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Wunschbaumseiten weiterentwickeln

Die Wunschbaum-Seite ist in die Jahre gekommen. Das habe ich bei der Durchsicht aller Dateien heute vergegenwärtigt. Aber sie hat an zeitloser Aktualität nichts eingebüßt. Lediglich technisch müsste sie auf einen neuen Stand gebracht werden. Die Inhalte können so für sich stehen, aber auch erweitert werden. Themen gibts genügend. Gerade um den Lebensbaumbegriff herum. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie auch substanziell wieder wächst. Durch den virtuellen Wunschbaum bleibt sie ohnehin immer in Kontakt mit der jeweiligen Wunschsituation ihrer Besucher. Und immer wieder kommen auch neue Baumliteraturhinweise hinzu. Ihr irgendwann eine optische Rundumerneuerung zukommen zu lassen und die aufgegriffenen Inhaltsfäden weiterzuspinnen, das wird eine reizvolle Aufgabe sein.

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Gesucht – gefunden: Unser Weihnachtsbaum 2016

Anders als in manchem Vorjahr war das diesjährige Weihnachtsbaumaussuchen so gar nicht von weihnachtlicher Atmosphäre bestimmt. Ich kann mich an so manche klirrend kalte Witterung erinnern, die das Abwägen und Vergleichen, Hervorholen, Aufrichten und Betrachten der Kandidaten begleitet hat. Dagegen war es heute einfach nur trüb, mit Hochnebel, der sich dann auch nicht mehr auflösen wollte, bei kühlen, aber kaum frostigen Temperaturen. Und auch das fast sportlich, gelegentlich kindlich wirkende Konkurrieren um die besten Stücke, das ich mit amüsiertem Schmunzeln so häufig bei meist älteren Erwachsenen beobachtet habe, blieb heute aus. Schon allein deshalb, weil ich der erste vor Ort war. Für mich ideal, so konnte ich mich in Ruhe umsehen auf diesem Gelände, das ich bestens kenne. So konnte ich auch die verschiedenen Ecken direkt ansteuern, zur Verwunderung der Mitarbeiterin, die heute den Chef vertrat und die sich als gar nicht aufdringlich, vielmehr hilfsbereit und kompetent bei der Suche gezeigt hat. Nicht, dass ich solche Assistenz benötigt hätte. Das Gespräch beim Aussuchen des Baums ist mir aber schon wichtig. Schon allein, um nahtlos mitzuverfolgen, wie sich das Reden über die Tradition und die Auswahlkriterien des Wunschweihnachtsbaums im Verlauf der Jahre entwickelt. Die Position und Kommentare der Händler gehören natürlich dazu. Genauso wie die Meinung und Einstellung derer, die seit Kindheitstagen keinen Baum mehr aufstellen. Ein Bekannter hat beim Mittagessen, darauf angesprochen, wieder einmal dieses Argument angebracht. Es seien ja keine Kinder mehr im Haus. Selbst habe man nicht mehr den Antrieb, sich um den Weihnachtsbaum zu kümmern. Weiter nachgefragt stellt sich aber dann doch heraus, dass der geheime Wunsch irgendwie noch vorhanden ist. Und der ausgewählte Baum: Es war nicht sehr schwierig. Die in Frage kommenden waren recht schnell ausfindig gemacht. Aufrichten, von allen Seiten betrachten, Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. Dabei war die Größe wie immer das erste Filtermerkmal. Auf einzelne Exemplare hat die Händlerin mich hingewiesen. Aber den richtigen habe ich selbst gefunden. Ein Baum am äußersten Rand des Ausstellungsareals liegend, schon vom Netz befreit, aber noch gar nicht hoch gestellt. Der gleichmäßige und dichte Astaufbau im Kronenbereich, die ansonsten ausgewogene Architektur der Äste und die genau richtige Größe haben mich überzeugt. Ein zweiter wäre auch in Frage gekommen, hatte im unteren Bereich aber zu dicht gewachsene Zweige, die das Schmücken wahrscheinlich vor zu große Herausforderungen gestellt hätten. Bis hierhin bin ich mit meiner Auswahl zufrieden. Aber die ganze Wahrheit zeigt sich erste bei seiner Verwandlung in den Symbolbaum, der seine Bestimmung sein sollte.

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Besuch beim Wunschbaum

Nun hatte ich erstmals die Gelegenheit, den auf dem Schaumbergplateau installierten künstlerischen Wunschbaum selbst in Augenschein zu nehmen. Im letzten Jahr hatte ich eine Kurzfassung meines Textes über den Wunschbaumbegriff zur Illustration eines Bildbandes zur Verfügung gestellt, der nahezu alle Attraktionen, landschaftlichen und kulturellen Highlights der Region in Fotografien und Texten darstellt. Und den Autor dieses Buchs habe ich Umfeld des Klosterfestes heute noch einmal getroffen. Die Gelegenheit, das schon lange gehegte Vorhaben zum Besuch dieser hochgelegenen Plattform nachzuholen. Ein Ort, der sehr stark von der touristischen Vermarktung lebt, dessen Komposition aber durchaus gelungen ist. Mit zahlreichen architektonischen und künstlerischen Akzenten. Die größte Attraktion ist natürlich die Landschaft, deren Horizont von dort aus dem Betrachter in unvergleichlicher Weise begegnet. Kein Wunder, dass der saarländischer Lyriker Johannes Kühn so viel Inspiration aus dieser seiner heimatlichen Landschaft schöpft. Ein Besuch, den ich bei Gelegenheit sicherlich wiederholen werde.

