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Die natürliche Grundlage bleibt am einflussreichsten

Das Timing für den Abschluss des jüngsten Symbolarmbandauftrags war gut. Wie geplant konnte ich es am Abend fertigstellen, was mir erst einmal eine Verschnaufpause ermöglicht. Tatsächlich hat es sich in den letzten Wochen gehäuft, wie schon einige Male in diesem Jahr, und wie es eigentlich schon seit längerem für die Verteilung übers Jahr hinweg typisch ist. Oft kommt dann eine längere Pause. Aber auch darauf kann man sich eher nicht verlassen. Schön wäre es eben gleichmäßiger verteilt. Diese Produktion in der Sphäre des Symbolischen hängen aber eng mit globalen Stimmungen und der emotionalen Verfassung und Befindlichkeit der Menschen zusammen. Oft ist das tatsächlich global, nur so kann ich diese Häufungen erklären, die von langen Auszeiten abgelöst werden. Meine schon einige Male aufgestellte These ist, dass die Menschen sehr viel abhängiger vom natürlichen Rahmen sind, in dem sie sich bewegen und Teil dessen sie sind. Biologische und klimatische Faktoren, die auf die Biologie durchscheinen, sind oft wichtiger für Aktivität und Motivation, für Entschlusskraft und Verhaltensschwankungen als soziale Faktoren. Auf die Ebene der Kommunikation wirkt sich das aber wiederum aus, so dass häufig der Eindruck entsteht, die Schwankungen hätten kommunikative Hintergründe. Man muss dann eine Ebene tiefer blicken und kann sich nur wundern, wie abhängig wir als Kulturmenschen jederzeit und durchgängig von unserer Natur und der Umwelt unserer Natur sind. Es ist schön, dass ich diese Zusammenhänge und Veränderungen kontinuierlich am Beispiel der Mensch-Baum-Beziehung betrachten und mit dem in Verbindung bringen kann, was andere zum Thema beitragen.

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Die Grundlagen erinnern

Ein konzentrierter und intensiver Arbeitstag, an dem der Hochsommer nur latent spürbar war. Aber indirekt ist er eben doch präsent, in der schon erwähnten Urlaubshaltung vieler Menschen. Dass es von dieser generellen Tendenz Ausnahmen gibt, hat mich heute besonders gefreut. Insgesamt rechne ich aber mit zähen und langsam sich entwickelnden Arbeitswochen in dieser Hochsommerzeit. Gut für die Konzentration und das Dranbleiben, nur etwas unkommunikativer als sonst. Der Garten und die Bäume helfen mir auch durch solche Phasen, weil sie erden und an die Grundlagen erinnern, die bei so viel Technik immer wieder unterzugehen und bewusstlos zu werden drohen.

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Bleibende Grundlagen

Ein Wahlwochenende steht bevor. Und obwohl keine wirkliche Veränderung in Aussicht ist, scheinen die Menschen auf eine ebensolche zu warten. In Verbindung mit der Wahlmüdigkeit und verbreiteten Unentschlossenheit wirkt das irrational, wie so vieles in diesen Zeiten, und ein Zeichen, dass man bevorzugt an den eigentlich wichtigen Themen vorbeischaut. Ich bleibe dabei, es ist wichtig, immer wieder die Basis zu suchen und sich die Grundlage des Lebens zu vergegenwärtigen. Diese zahllosen Störfeuer, die temporäre Einstellungen und irgendwie zustande gekommene Entscheidungen zum Kräfte zehrenden Diskussionsgegenstand machen, kosten uns so viel sinnlose Energie, die meist verpufft und von weiteren sinnentleerten Kraftanstrengungen abgelöst wird. Die grundlegenden Dinge aber bleiben uns. Vielleicht kommt es gerade darauf an, diese ernst zu nehmen, und an ihrem Verständnis kontinuierlich zu arbeiten. Das muss dann auch auf politische Einstellungen und gemeinschaftliches Leben wirken, ihm eine zeitgemäße Grundlage geben, die in den Konstrukten von Politik und Kultur nicht enthalten ist. Deshalb ist auch ein Gespräch über Bäume wichtiger und weitreichender, als der erste Blick vermuten ließe.

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Im Kontakt mit den Grundlagenthemen

Nun bin ich mit meiner Baumbuch-Bestseller-Lektüre doch noch nicht ganz durch. Das Wochenende war einfach sehr anstrengend, so dass wir diesen Sonntag dringend zur Rekreation benötigt haben. Unsere Fichtenvorräte schwinden bedenklich, während wir beständig mit der wohligen Ofenwärme hier drinnen die Kälte draußen ausgleichen. Sogar M. weiß das in diesen Tagen zu schätzen. Die nächste Woche wird eine Mischung zwischen den laufenden Kreativprojekten und einer kunsthandwerklichen Arbeit bringen. Ganz gut für mich, diese Mischung immer wieder realisieren zu können. Das hilft, Einseitigkeiten zu vermeiden und die Grundlagenthemen nicht aus den Augen zu verlieren, die ich ganz gerne an der Präsenz und Symbolik der Bäume festmache.

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