Schlagwortarchiv: Kommunikation

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Im Zeichen technischer Aufgaben

Wieder so eine Phase, die massiv von technischen Aufgaben geprägt ist. Es war mir schon absehbar, dass sich das letzte Quartal sehr stark um diese Fragen drehen wird. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass jedes einzelne Projekt solche Hürden stellt. Da müssen wir nun allerdings durch, weil Fristen einzuhalten sind und der eine oder andere auf das reibungslose Funktionieren einfach angewiesen ist. Ich wünsche mir, diese Dinge gut umsetzen zu können, um in einigen Wochen auch wieder den Kopf für die kreative Kommunikationsarbeit einerseits und für das handwerkliche Arbeiten an meinen Wunschbaum-Aufgaben frei zu haben. Das wird dann eine Art Erholung werden, die so ungeliebt Einseitigkeit vermeiden hilft.

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Symbolkommunikation und Reserven

Das sind für uns alle keine guten Tage. M. ist heute erneut eines ihrer unseligen Malheurs passiert, die immer wieder einen Rückschlag bedeuten. Da sind Gespräche über einen ungewöhnlich leutseligen Vogel schon das Positivste, das man als Symbolkommunikation zwischen all den Widrigkeiten in sich aufnehmen kann und das dann auch gerne tut. Ich bin froh, dass an diesem Wochenende zum ersten Mal seit langem keine allzu anstrengenden Projekte anstehen. Vielleicht Gelegenheit, ein Stück weit zur Ruhe zurückzufinden und mit Kontemplation und Lektüre, vielleicht zur Symbolik der Bäume, neue Energie zu tanken.

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Wenn Kontrolle übers Ziel hinaus schießt

Nun ist auch das Baumtagebuch sicher. Jedenfalls SSL-technisch gesehen. Der private Blog kam nach den verschiedenen anderen Projekten an letzter Stelle mit der Umstellung. Und irgendwie sieht es auch einfach besser aus, wenn die Domain im Browser als sicher gekennzeichnet ist. Ganz unabhängig davon, dass dieses Online-Tagebuch ohnehin in Fragen der Verarbeitung sensibler Daten in die Kategorie der super harmlosen einzuordnen ist. Jetzt sollte sich wirklich niemand mehr stören an der nun einmal zum Wesen eines Blogs gehörenden Kommentarfunktion, oder der Integration eines Kontaktformulars. Tiefer gehende technische Vorkehrungen wie die in den letzten Monaten sukzessive implementierten kann man vernünftigerweise nicht treffen, wenn das, was Internet als Fortschrittstechnik ausmacht, nicht zu einem verängstigenden Kontrollapparat werden soll. Wie so oft sind politisch gut gemeinte Maßnahmen nicht an der Praxis und dem eigentlich Sinnvoll orientiert worden, was jetzt für die Internetkommunikation zu teils lähmender Ratlosigkeit und Desorientierung geführt hat. Bleibt zu hoffen, dass sich Best Practices herauskristallisieren werden, die das positive Potenzial des Internets nicht verunstalten.

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Baumverlust und Wohlfühlreduktion

Leider wiederholen sich gerade die Erlebnisse des vergangenen Jahres, als uns über Wochen der Weg immer wieder durch den mit Bäumen bestandenen Innenhof der Klinik zum Krankenbesuch führte. Wenig aufbauend wirkt da auf mich immer die Begegnung mit dem Stumpf der gefällten Linde, die über Jahrzehnte das Bild und die Atmosphäre dieses Hofraums geprägt hat und ein echter Wohlfühlfaktor für diesen Ort war. Warum sie gefällt wurde, weiß niemand. An ihrem wie eine Wunde dort noch sichtbaren Stumpf kann man jedenfalls nicht erkennen, dass sie möglicherweise instabil oder windbruchgefährdet war. Äußerlich wirkte sie zuletzt jedenfalls kerngesund und extrem vital. Ohne diesen alten Baum ist ein guter Teil des Kommunikation fördernden Charakters dieses Hofs mit konzentrischen Fußwegen und Ruhebänken, Schatten- und Sonnenplätzen nicht mehr vorhanden und wird so schnell auch nicht mehr hergestellt werden können.

