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Gelungenes Sommerblumenarrangement und ein trauriger Abschied

Im Vergleich zum Samstag letzter Woche war das heute die angenehmere Gartenarbeit. Statt Algen, Moose und Sand zu entfernen stand heute das Blumen aussuchen, Vorbereiten der Pflanzgefäße und das Einpflanzen auf dem Programm. Dazu war neben den Pflanzen, die wir wieder in einer bunten und durchaus gelungenen Mischung zusammengestellt haben, auch noch zusätzliche Pflanzerde unterschiedlicher Qualität notwendig. Am Ende sind wir mit allem zusammen ausgekommen und haben noch ein wenig Reserve. Die werden wir sicher noch im Laufe der nächsten Wochen benötigen, denn so ganz abgeschlossen ist das Projekt Sommerblumen noch nicht. Was im Einzelnen mit den noch auf der Fensterbank befindlichen Pflanzen geschieht, habe ich noch nicht entschieden. Natürlich, die Sonnenblumen kommen demnächst an ihren endgültigen Standort, in die Sonne, wie es sich gehört. Und auch die restlichen Chilis müssen irgendwann dann doch in ein größeres Gefäß nach draußen. Vielleicht werde ich noch einen letzten Rettungsversuch für die misslungenen Zuchtversuche bei den Mittagsblumen unternehmen. Ansonsten hätte ich für den Pflanztrog auch eine alternative Verwendung. Insgesamt glaube ich, dass das diesjährige Arrangement sehr gelungen ist. Nun müssen die Blumen nur noch prächtig gedeihen und keinen Schaden nehmen. Sehr traurig fand ich am Nachmittag, dass V. bei unserer leider vom Lebenssaft abgeschnittenen Stechpalme sämtliche Äste abgeschnitten hat. Als ersten Schritt, den Baum ganz zu entfernen. Obwohl ich natürlich weiß, dass die Maßnahme unvermeidlich war und ohnehin demnächst hätte erledigt werden müssen, schien es mir doch zu abrupt und zu schnell. Wenigstens werden wir, bei Heraushebeln der noch jungen, wenn auch schon kräftigen Stamms wohl sehen, wo die Ursache der Schädigung genau liegt. Vermutlich in einer massiven Zerstörung der Rinde direkt im oberen Wurzelabschnitt.

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Zwischen Kunsthandwerk und Sommerblumen

Nun habe ich die aktuellen Armbänder so weit fertigstellen können, dass ich die Arbeit morgen wahrscheinlich abschließen kann. Eine ausschließliche Schleifarbeit, bevor die nächsten Projekte auf dem Plan stehen. Der Tag morgen wird aber vor allem im Zeichen der Sommerblumen stehen, die wir zunächst in der Gärtnerei aussuchen und dann in unsere diversen Tröge, Kübel und sonstigen Pflanzgefäße einpflanzen. Auch die Pflanzerde ist schon wieder rar geworden, so dass wir auch davon erneut größere Volumen besorgen müssen. Das ist eine Arbeit, die uns immer viel Freude macht, vor allem, weil dann die versiegelte Fläche vorm Haus diese munteren Farbakzente erhält und die Blumen sich in den nächsten Wochen zu ihrer ganzen Pracht entwickeln werden. Das zu beobachten ist immer wieder eine Freude. Sehr viele Eigenzüchtungen werden wir dabei nicht verwenden können, die sind vor allem für das Pflanzen in die Gartenerde geeignet. Aber ich überlege, ob zumindest der Kübel mit den Strohblumen in Mitten des Ensembles der eingekauften Pflanzen einen Platz finden könnte. Wir könnten das mal versuchen und uns für später, wenn die einzelnen Blumen in die Höhe schießen, eine ansprechende Abstützvorrichtung überlegen.

