Schlagwortarchiv: Weintrauben

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Weintrauben, Viezäpfel, Schlehen

Heute haben wir die zweite ungefähr gleich große Menge Traubenmost gekeltert. Und gleich darauf noch zwei Säcke Viezäpfel gehechselt und gleich gekeltert. Damit ist V. nun zufrieden, vor allem, weil das gewohnte Soll erfüllt werden konnte. Nach einer handwerklichen Arbeit am Nachmittag wollte ich das schöne Wetter nutzen, um Schlehen zu pflücken. Natürlich wäre es etwas später besser, aber dann genau die Zeit erübrigen zu können ist auch unwahrscheinlich. Und wenn das Wetter nicht mitspielt, ist es ohnehin schwierig. Heute war das ideal. In den 1,5 Stunden ist immerhin ein ganzer Eimer zusammengekommen. Das ist etwas mehr als im vorletzten Jahr, als ich die Schlehen an genau derselben Stelle gesammelt hatte. Dieser Eimer stammt allein von dem größten der Sträucher, der auch am üppigsten mit Früchten ausgestattet war. Wenn ich die ganze Reihe am Damm miteinbeziehe, könnten es auch noch mehrere Eimer werden. Aber uns geht es ja nur um einige Liter dieses leckeren wildfruchtigen Likörs. Und dafür reicht die Menge in jedem Fall aus. Das etwas mühsame Pflücken und die verkratzten Arme haben sich also durchaus gelohnt.

Frisch gepflückte Schlehen 2017
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Auftakt in die Erntesaison

Für V. war das Keltern der roten Weintrauben heute eine wichtige Erledigung. Natürlich weil es Tradition hat, aber auch ganz praktisch, weil damit für ein ganzes Jahr das eigene Wunschgetränk gesichert ist. Die Qualität, gemessen an Grad Oechsle, ist dieses Jahr besonders gut. Hätte ich gar nicht gedacht. Die Arbeit war am Vormittag relativ schnell erledigt, da ungewöhnliche wenig Trauben und Maische zusammengekommen war. Aber letztlich sind dann doch noch 70 Liter daraus geworden. Noch nicht das Endergebnis natürlich, aber die Trauben hier haben die bessere Qualität, sind süßer. Die von der entfernten Lage bringen qualitativ eher einen Rückschritt. Für den Eigenbedarf sollte es rein mengenmäßig auch mit dem Ertrag des ersten Kelterns ausreichen. Gegessen haben V. und M. auch schon eine Menge der besonders schön gereiften Trauben. Das war wieder einmal ein ganz schöner und zu uns wie selbstverständlich gehörender Auftakt in die Erntesaison.

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Traubenernte und Baumschnitt

V. konnte es nicht mehr erwarten und hat deshalb mit externer Unterstützung den Großteil der hiesigen Trauben geerntet. Das ist noch sehr überschaubar, morgen kommt ein kleiner Rest noch hinzu. Und natürlich fehlt noch der Anteil, der an anderem Standort traditionell etwas später reif wird. Für den Eigenbedarf wird es reichen, auch wenn der Ertrag und Wuchsfreude der teils alten Rebstöcke sehr bescheiden geworden ist. Das gleich zurückgeschnittene Laub beansprucht nicht viel Platz in der Grünschnitttasche. Auch das unterscheidet sich sehr von früheren Jahren, als wir jedes Mal zwei Anhängerladungen zu entsorgen hatten. Damals waren wir allerdings mit der übrigen Bepflanzung des Gartens nicht so aktiv und vielseitig. So gleicht sich alles wieder auf neue Art aus. Den verirrten Ast des Walnussbaums zurückzuschneiden, das habe ich jetzt noch versäumt, werde es aber in den nächsten Tagen nachholen. Denn von oben betrachtet belastet dieser weit ausladende Ast die Statik des Baums und stört auch empfindlich den Eindruck einer gleichmäßigen Kronenform. Überhaupt hat dieser Baum seine ganz eigene Art zu wachsen. Wie ein Fraktal, denn die neuen Triebe sehen immer aus wie kleine Nachkommen, nur dass sie Bestandteil desselben Baums sind und ihnen so in sich multiplizieren.

