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Natürliche Bäume in abstrakter Unschärfe

Es ist interessant, dass meine jüngsten Experimente mit der Blurred Image Technik tatsächlich auch M zu veränderten Sichtweisen veranlasst hat. Sie hätte seitdem einen anderen Blick auf bestimmte Eindrücke z. B. von Detail der Dekoration und Inneneinrichtung. Es ist tatsächlich ein spannendes Feld, was unsere Wahrnehmungsgewohnheiten generell anspricht. Vielleicht ist es deshalb auch kein Zufall, dass die Thematisierung dieses Felds in der Kunst so dauerhafte Diskussionen angestoßen hat, die wohl nie zum Abschluss zu bringen sind. Der Erfolg Gerhard Richters als dem heute wohl renommierteste zeitgenössischen deutschen Maler ist sicherlich auf diese mit ihm automatisch in Verbindung gebrachte Kunst der Unschärfe zu erklären. Bisher habe ich meine fotografischen Versuche in dieser Richtung an den naheliegenden Sujets ausgerichtet, Motive, die sich in der Unschärfe von Lichtpunkten abstrakt auflösen. Aber eigentlich ist es ja etwas, dass im Bokeh jedes Bildes mit offener Blende im Hintergrund vorkommt und in optisch doch davon abweichender Form bei jedem Fixieren von Objekten mit den Augen alle um diese Objekte in weiterer Entfernung liegenden Dinge in eine Hintergrundunschärfe taucht. Die Technik also auch auf natürliche Umgebungen und Objekte anzuwenden, scheint mir deshalb einen Versuch wert. Und wer weiß, vielleicht gelingt es mir ja tatsächlich, den Baum nicht nur in der Symbolform als Weihnachtbaum mit Lichtern, sondern in seiner natürlichen Präsenz in abstrakter Unschärfe so darzustellen, dass ein Wesentliches in ihm darin u. U. noch besser als gewöhnlich zum Ausdruck kommen kann.

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Blurred Christmas Impressions

Die Weihnachtsfotografie hat mich in diesem Jahr sehr viel intensiver und länger beschäftigt als in den Vorjahren. Grund ist wohl das Experimentieren mit der Blurred Image Technik, die ich nach den Aufnahmen im Einkaufszentrum auch auf Innenraumaufnahmen und weihnachtliche Lichter und Dekorationen im Innenraum angewandt habe. Es ist für mich besonders spannend zu beobachten, wie sich bei den Microstock-Agenturen bei dieser Darstellungsform offenbar die Geister scheiden. Einige akzeptieren die Motive spontan, andere gar nicht und wieder andere setzen differenzierte Kriterien an. Es freut mich sehr, dass meine Auswahl bei den für mich interessanten Adressen erfolgreich war. Natürlich spielt der Weihnachtsbaum auch dabei eine entscheidende Rolle, isoliert oder als eindrücklicher Symbolgeber in einem umfangreicheren Arrangement. Ich ahne, dass ich mit diesem Thema noch lange nicht durch bin. Für diese Saison zwar, aber das wird in der kommenden sicher wieder ein Thema werden und eine Fortführung finden.

Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe
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Abstrakte Unschärfe als reizvolle Herausforderung

Die Durchsicht der weihnachtlichen Impressionen aus dem Einkaufszentrum hat heute viel Zeit in Anspruch genommen. Letztlich konnte ich eine Reihe von 9 sehr eindrucksvollen Fotografien herausfiltern und entwickeln, die das besonders gut zum Ausdruck bringen, worum es mir bei diesen Fotografien geht. Natürlich, der große Weihnachtsbaum in der Mitte der Galerie war der eigentliche Anlass, diesen Ort aufzusuchen, aber in den Fotos spielt er nur zum Teil eine dominierende Rolle. Mindestens genauso bedeutsam sind die Passanten und die vielen LED- und sonstigen Beleuchtungsketten, die überall an den Balkonen der Galerie, verteilt auf kleinere Weihnachtsbäume an vielen Ecken und an den Eingängen der einzelnen Shops angebracht sind. Zusammen ergibt das eine gewaltige Lichtstimmung, die auch noch drei Tage nach Weihnachten ihre magische Wirkung nicht verfehlt. Anders als bei den Beleuchtungen im weihnachtlichen Privatzimmer ist hier allerdings die ganze offene Galerie hochgradig illuminiert. Das lässt die Akzentlichter am Baum und an den speziellen Weihnachtslichterketten erst richtig augenfällig werden, vor allem, wenn sie, wie hier intendiert, in verschiedenen Graden abstrakter Unschärfe dargestellt sind. Ein Thema und eine Erfahrung ist das, die mich sicher noch in die erste Hälfte des neuen Jahres begleiten und die mich intensiv beschäftigen wird, auch in Bezug auf meine anderen Motivfelder.

