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Kräuter, Sommer, Feiertag

Kräuterstrauß zu Mariä Himmelfahrt 2017

Die beiden Kräutersträuße haben sich bis nach der Segnung sehr gut gehalten. Auch das Gewächs, das wir im Austausch für die Königskerze in die Mitte gebunden haben, trägt seine kleinen gelben Blütenblätter noch weitgehend. Eigentlich bin ich recht zuversichtlich, dass die farbigen Blüten auch mit dem Trocknen noch ihre Farbe weitestgehend behalten. Das ist dann das ganze Jahr über sehr schön. Einen dritten Strauß haben wir noch aus der Kirche mitgenommen, dort liegen immer zahlreiche vor dem Altar, für alle, die keine Gelegenheit hatten, selbst Blumen oder Kräuter mitzubringen. Den hat M. dann einer Freundin gebracht, die evangelisch ist und deshalb den Mariä Himmelfahrt nicht feiert, den Festtag aber dennoch schätzt. M. hätte es auch gerne gesehen, wenn ich die unglaublich opulente Weintraube fotografiert hätte, die J. uns für V. mitgegeben hat. Es ist wirklich die üppigste Traube, die ich jemals gesehen habe. Aber solche Objekte sind fotografisch immer schwer zu erfassen, und eine wirklich gute Idee für ein ansprechendes Arrangement haben wir spontan nicht gefunden. So werden wir dieses Vorhaben wohl später mit den schönsten roten Trauben aus dem eigenen Garten nachholen.

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Neue Kräutersträuße

M. hat heute die gestern zusammen getragenen Kräuter und Gräser zu drei Sträußen gebündelt und dabei noch einige Pflanzen aus dem Garten ergänzt, u. a. die jetzt im Halbschatten des Feigenbaums schon rot ausgereiften Physalis, die blühende Pfefferminze und je eine meiner Strohblumen, die ich am Morgen geschnitten hatte. Die Zusammenstellung wirkt insgesamt noch filigraner und vielfältiger als in den Vorjahren. Wie die Sträuße später in getrocknetem Zustand wirken, ist natürlich wieder eine andere Frage. Darauf, auch die ganz schmalen Sonnenblumen dazu zu nehmen, haben wir dann letztlich doch verzichtet. Es ist fraglich, ob sich die kleinen Blüten noch nachträglich öffnen würden. Und die schon größeren Blüten wären einfach zu dominant im Verbund mit den zarten Kräutern. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. So können wir uns auf die Segnung morgen freuen.

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Erste Kräutersuche

Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, dass wir heute noch die Kräuter für Mariä Himmelfahrt sammeln. Aber am späten Nachmittag zog die Temperatur dann doch an und die Sonne kam heraus, ein Vorbote des neuen Hochs der nächsten Woche. Da bot es sich einfach an, zumal M. das immer ganz besonders genießt. An unserer Favoriten-Sammelstelle sind wir wieder fündig geworden, aber da in diesem Sommer alles so früh dran war, kamen einige Kräuter und Gräser nicht mehr in Frage, da sie schon vertrocknet oder vollständig verblüht waren. Stattdessen haben wir an zwei anderen Stellen weitergesucht und dort verschiedene uns noch unbekannte Arten gefunden, die sich gut für den Kräuterstrauß eignen dürften. Königskerzen, das ist das einzige wirkliche Problem, haben wir aber nirgends gefunden. Sehr schade, da diese ja traditionell die Mitte des Straußes ziert. Aber ich bin doch auf eine Staude gestoßen, die interessanterweise ähnlich aussieht und die wir als Ersatz verwenden können. Zweierlei werden wir morgen noch ergänzen: Je eine Strohblume aus der eigenen Züchtung. Die halten sich naturgemäß in ihrer ganzen Pracht auch dauerhaft. Und Schilfkolben, zwar ungewöhnlich für einen Kräuterstrauß, aber eben auch ein beliebtes Gewächs zum Trocknen. An die müssen wir aber erst noch heran kommen. Morgen soll es einen zweiten Versuch mit verbesserten Hilfsmitteln geben.

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