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Weinleseprognosen

Bei den Berufswinzern rechnet man in unserer Region schon mit einer sehr frühen Lese, wahrscheinlich schon Anfang September. Das ist ungewöhnlich, wie fast alles in diesem Jahr ungewöhnlich ausgefallen ist, vor allem um 4-5 Wochen früher als üblich. Deshalb sind die Pflanzen in ihrer Entwicklung weit fortgeschritten. Wie auch die Strohblumen, die im Vorjahr sehr spät zur Hochform gelangten und dann noch lange Blüten ausgebildet haben, bis weit in den September hinein. Ich schätze, das wird diesmal früher enden, weil es früher begonnen hat. Und auch andere Arten sind recht weit gekommen. Nun hoffe ich aber, dass allzu lang anhaltender Dauerregen und fehlende Sonne nicht alles wieder zerstören. Das würde auch die Winzer freuen, die angesichts der Fröste im April schon das Schlimmste befürchtet hatten. Inzwischen wissen sie aber, dass das weniger Schaden angerichtet hat und auch Schädlinge sich dieses Jahr in Grenzen halten. V. hat allerdings jetzt schon Panik wegen der Amseln, die hinter seinen schon ausreifenden Weintrauben her sind. Nach der Wespenplage vorhergehender Jahre könnten es diesmal tatsächlich die Vögel sein, die den Weg dorthin finden. Mir macht das eigentlich nichts, aber V. wird wohl wieder Netze spannen, um sie zumindest teilweise abzuhalten, zu meinem Leidwesen, da ich das Gartenpanorama durch die Netze immer stark gestört sehe.

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Sommergrünkontraste

Der Efeu hat den jüngsten Rückschnitt gut verkraftet. Diesmal sind auch keine größeren Lücken entstanden, die erfahrungsgemäß sehr langsam wieder zuwachsen. Die Bewachsung der Mauer wirkt vielmehr sehr geschlossen und schön satt-grün, da vor allem ältere, schon stärker zusammengezogene Blätter an der Oberfläche geblieben sind. Vor diesem satten Dunkelgrün hebt sich das leuchtend transparente Hellgrün des Weinlaubs deutlich ab, dazwischen die ersten Trauben mit teils noch grünen, teils schon in Verfärbung befindlichen Einzeltrauben. Ein Ensemble verschiedener Grüns, die sich im Blick auf den Garten mischen und einen hochsommerlich gesättigten, sehr lebendigen Gesamteindruck vermitteln. Natürlich tragen dazu auch die hoch aufragenden Stämme und Kronen der Gartenbäume bei, deren Grün sich mit dem strahlenden Blau des Himmels in Kontrast setzen. Und die vielen Blumen, die reizvolle Farbakzente im Grün setzen.

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Gute Weintraubenausbeute

Nun hat V. schon den zweiten Teil seiner diesjährigen Weintraubenernte eingefahren. Es ergab zwar nicht so viel wie zuvor erwartet, aber der Ertrag liegt doch deutlich über dem des Vorjahrs. Und da er bei der Gelegenheit immer auch schon die Reben zurückschneidet, dürfte die Weinsaison langsam ihrem Abschluss entgegengehen. Nur noch ein letztes Keltern und die obligatorische Vergärung. Der Rest sind punktuelle Arbeiten, die eine gute Beschäftigung an langen und lichtarmen Wintertagen darstellen. Weniger erfreulich sind die Nachrichten aus dem Bienenhaus. Offenbar ist der Bestand jetzt um vier Völker reduziert, die entweder eingegangen sind oder Opfer gegenseitigen Ausraubens geworden sind, für das wir ebenso wenig eine Erklärung finden wie für den merkwürdigen Verlauf der Honigsaison insgesamt.

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Zeit für die Lese

Eine subtropisch wirkende, häufig stehende Hitze verfolgt uns in diesen Tagen des Altweibersommers. Genauso ungewöhnlich für die Jahreszeit wie der bisherige Sommerverlauf insgesamt nicht dem Üblichen entsprach. Und der Bruch am Donnerstag ist bereits angekündigt. Es scheint so, als ob wir aus dem Anpassungsstress in Sachen Sommerwetter nicht mehr herauskommen. Für V. bedeuten die Aussichten, dass jetzt die hauseigenen Weintrauben erntereif sind. Natürlich könnten sie noch weitere zwei bis drei Wochen vertragen. Aber V. ist immer früher dran als richtige Winzer, und das hat auch seinen Grund in der besonderen Lage der Weinreben. Auch ist die Gefahr groß, dass nach den hohen Temperaturen jetzt, der Abfall und der wohl ebenfalls auftretende Regen die Früchte platzen lässt. Das wäre schade und würde die ansonsten vielversprechenden Ertragsaussichten schmälern. So werden wohl die meisten Früchte schon bis zum Wochenende eingemaischt sein und V. um ein für ihn bedeutsames Projekt in dieser Saison erleichtert.

