Schlagwortarchiv: Holzofen

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Wintergedanken schleichen sich ein

Je nasser und kälter es draußen wird, desto mehr wünsche ich mir die Holzofensaison herbei. Wegen Ms Bedenken bezüglich der Staubentwicklung kommt es aber dazu meist erst zu Beginn des neuen Jahres, manchmal auch schon nach Weihnachten. Wenn aber der Holzofen einige Zeit konstant angefeuert wird, macht sich irgendwann eine konstant wohlige Wärme im Haus breit, die klammer Kälte und Feuchtigkeit keine Chance mehr lässt. Ich bin froh, dass wir die Holzvorräte für den Ofen aufgefüllt haben und insofern nichts mehr schief gehen kann. Außer natürlich, dass der Winter so lau ausfällt, dass der Ofen erst gar nicht zum Einsatz kommt. Den Fall hatten ja auch schon einmal vor einigen Jahren. Gefühlt ist der Winter jetzt schon angekommen. Nur wehre ich mich, das Jahr gedanklich jetzt schon abzuhaken. Es gibt noch so unglaublich viel, was zu einem guten Abschluss geführt werden muss.

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Warme Holzmöbel

In diesen ungemütlichen Wintertagen genieße ich die Holzofenwärme. Es kommt deshalb kaum mehr vor, dass wir das Nachlegen vergessen. Überhaupt kann alles Kompensierende, was Wärme ausstrahlt, den Tag angenehmer gestalten und die für Gelenke, Muskeln und Gemüt schädliche Witterung in den Hintergrund drängen. Gerade jetzt schätze ich auch meine teils selbst entwickelten Holzmöbel, vor allem die Schreibtischplatte aus Walnussbaum und Birke, die inzwischen ihr Gleichgewicht mit der Luft des Arbeitsraums gefunden zu haben scheint. Da zahlt es sich aus, dass sie nur mit Öl getränkt ist und auf diese Weise noch atmen kann. Lange hat es gedauert, bis sie ihre Fleckigkeit verloren und das Öl sich regelmäßig verteilt hat. Direkt auf einer solchen Platte zu arbeiten, vermittelt ein gutes Gefühl, einfach angenehmer als ein mit Lack behandeltes Möbel.

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Lebendig halten

Die Wärme des Holzofenfeuers ist in diesen Tagen meine einzige Verbindung zu den Bäumen. Selbst quasi abwesend, sich mit der unwirtlichen Umgebung arrangierend, schenkt das Holz uns im kältesten Teil des Winters die Energie, die von den Bäumen zeitlebens aus der Kraft der Sonne getankt wurde. Klimaneutral nennt man das dann, aber jenseits energetischer Umwandlung steckt darin auch viel unsichtbare Symbolik, die allein wärmend wirkt. So wie wir uns im Winter ohnehin häufig und in großen Umfang mit symbolischen Stellvertretern für den Start ins neue Frühjahr wach und lebendig halten.

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Die besondere Wärme

V. hat offenbar ein anderes Wärmempfinden. Für mich ist es wichtig, dass man die Holzofenwärme auch als solche wahrnimmt. Wenn er schon angefeuert ist an diesen kalten Wintertagen. V. dagegen legt zwischendurch immer wieder fast grüne Abschnitte ein, die von den erst vor wenigen Wochen gefällten Zypressen stammen. Die brennen zwar auch, dämpfen die Wärmestrahlung des Ofens aber doch erheblich. Für meine Begriffe zu viel, so dass es bei offen gelassenen Türen nicht mehr wohlig warm ist. Bei Gelegenheit korrigiere ich das dann, auf jeden Fall aber, wenn ich mich selbst in den beheizten Räumen aufhalte. Damit mir das besondere Holzofenerlebnis während der kurzen Ofensaison nicht verloren geht.

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Holzofensaison weiter aufgeschoben

M. will bis zu ihrer Rückkehr den Holzofen immer noch nicht anwerfen. Dabei wäre diese Phase des Winters doch die naheliegendste Gelegenheit. So werden wie die wohlige Wärme des Fichten- und Obstbaumholzes wohl erst in einer verlängerten Winterzeit erfahren. Ein Gutes hat das natürlich, der angesammelte Vorrat wird dann auf jeden Fall bis zum Frühjahr ausreichen. Und die befürchtete Staubentwicklung wird auch noch auf sich warten lassen. So geht das Ganzjahresthema „Ofen und Brennholz“ also in die nächste Runde und wird auch diesmal wieder für widersprüchlichen Gesprächsstoff sorgen.

