Schlagwortarchiv: Jahreszeit

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Symbolische Repräsentanz macht von Jahreszeiten unabhängig

Die Wintersaison in Sachen Wunschbaum-Manufaktur ist noch nicht angelaufen. Ich kann mir aber vorstellen, dass das ähnlich wie in den Vorjahren abläuft. Je näher die Adventszeit herannaht, desto häufiger werden die Anfragen eingehen. Erfahrungsgemäß setzt sich die Welle dann nach den Feiertagen in ähnlicher Form fort. Ein interessantes Phänomen, das aber, wie ich meine, mit der Jahreszeit durchaus zusammenhängt. Es ist gerade der Rückzug, die Richtungsänderung mehr nach innen, die die Aufmerksamkeit auf das Lebendige lenkt, enggeführt an der Symbolik der Bäume. Man könnte das Kompensation nennen, oder aber einen Vorgriff auf den kommenden Frühling, den Start der neuen Vegetationsperiode. Es ist so, dass die verschiedenen Hölzer stellvertretend für den Baum und seine Art stehen. Mit der symbolischen Repräsentanz wird der Bezug zu den Bäumen von der Jahreszeit unabhängig und kann leichter zu allen Zeiten vergegenwärtigt werden.

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Blasser Baumherbst

Das Laub der bereits abgeernteten Weinreben ist jetzt richtig herbstlich gefärbt. Einige frostige Nächte und es wird vermutlich innerhalb weniger Tage abgefallen sein. Bis dahin freue ich mich an den warmen Farbtönen, die sonst in der Baumlandschaft eher rar vorzufinden sind. Ganz habe ich die Blätterherbstsaison noch nicht abgehakt, und wenn die wenigen Früchte tragenden Pfaffenhütchensträucher die orangenen Samenkerne freigeben, hoffe ich auch dabei noch auf eindrucksvolle Motive. Aber ein Baumherbst, der in Erinnerung bleibt oder durch besondere Fruchtfülle oder herbstliche Laubansammlungen auffällt, wird es wohl nicht werden. Schwer zu definieren, dieses Jahr in jahreszeitlichen Kategorien.

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Jahreszeit und Bodenhaftung

Nach dem Schlehenpflücken sind die Bäume wieder aus meinem Sichtfeld verschwunden. Ich bin gespannt, aber nicht sicher, ob wir mit einem goldenen Oktober rechnen können, quasi als Ersatz für den ausgefallenen Altweibersommer. Das wäre die letzte Chance auf erkennbaren Blätterherbst, wirkliche Eindrücke der Jahreszeit und damit verbundene Anregungen. Ein Ausfall des Herbstes wäre ein Verlust, auch wenn die Stimmung der Menschen an sich symbolhaft herbstlich genannt werden kann. Schöner und aufbauender ist es aber, wenn Stimmung aus natürlichen Eindrücken resultiert und nicht auf inneren Handlungen selbst gründet. Zu groß ist die Gefahr, dass sich das Erleben verselbständigt und wir die Bodenhaftung verlieren, was langfristig immer Schaden anrichtet.

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Jahreszeitliche Eindrücke überschlagen sich

Gerade jetzt ist die Umbruchzeit, in der die letzten Eindrücke des Sommers nachwirken, der Herbst aber, auch schon in seiner für November typischen Form, bereits spürbar ist. Bei den Discountern sehe ich schon seit zwei Wochen Weihnachtsgebäck. Wieder etwas früher als in den Vorjahren. Nun beginnt die Weihnachtszeit also schon im September. Aber wirklich greifbar wird sie erst ab Mitte Oktober. Das die Marke, ab der vermehrt Microstock-Fotos mit Advents- und Weihnachtsmotiven nachgefragt werden. Tatsächlich gehen auch meine Gedanken als Microstock-Anbieter bereits in diese Richtung, und in Richtung der adventlichen Vorbereitungen und Dekorationen, die neue Motive bieten. Dabei habe ich das Thema Herbst noch gar nicht mit seinen diesjährigen Facetten erfasst. Da scheint sich Verschiedenes zu vermischen. Eigentlich etwas, was mich selbst erschreckt, weil dadurch etwas von der Innerlichkeit und dem Besonderen der aktuellen Jahreszeit verloren geht.

