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Sommergarteneindrücke

Ich freue mich auf die handwerkliche Arbeit in den nächsten Tagen. Vier verschiedene Holzarten. Das verspricht Abwechslung. Und wenn es nicht drückend heiß ist, geht im Sommer diese Arbeit auch gut von der Hand. Draußen handwerklich arbeiten ist ohnehin das Beste, auch wegen der Eindrücke, die der Garten, seine Pflanzen und die Vögel während des Arbeitens als Hintergrund vermitteln. Die Weintrauben hängen hier vor meinem Fenster zum Greifen nahe und werden von Tag zu Tag rotbäckiger. Seltsam, dass die Amseln sie jetzt schon anpicken, wo sie doch noch überwiegend grün und vermutlich nicht sehr süß sind. Ich hoffe allerdings, dass V. das nicht zum Anlass nimmt, wieder diese hässlichen Netze zu spannen. Das ist für mich optisch das gräulichste, was ich mir im sonst so eindrucksvollen Gartenhochsommer vorstellen kann.

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Erfrischung für Blumen, Stauden und Bäume

Richtig erholsam, dieser Sommerregen zwischen den Hitzephasen. Dass es den ganzen Tag über meist leicht geregnet hat und die Wolkendecke dicht genug blieb, um wenig Sonne durchzulassen, hat alles zum Abkühlen gebracht und unsere Wassertanks wieder etwas aufgefüllt. Ruhig hätte es noch länger und anhaltender regnen können. So sind die Reservoirs an Regenwasser leider noch nicht voll. Aber besser als nichts. Und auch besser als heftige Stürme und sintflutartige Regengüsse oder gar Hagel, der in Aussicht gestellt wurde, die dann unsere empfindlichen Pflanzen nur geschädigt hätten. Ich denke, dass es ausgereicht hat, um Feuchtigkeit auch in tiefere Bodenschichten zu leiten und die tief wurzelnden Bäume mit Wasserspeichern zu versorgen. Die vergisst man allzu schnell. Aber auch die gut verwurzelten Bäume leiden irgendwann, wenn die Hitze zu lange währt und keine regelmäßigen Ausgleiche stattfinden.

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Grüne Transparenz und gefiltertes Sonnenlicht

Den letzten Rest der Regenwasservorräte habe ich heute Abend auf die Pflanzen des Gartens verteilt. Gut, dass wir als Notreservoir meist noch das Springbrunnenbecken haben. Aber das ist eben jetzt auch schon aufgebraucht. Neuer Regen wäre da nicht schlecht. Eigentlich sind wir in den Vorjahren meist gut über die Runden gekommen. Selten nur musste ich Leitungswasser anzapfen. Aber für einige Tage wird es nun doch notwendig sein. Gerade jetzt, wo die Sonnenblumen sich ihrer Maximalhöhe annähern und immer stärkere Stängeln ausbilden. Die sind schon sehr durstig. Auch die Kübelpflanzen benötigen eine Menge Flüssigkeit in diesen erbarmungslos sonnengesättigten Hochsommertagen. Es ist eine Freude, mit dem intensiver und konstanter werdenden Sonnenlicht die Laubdecke der Weintrauben und Bäume immer dichter werden zu sehen. Und die Transparenzen und Abschattungen zu verschiedenen Tageszeiten und Sonnenständen dabei zu beobachten. Das verleiht dem Garten so etwas Dschungelartiges.

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Bewusster Hochsommer

Jetzt könnten insbesondere die Bäume wieder eine Erfrischung durch Regen gebrauchen. Unsere Regenwasserreservoirs sind fast vollständig aufgebraucht. Immerhin hat es heute noch für die Blumen ausgereicht. Aber ab morgen muss ich dann doch den Wasserhahn anzapfen. Gute, dass für die nächsten Tage Regenschauer vorhergesagt sind. Ich hoffe, sie kommen nachts, halten länger an und zerstören auf der anderen Seite nichts. Gerade die Sonnenblumen und die jungen Rizinusstauden können zu viel Regen nicht vertragen. Aber eine moderate Durchfeuchtung würde allen Pflanzen jetzt guttun. Davon abgesehen, diese Hochphase des Sommers ist schon etwas Besonderes, das ich bewusst in mir aufzunehmen versuche.