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Ofenwinter

Wenig Sonne ist uns in diesem Jahr bisher vergönnt gewesen. Und der Winter fühlt sich erstmals auch wie einer an, obwohl die Temperaturen noch nicht sehr weit unter Null gefallen sind. Puderschnee gab es bereits und das erste Schneeschippen dieses Winters. Atmosphärisch eigentlich die Zeit, den Holzbrandofen anzufahren. Ich wundere mich, dass V. die Initiative dazu noch nicht ergriffen hat. Aber wenn es längere Zeit so anhält, wird die Saison zwangsläufig beginnen. Wegen der wohligen Raumwärme, die der Ofen erzeugt, aber auch damit die viele Arbeit, die wir in das Anlegen unserer Nadelholz- und Obstbaumschnitt-Vorräte investiert haben, auch sichtbare Früchte trägt. All die nicht verwirklichten Weihnachtsbäume, die unser ehemaliger Privatwald noch hätte abgeben können, werden so eine andere, nicht weniger sinnvolle Funktion erfüllen.

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Vor dem Start der Holzofenheizsaison

Der Schornsteinfeger hat sich angesagt. Zeit, an den ersten Einsatz des Holzofens zu denken. Wenn es nach M. geht, wird der wohl erst im neuen Jahr starten. Aber wenn der Winter tatsächlich streng werden sollte, könnte es u. U. auch schon früher losgehen. Ich hoffe sehr, wir können den Ofen in dieser Form noch lange nutzen. Man hört da einiges über Grenzwerte für Feinstaub, das nicht einfach einzuordnen ist. Und wie unser Ofenbauer, der den vormals rein metallenen Brennraum entfernt und den Ofen richtig mit Schamott ausgebaut hat, uns gezählt hat, wird es auch für seine Zunft aus Gründen schärferer Emissionsstandards schwieriger. Es wäre jammerschade, wenn eine Nutzung in der Form nicht mehr möglich wäre. Der Aufwand des Umbaus, das vorbereitete Brennholz. Gefühlt ist Heizung auf diese Weise, gerade im Winter, für mich ohnehin die stimmigere, zumal das Holz vom eigenen ehemaligen Wald stammt. Nachhaltigkeit aus der Familientradition heraus sozusagen. Schlüssiger geht’s doch nicht mehr.

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Frühlingsanfang mit Holzofenende

Es war keine Absicht, aber heute Abend, pünktlich zum meteorologischen Frühlingsbeginn, haben wir den letzten Korb aus unserem Brennholzvorrat gefüllt. V. hat zwar schon frisches Schnittholz vom Obstbaumstück gebracht, das demnächst den Holzhaufen wieder auffüllen wird, aber das im Herbst eingefahrene Brennmaterial ist spätestens morgen endgültig aufgebracht. Ende der Holzofensaison ist das Ms Willen entsprechend. Ich hätte die Ofenwärme gerne noch etwas länger, mindestens bis Ostern gehabt. Aber der Frühlingsanfang ist natürlich auch eine akzeptable Marke. Jetzt können wir an die Freiluft- und Gartensaison denken und freuen uns schon darauf, die Gartenbäume auf die warme Jahreszeit vorzubereiten bzw. die Frühjahrsblumen zu besorgen und einzupflanzen.

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Gegen Ende der Holzofensaison

M. rechnet fest damit, dass die Holzofensaison vor Ostern beendet ist. Das liegt auch nahe, da einerseits das Wetter so wirkt, als ob es sich in Richtung frühlingshafter Temperaturen entwickeln könnte, die zwar noch nicht da sind, aber irgendwie erahnt werden können. Und andererseits unser Brennholzvorrat ohnehin nur noch für ca. eine Woche reichen dürfte. Auch V. hat keine wirkliche Lust, noch etwas aufzufüllen. So wird in diesem Sommer wohl der Holzvorratsplatz zum Abstellen von Utensilien der Gartensaison zur Verfügung stehen. Während des Sommers werden wir die im Laufe des Jahres entstandenen Lücken mit frischem Holz aus unserem Waldkontingent auffüllen können. In Brennholznot werden wir deshalb so schnell nicht geraten. Und wenn zwischendurch wieder milde Winter kommen sollten, wie wir es schon einige Male erlebt haben, wird das Brennmaterial ohnehin noch länger zur Verfügung stehen.

