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Die Gartensaison dauert länger

Einige lang aufgeschobene technische Korrekturen an meinen kunsthandwerklichen Maschinen konnte ich heute endlich umsetzen. Damit bin ich jetzt bestens für die meist intensiven Arbeitseinsätze in Herbst und Winter gerüstet. Am Nachmittag haben wir schon einmal mit dem Entfernen der ersten Sonnenblumenstängel begonnen. Die waren ja schon auf halber Höhe gekappt, nun haben wir sie mi den Wurzeln herausgezogen und entsorgt. Die Wurzelballen gut ausgeklopft ist kaum noch Erde verloren gegangen. Jetzt ist wieder mehr Luft und Licht vorhanden. Die links und rechts davon stehenden und die an der Seite haben wir aber noch gelassen, da dort noch viele jüngere Blütenköpfe vorhanden sind. Das wird uns noch 1-2 Wochen freudig entgegen strahlen. Aber dann wird die Sonnenblumensaison endgültig beendet sein. Kerne haben wir jetzt genug, so dass die nächstjährige Wiederauflage mit den Riesensonnenblumen schon gesichert ist. Sehr viel länger werden wir etwas von den Rizinusstauden haben. Und auch die Strohblumen sind noch lange nicht ausgeblüht, sondern bilden immer noch und immer wieder neue Blütenköpfe, was meine Sammlung kontinuierlich wachsen und die Auswahl groß werden lässt. Besonders gespannt bin ich auf die neuen, auf dem Samentütchen als extrascharf bezeichneten Chilis. Diese Sorte ist offenbar sehr spät blühend und fruchtend. Immer noch bilden sich nämlich Blüten, obwohl die ersten grünen Früchte schon recht groß ausgewachsen sind. Das wird wohl noch dauern und die Nutzgartensaison damit verlängern.

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Geköpfte Chilis

Bei den Chilipflanzen ist es wie bei den meisten Bäumen. Der Mitteltrieb ist für ihre Entwicklung wichtig. Später zeigen sich die Schoten an den oberen Seitenästen. Umso erschrockener war ich zu sehen, dass M. tatsächlich bei 5 der 6 so schön angewachsenen Pflanzen tatsächlich die Mittelknospen abgeknipst hat. Ich konnte das kaum fassen. Nur weil die Blätter eine Kräuselung aufwiesen, die dieses Jahr allerdings bei verschiedenen Pflanzen zu beobachten ist und meiner Erfahrung nach meist auf eine Pilzinfektion zurückgeht. Die Photosynthese funktioniert aber trotzdem, und die Chilis wären sicher auch so prächtig gewachsen. Damit dürfte es jetzt für diese 5 vorbei sein, Schluss mit dem ersten geglückten Versuch, die Pflanzen aus Samen großzuziehen. Ich war wirklich entsetzt, auch weil ich mir das Trauerspiel jetzt noch Wochen ansehen muss. Sehr unwahrscheinlich, dass daraus noch etwas wird. Und die die eine noch heil gebliebene kann den Verlust natürlich kaum kaschieren.

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