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Motivierendes Lebensthema

Eine lange aufgeschobene Besprechung, die schon fast nicht mehr zu erwarten war, konnte heute doch noch realisiert werden. Damit haben sich einige Staus aufgelöst und ist ein Abschluss des so lange bearbeiteten Projekts in Sichtweite gekommen. Wieder ein Beispiel, wie sich scheinbar nicht enden wollende Geduld letztendlich auszahlen kann. Zumal die Rückmeldungen überaus positiv ausfielen und damit auch eine nachträgliche Bestätigung verbunden ist. Das ist auch bei Projekten förderlich, deren Zielrichtung und Inhalte über das eigene Fachgebiet hinausgehen. Es ist mir gleichzeitig eine Freude zu erleben, dass ich mich in solche eigentlich fremden Gebiete schnell einarbeiten und für die Fachleute überzeugende Vorlagen zur Verfügung stellen kann. Natürlich angereichert mit interaktivem Sinn und kommunikationsstrategischem Kalkül. Eine sehr gute und aufbauende Verbindung, in der sich der Sinn und die Qualität des eigenen Tuns zum Ausdruck bringen. Was die Auftraggeber nicht wissen, aus meiner Sicht aber nicht unwesentlich ist, dass auch die inhaltliche Aufarbeitung und mediale Umsetzung spezieller fachlicher Fragen von meiner durchgängigen Beschäftigung mit symbolischen Formen und symbolgesteuerter Kommunikation angereichert ist. Ohne das würden die Ergebnisse ganz sicher anders aussehen und anders wirken. Die stetige Weiterentwicklung meiner Baumprojekte ist mir auch hierfür wichtiger Hintergrund und motivierendes Lebensthema.

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Luxusgespräche

Kaum ist das Licht zurückgekehrt, begegne ich draußen auch alten Bekannten. Solchen, mit denen mich das Spazierengehen auf Lieblingswegen verbindet. Auch wenn bei solchen Begegnungen nicht viel geredet wird, merkt man in den Momenten doch eine Art unausgesprochenen Gleichsinn, eine durch den gemeinsamen Zug nach draußen geknüpfte Verbindung, die wohl ohne diesen Gleichsinn niemals entstanden wäre. So ist das Baumthema in den letzten beiden Jahrzehnten für mich immer auch ein Kommunikationsstifter gewesen. Die Verbundenheit über ein zeitloses Themenfeld und gemeinsames Interesse in diesem Bereich ist echter und anhaltender als andere Formen. Ich schätze das sehr, wie ich auf der anderen Seite den Schwund zweckloser Kommunikation nur zutiefst bedauern kann. Es ist heute tatsächlich keine Selbstverständlichkeit mehr, eher eine Art Luxus geworden, sich einem Gespräch um des Gesprächs und des gemeinsam liebgewonnenen Themas willen zu widmen.

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Nicht vorkommenden Themen und Formen Geltung verschaffen

Der Rückblick aufs Wetterjahr 2017 hat ein sehr unberechenbares und wechselhaftes Bild ergeben. Es scheint an diesem Jahresanfang so, dass wir regelmäßig mit dem Unberechenbaren und dem wachsenden Verschwinden der Jahreszeiten rechnen müssen. So trüb und dunkel wie seit Anfang Dezember war es jedenfalls in dieser Konstanz schon lange nicht mehr. Und gleichzeitig auch noch untypisch warm und extrem regnerisch. Die Stimmung der Menschen leidet darunter, der Mangel an Licht macht fast allen schwer zu schaffen. Und so wundert es nicht, dass Aufbruchsstimmung bisher ausgeblieben ist. Das hängt sicher am wenigsten an der politischen Hängepartie in Deutschland, denn die Leistungsfähigkeit der Politik allgemein und deren Relevanz für das Alltagsleben des Einzelnen scheinen mir inzwischen flächendeckend als eher schwindend angesehen zu werden. Die in Nachrichten und öffentlichen Diskussionen nicht vorkommenden Themen und Inhalte sind die eigentlich wichtigen geworden. Es wird darauf ankommen, dass sich diese Themen auf anderen Wegen Raum verschaffen. In den Seelen der Menschen vorbereitet, in der privaten und lokalen Kommunikation zum Gegenstand gemacht. In den Alltag einfließend und diesen mitbestimmend. Meine Beschäftigung und alle Projekte rund um die Bäume und ihre Symbolik haben vor allem diese Intention, Text- und Denkinhalten sowie symbolischen Formen Geltung zu verschaffen und die Aufmerksamkeit ihnen gegenüber zu befördern. Ich bin sicher, dass das sehr viel weiter reicht als man von einem Gespräch über Bäume im ersten Moment erwarten würde.

