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Familiäre Baumbeziehungen

Für Gartenarbeit war es heute noch nicht warm und trocken genug. Aber ansonsten konnten wir doch einige Wochenendarbeiten erledigen. Immerhin sind jetzt die im Keller überwinterten Geranien an der frischen Luft und können sich auf einen Neuanfang freuen. Und das jüngst realisierte Armbandset ist für den Versand vorbereitet. Vater, Mutter und Kind, alle drei werden künftig die Lebensbäume der jeweils anderen mit sich tragen. Das finde ich besonders spannend, weil es der Symbolik der Partner-Armbänder noch eine weitere Dimension hinzufügt und das Zusammenspiel der einzelnen Baumcharakteristika bei einem Dreierset noch komplexer ausfällt.

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Baumsymbolik für Zusammenhalt

Ein sehr langer Arbeitstag, den ich vollständig für das aktuelle kunsthandwerkliche Projekt nutzen konnte. Ganz fertigstellen konnte ich die Arbeit bis zum Abend zwar nicht, aber der allergrößte Teil ist erledigt und kann am Anfang der Woche abgeschlossen werden. Diesmal waren es Walnussbaum (gleich zwei Mal), Eberesche, Tanne und Pappel, die ich zu einem Kombinationsarmband und zu einem Vater-, Mutter- und Kind-Armband-Set gestaltet habe. Besonders schön und die Symbolik deutlich veranschaulichend ist die Verteilung aller drei Holzarten auf alle drei Armbänder, so dass Vater, Mutter und Kind jeweils die Lebensbäume auch der jeweils anderen mit sich tragen. Augenfälliger kann man Zusammengehörigkeit wohl kaum noch in Form bringen. Ich hoffe, die Armbänder werden die Familie in diesem Sinne lange Zeit begleiten.

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Weihnachten mit Tradition

Die Christmette an Heilig Abend gehört für mich traditionell zum symbolischen Kern des Weihnachtsfestes. Aber wir konnten sie diesmal nicht besuchen. Deshalb war es mir wichtig, doch am ersten Feiertag die Weihnachtsmesse zu besuchen. In der kleinen Kirche, die so engagiert und liebevoll von unserem älteren Pastor betreut wird und die früher für uns nicht so die große Rolle gespielt hat. Heute können dort die oft eindrucksvolleren Messen stattfinden, auch wegen ihrer geringen Größe und der stärker familiären Atmosphäre, die gerade das vermittelt. Mit den traditionellen Symbolbildern, wie dem der Krippe, hat man sich viel Mühe gegeben. Und überhaupt scheint mir die Anknüpfung und das Betonen des Grundlegenden und Einfachen gerade bei den Feiertagen wieder wichtig geworden zu sein. Die Menschen haben auch auf dem Gebiet ein starkes Bedürfnis nach Ursprünglichkeit, Ehrlichkeit und Einfachheit entwickelt, das christlichem Sinn wieder näher kommt. Das Augenfällige und Inszenierte, wie eben die Krippenszene mit Figuren und der Weihnachtsbaum stellen dazu keinen Widerspruch dar. Vielmehr unterstützen den Eindruck dessen, was wir als Urbedeutung mit diesem hohen Feiertag verbinden können.

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Heilig Abend zusammen mit der Familie

Heilig Abend zusammen mit der ganzen Familie. Das ist schon schöner. So war es eine gute Entscheidung, das in diesem Jahr wieder so einzurichten. Auch wenn Strecken zurückgelegt werden müssen. Das Wesen des Weihnachtsfestes ist wohl an keinem anderen Tag eindrücklicher wahrzunehmen. Die Begegnung an sich an erster Stelle, aber auch die vielen atmosphärischen Beiträge, die zumindest für uns traditionell dazugehören, ergänzen das Fest zu einem Gesamten, das für alle bedeutungsvoll und eigentlich für das ganze Jahr wichtig ist. J. und W. haben wieder alles sehr schön gemacht, mit ganz vielen Engeln, Lichtern und einem kleinen Tisch-Weihnachtsbaum, den u. a. meine drei Papierfaltengel zieren. Einer schöner Tag für uns alle, der auf unserer Seite auch etwas länger ausfiel.

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Verlängertes Weihnachtsfest

Dass uns an den wichtigsten Kirchenfesten ein zweiter Feiertag vergönnt ist, empfinde ich als großen Gewinn. Schon oft habe ich zum Beispiel die US-Amerikaner bedauert, für die gleich nach dem Weihnachtsfeiertag der Alltag wieder beginnt. Auch wenn vermutlich dort die Menschen ebenso die Zeit zwischen den Jahren für Urlaub nutzen und sich eine Auszeit nehmen, fehlt ihnen eben doch der explizite Feiertag, der dem Weihnachtsfest mehr Raum und damit noch mehr Festlichkeit verleihen kann. Für uns ein Tag auf externem Besuch, aber beim Rest der Familie, so dass das Familienfest einen Abschluss finden konnte. Js und Ws Wohnung ist wieder sehr atmosphärisch geschmückt und zeugt auch in diesem Bereich von gewissen Familienähnlichkeiten. Viele Lichter und Leuchten, viele Engel und glitzernder Weihnachtsschmuck. Meine Kristalle fügen dem jetzt noch einige Glanzpunkte hinzu. Der Weihnachtsbaum, ein Tischbaum, klein und knuddelig, mit ausladendem Bauch und etwas schütterem Kronenbereich macht seinem Namen Ehre, was zeigt, dass die symbolische Stärke des Baums vielerlei Gesichter haben kann. Aber auch wenn die Tischbäumchen eine rührende Reminiszenz an die Ursprünge des Weihnachtsbaums darstellen, ist für mich ein zimmerhohes Exemplar doch stimmiger. Den Tischbaum als Ergänzung hätte ich mir vorstellen können, wenn ich ein schmales Exemplar entdeckt hätte. Aber so ist die traditionelle Form die für dieses Jahr richtige. Wer weiß, im Folgejahr vielleicht tatsächlich mit neuer Beleuchtung. Für dieses Weihnachtsfest haben wir ebenso wie J. und W. unseren Wunschbaum gestaltet.