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Pflanzen, Säen, Pikieren – ein intensiver Gartenarbeitstag

Den größeren Teil der Vorhaben konnte ich heute im Garten umsetzen. Dabei hat mich das Pikieren der kleinen Pflänzchen mehr Zeit gekostet, als ich das erwartet hatte. Allein das sorgfältige Auffüllen der beiden Pflanzschalen mit Pflanzerde, eine Schale mit einer zusammenhängenden Platte kleiner Pflanzreservoirs und eine mit einem Satz einzelner Pflanztöpfchen, war aufwändig, auch weil es notwendig ist, die Erde anzudrücken und dann nochmal aufzufüllen und einigermaßen einzuebnen. Und dann eben das Vereinzeln selbst, was bei den teils winzigen Würzelchen und extrem zarten Pflänzchen eine Kunst für sich darstellt. Zum Ende hin allerdings hatte ich schon eine gewisse Routine entwickelt. Chilis, drei Varianten von großblütigen Sonnenblumen, sehr viele Mittagsblumen, auf die ich besonders gespannt bin, eine Sorte Mohn und viele schon recht gut angewachsene Strohblumen standen auf dem Programm. Anschließend habe ich auch die Randstreifen des Gartens für das Einsäen der Arten präpariert, die direkt in den Boden gesät werden können. Bei dem Wetter scheint mir das der genau richtige Zeitpunkt: Samenkörner der letztjährigen King Kong Sonnenblumen, zwei weitere neu gekaufte Samen schöner riesenblütiger und mehrfarbiger Sonnenblumen, die Kerne der letztjährigen schönen Rizinuspflanzen und Island-Mohn. Das ist ein Anfang. Von allen Sorten habe ich in den Pflanztöpfchen ebenfalls einige gesät, für den Fall, dass es im Boden nichts wird, zur Sicherheit sozusagen. Später werde ich sicher die Strohblumen, Mittagsblumen und Chilis noch in größere Gefäße umtopfen müssen, bevor sie endgültig in größere Tröge bzw. die Gartenerde gesetzt werden. Da liegt noch einiges an Gartenarbeit allein mit diesen Sommerblumen vor uns. Aber ich freue mich darauf, auch weil ich dieses Jahre neue Arten testen kann. Und neue Verfahren für das Aussäen und Einpflanzen. Die beiden neu erworbenen Pflanzschalen mit den Einsätzen sind dabei eine große Hilfe. Im nächsten Jahr werde ich die sicher von Anfang an nutzen und jeweils nur max 3 Samen pro Einheit einsäen. Das spart mindestens einen Arbeitsschritt. Auch hat sich die Verwendung der Torftöpfchen nicht wirklich bewährt, da die Erde so trotz ständigen Feuchthaltens allzu rasch austrocknet. Am Rande dieses intensiven Gartensamstags kam wieder einmal das Thema des alten Feigenbaums auf. V. ist dagegen, ihn zu entfernen, M. und ich dagegen dafür. So wird es wohl eine Mehrheitsentscheidung für die Verabschiedung der alten, einfach zu geschwächten Baumruine werden. Und der Startschuss für das Einpflanzen des neuen an derselben Stelle. Ein Projekt für die kommende Woche.

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Der große Gartenblumentag

Am Nachmittag habe ich noch einmal einen Blick auf das Blumenarrangement geworfen und muss sagen, es ist alles sehr gut und schön geworden. Diesmal ging das alles sehr unkompliziert ab. Die Auswahl in der Gärtnerei und die Verteilung auf die verschiedenen Pflanzgefäße, das saß jeweils beim ersten Anlauf. Vor allem freue ich mich über die gelungenen Kombinationen und die schönen Farbzusammenstellungen. Das wird sicher sehr frisch und leuchtend wirken, wenn die Blumen einmal ausgewachsen sind. Nach der Kür kam dann noch die Pflicht. Jede Menge Arbeit im Garten, Entleeren und säubern, neu Befüllen von Töpfen und Trögen. Umtopfen der Pflanzen, die ich auf der Fensterbank erfolgreich aus Samen großgezogen hatte: Chilis, Schwarzäugige Susanne, Strohblumen. Und dann waren auch noch die zwei Sorten Sonnenblumenkerne, die ich in die Erde gesetzt habe. An strategischen Punkten am Rand des Gartens, die später zu Hinguckern werden könnten. Vor allem, wenn die King-Kong-Sonnenblumen angehen sollten. Aber auch die Samen unserer letztjährigen, sehr hoch gewachsenen eigenen Sonnenblumen sind mir eine Versuch wert gewesen. Hinzu kam noch eine Blume namens Mittagsgold, mit der wir bisher noch keine Erfahrung haben. Bin gespannt, ob sie sich aus den Samen gewinnen lässt, das wäre später eine weitere Kandidatin für die Blumenreihe ums Haus. Die Strohblumen habe ich zunächst in größere Pflanztöpfe versetzt, damit sie tiefere Wurzeln bilden können. Ich denke, es wäre jetzt noch zu früh, sie direkt in die Erde zu setzen. Das will ich in einigen Wochen wagen, wenn sie auch nicht mehr so empfindlich gegenüber Schneckenfraß sind. Es sieht fast so aus, als ob wir mit den Blumen gerade einen Vorsprung gegenüber den Gartenbäumen erarbeitet haben. Aber das kann sich natürlich später wieder ausgleichen, wenn die zunächst erfrorenen Blätter den Ginkgos wieder nachgewachsen sind, der Walnussbaum und der Feigenbaum ihre Blätter ausgebildet haben und über den Sommer auch das Weinlaub dichter wird. Dann werden sich Blumen und Bäume gleichgewichtig ergänzen und die so erholsame und wohltuende Mischung bilden, das Gartenleben in den Sommer- und Herbstmonaten so eindrucksvoll macht.

