Schlagwortarchiv: Herbst

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Brennholz und Herbstgartenarbeit

Das könne im nächsten Jahr nicht so weiter gehen, meinte M. am späten Nachmittag, als wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit immer noch mit der Gartenarbeit beschäftigt waren. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es ernst gemeint war. Tatsächlich haben die Blumen in diesem Frühjahr und Sommer enorm viel Arbeit gemacht. Aber gerade mit den Strohblumen, Sonnenblumen und den für uns neuen Rizinusstauden hatten wir auch viel Freude. Von den vielen sommerblühenden Kübelpflanzen einmal abgesehen, die ohnehin immer wieder aufbauende Highlights setzen. Heute aber habe ich mich auf das Schneiden der Physalis konzentriert. Es war einfach an der Zeit, da viele Pflanzen schon ganz am Boden lagen und dann eben mit Erde verschmutzt werden. Vor allem aber, weil die Lampions fast überall schon bis in die Spitzen rot gefärbt waren. Um das zu erreichen, haben wir überhaupt so lange gewartet. Das alles zu schneiden, zu sortieren, die Blätter zu entfernen und nach Qualität zu unterscheiden, ist eine enormer Aufwand. Für die ganz besonders schönen, die ich morgen zu einem reinen Physalis-Kranz binden will, konnte ich das bis zum Abend auch schon vollständig realisieren. Aber die übrigen, das sind nicht wenige, müssen wir späte sortieren und entblättern. Es sind außerdem jede Menge einzelne Lampions angefallen, in verschiedenen Farben und Zuständen, grün, gelb, rot, leicht oder stark verwittert, bis hin zu solchen, die nur noch ihr geädertes Gerippe zeigen. Ich kann mir vorstellen, das auch für interessante Dekorationen zu nutzen. Außerdem will ich einige Fotokonzepte daraus entwickeln. Das war also die Nachmittagsarbeit. Den ganzen Vormittag haben mit unserem Brennholzvorrat verbracht. Sprich, der Stapel aus Buchen-, Zypressen- und Fichtenabschnitten, die wir vor Monaten bereits hinterm Haus aufgestapelt hatten, konnten wir endlich mit der Kreissäge in ofengerechte Abschnitte sägen und damit unseren Brennholzvorrat auffüllen. Das Soll haben wir dann auch erreicht. Wenn die Ofensaison sehr lange dauern sollte, müssen wir aber noch einmal nacharbeiten. Gut, dass wir diese Arbeit frühzeitig vor der Saison abschließen konnten.

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Zwischen Herbst und Weihnachten

Ein Lichtblick ist das Wochenende. Und dass in der dann zu erwartenden Wärme und dem Mehr an Licht die herbstlichen Farben erst zum Leben erwachen. Endlich eine Gelegenheit zum Fotografieren und Sammeln. Dabei gibt’s noch so viele herbstliche Projekte, die auf einen Abschluss warten, dass es vermutlich schwierig wird, alles zu realisieren. Und ich weiß jetzt schon, dass in dem Moment, in dem die Herbstgedanken verblassen, sie sogleich von weihnachtlichen abgelöst werden. Immerhin, derzeit dominieren aktuell noch die Herbstmotive in der Nachfrage nach illustrierendem Microstock-Material. Zu meiner Freude hat ein Interessent aus der Schweiz soeben eine meiner Baumscheibenfotos, das im letzten Jahr von einem gefällten Eichenstamm aufgenommene, in erweiterter Lizenz erworben. Auch das passt zur Jahreszeit, denn der dunkle, konzentrisch eingerissene und schon leicht verwitterte Querschnitt der gefällten mächtigen Eiche gibt einen eindrucksvollen herbstlichen Hintergrund her.

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Im letzten Viertel kommen Weihnachtsgedanken

Die ersten Gedanken gehen tatsächlich schon in Richtung Weihnachten. Das liegt weniger an den Regalen voller Weihnachtsgebäck bei den Discountern als daran, dass die Witterung nichts von goldenem Oktober hat und eher an die Vorweihnachtszeit erinnert. Da überspringt man gerne die eigentliche Jahreszeit, zumindest gedanklich. Aber ist schwer, schon an Weihnachtsdekoration oder gar Weihnachtsbaum zu denken, wenn die herbstlichen Eindrücke noch nicht richtig verarbeitet sind und noch nicht alle auf den Herbst bezogenen Kreationen realisiert sind. Da steht für mich noch einiges an. Und die Vielzahl offener Projekte lässt ohne wenig Ruhe und Muße, diese Themen allzu intensiv zu verfolgen. Denn es macht sich jetzt schon diese Schlusshektik langsam breit, die gegen Jahresende unvermeidlich scheint. Den Garten winterfest zu machen, ist da noch der geringste Aufwand. Alles Geschäftliche und Kommunikative zu einem Jahresabschluss zu bringen, kostet schon mehr Energie in diesem letzten Viertel des Jahres.

