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Bäume, Blumen und Vögel

Alice ist zurzeit außer Rand und Band. Der Vogel scheint sich bei uns extrem wohl zu fühlen. Und je intensiver und öfter wir uns mit ihm beschäftigen, desto mehr fühlt er sich zu uns hingezogen. Natürlich hat er fast nur Unsinn im Kopf, zerren, anpicken und stibitzen sind dabei seine Lieblingsbeschäftigungen. Zwischendurch lässt er dann auch jede Menge Kot ab, so dass M. ständig die aggressiven Flecken entfernen muss. Aber irgendwie kann man ihm nicht böse sein. Zu ungewöhnlich und eindrucksvoll ist die Interaktion mit dem Tier. Interessant, wie sich von Jahr zu Jahr die Schwerpunkte der Aufmerksamkeit während der Gartensaison verschieben. Waren es vor einigen Jahren vor allem die Bäume des Gartens, denen ich mich überwiegend gewidmet habe, sind in den beiden vergangenen Jahren die Blumen hinzugekommen, vor allem die selbst gezogenen. Und spätestens 2018 ist dann auch noch ein Jahr geworden, in dem uns die Vögel im Garten während des ganzen Sommers beschäftigen. Felix und die anderen Amseln haben uns schon in den Vorjahren viel Freude gemacht, aber eben nur in einem engen zeitlichen Fenster. Alice scheint da konstanter zu sein und seinen Elan über Monate nicht zu verlieren. Ich bin gespannt, ob sich diese Aktivität auch über den Winter fortsetzt.

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Sommerliche Konkurrenz zwischen Gartenblumen und -bäumen

Nun konnten auch die letzten vorgezogenen Blumen ins Freiland. Ich bin froh, eine ganze Reihe Sonnenblumen verschiedener Sorten parallel auf der Fensterbank groß gezogen zu haben, da viele der draußen ausgesäten entweder von den Vögeln aufgepickt wurden, bevor sie keimen konnten, oder  nachträglich von irgendwelchen Insekten vertilgt wurden. Bei einigen noch existierenden scheint sich außerdem ein Pilz an den Blättern breit gemacht zu haben. Ich denke, dass der Großteil der verbliebenen aber dennoch eine gute Chance hat auszuwachsen. Später dürften wir auf beiden Zaunstrecken eine relativ dichte Mauer aus Sonnenblumen sehen, jeweils am rechten Ende flankiert von eine Rizinusstaude. Diese Ensemble, ergänzt durch die neu gesäten Mohnblumen und die Strohblumen, durch die in diesem Jahr wieder in Erscheinung tretenden Königskerzen und verschiedene andere Arten, die wir gar nicht benennen können, wird auch in diesem Sommer den Gartenbäumen große Konkurrenz machen. Mal sehen, wie sich die Aufmerksamkeit im Verlauf des Hochsommers zwischen Blumen und Bäumen verteilen wird.

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Gelungenes Sommerblumenarrangement und ein trauriger Abschied

Im Vergleich zum Samstag letzter Woche war das heute die angenehmere Gartenarbeit. Statt Algen, Moose und Sand zu entfernen stand heute das Blumen aussuchen, Vorbereiten der Pflanzgefäße und das Einpflanzen auf dem Programm. Dazu war neben den Pflanzen, die wir wieder in einer bunten und durchaus gelungenen Mischung zusammengestellt haben, auch noch zusätzliche Pflanzerde unterschiedlicher Qualität notwendig. Am Ende sind wir mit allem zusammen ausgekommen und haben noch ein wenig Reserve. Die werden wir sicher noch im Laufe der nächsten Wochen benötigen, denn so ganz abgeschlossen ist das Projekt Sommerblumen noch nicht. Was im Einzelnen mit den noch auf der Fensterbank befindlichen Pflanzen geschieht, habe ich noch nicht entschieden. Natürlich, die Sonnenblumen kommen demnächst an ihren endgültigen Standort, in die Sonne, wie es sich gehört. Und auch die restlichen Chilis müssen irgendwann dann doch in ein größeres Gefäß nach draußen. Vielleicht werde ich noch einen letzten Rettungsversuch für die misslungenen Zuchtversuche bei den Mittagsblumen unternehmen. Ansonsten hätte ich für den Pflanztrog auch eine alternative Verwendung. Insgesamt glaube ich, dass das diesjährige Arrangement sehr gelungen ist. Nun müssen die Blumen nur noch prächtig gedeihen und keinen Schaden nehmen. Sehr traurig fand ich am Nachmittag, dass V. bei unserer leider vom Lebenssaft abgeschnittenen Stechpalme sämtliche Äste abgeschnitten hat. Als ersten Schritt, den Baum ganz zu entfernen. Obwohl ich natürlich weiß, dass die Maßnahme unvermeidlich war und ohnehin demnächst hätte erledigt werden müssen, schien es mir doch zu abrupt und zu schnell. Wenigstens werden wir, bei Heraushebeln der noch jungen, wenn auch schon kräftigen Stamms wohl sehen, wo die Ursache der Schädigung genau liegt. Vermutlich in einer massiven Zerstörung der Rinde direkt im oberen Wurzelabschnitt.