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Mediterrane Marktatmosphäre unter Linden

Das war noch ein Bilderbuch-Hochsommertag mit sagenhaftem Licht. Heller geht nicht mehr. Und wolkenloser und blauer auch nicht. Schön, dass wir nach langer Zeit wieder einen Markt besuchen konnten, den ersten für diese Saison. Bei solchem Wetter eine wirkliche Freude, die Besucher haben das sichtlich genossen. Und auf diesem Marktplatz, beschattet von einem Quadrat schattiger Linden, entfaltet sich sogleich eine mediterran anmutende Urlaubsstimmung, die entspannend wirkt. Etwas zu finden, ist da nicht von Bedeutung. Es geht einfach nur um die Atmosphäre. Dass M. dennoch ein antikes Kaffeegeschirr mit Brombeermotiv entdeckt hat, ist nur eine schöne Zugabe, zumal eine, bei der die motivische Darstellung mit der tatsächlichen Erscheinung der Brombeerpflanzen in diesen Wochen übereinstimmt.

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Meine Art von Urlaub

Ein super Sonnentag zum Ende des Juni, an dem ich wider Erwarten an meiner Holzarbeit bleiben konnte. So war es auch möglich, das aktuelle Projekt noch abzuschließen, im kürzest möglichen Zeitrahmen. So etwas fällt natürlich im Sommer, bei der Arbeit im Freien und bei warmen Temperaturen leichter als bei künstlichem Licht und Heizungsluft. Eine schöne Zeit für mich, besonders am Wochenende und wenn ich mich auf die Arbeit mit den Hölzern am Stück konzentrieren kann. Eine gute Gelegenheit, vielleicht die beste, einmal Abstand zu nehmen. Meine Art von Urlaub, wenn ich so wollte.

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Durstige Hochphase des Pflanzensommers

Der Garten, vor allem die Bäume und Blumen rund ums Haus, zeigen sich gerade in der üppigsten und vitalsten Form. Das ist nun wirklich der Beginn des Höhepunkts, der hoffentlich bis in den August hinein andauern wird. Entsprechend durstig sind alle Pflanzen. Ich komme, weil der Regen seit Tagen ausbleibt, schon nicht mehr mit dem Regenwasser aus dem Vorratstank aus und muss auf das schon mit Algen besiedelte Wasser aus dem Springbrunnenbecken zurückgreifen. Das muss aber ohnehin wieder erneuert werden, so dass ich damit nicht allzu sparsam sein muss. Der intensivsten Gießzeiten kommen ohnehin noch. Vielleicht werden wir dafür auch einen zusätzlichen Regenwassertank herbeischaffen, damit uns später die vielen Sonnenblumen nicht verdursten und sich der Garten gerade während der sonnenreichsten Jahreszeit nicht dehydriert präsentiert.

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Das unerschöpfliche Ganze des Pflanzensommers erfassen

Vielleicht hängt es mit den Schulferien in unserem Bundesland zusammen. Jedenfalls stelle ich jetzt, zum Beginn der letzten Juniwoche, schon die Hochsommerhaltung fest, die sonst erst im Hochsommer gegen Ende Juli, Anfang August erkennbar war. Die Menschen sind vielfach schon in Urlaubsstimmung, unabhängig davon, ob sie tatsächlich Urlaub machen. Es ist diese Sehnsucht nach Auszeit, nach Abkehr von der Routine und weniger Alltag zu spüren, die unsere Sommermonate der letzten Jahre begleitet hat. Das hat sicher seine Berechtigung und individuelle Funktion. Für die Durchführung von Projekten, die Kooperation erfordern, ist es aber sehr hinderlich. So versuche ich diese Sommerstimmung zu nutzen, um sie untypisch gerade für die Projektarbeit nutzbar zu machen. Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass gerade die Auszeitatmosphäre Energie freisetzt, die sonst nur schwer mobilisierbar wären. Meine eigener Ausgangspunkt ist dabei die Beobachtung und Wahrnehmung von (Baum-)Landschaft, Licht und Farben in dieser Hochzeit des Sommers, aus der ich selbst viel positive, nach außen gerichtete Kraft schöpfen kann, der Gegenstand aber auch an sich eine unerschöpfliche Quelle für das staunende Beobachten und Verstehen darstellt. Es scheint so, dass man bei diesem Beobachten und Leben mit der natürlichen Umwelt nie auslernt und schrittweise in der Lage ist, immer mehr an Details und Zusammenhängen in diesem komplexen Ganzen zu erfassen und zu verarbeiten.

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Aus dem Vollen schöpfen

Seltsam, im Hochsommer nehme ich die Eiben viel deutlicher wahr als in den übrigen Jahreszeiten. Dabei steht sie symbolisch doch gerade für das Dunkle, Unergründliche, fast Unsichtbare, auch für das ewig Geheime und Verdeckte, was so viel besser in den Winter zu passen scheint. Vielleicht liegt es einfach an ihren dunklen Nadeln, die sie bei wenig Licht tatsächlich weitgehend verschwinden lässt. Im Sommerlicht dagegen wird das satte Dunkelgrün quasi hervorgeholt, wird der vollständige Baum auch eher als Gestalt sichtbar. Ich genieße gerade dieses Sichtbarwerden der Pflanzen, das satte Beobachtungsangebot während dieser Wochen des Jahres. Das ist wie aus dem Vollen zu schöpfen.