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Strohblumenkränze und Herbstkreationen

Mit meinen Strohblumenkreationen bin ich sehr zufrieden. Ganze drei unterschiedlich große Sträuße habe ich arrangiert und zusammengebunden. Und für alle drei ließ sich auch die passende Vase finden. Das Projekt ist für dieses Jahr aber noch nicht abgeschlossen, da noch vorbereitete getrocknete Blüten übrig sind und eine ganze Reihe neuer noch nachkommen. Wenn ich das langwierige Trocknen und Aussortieren hinzurechne, kann das Ganze durchaus noch bis Ende Oktober gehen. Spätestens dann werden auch die Physalis ausgereift sein, so dass dann auch dieser Kranz realisiert werden kann. Es ist wie in den Vorjahren: Leider sind die herbstlichen Kreationen erst zum Auslaufen des Herbstes wirklich fertiggestellt, so dass wir sie erst in der nächstjährigen Saison wirklich länger betrachten können. Ich finde es aber schön, auf diesem Wege aus der Jahreszeit das sonst so oft verloren gegangene Typische zu konservieren und auch in den übrigen Zeiten präsent zu halten. Vielleicht ist es das, was mich an diesem Prozess des Säens, Erntens, Aufarbeitens und Dekorierens so interessiert. Eine Möglichkeit, die ich kürzlich auf dem Markt gesehen habe ich durchaus reizvoll zu nennen ist, habe ich bisher noch nicht versucht, nämlich Baumblätter und herbstliche Baumfrüchte mit den Strohblumen zu kombinieren. Aber die Konzentration nur auf die Blüten, ihre verschiedenen Farben, Größen und Formen, hat natürlich auch seinen besonderen Wert, den ich in dieser Saison betonnen wollte.

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Warmes Herbstleuchten eher selten

Wenn jetzt das Novemberwetter zurückgekehrt ist und so noch länger andauert, wird es wohl nichts mit dem goldenen Oktober. Der lebt nämlich zu einem guten Stück von den warmen Laubfärbungen. Die aber sind nicht zu erwarten oder nur sehr kurz aufblitzend, wenn nächtliche Kälte mit täglichem Regen zusammen gehen. Das führt dazu, dass Blätter schneller vergehen und die Verfärbung kaum noch sichtbar wird. Sie fallen dann entweder gleich ab oder werden schwärzlich, dann ist nicht mehr viel mit dem, was wir am Blätterherbst so lieben. Auf längeren Autofahrten begegnet man ihnen schon hier und da, den wie in warmes Licht getauchten Baumkronen. Meist aber nur punktuell zwischen ansonsten noch grünen Nachbarn. Diese sporadischen Beobachtungen entschädigen dann für die wachsenden Undeutlichkeiten der Jahreszeit, besonders wenn gerade im Moment des Wahrnehmens die Krone von der Sonn beschienen wird.

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Mit Ewigkeitsanspruch

Leider ging der September wieder verregnet zu Ende. Ein Trost, dass der erwartbare Oktoberanfang schon eher an eine goldene Witterung glauben lässt. Trotz der ständigen Wechsel bin ich dennoch bemüht, was sich mir an Herbstlichem zeigt, auch als solches wahrzunehmen und möglichst kreativ zu verarbeiten. Für mich eine Möglichkeit, es bewusster wahrzunehmen und in einen Dialog mit diesem Natürlichen zu treten. Da es dabei immer um Spiegelungen geht, ist das auch ein Dialog mit mir selbst, Selbstspiegelung eben. Vielleicht deshalb widme ich neben der Baumbeobachtung auch solchen Aktivitäten wie dem Großziehen, Sammeln, Sortieren, Trocknen und Aufbereiten von Strohblumen so viel Zeit. Immerhin den größten Teil der bisherigen Sammlung konnte ich jetzt auf Drähte aufziehen. Das Binden zu Sträußen oder anderen Formen steht aber noch aus. Dafür suche ich mir dann die richtigen Zeitpunkte aus. Die Kür sozusagen, die Krönung, damit die „Everlasting Flowers“ ihren Ewigkeitsanspruch auch einlösen können.