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Wenn das Grün dominiert

Der Blick aus dem Fenster ist jetzt schon vom Grün dominiert. Die Weinreben beginnen bereits, ihre neuen Triebe fast senkrecht nach oben zu schießen. Ein Verhalten, das wir schon im Vorjahr beobachten konnten. Diese nach oben gerichteten Triebe sind meist nicht fruchttragend und können kurz vor der Weinlese geschnitten werden. Dann geht noch mehr Energie in die Trauben. Und der Efeu ist auch schon von dem helleren Grün der neuen Blätter überdeckt. Das macht es demnächst notwendig, ihn zurückzuschneiden. Zum zweiten Mal für dieses Jahr. Einige weitere Male werden folgen, denn die Hochzeit seiner Wuchsfreude steht erst noch bevor. Jetzt fehlt nur noch, dass die Sonne zurückkehrt. Dann sind wir endgültig in der grünen Garten- und Landschaftszeit angekommen.

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Gekeltert und eingekellert

V. hat seine Weintrauben jetzt gekeltert. Das war aufwändiger als sonst, da der elektrisch betriebene Kelter mittendrin den Geist aufgab und er auf die konventionelle Methode per Hand umsteigen musste. Am Ende dürften es so ca. 90 Liter geworden sein, die jetzt im Keller vergären. Zwar nichts im Vergleich zu früher, aber sicher auch ausreichend für seinen eigenen, ohnehin geringer gewordenen Rotweinbedarf. Damit hätten wir eines unserer diesjährigen Ernteprojekte auch schon wieder abgeschlossen. Es kann allerdings sein, dass er von seiner zweiten Anbaustelle in einigen Wochen noch ein zweites Mal aktiv wird. Jedenfalls wenn der Trauben von dort eine erträgliche Qualität erwarten lassen.

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Schattenseiten süßer Früchte

Dass sich Ratten auf Obst stürzen, war mir bisher noch nicht bekannt. Tatsächlich habe ich selten einmal eine live im Garten erlebt, selbst in der Zeit, bevor wir den früher unbefestigten Holzlagerplatz als beliebten Treffpunkt derselben erkannt haben. Das Problem wurde vor Jahren schon gelöst. Dass jetzt wieder welche aufgetaucht sind und sich sogar am hellichten Tag auf dem Rasen tummeln, liegt an den nach der Lese übrig gebliebenen einzelnen Weintrauben. Offenbar sind die Nager scharf auf die süßen Restfrüchte. Nachdem wir aber die letzten Rest zusammengekehrt und die geschnittenen Weinrebenabschnitte zur Grünschnittdeponie gebracht haben, sollte sowohl Ratten als auch Wespen und Hornissen der Spaß vergangen sein. Ich hoffe jedenfalls, dass die monatelange Belagerung insbesondere mit den Insekten jetzt ein Ende findet. Dann ist die bevorstehende Holzarbeit im Freien auch wieder angenehmer.

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Beginn der Traubenlese

V. hat heute schon den größten Teil seiner Weintrauben gelesen, und wie immer gleich die Reben zurückgeschnitten. Der Rückschnitt war in Teilen radikal, da einige der älteren Reben kaum noch getragen haben, nur noch sehr kleine Trauben hervorbrachten. So ist jetzt die gesamte Gartenbepflanzung und –überdachung mit dem Weinrebengeflecht weiter reduziert. Viele lichte Flecken haben sich aufgetan. Vielleicht nicht das Schlechteste in Bezug auf die Lichtversorgung der niedrigeren Pflanzen. Und für den Eigenbedarf reicht auch diese schmale Ernte noch aus. Gerade einmal knapp zwei Bütten Trauben sind heute herausgekommen. Viel mehr als zweieinhalb werden es wohl insgesamt nicht mehr werden. Am Abend haben wir dann das ganze Laub und die entfernten Äste zusammengetragen. Auch das in komprimierter Form nur zwei Stausäcke bisher. Es wird tatsächlich von Jahr zu Jahr weniger, während sich die Bäume des Gartens weiterentwickeln, größer und stärker werden. Die Gleditschie, die ich bald in die Erde pflanzen will, ist jetzt besonders schön zu sehen. Bisher war sie vom Traubenlauf fast ganz verdeckt. Ich kann mir ganz gut vorstellen, dass er sich zu einem der markanten Gartenbäume weiterentwickeln kann, auch wenn er zurzeit noch sehr fragil wirkt.

