Schlagwortarchiv: Obstbäume

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Maulbeeren und Walnüsse satt

Das wird ja wirklich ein sehr gutes Baumobstjahr. V. hat sehr gute Marmelade aus den Maulbeerfrüchten gekocht. Die waren in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt in nennenswertem Umfang gereift. Und dann gibt’s gleich sehr viele, wobei viele noch grün sind und später noch gepflückt werden können. Jetzt ist der Baum auch in Vs Augen wertvoll geworden. Mir selbst geht’s aber nur um den Baum selbst, der mir einfach gefällt. Die Art hatte ich vor Jahren bewusst ausgesucht, weil ich diese sehr alten, knorrigen Maulbeerbäume am Schloss in D. im Gedächtnis hatte, die mich immer tief beeindruckt hatten und von deren abgesägtem Ast ich ja auch einige Holzabschnitte erhalten konnte. Es ist eben ein Exot, der sich in diesem ansonsten eher wenig begünstigten Streifen Land sehr wohl fühlt und trotz des dort eher rauen Klimas von Jahr zu Jahr stärker und vitaler wurde. Diesmal gab es auch keine Frostschäden, so dass sich endlich auch die Blüten entfalten konnten. Auch Walnüsse werden wir erstmals seit vielen Jahren diesmal in größerer Zahl ernten können. Darauf freue ich mich allerdings, denn die essen wir ja in Mischung mit anderen Nussarten, Rosinen und Mandeln das ganze Jahr über gerne. Gute Nervennahrung. V. kann sich schließlich im späteren Jahresverlauf noch über zahlreiche Nashifrüchte freuen. Na ja, dann sind da noch das klassische Baumobst, Äpfel, Birnen und Zwetschgen. Wäre gute, wenn wir auch davon einen moderaten Ertrag haben. Besonders aber bin ich auf die Mirabellen gespannt. Ob sie sich entwickeln und ob unsere eigenen kleinen Bäumchen in diesem Sommer tragen.

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Neues Wunschbaum-Armband aus Quittenbaumholz

Wunschbaum-Armband aus Quittenbaumholz
Es ist schön, dass ich jetzt meiner Reihe der Wunschbaum-Armbänder zum zweiten Mal für dieses Jahr um eine neue Holzart erweitern konnte. Das Quittenbaumholz, das von einem unserer alten Apfelquittenbäume stammt, hatte ich bereits im Vorjahr aufgesägt, eingewachst und zum Trocknen gelagert. Die ersten Kanteln, die ich etwas früher als gewöhnlich vorbereitet hatte, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen, waren schon seit einigen Monaten für die Bearbeitung geeignet. Nach dem Wunschbaum-Armband „Mirabellenbaum“ ist nun eine weitere Obstbaumart dabei, neben Apfelbaum, Kirschbaum, Zwetschgenbaum, Feigenbaum und Maulbeerbaum. Im erweiterten Sinne könnte man auch den Holunder und den Weißdorn dazu zählen. Vom Holz beider Arten biete ich ebenfalls ein Armband an, nur gehören sie eben nicht zu den klassischen Nutzobstsorten, wahrscheinlich kann man sie überhaupt nicht als Obst im engeren Sinne bezeichnen. Der Birnbaum wäre im Grund auch kein Problem, aber die Unterscheidung zum Apfelbaum ist rein optisch eher marginal. Da frage ich mich, ob man die Differenz in konstanter Form augenscheinlich machen könnte. Und das Zwetschgenbaumholzarmband müsste ich demnächst einmal neu anlegen, da die alte Abbildung nicht mehr der neuen Machart entspricht und die Art deshalb derzeit nicht abgebildet ist. Der Quittenbaum ist sicher vielen nicht so vertraut, aber hier und da vielleicht noch von der Zubereitung schmackhafter Marmeladen oder Gelees bekannt. Das Holz ähnelt in Farbe und Struktur sehr dem Apfelbaumholz, ist aber heller, mehr in Richtung Gelb gehend und zeigt in seiner Feinzeichnung noch etwas weniger Kontrast. Der helle Farbton der Oberfläche und die dichte Struktur macht es zu einem sehr gut für die Herstellung von Perlen geeigneten Holz.

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