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Gute Traubenernte 2018

Nun hat V. auch die externen Weinreben gelesen und bereits zurückgeschnitten. Das war dringend notwendig, nachdem es im letzten Jahr zu nachlässig erledigt wurde. Ein kräftiger Rückschnitt führt in der Regel zu dickeren Trauben im Folgejahr, wenn es denn ein gutes Traubenjahr werden sollte. Die Ausbeute ist beachtlich im Vergleich zum Vorjahr, was uns ein wenig verwundert, da ja allgemein mit einer guten Qualität, aber weniger Ertrag gerechnet wurde. Bei uns ist es aber auf beiden Ebenen positiv. Das meiste davon wird V. selbst verbrauchen, als Tafelwein für das ganze Jahr.

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Frühherbstliche Arbeiten für die letzte Phase der Gartensaison

Nun ist auch der bewohnte Gartenbereich farblich wieder renoviert, eine Maßnahme, die wir schon seit Jahren vor uns her schieben. Aber dank eines professionellen Malers aus der erweiterten Familie war das eine recht angenehme Aktion. Alice hat sich natürlich auch dafür wieder sehr interessiert, wie er überhaupt das Interesse an uns nicht zu verlieren scheint, zu groß sind der Entdeckergeist und die Tatenfreude. Bewundernswert, ein derart unermüdliches Geschöpf, das auch sämtlichen Besuchern wegen seiner selbst für Elstern ungewöhnlichen Menschenfreundlichkeit imponiert. Die nächsten Vorbereitungen für die wohl letzte Obsternte der Saison sind auch schon getroffen. Der bequeme, elektrisch betriebene Weinkelter ist schon wieder defekt, so dass V. ihn erneut zur Reparatur bringen musste. Bis die Trauben erntereif und eingemaischt sind, sollte er wieder zur Verfügung stehen. Vielleicht etwas unverhältnismäßig, weil es nicht mehr so viel Wein gibt, da ja alle alten Weinstöcke sukzessive ihre Lebenserwartung überschritten haben. Aber für V. natürlich eine Erleichterung, die verhindert, dass das Ritual in Überanstrengung ausartet.

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Baumobsthighlights

Nun ist auch schon die Erntezeit der Bäume bald vorüber. Die Baumobstsorten, die sonst reichhaltig geerntet werden konnten, Zwetschgen und Äpfel, sind bei den Bäumen unserer Streuobstwiese dieses Jahr fast ausgefallen, anders als bei vielen anderen Obstbaumbesitzern. Aber Birnen gab es viele. Und auch die Weintrauben sind kräftig gewachsen und lassen zudem wegen der vielen Sonnenstunden eine gute Qualität des Weins erwarten. Meine größte Freude auf diesem Gebiet sind aber die Mirabellen, die von einigen kleineren eigenen Bäumen stammen, zum größten Teil aber von dem wild wachsenden Mirabellenbaum, der uns in guten Jahren, so lange ich denken kann, schon mit Mirabellen beschenkt. Aber eben nur in guten Jahren, im Vorjahr waren die Früchte z. B. ganz ausgeblieben. Dieses Jahr ist es aber eine wirkliche Freude, auch wenn ich eigentlich kein Obstfreund bin. Mirabellen mochte ich immer schon, das Obst und die Bäume, besonders wenn sie zu Mirabellenkuchen weiterverarbeitet werden. Davon gab es dann gleich siebzehn, unglaublich. Mit der Weinlese, die bald auch bei unserem winzigen Gartenweinberg anfällt, wird unser Obstjahr weitgehend zu Ende gehen. Bin gespannt, ob es in 2019 wieder mit einer ertragreichen Maulbeerernte, unserem diesjährigen Highlight, eingeleitet wird.

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Weinleseprognosen

Bei den Berufswinzern rechnet man in unserer Region schon mit einer sehr frühen Lese, wahrscheinlich schon Anfang September. Das ist ungewöhnlich, wie fast alles in diesem Jahr ungewöhnlich ausgefallen ist, vor allem um 4-5 Wochen früher als üblich. Deshalb sind die Pflanzen in ihrer Entwicklung weit fortgeschritten. Wie auch die Strohblumen, die im Vorjahr sehr spät zur Hochform gelangten und dann noch lange Blüten ausgebildet haben, bis weit in den September hinein. Ich schätze, das wird diesmal früher enden, weil es früher begonnen hat. Und auch andere Arten sind recht weit gekommen. Nun hoffe ich aber, dass allzu lang anhaltender Dauerregen und fehlende Sonne nicht alles wieder zerstören. Das würde auch die Winzer freuen, die angesichts der Fröste im April schon das Schlimmste befürchtet hatten. Inzwischen wissen sie aber, dass das weniger Schaden angerichtet hat und auch Schädlinge sich dieses Jahr in Grenzen halten. V. hat allerdings jetzt schon Panik wegen der Amseln, die hinter seinen schon ausreifenden Weintrauben her sind. Nach der Wespenplage vorhergehender Jahre könnten es diesmal tatsächlich die Vögel sein, die den Weg dorthin finden. Mir macht das eigentlich nichts, aber V. wird wohl wieder Netze spannen, um sie zumindest teilweise abzuhalten, zu meinem Leidwesen, da ich das Gartenpanorama durch die Netze immer stark gestört sehe.