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Von den Inhalten abdriften

Ich plädiere bei der Agenturarbeit immer wieder dafür, die Inhalte wieder stärker in den Vordergrund zu stellen. Und es sind die Inhalte, die auch bei den Wunschbaum-Projekten im Vordergrund stehen sollen. Deshalb freue ich mich auf jede Rückmeldung, die dazu beiträgt, das Baumthema zeitgemäß weiterzudenken und kreativ damit umzugehen. Rückmeldungen und Kommentare zu den Einträgen des Baumtagebuchs zum Beispiel. Andere sehen gelegentlich Gemeinsamkeiten in der Beobachtung, weisen auf gleichgerichtete Erfahrungen mit den Bäumen hin oder haben Fragen, wie sie mit etwas umgehen. Das ist schön und geht in Richtung dessen, was vor längerer Zeit einmal intensiver in Themenforen geschehen ist. Mit Social Media scheint diese Form des themenbezogenen Austauschs ein stiefmütterliches Dasein zu fristen und kaum noch Beachtung zu finden. Dabei sehe ich die Schwäche dieser Medien gerade darin, dass sie diese Konzentration auf Inhalte eben nicht fördern, eher das Gegenteil. Das liegt an einer ohnehin nachlassenden Aufmerksamkeit auf tiefer gehende Auseinandersetzungen, hat aber auch mit den standardisierten Formen zu tun, über die bei Facebook & Co. die Kommunikation zwangsweise ablaufen muss. Mehr Individualisierungsmöglichkeiten wären da besser und könnten das Abdriften von den Inhalten vielleicht noch aufhalten.

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Inhaltskommunikation

Die kommunikative Lähmung hält an. Und fast jeder, mit dem ich spreche, kann auf diese Form von Winterwetter gut verzichten. Ich bin froh, meine warm haltenden Baumthemen zu haben, die mich täglich begleiten, auf die eine oder andere Weise. Und ich freue mich auch über Rückmeldungen von Menschen, die irgendwann einmal meinen Weg im Rahmen der Wunschbaum-Projekte gekreuzt haben. Da gibt’s in kleineren oder größeren Abständen wiederkehrende Kontakte, die sich an diesem einen thematischen Punkt treffen, der Symbolik und Ästhetik der Bäume. Und vermittelt über diese Gemeinsamkeit kann die Kommunikation auf einem anregend konzentrierten Niveau ablaufen und erlebt werden. Ein Grund mehr für mich, mein Plädoyer für die stärkere Berücksichtigung von Inhalten nicht ruhen zu lassen, die allzu schnell von rein formalem Denken verdrängt zu werden drohen.

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Glanzvoller Geburtsfeiertag

Die Weihnachtsbaumgeschichten haben auch heute eine Fortsetzung gefunden. Allerdings stand der Tag vor allem im Zeichen von Ms Geburtstag. Gratulationen und Glückwunschanrufe anlässlich des halbrunden Geburtstags den ganzen Tag über. Da blieb kaum noch Zeit zum Luftschnappen. Aber schön war es und vom Morgen mit Frühstück und Lieblingsmusik an ein abwechslungsreicher und geselliger Vorweihnachtstag, der ohne das persönliche Fest sicher weniger glanzvoll ausgefallen wäre. Die Vollbeleuchtung unseres Baums zusammen mit den LED-Kerzen kam zur Feier des Tages erstmals auch zum Einsatz. Eine gelungene Einstimmung auf die Feiertage.