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Blasser Baumherbst

Das Laub der bereits abgeernteten Weinreben ist jetzt richtig herbstlich gefärbt. Einige frostige Nächte und es wird vermutlich innerhalb weniger Tage abgefallen sein. Bis dahin freue ich mich an den warmen Farbtönen, die sonst in der Baumlandschaft eher rar vorzufinden sind. Ganz habe ich die Blätterherbstsaison noch nicht abgehakt, und wenn die wenigen Früchte tragenden Pfaffenhütchensträucher die orangenen Samenkerne freigeben, hoffe ich auch dabei noch auf eindrucksvolle Motive. Aber ein Baumherbst, der in Erinnerung bleibt oder durch besondere Fruchtfülle oder herbstliche Laubansammlungen auffällt, wird es wohl nicht werden. Schwer zu definieren, dieses Jahr in jahreszeitlichen Kategorien.

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Jahreszeit und Bodenhaftung

Nach dem Schlehenpflücken sind die Bäume wieder aus meinem Sichtfeld verschwunden. Ich bin gespannt, aber nicht sicher, ob wir mit einem goldenen Oktober rechnen können, quasi als Ersatz für den ausgefallenen Altweibersommer. Das wäre die letzte Chance auf erkennbaren Blätterherbst, wirkliche Eindrücke der Jahreszeit und damit verbundene Anregungen. Ein Ausfall des Herbstes wäre ein Verlust, auch wenn die Stimmung der Menschen an sich symbolhaft herbstlich genannt werden kann. Schöner und aufbauender ist es aber, wenn Stimmung aus natürlichen Eindrücken resultiert und nicht auf inneren Handlungen selbst gründet. Zu groß ist die Gefahr, dass sich das Erleben verselbständigt und wir die Bodenhaftung verlieren, was langfristig immer Schaden anrichtet.

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Auf einmal viel zu nass

Gut, dass wir die Traubenernte schon hinter uns haben. Jedenfalls den Hauptteil derselben, dann an anderem Ort sind sie noch nicht ganz so weit ausgereift. Denn bei solchem Novemberwetter, allerdings im September, wäre das unvorstellbar, zumal zwischendurch mit heftigen Regengüssen zu rechnen ist, die heute sogar mit Graupel vermischt waren. Da leiden dann alle Pflanzen, vor allem die spät blühenden Blumen, die ich am Nachmittag unter Dach in Sicherheit gebracht habe. Auch die aufgefüllten Regenwassertonnen können uns nicht trösten, denn bei so viel Regen benötigen wir das Gießwasser ohnehin nicht. Sollte es noch etwas werden mit dem Altweibersommer. So zuversichtlich bin ich da nicht. Und auch für den Herbstblätterfarbenherbst scheinen die Aussichten eher schlecht.

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Die unter Regen und Wind leiden

Die Sonnenblumen sind ohnehin anfällig gegenüber den heftigen Winden und dem Dauerregen. Aber inzwischen leiden auch die übrigen Pflanzen, v. a. die Rizinusstauden und sogar die jungen Wurzeltriebe des alten Feigenbaums, die allesamt sich gegen Boden neigen. Das Ganze ist gepaart mit eine kühlen Witterung, die stark an Winter erinnert und so gar nicht in die Jahreszeit passt. Es tut mir leid, dass auch die Kübelpflanzen leiden und unsere zuletzt noch so schön blühenden Blumen bei dieser dauerhaften Nässe und dem wenigen Licht leiden. Auch die ganz spät erst in Erscheinung getretenen Blüten vom Mittagsgold scheinen den Regen nicht gut zu vertragen. Merkwürdige Wetterkapriolen, die vieles im Garten zerstören und am Ende ein ziemlich wüstes Gesamtbild verursachen werden. Da wünschen wir uns nichts sehnlicher als wärmende Sonnenstrahlen zurück, die den Frühherbst noch retten können.