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Ungewöhnliche Turbulenzen jahreszeitlicher Erwartung

Auch wenn es schon mehrfach in den letzten Tagen Thema war. Die Anmutung von November in der Mitte des Septembers ist so ungewöhnlich, dass ich die Anmerkung nicht vermeiden kann. Tatsächlich ist die Befindlichkeit ganz auf den Übergang zum Winter eingestellt. Nur, dass gerade erst der kalendarische Herbstanfang vor der Tür steht. Die unpassende Vorwegnahme einer erst viel später erwarteten Witterung bringt den Organismus v. a. von uns Menschen durcheinander und lässt auch die jahreszeitlich geprägte Emotion in Turbulenzen geraten. Man sieht sich in einer Szene, die von Grablichtern als symbolische Kompensation fehlenden Tageslichts bestimmt ist, aber die Blätter der Bäume sind noch überwiegend grün, zeigen nur bei einzelnen Arten bereits herbstlichen Verfall. Eine starke Diskrepanz zwischen visuellem Eindruck und Stimmung, zwischen idealtypischer Erwartung und tatsächlicher Wahrnehmung. Das lässt bisweilen trübe Gedanken aufkommen, wo das leuchtende Rot, Gelb und Braun der Herbstblätter doch eigentlich Heiterkeit und versöhnlichen Abschied vom Sommer signalisieren sollten. Schwer vorstellbar, wie das in einem möglicherweise goldenen Oktober noch aufgehoben werden könnte.

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Die unter Regen und Wind leiden

Die Sonnenblumen sind ohnehin anfällig gegenüber den heftigen Winden und dem Dauerregen. Aber inzwischen leiden auch die übrigen Pflanzen, v. a. die Rizinusstauden und sogar die jungen Wurzeltriebe des alten Feigenbaums, die allesamt sich gegen Boden neigen. Das Ganze ist gepaart mit eine kühlen Witterung, die stark an Winter erinnert und so gar nicht in die Jahreszeit passt. Es tut mir leid, dass auch die Kübelpflanzen leiden und unsere zuletzt noch so schön blühenden Blumen bei dieser dauerhaften Nässe und dem wenigen Licht leiden. Auch die ganz spät erst in Erscheinung getretenen Blüten vom Mittagsgold scheinen den Regen nicht gut zu vertragen. Merkwürdige Wetterkapriolen, die vieles im Garten zerstören und am Ende ein ziemlich wüstes Gesamtbild verursachen werden. Da wünschen wir uns nichts sehnlicher als wärmende Sonnenstrahlen zurück, die den Frühherbst noch retten können.

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Jahreszeitliche Richtungsänderung

Diese Witterung fordert uns einige Geduld ab. Mit den beiden mittleren Wochen des Septembers verbinden wir einfach etwas ganz anderes. Den Beginn der Laubfärbung bei den Bäumen, wärmende Nachmittagssonne, ein Atmosphäre, die den Herbst erahnen lässt und noch Spuren des Sommers erkennen lässt. So aber bleibt nur die ebenfalls typische Umkehrung der Orientierung, vom sommerlichen nach außen zum winterlichen nach innen. Für diese Richtungsänderung gibt’s allerdings genügend Gründe, allen voran der häufige Regen und im Übrigen die Abwesenheit von Licht. Da zieht es mich weniger in die Landschaft. Auch V. hat verschiedene Erntevorhaben zunächst aufgeschoben, weil es so einfach nicht passt. Während seit dem Frühjahr alles mindestens 3 Wochen früher dran war, wird sich jetzt wohl der Herbst um einige Wochen verzögern. Zwischendurch erdulden wir eine der vielen Phasen nicht definierter Jahreszeit.

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Baumherbstzeichen

Es hatte sich schon etwas früher angekündigt. Beim Spaziergang heute hatte ich aber schon einen deutlichen Herbsteindruck. Die Laubfärbung ist zwar erst vereinzelt zu beobachten, die Menschen unternehmen immer noch Ausflüge in die Landschaft, fast wie im Hochsommer. Aber die landschaftliche Stimmung ist schon eine andere. Noch dominiert vom satten Grün, aber schon zerrupft wirkend, wohl vom vielen Regnen und Stürmen der letzten Tage. Und bei den Stieleichen färben sich schon die ersten Eicheln braun. Das lässt vermuten, dass der Baumherbst in diesem Jahr schnell kommen wird. Ich hoffe, er wird auch eine Weile bleiben, denn allzu oft konnten wir in den Vorjahren von den Farbakzenten des Baumherbstes nur wenig und vor allem nur zu kurz erleben.