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Zwischen Kunsthandwerk und Sommerblumen

Nun habe ich die aktuellen Armbänder so weit fertigstellen können, dass ich die Arbeit morgen wahrscheinlich abschließen kann. Eine ausschließliche Schleifarbeit, bevor die nächsten Projekte auf dem Plan stehen. Der Tag morgen wird aber vor allem im Zeichen der Sommerblumen stehen, die wir zunächst in der Gärtnerei aussuchen und dann in unsere diversen Tröge, Kübel und sonstigen Pflanzgefäße einpflanzen. Auch die Pflanzerde ist schon wieder rar geworden, so dass wir auch davon erneut größere Volumen besorgen müssen. Das ist eine Arbeit, die uns immer viel Freude macht, vor allem, weil dann die versiegelte Fläche vorm Haus diese munteren Farbakzente erhält und die Blumen sich in den nächsten Wochen zu ihrer ganzen Pracht entwickeln werden. Das zu beobachten ist immer wieder eine Freude. Sehr viele Eigenzüchtungen werden wir dabei nicht verwenden können, die sind vor allem für das Pflanzen in die Gartenerde geeignet. Aber ich überlege, ob zumindest der Kübel mit den Strohblumen in Mitten des Ensembles der eingekauften Pflanzen einen Platz finden könnte. Wir könnten das mal versuchen und uns für später, wenn die einzelnen Blumen in die Höhe schießen, eine ansprechende Abstützvorrichtung überlegen.

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Pflanzen, Säen, Pikieren – ein intensiver Gartenarbeitstag

Den größeren Teil der Vorhaben konnte ich heute im Garten umsetzen. Dabei hat mich das Pikieren der kleinen Pflänzchen mehr Zeit gekostet, als ich das erwartet hatte. Allein das sorgfältige Auffüllen der beiden Pflanzschalen mit Pflanzerde, eine Schale mit einer zusammenhängenden Platte kleiner Pflanzreservoirs und eine mit einem Satz einzelner Pflanztöpfchen, war aufwändig, auch weil es notwendig ist, die Erde anzudrücken und dann nochmal aufzufüllen und einigermaßen einzuebnen. Und dann eben das Vereinzeln selbst, was bei den teils winzigen Würzelchen und extrem zarten Pflänzchen eine Kunst für sich darstellt. Zum Ende hin allerdings hatte ich schon eine gewisse Routine entwickelt. Chilis, drei Varianten von großblütigen Sonnenblumen, sehr viele Mittagsblumen, auf die ich besonders gespannt bin, eine Sorte Mohn und viele schon recht gut angewachsene Strohblumen standen auf dem Programm. Anschließend habe ich auch die Randstreifen des Gartens für das Einsäen der Arten präpariert, die direkt in den Boden gesät werden können. Bei dem Wetter scheint mir das der genau richtige Zeitpunkt: Samenkörner der letztjährigen King Kong Sonnenblumen, zwei weitere neu gekaufte Samen schöner riesenblütiger und mehrfarbiger Sonnenblumen, die Kerne der letztjährigen schönen Rizinuspflanzen und Island-Mohn. Das ist ein Anfang. Von allen Sorten habe ich in den Pflanztöpfchen ebenfalls einige gesät, für den Fall, dass es im Boden nichts wird, zur Sicherheit sozusagen. Später werde ich sicher die Strohblumen, Mittagsblumen und Chilis noch in größere Gefäße umtopfen müssen, bevor sie endgültig in größere Tröge bzw. die Gartenerde gesetzt werden. Da liegt noch einiges an Gartenarbeit allein mit diesen Sommerblumen vor uns. Aber ich freue mich darauf, auch weil ich dieses Jahre neue Arten testen kann. Und neue Verfahren für das Aussäen und Einpflanzen. Die beiden neu erworbenen Pflanzschalen mit den Einsätzen sind dabei eine große Hilfe. Im nächsten Jahr werde ich die sicher von Anfang an nutzen und jeweils nur max 3 Samen pro Einheit einsäen. Das spart mindestens einen Arbeitsschritt. Auch hat sich die Verwendung der Torftöpfchen nicht wirklich bewährt, da die Erde so trotz ständigen Feuchthaltens allzu rasch austrocknet. Am Rande dieses intensiven Gartensamstags kam wieder einmal das Thema des alten Feigenbaums auf. V. ist dagegen, ihn zu entfernen, M. und ich dagegen dafür. So wird es wohl eine Mehrheitsentscheidung für die Verabschiedung der alten, einfach zu geschwächten Baumruine werden. Und der Startschuss für das Einpflanzen des neuen an derselben Stelle. Ein Projekt für die kommende Woche.

