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Routinearbeiten in der Gewinnung tadelloser Holzrohlinge

Zum Nachmittag hin hat sich die Sonne doch noch erbarmt und uns eine Ahnung des Altweibersommers vermittelt. Die Sägearbeiten am Vormittag waren der richtige Einstieg in diesen eher neblig begonnenen Tag. Es hatten sich verschiedene bereits abgetrocknete Hölzer angesammelt, die für die dauerhafte Lagerung auf dem Speicher vorbereitet werden mussten: Ein Satz Weißdornabschnitte, die wenigen Abschnitte vom Trompetenbaum, die restlichen Holunderstücke in einer helleren und einer dunkleren Version, und auch noch einige schmale Stäbe von dem Ast unseres Feigenbaums, den wir letztes Jahre entfernen mussten – immerhin ließen sich daraus noch 5 Kanteln gewinnen. Eine wichtige Stärkung meiner Vorräte, die bei dieser Art so schwierig zusammenzutragen sind. Am späteren Nachmittag bin ich ein Projekt angegangen, das ich schon lange vor mit her schiebe. Die Unmengen Paraffinreste aus verschiedenen Quellen, vor allem aber aus Js intensivem Kerzenverbrauch in der Weihnachtszeit, waren endlich einmal zu reinigen und einzuschmelzen. Ganz fertig geworden bin ich mit dem Schmelzen nicht. Aber drei neue Paraffinkuchen sind es jetzt schon geworden. Sicher werden sich aus dem verbliebenen Rest noch mindestens 2 herstellen lassen. So sollte ich für eine ganze Weile genug zusammen haben, um eine größere Menge nasser Holzabschnitte einwachsen zu können. Einfach unverzichtbar, vor allem bei den dichteren Hölzern, die sich stark verwerfen und Risse bilden. Meine Sorgfalt in diesem Bereich zahlt sich jedenfalls immer wieder aus. Die gerade begradigten Weißdornabschnitte, ein Beispiele für solche Problemfälle, sind ausnahmslos ohne Risse abgetrocknet.

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