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Das war schon Hochsommer

Das war wohl der bisher heißeste Tag dieses Jahres. Und die Sonnenstunden könnten auch kaum ausgedehnter sein. Allerdings hat sich der um die Mittagszeit vermutete Rekord doch nicht eingestellt, zum Nachmittag hin hat sich die Strahlungsintensität der Sonne dann doch stark abgeschwächt. Auch sind zu hohe Lufttemperaturen nicht ganz so ideal für die Energiegewinnung aus der Kraft der Sonne. Wenn das aber noch einige Tage so bleibt, dann können wir uns für den Mai über das durchschnittliche Lichtangebot sicher nicht beschweren. Es freut mich sehr, dass trotz der Hitze jetzt auch der Ginkgo neue Blätter angesetzt hat und nach dem Erfrieren der ersten beim zweiten Anlauf erfolgreich war. In Sachen Höhewachstum wird er dieses Jahr sicher vom benachbarten Walnussbaum Konkurrenz bekommen. Bisher war er diesem immer noch knapp überlegen. Nun bin ich gespannt zu beobachten, ob sich der Höhenvorsprung umkehren wird.

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Verspätete Hundstage

Die Hundstage sollten eigentlich am 23. August enden. Aber gerade erleben wir ein Klima, das ganz genau dem entspricht, was man mit diesen heißesten Tagen des Hochsommers verbindet. Schön, dass es auch bei den kosmischen Einflüssen, in dem Fall des Sternbilds Großer Hund, bezüglich der Auswirkungen auf unser Erdklima gewisse Abweichungen gibt – von mythologischen Undeutlichkeiten einmal abgesehen. Wie ja in diesem Jahr alles 2-3 Wochen später dran ist als gewöhnlich. Ich beobachte schon, dass derzeit nicht nur die Blumen enorm viel Flüssigkeitsbedarf haben. Auch die Bäume des Gartens wie auch in der freien Landschaft erleben solche Hitze als Belastung und müssen einige Anstrengungen unternehmen, um ein gesundes Gleichgewicht zwischen Wasserersparnis und ungestörter Verdunstung aufrechtzuerhalten. So leert sich der gerade erst durch relativ wenig Sommerregen wieder etwas angefüllte Regenwassertank recht schnell, so dass ich auf nächtlichen Regen hoffe. Das würde auch zumindest die Vormittage stärker abkühlen. Trotzdem möchte ich mich nicht beschweren. Wir haben zu lange auf den Sommer gewartet, um seine Intensivierung zu seinem Ende hin nicht schätzen zu können.

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Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer

Ein tolles Licht zum Fotografieren war das heute. Leider habe ich meist in den Mittagsstunden Gelegenheit für kurze Exkursionen. Besser wäre es natürlich am Morgen oder späten Nachmittag. Dann kann man noch sehr viel mehr Atmosphäre einfangen. Aber auch aus diesen punktuellen Blicken in die Baum- und Strauchlandschaft in meiner Nähe ist diese Phase des Pflanzensommers ganz gut einsehbar, in einer Mischung von Grün und davon abstechenden bunten Farben, mit einer Vielfalt vegetabiler Formen, die zunehmend stärker vom Fruchttragen der Bäume bestimmt werden.
So die orange strahlenden Furchtstände der Ebereschen:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Die noch grünen Früchte des Walnussbaums:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Fiederblätter, die einen eigenen plastischen Raum in Grün definieren:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Unter der Last von Blattgrün und Fruchtständen sich nach unten biegenden Äste der Hainbuchen:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Skurrile Umkehrung des Üblichen bei den Hartriegelsträuchern. Die Blätter sind schon herbstlich rot verfärbt, die Früchte aber sind noch nicht zur Reife gelangt:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Und die Brombeeren. Immer wieder eine Freude, diese im Licht vibrierende Gleichzeitigkeit von Blättern, Blüten und Früchten zu beobachten:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