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Weihnachtsbaumgeschichten

Erste Bewunderer unseres Weihnachtsbaums haben sich bereits geäußert. Und wenn das Thema einmal angeschnitten ist, zieht es schnell noch bis dahin Unbeteiligte in seinen Bann. Ein Gegenstand, der in diesen Tagen seine Kreise zieht. Jeder erzählt dann seine ganz persönliche Weihnachtsbaumgeschichte. Vom aktuellen Preis der Bäume unterschiedlicher Höhe. Vom bevorzugten aufgesuchten Händler. Von den Differenzen innerhalb der Familie, ob ein Weihnachtsbaum erwünscht ist und wenn, wie er beschaffen sein soll. Wie man ihn gerne schmückt und welche Alternativen es dafür gibt. Schade nur, dass die Besuche und Äußerungen bisher bei helllichtem Tag stattfinden. So konnte der Baum seine ganze Pracht gar nicht entfalten, so ganz ohne Beleuchtung und das damit verbundene Glitzern und Reflektieren all der Schmuckelemente aus Glas, Metall und Perlen. Seine vollständige Aura ist so uns selbst vorbehalten, wenn wir abends schon zeitweise die Lichter einschalten und er den rundum dunklen Raum mit einer ganz einmaligen, wie von innen kommenden Lichtwärme erfüllt. Es gibt wohl nichts, was damit vergleichbar wäre.

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Symbolarbeit und Aufmerksamkeit

Ein eng getakteter Arbeitstag, der mich von einer Aufgabe zur nächsten rotieren ließ. Diesmal war die handwerkliche Arbeit unterlegen, da ich die dafür notwendige Ruhe nur eingeschränkt realisieren konnte. Aber Unterbrechungen dieser Art können auch heilsam sein und längere Prozesse letztlich im Fluss halten. So denke ich, dass zu viel Konzentration in nur einer Richtung der Ergebnisqualität der einzelnen Arbeit eher schadet. Das gilt auch für die symbolische Arbeit mit Bäumen und ihrem Holz. Als Symbolarbeit ist sie eben immer in Kommunikationsprozesse eingebunden, die manchmal besonderer Aufmerksamkeit bedürfen.

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Sommermarktkommunikation

Obwohl M. zuletzt von dieser Station unserer traditionellen Antikmarktausflüge nicht mehr so angetan schien, ist es doch einmal wieder ein sehr schöner Tag gewesen. Das Wetter war für einen solchen Besuch eines Marktes unter freiem Himmel ohnehin unübertreffbar. Zwischendurch konnte man kurze Ruhepausen unter Schatten spendenden Bäumen einlegen, um den nächsten Abschnitt bei wunderbarem Hochsommerlicht zurückzulegen. Untrennbar mit dem Marktereignis verbunden sind natürlich die Gespräche mit bekannten und bisher noch nicht gesehenen Händlern, und mit Bekannten, die man teils regelmäßig bei solchen Anlässen sieht, und teils ganz unverhofft an diesen Orten auftauchen. Es ist immer wieder schön, Zeit in dieser Atmosphäre gemeinsam zu verbringen. Ganz unabhängig davon, ein Stück zu erhaschen, wie es mir heute mit drei etwa 150 Jahre alten handgeschriebenen Briefen vergönnt war, deren Schriftbild ich faszinierend fand.