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Jahreszeitliche Richtungsänderung

Diese Witterung fordert uns einige Geduld ab. Mit den beiden mittleren Wochen des Septembers verbinden wir einfach etwas ganz anderes. Den Beginn der Laubfärbung bei den Bäumen, wärmende Nachmittagssonne, ein Atmosphäre, die den Herbst erahnen lässt und noch Spuren des Sommers erkennen lässt. So aber bleibt nur die ebenfalls typische Umkehrung der Orientierung, vom sommerlichen nach außen zum winterlichen nach innen. Für diese Richtungsänderung gibt’s allerdings genügend Gründe, allen voran der häufige Regen und im Übrigen die Abwesenheit von Licht. Da zieht es mich weniger in die Landschaft. Auch V. hat verschiedene Erntevorhaben zunächst aufgeschoben, weil es so einfach nicht passt. Während seit dem Frühjahr alles mindestens 3 Wochen früher dran war, wird sich jetzt wohl der Herbst um einige Wochen verzögern. Zwischendurch erdulden wir eine der vielen Phasen nicht definierter Jahreszeit.

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Baumherbstzeichen

Es hatte sich schon etwas früher angekündigt. Beim Spaziergang heute hatte ich aber schon einen deutlichen Herbsteindruck. Die Laubfärbung ist zwar erst vereinzelt zu beobachten, die Menschen unternehmen immer noch Ausflüge in die Landschaft, fast wie im Hochsommer. Aber die landschaftliche Stimmung ist schon eine andere. Noch dominiert vom satten Grün, aber schon zerrupft wirkend, wohl vom vielen Regnen und Stürmen der letzten Tage. Und bei den Stieleichen färben sich schon die ersten Eicheln braun. Das lässt vermuten, dass der Baumherbst in diesem Jahr schnell kommen wird. Ich hoffe, er wird auch eine Weile bleiben, denn allzu oft konnten wir in den Vorjahren von den Farbakzenten des Baumherbstes nur wenig und vor allem nur zu kurz erleben.

Erste Herbstzeichen 2017 Erste Herbstzeichen 2017 Erste Herbstzeichen 2017 Erste Herbstzeichen 2017
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Unentschieden zwischen Sommer und Herbst

M. stimmt mit mir überein, dass diese Tage eindeutig nicht mehr wie Sommer aussehen. Dabei wäre jetzt der traditionelle Beginn des Altweibersommers. Dazu fehlt es an Wärme und vor allem an Licht. Es ist das typische Licht der tief stehenden Nachmittagssonne, die ich heute bei der handwerklichen Arbeit im Garten gerne im Rücken gespürt hätte. Leider fiel das aus, weswegen weder echtes Spätsommerfeeling noch irgendwelche Herbststimmungen aufkommen wollen. Diese Unentschiedenheit in der Witterung spiegelt sich in diesen Tagen, wie so oft, auch in der Entschlussträgheit der Menschen. Wenn das so weiter geht, fällt der Altweibersommer aus, was nach meiner Erfahrung die Chancen auf einen goldenen Oktober erhöht. Beides hintereinander habe ich dagegen selten erlebt. In jedem Fall wünsche ich mir, dass wir bevorstehenden Jahreszeitenwechsel im Spiegel der Bäume in markanter Form wahrnehmen dürfen.

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Fruchtarme Baumlandschaft

Der Eindruck, den ich vor einigen Wochen schon von der Baumlandschaft vor Ort gewonnen habe, täuschte nicht. Mit Früchten sieht es tatsächlich schlecht aus. Gerade die Pfaffenhütchen, die ich im Spätsommer und Frühherbst so gerne sehe und fotografieren, sind spärlicher und blasser als je zuvor. Die wenigen Hütchen, die man sieht, haben nicht die strahlende Farbigkeit, die man sonst von dieser wunderbaren Art gewöhnt ist. Überhaupt präsentieren sich die Sträucher und Bäume zwar satt grün, aber eben wenig von ihren Früchten, die oft den kalten Nächten im April zum Opfer gefallen waren. Ich hoffe, dennoch, von einem größeren Strauch einen halben Eimer Schlehen sammeln zu können, mit denen sich eine kleinere Menge Likör ansetzen ließe. Wir haben zwar noch Vorräte vom vorletzten Jahr, aber das finde ich immer wieder verlockend, und schließlich gab es auch schon Jahren, in denen die Schlehen völlig aufgefallen sind. Da muss man die Gelegenheiten nutzen.