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Neues Wunschbaum-Armband: Mirabellenbaum

Die Oberfläche seines Holzes wirkt so wild und kraftvoll wie der Mirabellenbaum selbst. Mirabellen gehören seit jeher zu meinen Lieblingsfrüchten. Und die Bäume haben für mich eine ganz eigene Ausstrahlung, die sich von der anderer Obstbäume unterscheidet. Vielleicht sind die Mirabellenbäume noch stärker mit ihren Früchten identifiziert und treten uns als Fruchtbäume ins Bewusstsein, sind uns auch als solche erinnerlich. Es freut mich, jetzt das Musterarmband aus dem lebendig, warm und abwechslungsreich wirkenden Holz eines eigenen alten Mirabellenbaums fertiggestellt zu haben. Eine schöne Erweiterung meiner Reihe von Wunschbaum-Armbändern.
Wunschbaum-Armband Mirabellenbaum

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Veröffentlichung meiner Begriffsbestimmung zum Wunschbaum

Die Weihnachtsmotive meiner Microstock-Portfolios erfreuen sich in dieser Saison wieder größerer Beliebtheit. Obwohl ein Trend festzustellen ist in Richtung einer Bildersprache, die Menschen in weihnachtlicher Umgebung ins Zentrum stellt, sind die eher klassischen, objektzentrierten Motive meiner Auswahl doch immer noch attraktiv. Schade nur, dass die ehemaligen Bestseller, allen voran der Schnappschuss-Dekorationsengel vor einem Adventskranz, inzwischen völlig in den Tiefen des immer tiefer werdenden Microstock-Pools versunken sind. Ich fürchte, daraus werden sie auch nicht mehr auftauchen, nur noch durch eine zufällige Konstellation haben sie die Gelegenheit, selten einmal heraufgespült zu werden. Aus den geplanten neuen Baumfotografien und Holzoberflächenstrukturen ist in diesem Sommer und Herbst wieder nichts geworden. Einige neue Herbstbilder, ja, aber der Sommer war diesmal nicht so einladend, um in diesem Motivfeld Entdeckungen zu machen. Also ein guter Vorsatz für das neue Jahr, das hoffentlich in dieser Hinsicht einladender und anregender sein wird. Ich freue mich sehr, heute ein Belegexemplar des Bildbandes über den Schaumberg und die Schaumbergregion vom Autor selber erhalten zu haben. Der hat mir den Band persönlich überreicht. Eine Gelegenheit, etwas mehr über das Projekt zu erfahren. Der darin verwendete Auszug meines Textes über Wunschbäume ist sehr schön eingebettet, quasi als Illustration zu den Abbildungen einer Skulptur, die mit modernen künstlerischen Mitteln die Wunschbaumidee in Form bringt. Mein Text gibt einige Hinweise, wie der Begriff des Wunschbaums verstanden werden kann und wie er in Beziehung zu den Wünschen steht. Interessant auch für sich genommen, sicher aber geeignet als Interpretationsgrundlage für zu verschiedenen Jahreszeiten abgebildete Wunschbaum-Kunstwerk.

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Publikationen zur Baumsymbolik

Vielleicht wird ja doch noch etwas aus der Veröffentlichung meines Textes zum christlichen Lebensbaumbegriff in einer heimatkundliche Publikation. Das Projekt liegt jetzt seit 2 Jahren vollkommen brach. Und vorher hat es bis zum Satz mindestens schon zwei Jahre gebraucht. Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, aber anscheinend ist das Problem eines der Finanzierung und eine offene Option soll sich im kommenden Monat entscheiden. Ich bin sehr gespannt. Neben meinem kurzen Beitrag zum Thema „Wunschbäume“, der nach der jüngsten Vereinbarung in einem Bildband erscheinen soll, wäre das in diesem Jahr die zweite gedruckte Publikation mit einem meiner Texte. Eine Seltenheit, für mich aber ein Zeichen, dass sich die Ausarbeitung des großen Themenfeldes rund um die Baumsymbolik lohnt, weil es um zeitlose Themen geht, die in verschiedensten Kontexten Relevanz entfalten. Ich wünsche mir sehr, diesen Faden in den nächsten Jahren weiterspinnen zu können.

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Aufgeschobene Themen

Nun habe ich die letzten Weihnachtsrelikte auch aus meinem Arbeitszimmer entfernt. Die weihnachtlichen Glasobjekte, geschliffenen Kristallweihnachtsbäumchen und andere liebgewonnene Dekorationen sind jetzt wieder in den Weihnachtskartons verpackt. Dennoch ist das neue Jahr für mich noch nicht wirklich angekommen. Oder vielleicht bin ich es, der in diesem Jahr noch nicht richtig Fuß gefasst hat. Gerade die themenorientierten Projekte scheinen in weitere Ferne gerückt, als ich es Ende Januar erwartet hätte. Wieder einer dieser ungeahnten Jahresverläufe, die kaum Prognosen zulassen. Eins steht fest, der Wunschbaum wird mich weiter begleiten. Die Schwerpunktlegung allerdings wird sich erst finden.

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