Schlagwortarchiv: Pflanzenzucht

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Garten intensiv

Ein wirklich intensiver Gartenarbeitstag, der alles umfasste: Pflanzerde und Pflanztröge einkaufen. Umtopfen von Sämlingen in größere Gefäße, in große Blumentöpfe oder die neu erworbenen Tröge. Einpflanzen einiger Strohblumen direkt in die Gartenerde. Reinigen nicht mehr benötigter Anzuchtschalen. Aussortieren leider nicht gut entwickelter Sämlinge. Füllen zahlreicher Einzeltöpfe mit Erde, vor allem für die Sonnenblumen. Zahlreiche hatte ich einige Wochen zuvor bereits direkt in den Garten gesät. Die sind jetzt noch sehr klein, sehen aber gesund aus. Die von der Fensterbank haben in den letzten zwei Wochen einen enormen Schuss gemacht, waren aber einfach schon zu groß für das Pflanztablett mit den kleinen Zellen. Die mussten jetzt mehr Erde und mehr Volumen für ihre Wurzeln bekommen. Ich will sie noch einige Wochen länger auf der Fensterbank großziehen, um sie dann dorthin zu setzen, wo die Vögel die Sonnenblumenkerne aus der Erde gepickt haben. Mit diesen Arbeiten rund um Strohblumen, Mittagsblumen, Chilis, Sonnenblumen, Rizinus und Mohnblumen bin ich heute ein sehr großes Stück weiter gekommen. Mit dem Verarzten des Walnussbaums konnte ich mich nicht mehr beschäftigten. Aber das steht auch wieder an, da er an den Schnittstellen immer noch zu viel blutet.

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Wochenendpflanzvorhaben

Der Garten hält uns von Jahr zu mehr in Atem. Neben den Bäumen, die inzwischen fast alle ihren festen Platz gefunden haben und die sich recht gleichmäßig über die Gartenfläche verteilen, haben es mir in den letzten drei Jahren vor allem die Blumen und Stauden angetan. Denen widme ich zunehmend mehr Zeit und Energie. Vor allem das Säen, Pikieren und Aufziehen macht mir Spaß, wenn es auch bei einigen Arten bisher nicht von größtem Erfolg gekrönt war. Ich hoffe, auch in diesem Fällen neue Erkenntnisse zu gewinnen und Fortschritte zu machen. Morgen wird es neben allgemeinen Arbeiten, wie dem dringend wieder fälligen Rasenmähen, vor allem um das Umtopfen der kleinen Pflanzen gehen, die die Pflanzschale jetzt schon zu überwuchern drohen. Ich hoffe, die zarten Wurzelgeflechte mit der umgebenden Erde so lösen zu können, dass sie sich schadlos in größere Pflanzgefäße umsetzen lassen. Das ist immer eine Gratwanderung und wird wieder jede Menge Pflanzerde und Scherben zum Abdichten der Entwässerungslöcher erfordern.

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Verschobene Gartenprojekte

Eigentlich ganz vorteilhaft, diese heruntergekühlte Zwischenphase des Frühlings, die typischem Aprilwetter am ehesten entspricht. Und jetzt dreht es wieder, passend zum Wochenende. Dann stehen schon wieder Arbeiten im Garten an. Gewisse Umtopf- und Einpflanzaktionen z. B.. Rasen mähen, Efeu schneiden, der wieder kräftig nachgewachsen ist. Nur zu den Gartenmöbeln und der traditionellen Garten-Reinemach-Aktion werden wir wohl wieder nicht kommen. Das Projekt wird dieses Jahr später als gewöhnlich realisiert werden. Wenn der Baumfrühling schon fortgeschrittener ist und man auch im Garten schon die spätere Sommergartenatmosphäre vorausahnen kann.

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Säen auf der Fensterbank und im Garten

Die Temperatur stimmt schon mal, jetzt müssen nur noch die Wärme und das Licht kommen. Dann könnte der Frühling auch in der Wahrnehmung präsent sein. Ich denke daran, in dieser wärmer werdenden Woche die ersten Samen in den Garten zu setzen, für einige Sonnenblumenvarianten und für die auch Wunderbäume genannten Rizinusstauden, die erfahrungsgemäß ohnehin etwas mehr Anlaufzeit benötigen und bei denen man nicht wissen kann, wie viele am Ende tatsächlich keimen. Die neuen Pflanzkästen sollte auch in den nächsten Tagen eintreffen, so dass ich auch mit den Fensterbankzüchtungen weiter gehen, sprich sie vereinzeln kann, damit sich die jungen Sämlinge besser entwickeln und jeweils mehr Erde für ihre Wurzelbildung zur Verfügung haben. So weit bin ich mit der diesjährigen Pflanzenzucht recht zufrieden. Ich hoffe, die Aussaat im Garten bringt ähnliche Erfolge.