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Fortschritte in der Pflanzenzucht

Der unvorhergesehene Renovierungsstress hat mit dem Wochenanfang gleich seine Fortsetzung gefunden. Da tut es gut, zwischendurch die Fortschritte der angesäten Pflanzen zu beobachten und einen gedanklichen Vorausblick auf den Frühling zu werfen. Das macht die lästige Innenraumarbeit erträglicher und den Geist frei. Am schnellsten sind Vs Zucchini gewachsen, die ziemlich große Keimblätter aufgefaltet haben. Aber auch bei den Chilis habe ich schon einzelne grüne Spitzen entdeckt. Am erstaunlichsten sind die Mittagsblumen, mit denen ich zunächst gar nicht gerechnet hätte, schon aus Mangel an Erfahrung mit dem Säen dieser Art, und wegen der sehr zähen Entwicklung des verwandten Mittagsgold im Vorjahr. Diese Mittagsblumen haben unzählige kleine Pflänzchen hervorgebracht, die zurzeit noch zu klein und zart zum Pikieren sind. Aber in Kürze wird das unvermeidbar werden, wenn sie sich nicht gegenseitig in den schmalen Pflanztöpfchen bedrängen sollen. Schön ist auch, dass die Strohblumen sehr gleichmäßig kommen. Eigentlich hatte ich für diese Saison gar keine mehr vorgesehen, aber nun könnten es doch wieder viele werden. Mal sehen, ob wir für alle angedachten Arten auch genügend geeignete Standplätze finden.

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Pflanzen auf der Fensterbank vorziehen