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Ofenwärmecharaktere

Zu der besonderen Wärme, die Holzbrandöfen ausstrahlen, haben die Menschen ganz unterschiedliche Einstellungen. Eine Besucherin hat gleich nach Betreten des Raums heute ihre Jacke abgelegt, geradezu erschrocken über die „Hitze“. Andere zieht gerade diese wohlige Wärme magisch an. Uns selbst geht’s ja auch so, und auch die Einschätzung, das die Holzofenwärme prima ist für nass-kalte Tage, nicht nur für grimmigste Winterkälte, hat einer unserer Bekannten ebenfalls geteilt. Mit unserem Brennholzvorrat, den wir vor einigen Monaten an einem Tag gesägt und gestapelt haben, werden wir in dieser Saison auskommen. Es wird nicht notwendig sein, etwas nachzuholen. Vielleicht ist ja der Holzlagerplatz dann im Sommer frei für Gartenutensilien und Arbeitsgeräte.

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Schwieriger Wärmehaushalt

Nun müssen wir schon die Türen weit geöffnet lassen. Eigentlich ist es für das Heizen mit dem Holzbrandofen schon zu mild draußen. Das wirkt sich dann schon auf die Wahrnehmung des Heizniveaus im Inneren aus. Auf einmal merkt man, dass die Raumtemperatur ein angenehmes Maß übersteigt. Grund, den Ofen auf Sparflamme brennen zu lassen, was nach unten natürlich gewisse Grenzen kennt. Schade eigentlich, denn wenn zwischendurch richtig frostige Tage kommen, weiß man gerade diese wohlige Holzofenwärme sehr zu schätzen. Der ständige Wechsel macht dann weniger Freude, weil man es nicht mehr vernünftig zu regulieren weiß, und wie warm man sich anziehen soll u. s. w. Eine weitere Erscheinung in der Kette der skurrilen Wetterkapriolen, die uns der Klimawandel beschert.

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Wohlige Fichtenholzwärme

Die Wärme des Holzofens tut uns wirklich gut. Eine richtige Entscheidung und die richtige Zeit, den Ofen anzuwerfen. Ich schätze, dass die nächsten Wochen vergleichbares Wetter bringen. So lässt sich die richtig kalte Jahreszeit ganz gut überstehen. Ich hoffe, die Wärme wird sich bald auch in die entlegeneren Winkel des Hauses ausgebreitet haben. Zumindest einen großen Vorteil hat das Fichtenholz, das gegenwärtig den größten Teil unseres Brennholzvorrats ausmacht: Es erzeugt in kurzer Zeit große Hitze. Nur hält es eben nicht so lange an wie Obsthölzer, Eiche oder Buche. Was soll‘s, es sind die Relikte unseres ehemaligen kleinen Privatwaldes. Ganz schön, wenn man weiß, wo das Material herkommt und man sogar einen persönlichen Bezug zur Energiequelle hat.

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Der erste Holzbrand

Die anhaltenden Minustemperaturen haben uns nun doch veranlasst, den Holzofen in Gang zu setzen. Der erste Abend mit wohliger Holzbrandwärme. Anders als zu Beginn der letzten Saison hat der kalte Ofen anfänglich kaum unangenehme Gerüche verströmt. Ich bin sicher, an diese wohlige, so ganz andere Form der Heizung werden wir uns wieder schnell gewöhnen. Auch wenn nicht sicher ist, ob der Frost anhält und wir nicht im Gegenteil erneut in Richtung der zehn Grad plus tendieren, werden wir wohl eine Weile dabei bleiben. Der schamottierte Ofen lässt sich nach seinem Umbau ja auch ganz gut steuern, so dass bei weniger klirrender Kälte auch mal auf Sparflamme gebrannt werden kann. Der im Sommer angelegt Brennholzvorrat wird so nicht ganz umsonst gewesen sein.