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Sommerblumen gesät

Verschiedene Blumensamen habe ich heute schon zum Vorziehen auf der Fensterbank angesät. Die für die diesjährigen Strohblumen sind noch nicht geliefert worden, die Pflanzgefäße habe ich ähnlich wie im Vorjahr aber schon vorbereitet, mit planierter Anzuchterde, so dass später nur noch die Samen zu verteilen, dünn mit Erde zu bedecken und erneut anzudrücken sind. Die zwei exotischen und uns bisher noch nicht bekannten Blumensorten sind schon fertig, allesamt Lichtkeimer. Und auch die extra scharfen Chilis, so die Beschreibung auf dem Samentütchen, habe ich bereits auf 6 kleine Pflanzeinheiten aufgeteilt. Jeweils mit einer wasserdichten Schale ausgestattet werden sie jetzt einige Wochen Zeit und Ruhe erhalten, um im Warmen zu keimen und kleine Pflänzchen entstehen zu lassen. Ich hoffe sehr, das funktioniert, so dass wir sie Ende April oder Anfang Mai nach draußen in die Erde setzen können. Bei den Sonnenblumensamen der Marke „King Kong“ ist das natürlich nicht möglich. Damit werden wir ab Mai den direkten Feldversuch starten. Das mit den Samen ist für mich eine Premiere. Ich wünsche mir einen Erfolg, der zur Wiederholung in den nächsten Jahren ermutigt. Auch weil das Thema Blumen seit einiger Zeit mein Generalthema Bäume ergänzt und für mich seinen ganz eigenen Stellenwert entwickelt hat, jenseits der Symbolik und Ästhetik der Bäume.

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Neue Wandelröschen

Immerhin konnten wir am Nachmittag die ersten Sommerblumen teils in den vorgesehenen Trog, Kasten oder Kübel teils einpflanzen und teils so weit vorbereiten, dass sie anwachsen können. Einige davon werden später dann umgepflanzt. V. hatte einige günstige Wandelröschen, Petunien, Geranien und Fuchsien mitgebracht. Der eigentliche Einkauf in der Gärtnerei in ca. einer Woche wird dann weniger umfangreich und damit etwas weniger kostspielig ausfallen. Das Eintopfen und Einpflanzen, die Auswahl der richtigen Pflanzerden hat nach diesem Kopfschwerzwettertag Spaß gemacht. Ich bin besonders froh, dass wir einen Ersatz für die beiden Wandelröschenstöcke gefunden haben und uns jetzt heranziehen können, die den Winter leider nicht überlebt hatten. Warum weiß ich bis jetzt noch nicht, denn der größere hat ca. 6 Jahre durchgehalten und ist nach einem radikalen Rückschnitt im Spätherbst im Frühsommer immer wieder zu einem gewaltig ausladenden Gehölz ausgewachsen. Nun scheint er doch der Altersschwäche zum Opfer gefallen zu sein, oder einem zu viel oder zu wenig an Wasserzufuhr in seinem Kellerverlies. Das konnten wir auch in den Vorjahren nie so ganz ideal steuern. Hoffen wir, mit den neuen Pflanzen ein besseres Händchen beim Überwintern zu haben.

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