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Ein Hauch von Frühlingsatmosphäre

Der Ausflug in die Stadt war gestern noch nicht geplant. Aber so kurz vor Ostern ist das auch einmal eine eindrucksvolle Erfahrung, weil man viele unterschiedliche Menschen in ihrer Feiertagsstimmung beobachten kann. Das ist immer etwas anders, der Hauch von Frühlingswetter und längere Sonnenphasen ließen aber durchaus so etwas wie typische Osterstimmung spürbar werden. Eben der Aufbruch, der Anflug von Zuversicht, den man seit Jahresanfang eigentlich vermisst hat, wird unter dem Eindruck der neuen Jahreszeit zum Leben erweckt. Es ist kein Zufall, dass es uns anschließend doch noch in den Garten gezogen hat. Immerhin konnte ich einen der bepflanzbaren Seitenstreifen des Gartens von Gehölz und Wurzeln befreien, die noch von der vorjährigen Pflanzung übrig geblieben waren. Auch die Relikte der Schwarzäugigen Susanne, die sich im Sommer großflächig um den Maschendrahtzaun gewunden hatte, habe ich abgestreift. Das ging ganz leicht, weil die vertrockneten Pflanzenfasern ungefähr die Konsistenz von Stroh hatten. Dann noch etwas frische Erde aufgefüllt. Jetzt ist dieser Randstreifen gut präpariert für die Sonnenblumen und Rizinusstauden, die ich an dieser Stelle plane. In den nächsten beiden Wochen will ich die Kerne schon direkt in die Erde setzen. Bis der Frühling stabiler geworden ist, haben sie dann noch Zeit zum keimen, was beim Rizinus ohnehin etwas längere Zeit braucht und von einem gut durchfeuchteten Boden begünstigt wird. So schien es mir jedenfalls im Vorjahr. Ich hoffe nur, dass wenigstens ein Teil der Samen angeht, denn es scheinen immer etliche Blindgänger darunter zu sein. An den Außenpfosten dieses Streifens hat V. im Herbst zwei Obstbäumchen gesetzt, eine Süßkirsche und ein Pflaumenbaum, die Spalierobstmaße haben und auch als Spalierobst gezogen werden sollen. Obwohl ich eher kein Freunde solche Obstgehölze im Garten bin, ist das vielleicht für diese Zaungrenze zum Nachbarn die richtige Bepflanzung, wenn es gelingt, die Zweige tatsächlich nicht tiefer ausgreifen zu lassen, als es der schmale Streifen zulässt. Sonst würde der Zaun leiden und wir haben irgendwann dieselbe Situation wie zuvor mit den Zypressen. Dass die Bäume nämlich alles überwuchern und immer dichter und tiefer werden. Das wollten wir mit dem Entfernen der Zypressenhecke ja gerade auflösen.

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Stärkeres Interesse am Gärtnerischen

Nun habe ich auch für die nächsten gärtnerischen Arbeiten Vorsorge getroffen. Ein Werkzeug zum Pikieren hat mir noch gefehlt. Ich hoffe, es wird recht bald geliefert, denn die Stroh- und Mittagsblumen sprießen zahlreich und sind jetzt schon sehr dicht stehend. Ich werde sie bald schon vereinzeln müssen, sonst wird’s später noch schwieriger damit. Erfreulich ist auch, dass die ersten Chili-Pflanzen eine Regung zeigen. So scheint das Vorziehen auf der Fensterbank zumindest bis hierhin schon erfolgreich gewesen zu sein. Natürlich hängt es immer auch vom weiteren Verlauf ab, und wie sich die Pflanzen verhalten, wenn sie dem Schock der frischen Luft draußen irgendwann ausgesetzt werden. Jedenfalls merke ich, wie mich dieses Gärtnerische mittlerweile viel mehr beschäftigt als noch vor Jahren. Und dass die Beobachtung der Jahreszeiten über die Bäume hinaus auch im eigenen Garten eine reizvolle Facette erhält, wenn sie zusätzlich im Spiegel der einjährigen Pflanzen betrachtet wird.

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Fortschritte in der Pflanzenzucht

Der unvorhergesehene Renovierungsstress hat mit dem Wochenanfang gleich seine Fortsetzung gefunden. Da tut es gut, zwischendurch die Fortschritte der angesäten Pflanzen zu beobachten und einen gedanklichen Vorausblick auf den Frühling zu werfen. Das macht die lästige Innenraumarbeit erträglicher und den Geist frei. Am schnellsten sind Vs Zucchini gewachsen, die ziemlich große Keimblätter aufgefaltet haben. Aber auch bei den Chilis habe ich schon einzelne grüne Spitzen entdeckt. Am erstaunlichsten sind die Mittagsblumen, mit denen ich zunächst gar nicht gerechnet hätte, schon aus Mangel an Erfahrung mit dem Säen dieser Art, und wegen der sehr zähen Entwicklung des verwandten Mittagsgold im Vorjahr. Diese Mittagsblumen haben unzählige kleine Pflänzchen hervorgebracht, die zurzeit noch zu klein und zart zum Pikieren sind. Aber in Kürze wird das unvermeidbar werden, wenn sie sich nicht gegenseitig in den schmalen Pflanztöpfchen bedrängen sollen. Schön ist auch, dass die Strohblumen sehr gleichmäßig kommen. Eigentlich hatte ich für diese Saison gar keine mehr vorgesehen, aber nun könnten es doch wieder viele werden. Mal sehen, ob wir für alle angedachten Arten auch genügend geeignete Standplätze finden.

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