Erste Herbstzeichen 2017 Erste Herbstzeichen 2017 Erste Herbstzeichen 2017 Erste Herbstzeichen 2017
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Zwischen Sommer und Herbst

Nun wird der Sommer doch noch einen letzten Anlauf nehmen, bevor er bald in einen hoffentlich ausgedehnten Altweibersommer übergeht. Den mag ich sehr, wenn er sich dann aber doch schon eher wie Herbst anfühlt. So lange aber genieße ich die hochsommerliche Pracht der Blumen, vor allem der vielen hoch gewachsenen Sonnenblumen, die teils schon wieder verblüht sind, und das satte Grün des Weinlaubs und der großflächigen Blätter der Feigenbäume und Rizinusstauden. Auch die Weintrauben sind inzwischen alle dunkel ausgereift und werden nicht mehr allzu lange bis zur Ernte brauchen. Eine spannende Jahreszeit, weil sie eine Art Höhepunkt markiert und gleichzeitig deutliche Anzeichen des Wechsels erkennen lässt. Eine Übergangszeit mit besonderen Reizen, die für mich im warmen Licht der tiefstehenden Nachmittagssonne ihren vollendeten Ausdruck findet.

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Schmücken und arbeiten mit der Jahreszeit

Die Wildkräuter beschäftigen uns in diesem Sommer noch intensiver als in den Vorjahren. M. liebt sie sehr, auch unabhängig von der Tradition an Mariä Himmelfahrt. So habe ich auf dem Rückweg heute noch einmal Ausschau gehalten und die Kräuter mit den rosafarbenen Blüten gepflückt, die wir kürzlich überall am Straßenrand erblickt haben. Außerdem war an derselben Stelle auch noch frischer, nicht vertrockneter oder ausgeblühter Rainfarn zu finden. Damit sollten sich die schon weitgehend verblühten Arrangements des letzten Wochenendes wieder ersetzen lassen. Das gestern noch geschnittene Heidekraut hat M. heute in einen Drahtkorb gesteckt und zusammen mit einer Auswahl letztjähriger Strohblumen sehr schön arrangiert. Mit dem Abschluss der aktuellen Holzarbeit, diesmal mit dem Holz der Weide, ging wieder einmal eine intensive Arbeitswoche zu Ende, die sehr stark im Zeichen der jahreszeitlichen Erscheinungen in der Pflanzennatur stand.

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Gefühlter Herbst

Gedanken an den Herbst sind mir nicht nur mehrfach im Laufe des Tages gekommen. Auch das Wort Herbst war einige Male in Gesprächen aufgetaucht. Kein Wunder, dieser Tag trug eindeutig herbstliche Züge, selbst der Augustregen hatte nicht den gewöhnlichen Charme eines Hochsommerregens. Begleitet war er nämlich von einem dominierenden Tief, das die Gemüter sogleich abkühlte und einmal wieder eine merkwürdig unwirkliche und zeitlose Stimmung entstehen ließ. Auch die kunsthandwerkliche Arbeit am Nachmittag fiel in solcher Atmosphäre ungewöhnlich verträumt aus. Eine Befindlichkeit, der sich keiner von allen, die ich heute getroffen habe, entziehen konnte. So haben wir heute den Herbst bereits vorgefühlt. Ich hoffe, er wird diesmal von einem ausgedehnten Altweibersommer eingeleitet, der im Vorjahr unspektakulär und kurz ausfiel und zudem wenig von den ästhetischen Reizen des Blätterherbstes offenbarte.

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Jahreszeitliche Wahrnehmung

Die Einundzwanziger-Qualität konnte ich heute nicht so deutlich wahrnehmen wie sonst. Der Tag war intensiv, aber nicht richtungsweisend oder besonders erhellend. Aber in dieser Zeit des Hochsommers, wenn viele die Zeit für Urlaubsreisen gekommen sehen, ist ohnehin alles anders. Und mit solchen Abweichungen ändert sich die Wahrnehmung. Vielleicht wäre das heute Erlebte im November mit anderem Erleben verbunden gewesen. Ein schöner Abschluss der Arbeitswoche war heute die Arbeit an einem Weidenbaumarmband, die ich auch gleich abschließen konnte. Gut, dass damit der Samstag für lange aufgeschobene Wartungs- und Vorbereitungsarbeiten rund um das Manufakturprojekt zur Verfügung steht. Etwas Freiraum ist eben zwischendurch auch notwendig, wenn es routinemäßig und glatt ablaufen soll.