Die Pflanzgefäße aus gepresstem Torf, in denen man später die angewachsenen Pflanzen belassen kann, da die Wurzeln einfach durchwachsen, sind eine prima Sache. Jedenfalls wenn das so wie gedacht funktioniert. Ich habe zudem einige Schalen mit transparenter Abdeckung besorgt, die sich zur Anzucht gerade der wärme- und feuchtigkeitsliebenden Sorten gut eignen. Das Sprüh- bzw. Gießwasser verdunstet damit nicht so schnell und die Sämlinge sind immer von einem dunstigen Milieu umgeben, solange es ums Keimen und Sprießen geht. In der Gartenabteilung des Baumarkts konnte ich an der Saatgutabteilung nicht vorbei gehen. Und auch den Sonnenblumen konnte ich nicht widerstehen, obwohl wir ja vom Vorjahr jede Menge Kerne von den Riesensonnenblumen gesammelt hatte. Aber diese hier sollen wunderschöne Köpfe, eine Sorte sogar in verschiedenen Farben ausbilden. Außerdem sollen sie als Sichtschutz vor Zäunen oder unschönen Mauern besonders geeignet sein. Das ist natürlich eine der wichtigsten Funktionen, die sie auch aus Ms Sicht erfüllen sollen, von der Schönheit und Anmut einmal abgesehen. Neue Samen habe ich auch von zwei Arten Mohn gefunden sowie von der Mittagsblume. Während der Klatschmohn wohl erst später im Jahr eine Rolle spielen wird, wäre die Mittagsblume wirklich etwas für den Hochsommer. Ich bin gerade bei dieser schönen Art sehr gespannt, ob die Eigenzüchtung ähnlich beeindruckende Exemplare hervorbringt wie die bisher immer gekauften großen Pflanzen. Wenn sie sich ähnlcih verhalten sollten wie das „Mittagsgold“ des Vorjahrs, dann können wir uns zwar auf sehr dekorative Blütenköpfe freuen, die allerdings an extrem langen Stielen sitzen und sehr schnell wieder verblühen, außerdem erst spät im Jahr überhaupt zum Blühen kommen, wenn man schon nicht mehr daran denkt, dass sie überhaupt noch auftauchen könnten. Aber natürlich kann das bei den Mittagsblumen anders sein. Genug von den winzigen Samen waren jedenfalls in dem Tütchen. Nun kommt es darauf an, dass sie in den Torf-Anzuchttöpfchen bzw. in der zusätzlichen Schale, in die ich sie ausgesät habe, gut keimen und anwachsen. Natürlich habe ich auch eine ganze Schale mit den Samen der vorjährigen Chilis, Marke Extra-Scharf, gesät. Und eine mit der obligatorischen Strohblumenmischung, von denen J. sicherlich einen Teil erhalten wird. Denn dort sind gerade die Strohblumen im letzten Jahr besonders schön ausgewachsen. Alle anderen angedachten Selbstzuchtpflanzen werde ich wohl später direkt in die Gartenerde aussäen, darunter auch die Kerne des Wunderbaums, alias Rizinus, sowie die der verschiedenen Sonnenblumen-Varianten.

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Den Frühling ungeduldig erwartend

Ganz gut ist, dass ich die kunsthandwerkliche Wochenendarbeit schon heute abschließen konnte. Denn morgen soll der Schnee wiederkehren. Und das ist meist nicht die richtige Witterung für die Arbeit mit Holz. So habe ich wieder ein gutes Timing realisiert, mit den organisatorischen und konzeptionellen, sicher auch gartentechnischen Arbeiten für das wohl eher unwirtliche Wochenende. Damit ist dann auch einiges vorbereitet, was uns im Frühling, wenn er dann tatsächlich angekommen  ist und seinen Namen verdient, eine gute Grundlage bietet, uns auf die Gartensaison einzustellen. Ob es diesmal allerdings vor Ostern mit den traditionellen Vorbereitungs- und Reinigungsarbeiten etwas wird, scheint derzeit ungewiss. Das Wetter müsste unverhofft schnell frühlingshafte Stabilität gewinnen. Es ist mir immerhin ein Trost, dass unsere Dorfgärtnerei diesen Sommer noch zur Verfügung steht, so können wir die Frühjahrs- und Sommerblüher noch wie gewohnt aussuchen. Das ist meist die kreative Gartenfrühlingsarbeit, während der der Frühling auch ins Gemüt eingeflossen ist und sich breit gemacht hat. Nicht wenige wünschen sich diese Zeit jetzt schon vorverlegt.

