Schlagwortarchiv: Wunschbaum-Manufaktur

Sie sind hier:

Zeit für Vertrautes

Ein vollständig mit Holzarbeit angefüllter Arbeitssamstag. Heute standen auf dem Programm: Apfelbaum, Walnussbaum und eine Partner-Kombination aus Esskastanie und Apfelbaum. Es ist offenbar eine Zeit für die vertrauteren Baumarten, auch wenn es in den meisten Fällen schlicht mit der Zuordnung nach dem keltischen Baumkalender zu tun hat. In anderen Zeitphasen häufen sich dagegen die Exoten, und plötzlich scheinen alle in den Phasen des Feigenbaums oder des Zürgelbaums geboren zu sein. Schwer zu sagen, wo die Ursache für diese wechselhaften Häufungen liegt. Jedenfalls macht dieses Phänomen das Projekt auch langfristig unberechenbar und abwechslungsreich. Überraschungen sind da nie ausgeschlossen.

Share
Kommentar hinterlassen

Die grundlegenden Dinge

Der Allerseelentag war doch sehr von winterlicher Zurückgezogenheit geprägt. Das strahlend sonnige Wetter von gestern war am Vormittag schon verschwunden, so dass es mich nicht mehr nach draußen zog. Ganz gut, um schleppende Projekte konzentriert voranzubringen. Und offensichtlich auch wieder eine Stimmung verursachend, die den Innenblick und das Bedürfnis nach symbolischer Kompensation anspricht. Am Wochenende wird so die Weihnachtssaison in Sachen Wunschbaum-Manufaktur beginnen und, wenn es so verläuft wie in den Vorjahren, vermutlich nicht mehr bis Ende Januar abreißen. Aber jedes Jahr ist wieder anders, so dass ich keine Prognose wage. Ich denke, die Menschen sind verunsicherter denn je. Den beständigen Meldungen über vorgeblich beste Konjunktur traut niemand, vielmehr kommt die andere Seite stärker in den Blick und hinterlässt ein insgesamt ganz anders Bild. Gut, dass wir die grundlegenden Dinge außerhalb von Kultur und Wirtschaft um uns und in uns haben, auf die wir zur Erdung und Neuorientierung immer wieder zurückkommen können.

Share
Kommentar hinterlassen

Symbolische Repräsentanz macht von Jahreszeiten unabhängig

Die Wintersaison in Sachen Wunschbaum-Manufaktur ist noch nicht angelaufen. Ich kann mir aber vorstellen, dass das ähnlich wie in den Vorjahren abläuft. Je näher die Adventszeit herannaht, desto häufiger werden die Anfragen eingehen. Erfahrungsgemäß setzt sich die Welle dann nach den Feiertagen in ähnlicher Form fort. Ein interessantes Phänomen, das aber, wie ich meine, mit der Jahreszeit durchaus zusammenhängt. Es ist gerade der Rückzug, die Richtungsänderung mehr nach innen, die die Aufmerksamkeit auf das Lebendige lenkt, enggeführt an der Symbolik der Bäume. Man könnte das Kompensation nennen, oder aber einen Vorgriff auf den kommenden Frühling, den Start der neuen Vegetationsperiode. Es ist so, dass die verschiedenen Hölzer stellvertretend für den Baum und seine Art stehen. Mit der symbolischen Repräsentanz wird der Bezug zu den Bäumen von der Jahreszeit unabhängig und kann leichter zu allen Zeiten vergegenwärtigt werden.

Share
Kommentar hinterlassen

Gut vorbereitet ins nächste Projekt

Auf die nächste kunsthandwerkliche Arbeit freue ich mich. Die kleine Unterbrechung tat auf dem Gebiet gut, zumal es in den letzten Monaten relativ pausenlos durchging. Etwas Atempause zwischendurch ist da förderlich. Und auf die vollständig aufgefüllte Kantelvorräte zugreifen zu können, bestätigt im Nachhinein die vorbereitenden Arbeiten der letzten Wochen. So kann ich gleich loslegen, diesmal mit der Weide, die in jüngster Zeit häufig auf dem Wunschzettel stand. So gibt es immer wieder Schwerpunktverlagerungen auf einzelne Arten, ohne dass ein äußerer Grund dafür auszumachen ist. Gut so, das trägt mit dazu bei, dass dieses Projekt niemals zur Routine wird.