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Atmosphärische Signale

Immer wenn die Sonne durchkommt, zieht es mich nach draußen. Nach all den trüben und kalten Tagen war heute erstmals wieder Frühlingsstimmung, frühlingshaftes Licht und auch eine Ahnung wärmender Frühlingssonne zu spüren. Das tut dann einfach gut, der Gang durch die Landschaft wirkt wieder belebend und nicht lähmend wie bei Hochnebel. Auch wenn die Baumlandschaft noch keine erkennbaren Regungen erkennen lässt. Es sind die Signale, die von solchen kleinen, aber deutlichen Veränderungen ausgehen, vor allem vom Licht, die uns auch innerlich auf eine Veränderung einstimmen. Der morgendliche Gesang der Amseln muss etwas bedeuten. Ich hoffe, sie unterliegen keiner Verirrung und ihr siebter Sinn, der weiter reicht als unserer zeigt tatsächlich den Wechsel der Jahreszeit an. Dann beginnen auch die Bäum wieder als Lebewesen in Erscheinung und einen lang anhaltenden Dialog mit uns zu treten.

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Frühlingsbewusstsein in der Verstärkung von außen

Dem Frühling trauen die Menschen lange noch nicht. Vielmehr scheint in den Köpfen und dem Gemüt der Winter zwischenzeitlich wieder eingezogen zu sein. Jedenfalls will die sich die Aufbruchstimmung, der Tatendrang noch nicht Bahn brechen, der für den Frühling steht und der sich im Angesicht des Frühlings der Bäume gewöhnlich auf die Menschen überträgt. So sind wir zurzeit doch noch sehr der Erde verbunden, sind bodenverhaftet, gedanklich und oft auch kommunikativ tendenziell nach innen gekehrt. So lange, bis der Punkt überschritten ist, an dem sich die Zeichen von außen häufen, die uns anzeigen, dass die Veränderung in den natürlichen Prozessen nicht mehr umkehren lässt. Es scheint so, dass wir diese deutliche Verstärkung von außen benötigen, um selbst Mut zu fassen.

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Winterliche Anpassungen

Allmählich merke ich, wie sich der Winter vertrauter anfühlt. Man ist geneigt, sich auch körperlich an die Jahreszeit anzupassen. Dann erscheint dieselbe Temperatur plötzlich nicht mehr unzumutbar. Unsere Verbindung zur natürlichen Umwelt ist eben doch präsenter, als wir uns das normalerweise bewusst machen. Dennoch war ich heute froh, meine handwerkliche Holzarbeit im Warmen fortsetzen zu können. Das Thema Außenarbeit ist damit aber noch nicht vom Tisch für diesen Winter. Es werden sicherlich noch zahlreiche Einsätze dieser Art notwendig werden. Beim Brennholzmachen zum Beispiel. Und bei den sicher noch kommenden Aufträgen, deren erste Bearbeitungsphase immer im Freien stattfinden muss. Die Zeit ist aber gut für diese Arbeiten, alles ist stimmig, so wie es sich gegenwärtig entwickelt.

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Resonanzstörungen im jahreszeitlichen Übergang

Stillstandzeit, wie sie klischeehafter für den November nicht sein könnte. Die Lebensgeister dort draußen ziehen sich in die Erde zurück. Bäume werfen Blätter ab und konzentrieren ihre Nährstoffe im Wurzelstock. Einjährige Pflanzen verschwinden allmählich von der Oberfläche. Und genau so scheinen sich die Menschen jetzt ins Haus zu verziehen, unsichtbar füreinander, und in sich selbst, mit Auswirkungen auf die Kommunikation und den Mut und Elan, Neues zu beginnen. Gut und wahrscheinlich notwendig für jeden einzelnen. Solche Zwischenphasen, die körperliche Anpassung und seelische Akklimatisierung zwischendurch und parallel zum jahreszeitlichen Zyklus möglich machen. Aber immer ist das auch mit Brüchen, Leerlauf, Verzögerungen und Missverständnissen bei kooperativen Projekten und solchen, die kooperativ werden könnten, verbunden. So hoffe ich, dass die Anpassungen nicht zu Langläufern werden, und die Leerläufe nicht größer als notwendig.

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Themenwechsel bei Bildkreationen

Ich freue mich. Meine Herbstkranzkreationen sind schon bei den ersten Microstock-Agenturen angenommen worden. Diesmal ist auch die Kombination mit einem nicht originalen Hintergrund gut gelungen. Da macht sich die inzwischen umfangreiche Übung bemerkbar. Da es draußen deutlich in Richtung Winter geht, werden in den nächsten Wochen sicher wieder andere Themen im Vordergrund stehen. Allerheiligen, Advent und Weihnachten werfen ihre Symbolik voraus und regen zu neuen Illustrationsideen an. Und dann werden die Bäume und ihre Lebenssymbolik wieder in den Vordergrund rücken und die Blumen als Pflanzen des Sommers vorübergehend in den Schatten stellen.