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Erinnerung an die Holzofenzeit

An Fastnacht kann ich in diesen Novembertagen noch gar nicht denken. Alles ist vielmehr auf Rückzug und Ruhe ausgerichtet. Der Schornsteinfeger hat uns noch einmal an die bevorstehende Holzofensaison erinnert. Gut, dass wir die Brennholzvorräte bereits aufgefüllt haben und insofern nichts mehr passieren kann. Die Heizkosten werden bei einem strengen Winter sicher erheblich reduziert. Vor allem Dank der Fichten unseres ehemaligen Privatwaldes, der in den kommenden Jahren nur noch durch die Biomasse präsent sein wird, mit der wir unseren Ofen hauptsächlich befeuern. Jedenfalls wenn die Temperaturen nicht zu mild ausfallen, wie im vorletzten Jahr.

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Zum Abschluss der Ofensaison

Nun scheint auch V. mit Ms Entschluss einverstanden zu sein, die Holzofensaison morgen abzuschließen. 18 °C am Sonntag sollen uns erwarten. Das ist dann tatsächlich zu warm für das Heizen mit Ofen. Irgendwie schade ist es aber doch. An die wohlige Wärme hatten wir uns schon gewöhnt, und die Saison dauerte in diesem Winter länger an als gewöhnlich. An dem wohl noch kühleren Tat morgen werden wir uns an einem großen Feuer wärmen können. Ein großer Haufen Äste vom letzten Obstbaumschnitt wartet darauf verbrannt zu werden. Das ist immer recht schnell erledigt, jedenfalls wenn das Feuer einmal richtig in Fahrt gekommen ist. Es hat etwas Beruhigendes, dass die Äste so an Ort und Stelle wieder dem Naturkreislauf zugeführt werden. Denn das Häufchen Holzasche, das letztlich übrig bleibt, ist sehr schnell auf der Streuobstwiese verteilt.

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Wetteregebenheit

Nun ist sich V. doch ziemlich sicher, dass der Brennholzvorrat nahezu aufgebraucht sein wird mit dem Ende der Ofensaison. Und ich bin geneigt, ihm zuzustimmen. Die ersten Frühlingszeichen waren vorhanden, sind jetzt aber wieder überdeckt von dieser ungemütlichen Kälte, die vordergründig in den Winter gehört, sich aber eher wie die Verzögerung des Frühlingsanfangs anfühlt. Wie ein Ärgernis, das man schnellstmöglich abschütteln möchte. So bewegen wir uns mit einer Art resignativer Ergebenheit durch diese Zwischenzeit und holen uns ein Stück weit fehlende Wärme und Licht durch die Energie des Holzbrands ins Haus.

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Baumapotheke

Einen interessanten Beitrag über die Heilwirkung bestimmter Baumbestandteile habe ich im Nachmittagsfernsehen aufgeschnappt. Nichts Neues für mich, aber es ist eben auch notwendig, bestimmte Wissensinhalte von Zeit zu Zeit zu aktualisieren. Die schmerzlindernde Wirkung der Weidenrinde, aus der ursprünglich der Wirkstoff von ASS bzw. Aspirin gewonnen wurde z. B. Oder die schmerzlindernde und entzündungshemmende Funktion von Salben, in denen Bestandteile von frischen Pappelknospen verarbeitet wurden. Leider gehen solche Hinweise meist nicht über die Anschauung hinaus. Sehr viele alte Kräuter- und Baumgesundheitstipps haben wir noch nicht umgesetzt. Immerhin mit den Wirkstoffen der Weißdornfrüchte, der Holunderblüten, der grünen Walnusskerne und des Bärwurz sind über die Jahre verschiedene Liköre, Tees und Elixiere entstanden, die wir auch bei Gelegenheit verbrauchen. Bei manchem davon kann ich aus Erfahrung von einer zuverlässigen Wirksamkeit sprechen. Anderes ist einfach wohlschmeckend, wie z. B. der Walnusslikör. Aber wo spezielle medizinische Wirkungen vermutet werden, bin ich eher skeptisch. Vielleicht weil die volksmedizinischen Anwendungen in unserem Jetztzeitdenken eine vor vorneherein nachgeordnete Rolle einnehmen. Eine Korrektur dieser Einstellung würde sehr viel mehr Fachkenntnis und ständige Beschäftigung mit den Kräutern und den Bestandteilen der „Baumapotheke“ erfordern.