Share
Kommentar hinterlassen

Das Typische am Bergahornholz

Nun ist auch der nachgekaufte Bergahorn angekommen. Aus den beiden starken Kanteln werden sich eine Menge verwertbarer Stäbe herstellen lassen, so dass dies für diese Baumart einige Jahre ausreichend sein dürfte. Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Material nicht sehr von dem, das mir noch vorrätig war. Aber es kann eben sein, dass das vorrätige Holz von einer Ahorn-Varietät stammt und deshalb die typischen Farbeigenschaften des Bergahornholzes fehlen, nämlich das Helle, leuchtende, das sich nach dem Ölen höchstens in ein sattes Gelb wandelt. Ich kann das nachträglich nicht mehr überprüfen, da ich damalige Quelle nicht mehr zurückverfolgen kann. Möglicherweise ist das Holz aber auch in einem ersten Stadium der Zersetzung befindlich gewesen, was man äußerlich beim Bearbeiten so nicht feststellen konnte, sich möglicherweise auf der Ebene der Holzzellen aber doch ausgewirkt hat. Wie auch immer, das Ahornholz mit der gewohnten und typischen Anmutung steht jetzt wieder zur Verfügung, so dass ich in den nächsten Tagen auch die letzten Vorratskanteln herstellen kann. Damit ist die Vorratsarbeit zunächst einmal abgeschlossen. Gut auch, dass ich zwei neue Abschnitte Olive mitbesorgen konnte. In absehbarer Zeit wäre auch das knapp geworden, und diese Abschnitte haben eine gute Qualität.

Share
Kommentar hinterlassen

Symbolische Ergänzungen

Wieder zurück zur Symbolarbeit mit den verschiedenen Lebensbaum-Hölzern. Diesmal war es die Hainbuche, die ich realisieren konnte, für ein außerordentlich schmales Handgelenk, das normalerweise zu einem Kind passt, tatsächlich aber für eine Erwachsene bestimmt ist. Aber solche Bänder mit sehr kurzen Perlen haben natürlich auch ihren Reiz, schon auf Grund der feingliedrigen Oberflächenästhetik. Der eigentliche Sinn aber entsteht durch die symbolischen Ergänzungen, die nur der Träger selbst vornehmen kann. Auch wenn ich diese Ergänzungen fast nie in Augenschein nehmen kann, bringe ich doch in jeden Kontakt ein individuelles Moment ein, das dem Produkt, dem Symbol tragenden Objekt die bestmögliche Energie mit auf den Weg gibt. Es ist einfach ein gutes Gefühl, das der Prozess damit noch nicht abgeschlossen ist, sondern sich bei jedem Tragen aufs Neue aktualisiert und im Zeitverlauf sicher auch verändert.

Share
Kommentar hinterlassen

Umfangreiche Sägearbeiten

So komplett war mein Sortiment an verarbeitungsfähigen Kanteln noch nie. Ich hatte zuvor genau erfasst, wie viele Abschnitte von welcher Holz-/Baumart erforderlich sind, um auf mindestens 12 Exemplare zu kommen. Das bedeutete einige Vorarbeit, das Heraussuchen geeigneter Stammabschnitte, dann sägen, kürzen, Kanten schleifen, beschriften, letztlich in den Vorratsschachteln an der jeweiligen Stelle stapeln. Zusammen mit den gedrechselten Stäben als Basis der Baumkreis-Armbänder ist das jetzt eine beruhigende Grundlage für die nächsten Monate. Nur Ahorn fehlt noch. Ich denke, das kann ich, wenn das Material angekommen ist, nächste Woche nachholen. Puh, eine ganz schöne Arbeit, aber ich bin auch froh, gleich morgen wieder mit den eigentlichen kreativen Projekten anschließen zu können.

Share
Kommentar hinterlassen

Eine seltene Holzarbeit erfolgreich abgeschlossen

Das Schwierigste, die Bearbeitung der Ulmenabschnitte, habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Vielleicht wäre es ja umgekehrt besser gewesen, aber ich wollte mich nicht schon zu Anfang damit lange aufhalten. Nach einem langen Arbeitsnachmittag konnte ich aber dieses Mammutprojekt abschließen. Sicher werde ich künftig nicht mehr zwei Jahre warten, bis ich die Vorräte auf diese Weise auffülle. Nur muss eben jeweils eine passende Zeit dafür gefunden werden, möglichst eine ohne größere Ablenkung durch andere Arbeiten. Das waren in diesem Jahr genau die richtigen vier Tage. Und morgen geht’s mit den Kanteln ganz verschiedener Holzarten weiter. Damit sollten dann die Vorbereitungen für eine lange und intensive Herbst- und Wintersaison bestmöglich getroffen sein.

