Schlagwortarchiv: Wunderbaum

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Wunderbaumerfahrungen

P. M. sagt, er habe eine ganze Reihe von Wunderbäumen überall im Garten verstreut. Bei uns sind es immerhin drei geworden, deren Same gekeimt hat. Und die bilden, obwohl gleichzeitig gesetzt, eine Treppe: Klein, Mittel, groß. Wahrscheinlich ist die Größe abhängig vom konkreten Standort und der Sonnenlichtexposition. Schön gewachsen sind sie alle drei. Vielleicht ändert sich das Größenverhältnis ja noch im Laufe des Sommers. Wenn P. Ms Exemplare zahlreicher und höher sind, so liegt das einfach daran, dass er sie im Blumentopf vorgezogen hat. Diesen Umweg habe ich nicht gewählt, schon allein, weil ich die Samen erst spät erhalten hatte. Das wäre dann zu umständlich geworden. Aber in diesem Herbst werden wir ja eigene Samen sammeln können, so dass die Option für die nächstjährige Saison offen steht.

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Rizinus Wunderbaum

Ich hatte das mir schon seit Tage vorgenommen, weil mich das Wachstum dieser wunderbaren Pflanze, die wohl deshalb auch „Wunderbaum“ genannte wird, seit dem Keimen des Samenkorns fasziniert hat. Diese riesigen Blätter, die markanten Blütenstände, die lichte Transparenz, das Dramatische in der gesamten Erscheinung der Staude. Diese ist die größte der Drei. Vermutlich ist sie durch den sonnigen Standort begünstigt. Die beiden anderen stehen etwas schattiger und wachsen langsamer, zeigen aber dieselbe schöne Architektur ihrer verschiedenen Bestandteile. Mal sehen, ob sie irgendwann die benachbarten Sonnenblumen an Höhe übertreffen. Sie scheinen es zunächst damit nicht eilig zu haben, folgen ihrem ganz eigenen Plan, in dem die Ausbildung der Individualität als Exemplare ihrer Art und der raumgreifenden Präsenz eine zentrale Rolle spielen.

“Rizinus" “Rizinus"
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Wunderbaumwachstum

Der Wunderbaum hat wirklich etwas Wunderbares. Bei dem größten unserer drei Rizinus-Exemplare hat sich schon ein gewaltiger Blütenstand entwickelt. Ich muss das unbedingt fotografieren, so filigran und ungewöhnlich sieht es aus. Dann diese riesigen Blätter und das Ungestüme, das die ganze Pflanze ausstrahlt. Dabei ist ihr Höhenwachstum durchaus noch maßvoll. Möglicherweise werden sie im Garten, doch von einigen Seiten beschattet, auch nicht ganz so hoch. Ihr endgültige Größe dürften sie aber erst viel später erreichen. Ich schätze vielleicht Ende August. Bis dahin gieße ich sie jeden Tag ordentlich, wie auch die immer stärker werdenden Sonnenblumen und freue mich daran, wie die Gartenkulisse von Tag zu Tag dichter und transparent grüner wird.

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Sonnenblumen und Wunderbäume

Vielleicht werden die King Kong Sonnenblumen mit regelmäßiger Düngung ja tatsächlich 4 Meter hoch. Vorstellen kann ich es mir, denn sie schießen beständig in die Höhe, ohne bisher einen Blütenkopf angesetzt zu haben. Im Gegensatz zu den eher buschig wachsenden, die wir als Pflänzchen von der Nachbarin erhalten haben und die jetzt zwar deutlich niedriger sind, aber ihre ausgewachsenen Köpfe bereits nach dem Sonnenstand drehen. Die Rizinus-Stauden tuen sich das noch schwerer, allerdings haben wir sie auch später erst gesät. Riesige Blätter haben sie jetzt schon, aber sie sind noch nicht sehr weit hoch gewachsen. Die am weitesten fortgeschrittene unter den drei, die wir aus den Samen heranziehen konnten, zeigt erstaunlicherweise jetzt schon einen deutlich erkennbaren Blütenstand. Die ganze Pflanze hat trotz ihres jugendlichen Alters bereits eine ausdrucksstarke Präsenz, aus der heraus man sich den ausgewachsenen Zustand des „Wunderbaums“ sehr gut vorstellen kann. Vermutlich werden sie den Sonnenblumen, mit denen sie in einer Reihe stehen in nichts nachstehen. Im August können wir sicher die beiden Arten gemeinsam betrachten. Dann werden sie einen deutlichen Sichtschutz zu den Nachbargeländen bilden und die Außengrenzen des Gartens mit ihren raumgreifenden Formen beherrschen.

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Die Anfänge des Rizinus

Die Rizinus-Pflanzen nehmen langsam, aber erkennbar Gestalt an. Wahrscheinlich wird sich das Höhewachstum irgendwann rasant beschleunigen. Anfangs sind sie noch eher zögerlich, aber die wilde Gestalt kann jetzt schon erahnt werden. Auch kann ich mir gut vorstellen, wie sie sich zu baumartigen Gebilden auswachsen. Schade nur, dass wir nicht in den Tropen leben und ihre Präsenz als tatsächliche Bäume mit verholztem Stamm uns deshalb vorenthalten bleibt. Ich bleibe gespannt darauf, sie als „Wunderbäume“ im späten Hochsommer zu erleben.

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