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Die Ofenperiode läuft aus

Immer noch ist von der Grippewelle die Rede. So mancher Niesanfall und gelegentliches Kratzen im Hals erinnert mich an die eigene Erkältungsphase, die ich hoffe, hinter mir zu haben. Ganz sicher sein kann man in diesem Winter damit allerdings nicht. In gleichem Maße, wie der Restwinter seine Launen ausspielt, kokettiert V. mit unseren Holzvorräten, die aufgefüllt zu haben er als sein großes Verdienst ansieht. Ist es auch, aber wir wünschen uns dennoch, die Ofenheizperiode sehr bald abschließen zu können. Um den Frühling in der Natur und auch bei der Arbeit im Haus erleben zu können. Mit Ofenwärme geht das schlecht. Diesmal könnte es tatsächlich so ausgehen, dass wir über den Sommer keinen riesigen Holzhaufen beim Aufenthalt im Garten vor Augen haben. Für die kommende Saison können wir ihn auch noch im Spätherbst auffüllen. Denn der nächste kalte Winter kommt ganz sicher.

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Holzofenwärme gegen klamme Winterkälte

Bei diesen dauerklammen Tagen sind wir doch jetzt sehr froh mit dem Holzofen. Wenn er schon morgens angeworfen wird, verbreitet er den ganzen Tag über eine wohlige Grundwärme, die lange anhält, bis in die Nacht, da die Schamottesteine doch für einige Stunden ihre Wärme weiter abgeben. Da wir überwiegend Nadelholz aus dem eigenen Bestand verwenden, hält es zwar nicht ganz so lange an, aber die Wärme selbst ist natürlich außerordentlich. Insofern bin ich mit Vs Dauerthema verwöhnt, da wir ja tatsächlich bei so unangenehmer Winterwitterung einen echten Gewinn daraus ziehen. So leisten die hohen Fichten in ihrer Nach-Weihnachtsbaumzeit ihren letzten sinnvollen Dienst. Und das sicher noch für ca. 10 Jahre oder länger, wenn wir zwischendurch warme Winter erleben, die den Holzbrand überflüssig machen.

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Brennholz reicht noch

Der Brennholzvorrat schwindet jetzt doch nicht so stark, wie ich es befürchtet hatte. Natürlich trägt dazu auch bei, dass wir zwischendurch immer wieder größere Abschnitte von dem noch feuchten Apfelbaumholz hinzumischen. Das hält schon wegen der Art viele länger an, und die Nässe bringt zusätzlich eine Verzögerung. Gut so, denn bei diesem Mistwetter Brennholznachschub zu organisieren, wäre nicht die größte Freude. Gut vorbereitet sind die Scheite zwar. Aber in ofenfähige Abschnitte müssen sie eben doch noch gesägt werden. Eine schöne Arbeit für kalte und klar Wintertage. Aber nichts für Schmuddelwetter, vor allem, wenn man von Erkältungen geplagt ist.

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Holzfeuchte

V. mischt unter das abgelagerte Brennholz immer auch einzelne Abschnitte des noch feuchten Apfelbaumholzes, das von den erst vor Monaten geschlagenen eigenen Bäumen stammt. Es ist kurios, aber eine von diesen Wahrheiten, die man nur im Verlaufe einer ständigen Beschäftigung und dem praktischen Arbeiten mit Holz erfahren kann. Das nämlich ein gut laufender Schamotteofen zwischendurch problemlos Holz mit hohem Feuchtgehalt verbrennt, mit genauso wenig Asche wie anderes. Der Vorteil ist dabei, dass sich mit besonders dicken Stücken die Brenndauer so künstlich verlängern lässt. So gibt es auch mit Holz noch eine Reihe anderer Weisheiten, die vereinfachendes Schulbuchwissen differenzieren. Zum Beispiel die immer wieder gehörte Empfehlung, dass das Abtrocknen 2-3 Jahre erfordert. Wie so oft ist das eine Faustregel und ist eigentlich auf Brennholz gemünzt, das kleingehackt wurde. Bei schmalen Abschnitten, wie z. B. meinen Kanteln, funktioniert das natürlich entsprechend schneller, auch mal innerhalb von weniger als einem Jahr. Etwa 1 cm pro Jahr ist da schon eine brauchbarere Regel, die aus meiner Erfahrung recht zutreffend ist.

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