Share
Kommentar hinterlassen

Aufgaben in der Serienproduktion mit verschiedenen Holzarten

Nun bin ich einigermaßen im Plan mit meinen Holzvorratsarbeiten. Diese Serienproduktion, wie ich sie nennen würde, erfordert einfach sehr viel Geduld und Genauigkeit. Mehr war dann heute nicht mehr drin, denn irgendwann lässt die Konzentration einfach nach. Aber die Serie sollte, wenn nichts anderes dazwischen kommt, doch morgen abschließbar sein. Die Rüster-Abschnitte hebe ich mir für den Schluss auf, denn das hält erfahrungsgemäß besonders lang auf, wegen der eigentümlichen Herstellungsweise aus gedrehten Bohrkernen. Wenn ich demnächst neues Ulmenholz besorge, werde ich noch einmal einen Versuch unternehmen, es wie alle anderen Holzarten zu verarbeiten. Mit den bisher zur Verfügung stehenden Abschnitten war das aus technischen und ästhetischen Gründen nicht möglich. Bei einem diagonalen Faserverlauf, in Bezug auf die Form der Kantel, könnte es aber vielleicht doch funktionieren.

Share
Kommentar hinterlassen

Zeit für eine aufgeschobene Aufgabe

Es ist jetzt an der Zeit, die lange aufgeschobene Aufgabe zu erfüllen, die mir etwas längerfristigen die Materialgrundlage für ein zentrales Angebot der Wunschbaum-Manufaktur sichert. Sehr zeitaufwändig, da gleich 22 Holzarten abzudecken sind, und auch eine Geduldprobe, da gerade hierbei besonders exakte Ergebnisse unerlässlich sind. So hoffe ich, dass das Wetter nächste Woche sonnig, aber nicht zu heiß ausfallen wird. Das ist für diese Art handwerklicher Arbeit nämlich die beste Voraussetzung. Denn Licht und Wärme passen zur intensiven Arbeit am Holz und mit den Bäumen, nicht aber Hitze, die die Konzentration letztlich stört und zu sehr auf die eigene Körperlichkeit zurückverweist.

Share
Kommentar hinterlassen

Hochsommerliche Tradition des Hauses

Der Sommer nähert sich seinem Urlaubshöhepunkt. Das ist für mich eine gute Zeit, mich sozusagen dem Gegenteil zu widmen. Gerade den Arbeiten, für die in der übrigen Zeit des Jahres keine Gelegenheit ist. Einfach weil die Kommunikationen jetzt bei vielen auf Sparflamme gestellt sind und sich die Routine damit gegenüber dem Durchschnitt reduziert. Unter diesen Arbeiten sind auch eine Reihe handwerklicher Arbeit rund um die Wunschbaum-Manufaktur, vorbereitende Dinge, Vorräte, auf die ich später zurückgreifen kann, Maschinenwartung und Ähnliches. Da ist einiges zu tun, so dass ich sehr darauf hoffe, nicht wesentlich unterbrochen zu werden. Aber es sind auch darüber hinausgehend wichtige Projekte abzuschließen und neue vorzubereiten. So wird der Hochsommer in seiner üppigsten Phase wohl arbeitsreich ausfallen. Auch das liegt in der Tradition des Hauses.

Share
Kommentar hinterlassen

Intensität, Eindrücklichkeit und Emotionalität der Lebensbaum-Hölzer

Immer wieder erhalte ich Anfragen, die die Lebensbaum-Symbolik der Hölzer individuell interpretieren, diese Symbolik in den Kontext einer bestimmten Veranstaltung, eines besonderen Ereignisses stellen. Eine Taufe war es kürzlich, ein Schulabschluss ist es jetzt gerade, der von einem Erzeugnis aus der Wunschbaum-Manufaktur begleitet wird. Bezüge zu den Lebensbäumen der Beteiligten stehen in der Regel im Mittelpunkt des Interesses. Eine rein symbolische Aussage mit Erinnerungswert auch für spätere Jahre. Das trifft eigentlich den Kern dessen, worum es mir selbst mit den Produkten geht. Schön, dass auch 16 Jahre nach dem Start des Projekts die verbindende symbolische Kraft der Lebensbaum-Hölzer nichts an Intensität, Eindrücklichkeit und Emotionalität eingebüßt hat.