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Zwischen Sommer und Herbst

Nun wird der Sommer doch noch einen letzten Anlauf nehmen, bevor er bald in einen hoffentlich ausgedehnten Altweibersommer übergeht. Den mag ich sehr, wenn er sich dann aber doch schon eher wie Herbst anfühlt. So lange aber genieße ich die hochsommerliche Pracht der Blumen, vor allem der vielen hoch gewachsenen Sonnenblumen, die teils schon wieder verblüht sind, und das satte Grün des Weinlaubs und der großflächigen Blätter der Feigenbäume und Rizinusstauden. Auch die Weintrauben sind inzwischen alle dunkel ausgereift und werden nicht mehr allzu lange bis zur Ernte brauchen. Eine spannende Jahreszeit, weil sie eine Art Höhepunkt markiert und gleichzeitig deutliche Anzeichen des Wechsels erkennen lässt. Eine Übergangszeit mit besonderen Reizen, die für mich im warmen Licht der tiefstehenden Nachmittagssonne ihren vollendeten Ausdruck findet.

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Spärliche Fruchtdichte

Die spärlichen Aussichten beim Baumobst scheinen bei den Früchten der Sträucher in diesem Jahr ihre Entsprechung zu haben. Aus der Distanz begegnet mir die Baumlandschaft in diesen Tagen vor allem satt grün. Erst beim Näherkommen fallen die eher dünn verteilten Früchte auf. Besonders deutlich ist das beim Weißdorn, der in beiden Vorjahren sehr opulent mit knallroten Beeren besetzt war und diesmal völlig ausgedünnt erscheint. Aber auch die Ebereschen, die Pfaffenhütchen und sogar die Heckenrosen sind alles andere als reich an Früchten. Erstaunlich, dass ich ausgerechnet bei den Schlehen, zumindest bei einzelnen Sträuchern, ungewöhnlich viele Schlehenfrüchte sichten konnte, die zudem noch ziemlich dick ausgewachsen slind. Natürlich ist es jetzt noch viel zu früh. Aber ich hoffe, sie werden bis zu den ersten Nachtfrösten nicht schon von den Vögeln verzehrt worden sein. Dann hätte ich nämlich die Chance, wieder ein paar Liter anzusetzen. Der angesetzte Schlehenlikör ist wirklich ein Erlebnis und passt zudem als kulinarische Spezialität so gut in die herbstliche Erntezeit..

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Gefühlter Herbst

Gedanken an den Herbst sind mir nicht nur mehrfach im Laufe des Tages gekommen. Auch das Wort Herbst war einige Male in Gesprächen aufgetaucht. Kein Wunder, dieser Tag trug eindeutig herbstliche Züge, selbst der Augustregen hatte nicht den gewöhnlichen Charme eines Hochsommerregens. Begleitet war er nämlich von einem dominierenden Tief, das die Gemüter sogleich abkühlte und einmal wieder eine merkwürdig unwirkliche und zeitlose Stimmung entstehen ließ. Auch die kunsthandwerkliche Arbeit am Nachmittag fiel in solcher Atmosphäre ungewöhnlich verträumt aus. Eine Befindlichkeit, der sich keiner von allen, die ich heute getroffen habe, entziehen konnte. So haben wir heute den Herbst bereits vorgefühlt. Ich hoffe, er wird diesmal von einem ausgedehnten Altweibersommer eingeleitet, der im Vorjahr unspektakulär und kurz ausfiel und zudem wenig von den ästhetischen Reizen des Blätterherbstes offenbarte.

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Rückblick zum Baumherbst

In den letzten Monaten hat sich einiges an neuem Bildmaterial angesammelt, zu dessen genauerer Durchsicht ich noch nicht gekommen war. Darunter viele Fotografien, die das jahreszeitliche Erscheinen der Bäume im Blick haben. Und wie so oft stelle ich fest, dass in der zeitlichen Distanz manches attraktiv wirkt, was im direkten Anschluss an die Aufnahmesituation durch das Aufmerksamkeitsraster gefallen war. Jetzt im Winter solche Bilder voller Licht, Farbe und Vitalität vor Augen zu haben, macht Freude und lenkt vom Einheitsgrau da draußen ab. Ich freue mich, so nachträglich mein Portfolio von Fotografien ergänzen zu können, die sich den Baumfrüchten im Spätsommer und Herbst widmen. So wie diese Hagebutten, Pfaffenhütchen und Weißdornfrüchte.