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Die Früchte des Gartens im Spätsommer

Ich freue mich darauf, wenn am Wochenende der Sommer zurückkehrt. Wenn auch nur für wenige Tage. Dann können wir den Garten wieder live erleben und nicht nur durchs verregnete Fenster. Diese Endphase des Hochsommers ist für Gartenliebhaber schon etwas Besonderes, weil so vieles jetzt ausreift. Das liefert nicht nur optische Highlights. Man kann eben auch alles durchgehen und nachsehen, was gerade wieder erntereif ist. Das sind bei uns zurzeit auf jeden Fall die Chilis, die zu unserer Überraschung diesmal grün sind. Das erste Mal, und durchaus unbeabsichtigt, hatten wir keine Roten. Die Schärfe variiert, je nachdem welche der vier Pflanzen ich gerade erwische. Vielleicht komme ich ja im kommenden Jahr hinter das Geheimnis, wovon diese Schärfe abhängt und warum sie bei gleichartigen und zusammen gewachsenen Pflanzen so wechselhaft ausfällt. Demnächst, in 3-4 vier Wochen wahrscheinlich wird auch jeden Tag wieder der Feigenbaum Thema sein. Viele Früchte haben sich angesammelt, die alle ziemlich gleichzeitig ausreifen werden. Und dann wird auch die Weintraubenlese wohl nicht mehr ganz so fern sein. Das ist bei uns wegen der vielen Insekten, die die Früchte schon seit Wochen attackieren und zunehmend auch wegen des Interesses der Amseln ohnehin immer viel früher als bei den Winzern in ihren Weinbergen. Aber es wird sich in Grenzen halten, da die Trauben spärlicher werden und die Sorten mit dickeren Früchten in den letzten Jahren wuchsfreudiger geworden sind. Kein Vergleich zu der Situation vor 20 oder 30 Jahren, als die Reben viel dichter wuchsen, mehr Trauben trugen und diese viel kleiner waren. Damals war die Lese noch eine mehrtägige Aktion für die ganze Familie.

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Rotweinprognose

Die Wespenfänger sind in diesem Jahr ebenso notwendig wie erfolgreich. Vermutlich wären unsere heranreifenden Weintrauben schon zur Hälfte angefressen, wenn die Insekten sich nicht zuvor auf das leichter zugängliche Zuckerwasser stürzen würden. Dieser Vorsichts- und Schutzmaßnahme ist umso sinnvoller, als die diesjährige Weinlese ohnehin schmal ausfallen wird. Die Beeren sind ziemlich klein und teilweise schon verschrumpelt, eine Folge des Wassermangels. Eigentlich müssten die verbliebenen aber süßer sein als in den Vorjahren, bei so viel Sonne. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass die vorteilhafteste Mischung von Niederschlägen, Sonne und kühlen Nächten in 2015 eher nicht erreicht wird. So werden wir für unseren kleinen Privatanbau nicht mehr als durchschnittliche Qualität erwarten können.

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Weinprognose

Die Weintrauben entwickeln sich jetzt doch besser als zuletzt vorhergesagt. Nachdem V. die steil nach oben schießenden jungen Zweige entfernt hat, die nur Blätter tragen, haben sich die Nährstoffe mehr auf die fruchttragenden Bereiche verteilt. So sind die Trauben jetzt schon deutlich zu erkennen, noch ganz klein und grün. Aber sie sind nicht spärlich, weder in der Fläche noch in Bezug auf die einzelne Traube bzw. die Anzahl der Beeren. Das sieht eigentlich ganz gut aus. Nur die Qualität hat in den vergangenen Jahren zu Wünschen gegeben. Sogar V. hat das neulich eingeräumt, nachdem Jahrzehnte lang seinen eigenen Wein verteidigt hat. Die Wahrheit ist, dass ihn eigentlich immer schon nur er selbst und andere hart gesottene genießen konnten.

