Spreu vom Weizen. Jedenfalls ist jetzt alles gut vorbereitet, ordentlich gewachst und zum Antrocknen im Freien, aber unter Dach gelagert. Meine letzte Vorratsaktion mit dem Kiefernholz war ziemlich erfolgreich. Die ersten Kanteln konnte ich schon verwerten und es sind noch eine ganze Reihe weitere da, die eine gute Qualität erwarten lassen. Dennoch muss ich auch damit am Ball bleiben, da diese Kiefernqualität nicht alle Tage zu finden ist.

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