Hagebutten im Herbst Reife Pfaffenhütchen“ width= Weißdornfrüchte im Herbst
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Herbstliche Pfaffenhütchenpracht

Nun endet der Oktober doch noch mit einem sehr lichtreichen Tag, der auch noch spätsommerliche Temperaturen mit sich brachte. Ein Licht, das die späten Fruchtstände der Pfaffenhütchen wunderschön zum Leuchten brachte. Ich bin froh, sie noch in dieser Verfassung festgehalten zu haben. Bei dauerhaftem Lichtmangel und Nässe werden sie später sehr schnell Grau, bis sie völlig von den kahlen Zweigen der dann auch laublosen Zweige abfallen. Heute aber zeigten sie noch einmal ihre ganze Pracht, die eigentlich erst nach dem Hervorkommen der orangenen Samenkerne inmitten der ausbrechenden Fruchtschalen perfekt wird.
Pfaffenhütchenfrüchte im Spätherbst
Pfaffenhütchenfrüchte im Spätherbst
Pfaffenhütchenfrüchte im Spätherbst

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Umfangreiche Wintergartenarbeit

Wir hatten Glück in unserer wetterbegünstigten südwestlichen Ecke Deutschlands. Immerhin waren uns nach sehr ungemütlichen Tagen nun doch noch recht angenehme Temperaturen und zeitweise sogar Sonne vergönnt. Die Gelegenheit, noch anstehende Gartenarbeiten zu erledigen. Nach den Winterreifen ging es deshalb an das Einsammeln des Herbstlaubs und das Wegräumen der Sommerblüher bzw. das Einpflanzen der frosttoleranten Blumen. M. wird um die neu gepflanzten und teils auch mit frischer Erde versorgten Stiefmütterchen und dem Heidekraut später noch Moos platzieren. Es ist dann immer so, als ob sie vor der kalten Jahreszeit zusätzlich geschützt würden. Als weiteres Projekt war auch das Abschneiden und Ausräumen der Strohblumen unvermeidlich. Zwar waren noch zahlreiche neue Knospen zu sehen, aber es ist einfach inzwischen zu kalt und viel zu lichtarm, als dass aus denen noch etwas werden konnte. Ich habe die letzten, meist sehr kleinen Blütenköpfe geschnitten und dann alle Strohblumen mit Stumpf und Stängel herausgenommen. Ich denke, wir haben aus Ihrer Lebendigkeit und Schönheit sicherlich über den ganzen Sommer und Frühherbst das Optimum erleben dürfen. Jetzt richtet sich mein Blick in Richtung der Verarbeitung des zuletzt getrockneten Blüten zu einem Trockenstrauß und auch schon auf das Besorgen von Samen für die nächste Ansaat im Frühjahr. Der Feigenbaum wirft jetzt erwartungsgemäß schrittweise seine großlappigen Blätter ab. Das ergibt immer eine Menge Laub. Ebenso vom Walnussbaum. Jetzt ist er eben da, der Blätterherbst, den wir uns etwas früher und dann auch in eine goldeneren Variante gewünscht hätten. Aber in meiner Erinnerung entspricht es doch ziemlich dem Verlauf des Baumherbstes im Vorjahr. Ich hoffe jetzt noch auf einige wirklich herbstliche zu nennende Farbeindrücke und dass ich Gelegenheit habe, sie fotografisch festzuhalten.

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Themenwechsel bei Bildkreationen

Ich freue mich. Meine Herbstkranzkreationen sind schon bei den ersten Microstock-Agenturen angenommen worden. Diesmal ist auch die Kombination mit einem nicht originalen Hintergrund gut gelungen. Da macht sich die inzwischen umfangreiche Übung bemerkbar. Da es draußen deutlich in Richtung Winter geht, werden in den nächsten Wochen sicher wieder andere Themen im Vordergrund stehen. Allerheiligen, Advent und Weihnachten werfen ihre Symbolik voraus und regen zu neuen Illustrationsideen an. Und dann werden die Bäume und ihre Lebenssymbolik wieder in den Vordergrund rücken und die Blumen als Pflanzen des Sommers vorübergehend in den Schatten stellen.

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