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Nachweihnachtliche Lichterimpressionen

Für den Traditionsausflug nach S. zwischen den Jahren hatte ich diesmal mit eingeplant, die letzten Ausläufer der weihnachtlichen Lichterdekoration in der Großstadteinkaufsmeile fotografisch festzuhalten. Leider war aber zwei Tage nach den Weihnachtsfeiertagen gerade im Bereich des ehemaligen Weihnachtsmarkts davon kaum noch etwas zu sehen. Und etwas weiter konnte ich die Lichter erst gegen Einbruch der Dunkelheit bemerken. Allerdings war, wie in den Vorjahren der riesige pyramidenförmige Weihnachtsbaum mit den unzähligen Kugeln und Lichtern noch zu bewundern. Um diesen und seine anhaltende Attraktivität für die Besucher konzentrierte sich dann auch meine Aufmerksamkeit. Eine sehr gute Gelegenheit mit der atmosphärischen Unschärfe zu arbeiten, die das Bokeh zur eigentlichen Attraktion der Fotografie macht. Es ist die Stimmung, festgemacht an der Wirkung des Lichtereindrucks, der wohl seinerzeit die Impressionisten motivierte. Zur atmosphärischen Illustration dieses Phänomens unserer zeitgenössischen Feiertagskultur ist das fotografische Pendant, wie ich finde, sehr gut geeignet. Eine Erfahrung, die mir Lust macht, weiter mit der Technik zu experimentieren.

Weihnachtliche Impressionen eines Einkaufszentrums Weihnachtliche Impressionen eines Einkaufszentrums Weihnachtliche Impressionen eines Einkaufszentrums Weihnachtliche Impressionen eines Einkaufszentrums Weihnachtliche Impressionen eines Einkaufszentrums Weihnachtliche Impressionen eines Einkaufszentrums
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Der zweite Feiertag ist ein Geschenk

Schön, dass wir zwei Feiertage haben. Ich bedaure z. B. die Amerikaner, bei denen schon nach dem einen Weihnachtsfeiertag der Alltag beginnt. Dank des zweiten Feiertags kann man die weihnachtliche Atmosphäre besser sich entfalten und auf sich wirken lassen, zumal eigentlich immer Besuche und Begegnungen auf dem Plan stehen, die mit zum Weihnachtsfest gehören, aber einer Kontemplation eben auch entgegen stehen. Ich freue mich deshalb immer gerade auf die Momente der wirklichen Ruhe, die es ermöglichen, das Licht der Weihnachten im eigenen Inneren aufscheinen zu lassen. Dieser Tag war für mich dazu sehr geeignet. In diesen Rahmen passte auch die neuerliche Lektüre der Vorträge Rudolf Steiners von 1910 und 1911, denn den Klassiker von 1909 über den Weihnachtsbaum als Symbolum habe ich vor einigen Tagen schon gelesen. Und die aus den Folgejahren veröffentlichten Weihnachtsvorträge, deren Einzelausgabe ich zu meiner kleinen Sammlung zähle, will ich in den nächsten Tagen folgen lassen. Das gehört mit zu den Vorhaben der Zeit zwischen den Jahren, zusammen mit einer Reihe von Versuchen, das weihnachtliche Licht möglichst authentisch in stimmungsvoller fotografischer Unschärfe wiederzugeben.

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Weihnachtslicht und Weihnachtsglanz

Versetzte Weihnachtsszene. Die fotografische Impression ähnelt auf den ersten Blick der vom Heiligen Abend. Aber den ersten Weihnachtstag haben wir mit J. und W. zusammen in G. gefeiert. Und der Baum ist ein Tisch-Weihnachtsbaum, der eine ähnlich schön pyramidige Form wie unser großer aufweist. Es gibt sicher eine Reihe von Gemeinsamkeiten innerhalb der Familie. Die Freude an den Lichtern, dem Funkeln und Glänzen während der Advents- und Weihnachtszeit ist eine, die uns den Geist der Weihnacht weit über die Feiertage hinaus vergegenwärtigt und ihre symbolische Kraft ins neue Jahr hinein verlängert.

Bescherung an Weihnachten 2017 Bescherung an Weihnachten 2017
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