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Reifeprognosen

Nun zeigen sich bei unseren Strohblumen endlich die Blütenköpfe. Die am weitesten entwickelt sind, bilden auch schon mehrere Blüten gleichzeitig aus. Das entschädigt doch fürs lange Warten, und dafür, dass die Pflanzen eigentlich zu hoch herausgewachsen sind. Das liegt natürlich an der merkwürdigen, zu sonnenarmen Witterung der letzten Monate. So dominiert das Blattgrün, die Blüten gehen etwas unter. Aber die Farben sind sehr schön, so dass ich sie im Spätsommer zum richtigen Zeitpunkt abschneiden und daraus sicher schöne Trockenblüten machen kann. Auch die Chilipflanzen hinken der Zeit hinterher, von Früchten noch keine Spur, nachdem sie gerade erst geblüht haben. Wirklich reif sind bisher nur die Kirschen, wegen des vielen Regens aber sehr stark gefährdet aufzuplatzen und noch am Baum zu verfaulen. Ob das ein Obstjahr wird, werden die späteren Arten dann zeigen. Ein Jahr der K Feigen wird es aber wohl sicher nicht. Denn für die Feigen kam der Sommer viel zu spät. Die müssten ihren Reifezyklus katalysieren, um bis zum Frühherbst noch essbar zu werden. Wie immer sind das jahrestypische Entwicklungen, die man nur beobachten kann, die aber weitgehend nicht beeinflussbar bleiben.

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Bilder einer Sommerlandschaft

Das Landschaftsbild dieser Hochsommertage ist nicht allein von den Bäumen geprägt. Neben dem mehr oder weniger transparenten Grün der Baumkronen und den vereinzelten Blüten oder ersten Baumfrüchten setzen vor allem die Wiesenblumen und Kräuter farbliche Akzente, die so recht das aktuelle Bild des heißen Sommers prägen. So hatte ich bei nur schwach wolkenverschleiertem Himmel sehr gutes Licht für den ersten Testlauf mit dem neuen Zoomobjektiv. Mein Eindruck nach diesen Versuchen mit verschiedenen Belichtungszeiten, ISO-Werten und Brennweiten ist ein grundlegend positiver. Die Abbildungsleistung, vor allem das schon so häufig bei diesem Objektiv gelobte cremige Bokeh kommen sehr schön zur Geltung. Mit dem Bildstabilisator werde ich sicher noch viel Freude haben. Und auch für Detailaufnahmen bietet es gute Voraussetzungen. Lediglich die Frage, in welchen Situationen es im Vergleich das geeignetste Hilfsmittel darstellt, werde ich erst in weiteren Tests klarer beantworten können. Wichtig ist zunächst der sichere Eindruck, das technische Spektrum gerade auch für die Baumfotografie erweitern zu können.
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar

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Traditioneller Hochsommereindruck

Ein Sommer, wie er früher einmal war. So könnte man meinen, wenn man von diesem Tag ausgeht und sich das auf mindestens drei Monate ausgedehnt denkt. Denn dieses Klima entspricht eigentlich traditionellen Hochsommereindrücken. Immerhin soll es etwas stabiler so bleiben, auch wenn die ersten Folgen in Form von Gewittern bereits jetzt absehbar sind. Die sind nicht verkehrt, sollen sich unsere Gießwassertanks zwischendurch auch wieder füllen. Aber bitte dann über Nacht. Ich brenne nämlich schon sehr darauf, das sommerliche Licht für die Fotografien zu nutzen, die ich nur der Sommer möglich macht und für die es bisher fast keine Gelegenheiten gab: Baumdetails, Holzstrukturen, Materialtexturen. Die Wuchern und Grünen im Garten ist dafür eine tägliche Inspiration. Und weitere Ausflüge in die Baumlandschaft und in entlegenere Ecken des Dorfs weiten das Spektrum dann aus. Das könnte spannend werden und wird hoffentlich mein etwas unbeweglich gewordenes Portfolio wieder beleben.

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Dschungeleindrücke

Von den Unwettern sind wir heute glücklicherweise verschont geblieben. So konnte ich die Arbeit draußen schon am Vormittag beginnen, die kühle Morgenluft ausnutzend, bevor es dann am frühen Nachmittag doch wieder tropisch wurde, dann aber leicht abgekühlt durch den Regen. Ideales Wetter eigentlich für die Arbeit am Holz, so dass ich meinen Zeitplan einhalten konnte. Zwischendurch schlendere ich gerne durch den Garten, begutachte den Entwicklungsstand der Bäume und aller Pflanzen mit grünen Blättern. Dschungelartig mutet jetzt bereits die Gesamtsicht an. Vor allem das Efeu erfreut sich derzeit einer Hochphase, die demnächst durch kräftigen Rückschnitt beendet werden muss, wenn nicht alles zuwuchern soll. Das ist das ziemlich zeitaufwändig, bis alles wieder die gewünschten Formen angenommen hat, und bis einige Wochen später das Spiel in die nächste Runde geht. Aber das gehört eben auch zum Hochsommer, genauso wie das Gießen, und dass irgendwann der Regenwasservorrat im großen Tank erschöpft ist. Jedenfalls wenn wir eine lang anhaltende Hochsommerphase erleben sollten.

