Schlagwortarchiv: Jahresanfang

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Warten auf den Motivator

Kaum Zeit, aufzuschauen und die Arbeitsroutine mit Blick auf Allgemeineres zu verlassen. Solche Phasen müssen vielleicht auch sein, auch wenn man sich diese endlos scheinende Fortsetzung bald als beendet herbeiwünscht. Da sterben die Themen fast schon aus. Das ist schlimm, da thematische Kommunikation ohnehin im Abstieg befindlich ist und die Menschen mittlerweile zu erschrecken scheint. Es wäre ein Fortschritt, wenn wir die Motivation von außen, durch natürliche Verstärker sozusagen, nicht mehr bräuchten. Eigentlich wären wir als Menschen doch schon so weit. Aber derzeit scheint solcher Fortschritt vergessen und alle warten auf den oder das, der Anstöße gibt und den Aufbruch vorwegnimmt. Nur scheint sich da nicht wirklich etwas zu rühren. Ein Reden über Bäume wirkt da so gut wie aussichtslos. So manche Anfrage oder Reaktion zeugt aber von Ausnahmen, die mich zwischendurch optimistischer stimmen.

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Aufmerksamkeit und globale Schwingungen

Nun liegt Weihnachten schon einen Monat zurück. Und obwohl die fünfte Jahreszeit lange nicht mehr spürbar ist, hat die kommunikative Atmosphäre und die Stimmung der Menschen immer noch etwas von Auszeit und aufgeschobener Unentschlossenheit. Kein Winter, kein Frühling, stattdessen Dauerregen und Düsternis, keine Richtung erkennbar und damit auch kein Ziel. Das lähmt die Durchführung so mancher Projekte und lässt das Zusammengreifen und Koordinieren nur langsam in Fahrt kommen. Das ist wohl einer der zähesten Jahresanfänge, an die ich mich erinnere. Immerhin, durch einen Überhang vom Vorjahr wird der Januar nicht ohne kunsthandwerkliches Projekt geblieben sein. Und im Grunde genommen ist es mir auch lieber, wenn das Interesse und die Aufmerksamkeit in Richtung der Bäume echt sind und von innen kommen. Häufig geschieht das nach längeren Pausen ganz plötzlich und weit verbreitet. Da scheint es unsichtbare Verbindungen zu geben, globale Schwingungen, die gleichzeitig überall spürbar sind und die Gedanken und das Empfinden der Menschen in ähnliche Richtungen lenken. Auch die Zeit der Bäume wird in diesem Frühjahr wieder kommen.

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Die Mitte an verworfenen Tagen

Es scheint, dass sich die „verworfenen Tage“ häufen. Jedenfalls kommt es mir so vor, da der Bauernkalender immer häufiger auf solche Tage verweist, an denen man nicht verreisen, nichts Neues beginnen und sich möglichst ruhig halten soll. Auch wenn viele nichts davon wissen dürften, passt es doch zur gegenwärtigen Situation, die stagnierend wirkt, was vor allem eine Frage der Einstellungen ist. Eigentlich sind mir solche vermeintlich verworfenen Tage ganz recht. Man kann sich dann besonders gut konzentrieren auf laufende Projekte. Konzentration auf Empfehlung sozusagen. Und seltsam, auch wenn ich mich im Schwerpunkt gerade mit ganz anderen Sujets beschäftige, die Gedanken gehen zwischendurch immer wieder in Richtung der Bäume und ihres jahreszeitlichen Zyklus. Diese Gedanken sind für mich ganz wesentlich, um bei beliebigen Themen den professionellen Abstand zu wahren. Sie helfen mir, eine selbst definierte und sich wahrscheinlich im Laufe des Lebens verändernde Mitte zu finden, auch wenn es notwendige Ausschläge nach oben und unten gibt. Ein Resultat der symbolischen Kraft, die beim Baumsymbol und für mich besonders stark ausgeprägt ist.

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Lichtarmer Neustart

Das Jahr begann stürmisch, mit viel Wind und genauso lichtarm, wie das alte endete. Dauerregen macht es unmöglich, einen Spaziergang zu wagen. Und vor dem Haus ist tatsächlich der künstliche Weihnachtsbaum samt seinem Ständer umgefallen. Den hatte ich zwar mit einem schweren Sandsack beschwert, aber bei den Böen reichte auch das nicht aus, zumal der Sand auf Grund der Dauernässe wohl nicht mehr die richtige Lage hatte. Zwei Aufrichtversuche waren vergebens. So werde ich morgen, bei einer Regenpause wohl Stabilisierungsmaßnahmen ergreifen müssen, denn den Baum wollen wir noch bis zum Dreikönigstag dort belassen. Der Bauernkalender bringt die Nässe des Jahresanfangs, die er wie so häufig richtig prognostiziert hat, mit dem Einfluss der Sonne in Verbindung. Bei allem, was mir in diesen Tagen rund um das Thema Weihnachten, Wintersonnenwende und christliche Mysterien bezüglich der Sonne durch den Kopf geht, wirkt das unwahrscheinlich, seht sie doch in dem Zusammenhang vor allem für Aufbruch und Neuanfang. In der Wettererscheinung spiegelt sich das bisher noch nicht.

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Empfundener Jahresanfang

Nun geht’s auf die Fastnachtszeit zu und die Menschen beginnen, sich mit dem neuen Jahr zu identifizieren. Das ist dann nicht mehr wirklich Hochwinter, sondern empfindungsgemäß der eigentliche Beginn des Jahres. Ich hoffe sehr, dass sich das auch in größerer Entschlussfreude und mehr Mut zeigt. Während der eiskalten Tage der letzten Wochen schienen die nämlich mit eingefroren zu sein. Klarheit und ein nach vorne gerichteter Blick sind das, was wir jetzt nötig haben. Parallel dazu werden die ersten Bäume ihre Lebensgeister wiederentdecken und wie der Hasel meist unscheinbare Blüten austreiben. Andere werden diese Aktivität erst viel später starten. Aber die Möglichkeiten liegen jetzt schon in der Luft.

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