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Es wird wieder lichter

Nun ist der erste Abschnitt der Trauben schon gelesen und auch schon zurückgeschnitten. In diesem Teil des Gartens ist dadurch schon alles viel lichter. Gut für die eine oder andere Pflanze, aber schade, weil es das so schön durch Blattgrün gefilterte Licht reduziert. Immerhin hat der Nachwuchsfeigenbaum endlich Luft und kann mehr Sonnenlicht tanken. Und die kleinen Gleditschien konnten im Halbschatten bisher auch nicht zu ihrer Hochform auflaufen. Bei den Strohblumen wird es jetzt schneller gehen, die Blüten werden sich in schnellerem Rhythmus öffnen. Viel Material für die geplanten Dekorationen, mit denen ich jetzt endlich einmal beginnen will. Eine Zeit für die Ernte eben, die in unserem Garten wahrscheinlich erst viel später, so Mitte Oktober, mit den sich aktuell noch schwer tuenden Feigenfrüchten ihren Abschluss finden wird. M. freut sich darauf schon besonders.

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Zeit für die Lese

Eine subtropisch wirkende, häufig stehende Hitze verfolgt uns in diesen Tagen des Altweibersommers. Genauso ungewöhnlich für die Jahreszeit wie der bisherige Sommerverlauf insgesamt nicht dem Üblichen entsprach. Und der Bruch am Donnerstag ist bereits angekündigt. Es scheint so, als ob wir aus dem Anpassungsstress in Sachen Sommerwetter nicht mehr herauskommen. Für V. bedeuten die Aussichten, dass jetzt die hauseigenen Weintrauben erntereif sind. Natürlich könnten sie noch weitere zwei bis drei Wochen vertragen. Aber V. ist immer früher dran als richtige Winzer, und das hat auch seinen Grund in der besonderen Lage der Weinreben. Auch ist die Gefahr groß, dass nach den hohen Temperaturen jetzt, der Abfall und der wohl ebenfalls auftretende Regen die Früchte platzen lässt. Das wäre schade und würde die ansonsten vielversprechenden Ertragsaussichten schmälern. So werden wohl die meisten Früchte schon bis zum Wochenende eingemaischt sein und V. um ein für ihn bedeutsames Projekt in dieser Saison erleichtert.

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Die Früchte des Gartens im Spätsommer

Ich freue mich darauf, wenn am Wochenende der Sommer zurückkehrt. Wenn auch nur für wenige Tage. Dann können wir den Garten wieder live erleben und nicht nur durchs verregnete Fenster. Diese Endphase des Hochsommers ist für Gartenliebhaber schon etwas Besonderes, weil so vieles jetzt ausreift. Das liefert nicht nur optische Highlights. Man kann eben auch alles durchgehen und nachsehen, was gerade wieder erntereif ist. Das sind bei uns zurzeit auf jeden Fall die Chilis, die zu unserer Überraschung diesmal grün sind. Das erste Mal, und durchaus unbeabsichtigt, hatten wir keine Roten. Die Schärfe variiert, je nachdem welche der vier Pflanzen ich gerade erwische. Vielleicht komme ich ja im kommenden Jahr hinter das Geheimnis, wovon diese Schärfe abhängt und warum sie bei gleichartigen und zusammen gewachsenen Pflanzen so wechselhaft ausfällt. Demnächst, in 3-4 vier Wochen wahrscheinlich wird auch jeden Tag wieder der Feigenbaum Thema sein. Viele Früchte haben sich angesammelt, die alle ziemlich gleichzeitig ausreifen werden. Und dann wird auch die Weintraubenlese wohl nicht mehr ganz so fern sein. Das ist bei uns wegen der vielen Insekten, die die Früchte schon seit Wochen attackieren und zunehmend auch wegen des Interesses der Amseln ohnehin immer viel früher als bei den Winzern in ihren Weinbergen. Aber es wird sich in Grenzen halten, da die Trauben spärlicher werden und die Sorten mit dickeren Früchten in den letzten Jahren wuchsfreudiger geworden sind. Kein Vergleich zu der Situation vor 20 oder 30 Jahren, als die Reben viel dichter wuchsen, mehr Trauben trugen und diese viel kleiner waren. Damals war die Lese noch eine mehrtägige Aktion für die ganze Familie.

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