Share
Kommentar hinterlassen

Sechs auf einen Streich

Nach dem Abschluss der gestrigen Arbeit an den Partner-Armbändern standen heute gleich sechs verschiedene Bäume auf dem Programm. Niemals hätte ich gedacht, die Stäbe an einem Nachmittag realisieren zu können. Aber nachdem die ersten beiden sich als recht widerspenstig und schwierig zu bearbeiten erwiesen haben (Walnussbaum und Hainbuche) ginge es ab Nummer drei recht flüssig weiter. Apfelbaum, Pappel, Wieder und Eibe, das war die weitere Reihenfolge. Nicht zufällig habe ich mir die Eibe fürs Finale aufgehoben. Die Arbeit mit dieser Art ist immer wieder ein Erlebnis, nicht nur wegen ihrer Bedeutung für mich persönlich. Auch die bloße Erscheinung ist eine Freude, das Ergebnis eigentlich immer etwas ganz besonders Eindrucksvolles. Die Grundlagen für die sechs sind jedenfalls gelegt. Nächste Woche geht’s in die nächste Phase.

Share
Kommentar hinterlassen

Symbolische Konstellationen

Walnussbaum und Eberesche, eine schöne Kombination. Schon wegen der symbolischen Konstellation, aber auch rein ästhetisch, weil sich damit ein sehr kontrastreiches Gesamtbild ergibt. Die Bedeutung dieser Partnerkombination wird natürlich nur den Trägern vollständig bewusst werden. Während der Arbeit daran mir meine eigenen Gedanken zu machen, darin besteht für mich das zeitlos Reizvolle dieser Tätigkeit. Und da es immer wieder andere Menschen sind, mit denen ich auf diesem vermittelten Wege in Kontakt trete, wird das Projekt auch niemals gleichförmig. Hinzu kommt, dass die Kombinationen sich ständig erweitern. Ich bin sehr froh um diese Erfahrungen und die Formen, die ich aus diesen Anlässen ins Leben rufen kann.

Share
Kommentar hinterlassen

baum.art

Schade, die Domainadresse baum.art hätte sehr gut zu meinen Projekten gepasst. Obwohl ich sie schon vor zwei Jahren vorreserviert hatte, konnte sich dann bei der heutigen Aktivierung der Domainendung doch ein anderer über den Zuschlag freuen. Und wie das so ist mit einmaligen Bezeichnungen, die Chance kommt leider nicht wieder.

Share
Kommentar hinterlassen

Symbolprodukt mit Optionen

Die zweimal zweiundvierzig Perlen aus Kiefernholz sind jetzt fertiggestellt und liegen zum Trocknen bereit. Für das Einfädeln gibt’s noch gewisse Alternativoptionen, die ich zunächst abklären will. Schließlich handelt es sich um ein Symbolprodukt, dessen konkrete Verwendung und Deutung sehr eng mit den Persönlichkeiten zusammenhängt, die es nutzen. Konkret stellt sich hier die Frage, ob das Gemeinsame oder das je Individuelle eines Zwillingspaars akzentuiert werden soll. Sind die Zwillinge starke Individuen oder versteht sich jeder als die andere Hälfte des anderen? Ich bin gespannt, welche Auflösung sich hierfür ergeben wird. Denn davon hängt auch die äußere Form der Lebensbaum-Ketten ab.

Share
Kommentar hinterlassen

Vitale Kiefer

Die Holzarbeit, die sich gerade ausschließlich auf das Kiefernholz konzentriert, macht Freude. Der Duft, der beim Bearbeiten der harzreichen Abschnitte austritt, ist unvergleichlich. Besondern in den Momenten wird die energetische Ausstrahlung dieser Art besonders spürbar, und ihre Vitalität. Vielleicht auch ein Stück die Unberechenbarkeit, die sich in der ungleichmäßigen Struktur widerspiegelt. Das wird bei der Kette aneinander gereihter Perlen später sicher auch zum Ausdruck kommen, zumal sich die Perlen um die Kordel ja auch noch verdrehen können und so immer wieder andere Strukturmuster in der Gesamtschau zustande kommen. Ich hoffe, der Duft wird zumindest teilweise erhalten bleiben. Das verstärkt die Erlebnisqualität.