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Unser Heiliger Abend

Heiligabend zuhause, schöner kann ich es mir nicht vorstellen. Keine Fernreise in südliche Länder, kein Weihnachtsfest im Hotel, nicht auf externem Besuch über die Feiertage. Das sind Varianten, die ich von Freunden und Bekannten erfahren habe, und die nicht erleben zu müssen ich ungeheuer froh bin. Es sind die ganz einfachen Elemente gerade des Heiligen Abends, die für mich Bedeutung haben. Das Zusammensein mit der Kernfamilie, das Traditionsessen am Abend, der anschließende Besuch der Christmette in der heimischen Pfarrkirche, die Bescherung zum Abschluss des Heiligen Abends. Der Weihnachtsbaum mit seinem wie von innen kommenden Leuchten und all die festliche Wohnungsdekoration sind ein würdiger Rahmen, wenn auch nicht das allein Wichtige. Ein Abend der seine Strahlkraft über die nächsten Tage und Wochen hinaus nicht verfehlt, wenn es gelingt, ihn nicht zu überfrachten. Es ist oft schon diskutiert und immer auch Element der adventlichen Gespräche. Dennoch haben wir gerade auf diesem Gebiet sehr viel nachzuholen, können wir uns weiterentwickeln. Oder vielleicht auch zurückentwickeln. Wenn uns die Entschleunigung bis hin zum ruhigen still sein am Heiligen Abend wie selbstverständlich gelingt, haben wir das Weihnachtsfest mit seiner ganzen Tiefe im modernen Leben verankert. Und mit ihm all das Segensreiche, das sich in ihm manifestiert und was die Seelen der Menschen erfüllt.

Ruhig werden und weihnachtlicher Gleichklang

Weihnachten und spannungsreiche Kommunikation. Das scheint weitverbreitet zu sein. Merkwürdigerweise nicht nur bei Familien, deren Mitglieder sich sonst nie sehen und dann an den Festtagen mit dem engen Zusammensein überfordert sind. Ich beobachte das auch bei solchen Menschen, die nicht nur an Weihnachten eng miteinander sind. Gerade so, als wenn die Erwartung eines mit Symbolen besetzten Festes das psychische und soziale Gleichgewicht stören könnte. Dabei würde ich mir genau das Gegenteil wünschen, ein bis zu Heiligen Abend wachsendes Ruhig- und Gelassen-Werden. Die zunehmende Annäherung an einen Gleichklang, der auf einer uralten und tief greifenden Gemeinsamkeit beruht und eben nicht auf der Projektion des Individuellen. Wenn verschiedene Menschen gemeinsam vor dem Weihnachtsbaum stehen, besonders in der längsten Nacht des Tages, und das gemeinsame Verwurzelt-Sein im Angesicht des geschmückten und beleuchteten Baums für Momente aufblitzt und spürbar wird, dann ist Weihnachten auch emotional präsent. Wir sollten uns die Chance auf dieses Erleben nicht verbauen durch allzu große Erwartungen. Wenn es dieses Gemeinsame gibt, wird es sich zeigen, auch ohne Anstrengung und sehr viel wahrscheinlicher ohne vorherige Aufregung und Aggression.

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Familiäres Baumensemble

Wie es aussieht wird die Frage, was aus unserer Zypressenhecke im Garten werden soll, nun doch schneller aufgelöst, als wir noch vor Wochen gedacht hatten. V. war nicht mehr daran interessiert, sie herunterzuschneiden. Weil sie schon sehr weit herausgewachsen war und der Rückschnitt martialisch hätte ausfallen müssen. Jemand, der sich hauptsächlich mit diesen Dingen beschäftigt, hat heute dann auch die Ansicht geäußert, dass ein starkes Zurückschneiden, das später nach regelmäßige Trimmen in Schulterhöhe ermöglichen würde, tatsächlich das Aus für die blauen Zypressen bedeuten würde. Sehr wahrscheinlich könnten sie von der Schnittkante aus nicht mehr grün nachwachsen. Deshalb fiel recht schnell die Entscheidung, die Hecke ganz zu entfernen, inklusive der Wurzelstöcke und anschließend an deren Stelle neue Eiben zu pflanzen. Das rechte Ende der jetzigen Hecke wird ohnehin schon seit Jahren von einer in Form geschnittenen Eibe gebildet. Die ganze Seite mit Eiben zu bepflanzen ist da naheliegend. Für mich war das ohnehin immer schon die erste Wahl. Nicht nur auspraktischen Erwägungen. Sie lassen sich eben gut in Form schneiden und treiben vor allen Dingen auch nach radikalen Rückschnitten immer wieder aus. Natürlich denke ich aber vor allem daran, dass die Eibe mein zweiter Lebensbaum ist. Wenn künftig die neue Eibenhecke und der junge Walnussbaum gemeinsam den Garten bevölkern, sind gleich meine beiden Lebensbäume gebührend repräsentiert. Ich hoffe, dass Ms Feigenbaum und Vs Nash-Birnbaum, quasi als Ersatz für einen Apfelbaum, sich ebensogut weiterentwickeln und das familiäre Ensemble weiterhin komplettieren.

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