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Wärme – Licht – Holz

Am bisher heißesten Tag dieses Sommers hatte ich mit so viel Holzarbeit zunächst nicht gerechnet. Aber die Planung machte es einfach erforderlich, die ersten Arbeitsphasen auf diesen Nachmittag zu legen, damit die Interessenten ihre Armbänder auch rechtzeitig erhalten. Eigentlich war das auch stimmig, denn die Arbeit am Holz lebt irgendwie von der Wärme, auch vom Licht. In dieser Kombination ist das einfach belebend, da vergisst man auch gerne die Hitze. Ganz so heiß wird es wohl nicht weitergehen, aber auch das ist in Ordnung. Die nächsten Schritte sind bei milderen Temperaturen nämlich konzentrierter umsetzbar. Wie so häufig fügen sich die Dinge in der genau stimmigen Weise.

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Abstand im Hochsommer

Der Tag vor Beginn der großen Hitze. Vielleicht ist aber auch das wieder nur eine Momentaufnahme, die sich so schnell wieder ändert wie alles in diesem Jahr. Zurzeit haben wir noch so unsere Schwierigkeiten, das körperlich gut auszugleichen. Dabei stehen für das Wochenende und den Anfang der kommenden Woche erneut jede Menge Arbeiten mit Hölzern an. Vielleicht eine gute Chance, die Kapriolen des Wetters auszublenden und die positiven Energien der Pflanzen im Wachstum zu vergegenwärtigen. Manchmal ist dazu ein wenig Abstand notwendig.

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Herbst im Sommer

In den letzten Wochen konnte ich das immer wieder beobachten. Beim Spaziergang heute schien es mir aber besonders deutlich, dass nämlich die Blätter und Früchte vieler Bäume und Sträucher bereits wie sonst erst im Spätherbst aussehen. Mit herbsttypischer Verfärbung und Degeneration der Blätter und der Dehydrierung der Früchte, die so gewöhnlich viel später eintritt. Natürlich hat auch dieser Zustand, wie hier bei den Ebereschen, seinen ganz eigenen Reiz, insbesondere bei hochsommerlichem Licht. Ein merkwürdige Kontrast dazu, dass sich alle Pflanzen nach den Regenfällen der letzten Tage wieder sehr vital zeigen und sie ansonsten sehr erholt wirken.
Herbstlich anmutender Ebereschenzweig im Hochsommer
Herbstlich anmutender Ebereschenzweig im Hochsommer

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Wassernot

Von weitem betrachtet wirken Ginkgo und Feigenbaum inzwischen doch schon ein wenig schlapp. Die Spannkraft der Blätter hat durch die lang anhaltende und nur durch wenige Regenphasen unterbrochene Hitze nachgelassen. Offenbar gelingt es den Bäumen nicht mehr so gut, ihren Wasserbedarf vollständig aus der Tiefe abzudecken. Ich hoffe sehr, die Bäume nehmen daran keinen Schaden. Das würde den kräftigen Wachstumsschub nachträglich beeinträchtigen, den sie aufgrund der vielen Sonne in diesem Sommer schon erleben durften. So können eigentlich positive Verhältnisse sich eben irgendwann auch ins Gegenteil verkehren. Ein paar Hitzegewitterschauern täten insofern ganz gut. Besser noch längere Phasen mit ruhig dahinplätschernden Landregen. Leider kann man es sich nicht aussuchen.

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Stimmige Baumsymbolarbeit

Die Vorarbeiten für das nächste Projekt Anfang der neuen Woche sind schon abgeschlossen. Und mein Plan zur Realisierung von gleich 9 Bändern parallel ist bis zum Wochenende ebenfalls aufgegangen. Eine durchaus beachtliche Leistung angesichts der Außentemperaturen an fast jedem dieser Tage. Ich bin froh, demnächst verschiedene Briefsendungen verschicken zu können. Und das ist alles dabei: Ulme, Linde, Pappel, Apfelbaum, Tanne, Holunder und Zürgelbaum. Teils dem Lebensbaumkonzept folgend, teils in der Partnervariante sind damit verschiedene sehr schöne und in den Dimensionen teils ungewöhnliche Armbänder entstanden. Einige neue Abbildungen zum Erweitern meiner Beispielsammlung sind ebenfalls möglich. Für mich zu diesem Zeitpunkt eine sehr stimmige Arbeit in der Mitte des Hochsommers.

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