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Globale Blitzkommunikation

Bei so viel Regen ist man wenig von der Arbeit im Haus abgelenkt. Ich merke, dass das tatsächlich auch zu besonders produktiven Phasen führen kann. Es ist also nicht nur das Licht und die Wärme, die uns beflügeln. Manchmal auch das Gegenteil, weil sich die Aufmerksamkeit dann verlagern kann. Ich beobachte das schon seit Jahren auch in Bezug auf die Aufmerksamkeit, die am Themenfeld Interessierte meinen Webprojekten rund um die Bäume schenken. Auch das schwankt sehr stark. Sicher von den biologischen Rhythmen und klimatisch bedingten Befindlichkeit des Einzelnen abhängend. Dabei ist aber zudem eine Komponente, die nichts mit Individualität oder Mentalität zu tun hat. Es ist eine Art globales Bewusstsein oder eine globale Stimmung, die überall gleichzeitig vorhanden ist und ihre Wirkungen zeigt. Salopp formuliert: Wenn es überhaupt läuft, läuft es überall. Wenn nichts geht, dann meist flächendeckend. Es scheint, dass unsichtbare Verbindungen zwischen den Individuen, geistige Brücken oder seelische Gemeinsamkeiten eine blitzschnelle Angleichung bewirken. Es ist diese Ebene, die in der Kommunikationswissenschaft nie zum Gegenstand werden wird und doch das Leben so stark mitprägt.

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Stumme Kommunikation

Die Sommerseligkeit scheint noch lange nicht zu Ende. In unserem Bundesland dürfte sie für viele gar erst richtig mit dem Wochenende beginnen, wenn die Schulferien starten. Für mich ist das eigentlich spannend, da diese Urlaubsstimmung meine Konzentration während der Arbeit unterstützt. Es gibt nicht ganz so viel, was ablenken kann. Dann ist es auch noch leichter, trotz der durchgängigen Projektarbeiten, die kurzen Phasen im Garten oder beim Spaziergang, den punktellen Dialog mit den Bäumen des Gartens und die Nähe zu allen Pflanzen so zu erleben, als ob sie länger andauernd wären. Die Dauer des Kontakts ist eben kein Qualitätskriterium, eher die Fähigkeit, in dem Moment achtsam und fokussiert zu sein. Das ist gut bei allem Arbeiten, und es ist ebenso gut und wichtig bei dieser meist stummen Form der Kommunikation mit den Wesen der vegetabilen Welt.

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Katalysator für die Kommunikation

Die Kellerarbeit ging mir heute leicht von der Hand. Vielleicht Resultat einer Gewöhnung an den Winter, der entschlossen scheint, sich in dieser Form noch eine ganze Weile fortzusetzen. Auch weil die Erkältungswelle für unser Umfeld jetzt abzuklingen scheint, gehen meine Gedanken aber schon in Richtung der lichteren Tage. Wahrscheinlich denken viele so und genau das ist der Grund für die auffallende Zurückhaltung in der Kommunikation. So als ob man sich den nächsten Schritt für eine Zeit mit besseren Rahmenbedingungen aufsparen wollte. Wie es meiner Arbeit und Aufgabe entspricht, versuche ich, unabhängig von diesen Beobachtungen, diese Zurückhaltung etwas schneller aufzulösen, den Zukunftsblick schon in die Gegenwart zu integrieren. Das ist relevant für die Wunschbaum-Projekte und ebenso für die Agenturarbeit, deren eigentlicher Kern meiner Erfahrung nach genau darin besteht, die Prozesse zu konzentrieren und zu beschleunigen, die in weiterer Ausdehnung ihre Form verlieren und konturlos werden müssten.

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Bäume und kulturelles Grundverständnis

Es wird wohl ein lichtärmerer November werden, als wir ihn im Vorjahr erlebt haben. Denn das Vorjahr brachte einen nicht nur milden, sondern auch vergleichsweise hellen Frühwinter hervor. So werden wir uns mit den Tiefs, Wolkendecken und Regenfronten anfreunden müssen und das Licht aus unserem Inneren hervorholen. Ich hoffe, dass meine verschiedenen Baumprojekte mir dabei helfen. Die praktische Holzarbeit auf jeden Fall, aber auch die theoretische Beschäftigung mit bestimmten Fragen der symbolischen Umsetzung von Ideen können viel Licht ins Dunkel bringen. Natürlich auch außerhalb der Baumthematik, aber diese bleibt für mich immer einer der wichtigen Bezugspunkte. Auch deshalb kann ein Gespräch über Bäume weit über das Bedeutungsfeld der Rolle hinausgehen, die Bäume in der sprachvermittelten Kommunikation spielen mögen. Es geht dabei immer auch um Grundprinzipien des Lebens und unser kulturelles Grundverständnis.

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