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Herbstdekorationskranz mit Physalis und Waldrebe

Dekorativer Kranz mit Physalis und Waldrebe
Nun bin ich doch noch dazu gekommen, den Kranz mit Physalis und Waldrebe zu fotografieren. Bevor die Dekoration wieder stärker in Richtung Advent verändert wird, war es mir wichtig, diese auf den Herbst bezogene Dekorationsarbeit noch einmal als Foto zu illustrieren und z. B. für Grußkartenzwecke zu verewigen. Varianten mit anderen Hintergründen sind denkbar. Aber bei den strahlenden Fruchthüllen mit ihrem knalligen Orange finde ich den schon blättrigen, weiß gestrichenen Holzlattenhintergrund ziemlich geeignet. Diese Holzstruktur hatte ich zuvor als Einzelmotiv aussortiert. Aber hier findet sie in Verbindung mit dem Gesteck aus getrockneten Pflanzen eine sehr stimmige Verwendung. Ähnliche stimmige Verbindungen will ich in den nächsten Monaten für Dekorationen mit Weihnachtspflanzen, Nadelbaumzweigen oder den Weihnachtsbaum selbst suchen und finden.

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Herbstliche Rückzugstendenz

Ein Novembertag im Oktober. Und einer mit viel Innenraumarbeit. Da kann man den Kontakt zu den Veränderungen in der Landschaft, den Spiegel des jahreszeitlichen Umbruchs in den Bäumen fast vergessen. Das Thema ist mir zwar hintergründig immer präsent, aber ich merke, dass sich die Blickrichtung schon stärker nach innen wendet. Ein Rückzug im Seelischen und Kommunikativen, der dem in der Natur entspricht. Ein Zeichen mehr dafür, dass wir eigentlich Naturwesen sind, nur vergessen wir das immer wieder. Ich hoffe, dass der Oktober doch noch lichtreich ausklingt. Damit wir nicht eines dieser Herbstjahre erleben, in denen die Blätter alle über Nacht abfallen und wenig später schon verrottet sind. Das ist es nicht, was wir uns idealtypisch unter Herbst vorstellen.

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Spiegelung innerer Handlungen

Es scheint, dass die Jahreszeit den Blick der Menschen wieder stärker nach innen wendet. Die Veränderungen in der Natur, augenscheinlich an der Laubfärbung und dem Reifen der letzten Früchte der Bäume, wirken sich unmittelbar auf die Seele aus, bestimmen die innere Verfassung, die Art und Richtung der Aufmerksamkeit wesentlich mit. Ich erkenne das u. a. an der wieder wachsenden Resonanz auf die Wunschbaum-Projekte. Die Seiten werden einfach häufiger aufgerufen, weil das Interesse an der Natur durch die Wechselstimmung in der Natur einmal wieder hervorgeholt, in den Fokus gerückt wird. Das freut mich immer, denn damit ist die beste Voraussetzung gegeben, dass die symbolische Kraft der Bäume wirken kann. Diese Wirkung ist ohne ein Mittun der Menschen undenkbar. Es ist ein aktiver Prozess der Aneignung oder Spiegelung innerer Handlungen im Lebenssymbol der Baums.

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Einstimmung auf den Herbst

Bei dem frühherbstlichen Wetter, das nur wenige Sonnenmomente kennt und zwischendurch immer wieder Regen aus der dichten Wolkendecke fallen lässt, hat die Arbeit draußen etwas Meditatives. Nicht so isoliert und abgeschottet wie im Winter, wenn ich in meiner Kellerwerkstatt tätig bin, dann bei künstlichem Licht. Sondern eben noch im Freien, wo bis mindestens 7 Uhr abends das natürliche Tageslicht noch ausreicht, und von den typischen Geräuschen begleitet, die der Wind im Zusammenspiel mit den Baumkronen, Pflanzen und Vögeln, gemischt mit unvermeidlichen Zivilisationsgeräuschen, an die Ohren heranträgt. Eine Arbeit, bei der man die Zeit leicht vergessen könnte, wenn nicht die eine oder andere Anbindung ans verpflichtende und eng getaktete Tagesgeschäft durchstoßen würde. Aber in seiner Art anrührend und so, dass ich mich sehr gut auf die neue Jahreszeit einstimmen kann.

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