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Abschluss eines üppigen Baumobstjahrs

V. hat am Abend den wohl restlichen Teil der Weintrauben auf seinem außerhalb gelegenen Grundstück gepflückt. Es soll zum Einmaischen wieder ein großes Fass werden. Und Geduld war seine Stärke noch nie. So übertreibt er es einmal wieder. Gut daran ist, dass dieses Kapitel damit auch bald abgeschlossen ist. Äpfel und Birnen sind nicht mehr so das große Projekt. Und die Zwetschgenzeit ist nun auch vorbei. Die restlichen hat sich ein Bekannter geholt. Gut, so sind die im Übermaß gewachsenen Früchte nicht verloren gewesen. Ein üppiges Obstjahr mit sehr viel Arbeit mit der Ernte und Verarbeitung liegt nun weitgehend hinter uns. Ich meine, jedes Jahr muss so nicht unbedingt ausfallen.

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Schöner Altweibersommertag

Reife weiße Weintrauben

Hier im Saarland hat sich der Hochdruck noch länger gehalten. So durften wir einen sehr schönen Altweibersommertag erleben. Mit diesem warmen, irgendwie verträumt wirkenden Licht, und dabei aber eher mäßiger Temperatur. Ich hoffe, diese Stimmung setzt sich fort und wird nicht wieder von so einem ungemütlichen Witterungsausreißer eingetrübt, wie wir das in diesem Jahr schon so häufig erlebt haben. Die wenigen weißen Trauben, die V. noch an den Rebstöcken belassen hat, bekommen jetzt rote Bäckchen. Die Zwetschgen, die er in den vergangenen Tagen gepflückt hatte, wurden heute eingemaischt. Die nächste Aktion der Obstverwertungsserie, die dann demnächst mit den Äpfeln und Birnen fortgesetzt und auch abgeschlossen wird.

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Leichter Aufwärtstrend

Die erste Parzelle der hoch geleiteten Weinreben ist schon gelesen. V. hat das in diesem Jahr recht schwer gefallen. M. und ich haben anschließend drum herum wieder einiges in Ordnung gebracht, die Wicken entfernt, soweit sie ausgeblüht waren, andere verwelkte Stauden abgeschnitten. So können wir morgen alles zusammen mit dem bereits zurückgeschnittenen Weinlaub zur Grünschnittdeponie bringen. Wie der Ertrag in diesem Jahr sein wird, kann man jetzt noch nicht einschätzen. Insgesamt ist es in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Dadurch, dass wir im Frühjahr viel Sonne und in den letzten Wochen auch viel Regen hatten, ist das Volumen der Trauben aber nicht schlecht. Das sagt zwar nichts über die Qualität aus, lässt aber zumindest hoffen, dass die spärliche Literzahl des Vorjahres deutlich übertroffen wird. Ich kann mich nicht erinnern, dass V. jemals, mit Ausnahme eben des Vorjahres, nicht mit seinem eigenen Roten übers ganze Jahr versorgt gewesen wäre. Die mickrige Ernte vor einem Jahr aber hat ihn tatsächlich gezwungen, seinen Wein einzukaufen oder ganz zu verzichten. Immerhin damit, aber auch mit dem Honig, ist ein ganz leichter Aufwärtstrend festzustellen.

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Früher Start der Weintraubenlese

Morgen will V. die ersten Weintrauben lesen. Eigentlich viel zu früh, wie jedes Jahr. Aber es ist eben immer dasselbe: Die Wespen stürzen sich frühzeitig auf die reifenden und süßer werdenden Früchte und die Vögel picken über Wochen daran herum. Viele Trauben sind dadurch schon ziemlich zerrupft, fallen zur Erde und sind nicht mehr zu gebrauchen. Was für ein Glück, dass sie in diesem Jahr so üppig ausfallen. Da sie in den letzten Wochen sehr wenig Sonne hatten, wird es wohl ein ziemlich mäßiger Jahrgang werden, auch wenn andere Reben in anderen Ecken des Gartens noch länger Zeit haben und etwas mehr Zucker bilden können. Die Phalanx von Netzen und Insektenfangbehältnissen spricht wohl für sich. Ich bin jedenfalls froh, wenn der Ausblick in den Garten wieder ansehnlicher wird und vor allem diese hässlichen blauen Netze verschwinden. Dann kann der schönere Abschnitt des Spätsommers beginnen, den ich hoffentlich noch lange bei den Aufenthalten und handwerklichen Arbeit im Garten genießen kann.

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