Share
Kommentar hinterlassen

Die Sommerblumen kommen

Einige Reparaturarbeiten, darunter der Ersatz einer Perle für ein Armband aus dem Holz des Trompetenbaums, standen heute auf dem Programm. Außerdem habe ich eine der jüngsten Anfragen bearbeitet und auch schon fertiggestellt. Nächste Woche geht’s gleich weiter mit dem eher außergewöhnlichen Auftrag für Kinder-Halskettchen. Ich freue mich sehr, dass während der eher durchwachsenen und regnerischen Tage meine gesäten Blumen sehr schön angewachsen sind. Besonders die Schwarzäugige Susanne entwickelt sich prächtig. Bald schon können wir sie in eine Ampel verpflanzen und eine weitere vielleicht in die Erde, damit sie sich am Zaun hochranken kann. Das wird sicher ein Blickfang. Und die Strohblumen wuchern jetzt auch schon gewaltig. In den nächsten Tagen werde ich sie in größere Gefäße mit mehr Erde versetzen müssen, bevor sie dann ins Freiland kommen.

Share
Kommentar hinterlassen

Konzentrierte Arbeit an weichen Hölzern

Der Nachmittag war für die heutige Holzarbeit gut gewählt. Denn zum Abend hin stieg die Temperatur spürbar an, wieder in Richtung frühlingshafter Eindrücke, und das Licht war so, dass man erneut Lust auf die Arbeit draußen bekommen konnte. Heute ein Stab aus Linde und gleich vier aus Kiefer. Das war eine konzentrierte Arbeit, wie immer notwendig bei weichen und elastischen Holzarten, die aber dennoch flüssig von der Hand ging. Ich freue mich, diesen Schwung mit in die weitere Wochenendaktivität nehmen zu können.

Share
Kommentar hinterlassen

Guter Abschluss der Arbeitswoche

Eine konzentrierte, fast meditative Arbeit an den Perlen aus Esskastanie und Esche hat fast den ganzen Tag ausgefüllt. Aber am Nachmittag war sie auch abgeschlossen. Ein guter Abschluss dieser Arbeitswoche, und einer, der Raum schafft für die in kommender Woche schon angekündigten Projekte. Die sind technischer Natur, konzeptioneller Art und sicher auch wieder handwerklicher Natur. Eine gute Mischung, die Einseitigkeiten vermeidet, was mir immer noch und vielleicht zunehmend wichtig ist.

Share
Kommentar hinterlassen

Ein sich selbst erneuernder Prozess

Kurzzeitige Pausen sind ganz förderlich, auch bei der Arbeit mit Holz. Die Unterbrechungen gehören irgendwie dazu, wenn ein langfristig angelegtes und wirksames Projekt entwicklungsfähig bleiben soll. Vollständige Durchgängigkeit wäre deshalb für die Arbeit der Wunschbaum-Manufaktur schädlich. Der Abstand, die laufende Selbstbeobachtung würde darunter leiden. So merke ich, dass nach Sturm-und-Drang-Phasen, wie der von Mitte November bis Ende Januar, einige Wochen Ruhe wirklich gut tun. Die erste Arbeit nach dieser Pause kann ich dann wieder ganz unbeschwert angehen, ohne konzentrierten Termindruck. Bei solchen Rhythmen kann sich die Arbeit immer wieder neu erfinden, sich dabei selbst beobachten und verändert damit auch unmerklich ihre Gestalt, auch wenn die Materialien und die Produktidee weitgehend konstant bleiben. Jeder Interessent hat ein anderes Anliegen und andere Maßwünsche. Jede neue Kombination ist etwas Bedeutungsvolles, in dem sich die ganze Symbolik der Projekts je individuell entfalten kann. Bleibt mir zu wünschen, dass dieser sich selbst erneuernde Prozess möglichst wenigen Störungen ausgesetzt ist.

Share
Kommentar hinterlassen