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Sommer zum Herbstanfang

Der Herbst beginnt kalendarisch, aber das Wetter wirkte endlich einmal wieder sommerlich. Die Blüten des Mittagsgold, die ich den ganzen Hochsommer über vermisst und die ich eigentlich nicht mehr erwartet hatte, haben sich jetzt erst geöffnet, jedenfalls die ersten, und weitere werden noch folgen. Sie ähneln denen der Mittagsblume aus der Gärtnerei, sind aber noch filigraner gezeichnet. Wegen ihres Standorts hinterm Haus mit wenig Licht haben sie lange Stängel ausgebildet. Ich hoffe, dass ihnen der sonnigere Standort besser bekommt und sich möglichst viele Blütenköpfe noch öffnen. Das verlängert unsere Blumenkübelsaison und bereichert sie um einen sehr schönen und ganz unverhofften Neuling. Mit den Strohblumen werde ich auch noch einige Wochen zu tun haben, weil viel sich noch bilden und ständig die getrockneten weiterverarbeitet und in Dekorationen eingearbeitet werden müssen. Da kann ich einige vom Vorjahr, die weit geöffnete Blüten haben, wieder aussortieren, denn die gefüllten Formen gefallen mir viel besser. Schließlich steht auch noch das Binden eines neuen Kranzes mit Physalis an. Die sind zwar zahlreich, aber immer noch nicht bis in die Spitzen rot gefärbt. Da muss ich wohl noch warten. Was ich aber nicht versäumen will, ein Projekt für die nächsten 10 Tage, ist das Sammeln der Schlehdornfrüchte. Mit scheint, dafür ist jetzt die richtige Zeit, damit die Stellen, an denen sie üppig gewachsen sind, nicht gleich wieder von den Vögeln vertilgt werden.

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Üppiger Blumengarten

Die Strohblumen konnte ich heute in die Erde einpflanzen. In ihren Pflanztöpfen waren sie zuletzt üppig gewuchert und haben bereits ein dichtes Geflecht von Wurzeln ausgebildet. So war es auch nicht schwierig, sie zu pflanzen, ich konnte den ganzen Wurzelballen unverändert entnehmen und in das vorbereitete Pflanzloch setzen. Noch ein wenig frische Erde drum herum und gut angegossen sollten die Blumen jetzt ihr kräftiges Wachstum fortsetzen können und bald schon in der Mitte des Gartens ihre Pracht entfalten. Ich hoffe, wir werden so lange daran Freude haben wie im Vorjahr. Diesmal sind es aber deutlich mehr Blumen und zu erwartende Blütenköpfe. Mit dem, was die Bäume an Fortschritten zeigen, bin ich ebenfalls zufrieden, so dass ich eigentlich mit einem sehr grünen, bunten und dicht bewachsenen Gartenambiente während des Hochsommers und Frühherbstes rechne.

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Kontemplationssonntag

Nach dem großen Garten- kam der große Ruhetag. Wie es sich für einen Sonntag auch gehört. Aber ich glaube, seit dem Intensiveinsatz gestern waren wir alle ziemlich erschöpft. Gut, dass man wenigstens an einem solchen zwischen Schauern, Bewölkung und Sonnenphasen wechselnden Sonntag kontemplativer sein konnte. Den gestern gesetzten Pflanzen geht es gut, die wenigen Regentropfen des Tages reichten allerdings nicht aus, so war doch noch Gießen angesagt, das jetzt auch wieder aus dem Regentank möglich ist. Weniger sonnig als im Vorjahr wird dieser Mai wohl werden. Für die früh durch Nachfröste geschockten Bäume ist das ganz gut, denn so können sie den neuen Anlauf ohne Stress vorbereiten und genügend Wasser und Energie speichern. Für die Bienen wünsche ich mir aber längere Sonnenphasen, da zu viele Wolken deren Aktivität einschränken, die gerade jetzt wegen der Weißdornblüte dringend wünschenswert ist.

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Der große Gartenblumentag

Am Nachmittag habe ich noch einmal einen Blick auf das Blumenarrangement geworfen und muss sagen, es ist alles sehr gut und schön geworden. Diesmal ging das alles sehr unkompliziert ab. Die Auswahl in der Gärtnerei und die Verteilung auf die verschiedenen Pflanzgefäße, das saß jeweils beim ersten Anlauf. Vor allem freue ich mich über die gelungenen Kombinationen und die schönen Farbzusammenstellungen. Das wird sicher sehr frisch und leuchtend wirken, wenn die Blumen einmal ausgewachsen sind. Nach der Kür kam dann noch die Pflicht. Jede Menge Arbeit im Garten, Entleeren und säubern, neu Befüllen von Töpfen und Trögen. Umtopfen der Pflanzen, die ich auf der Fensterbank erfolgreich aus Samen großgezogen hatte: Chilis, Schwarzäugige Susanne, Strohblumen. Und dann waren auch noch die zwei Sorten Sonnenblumenkerne, die ich in die Erde gesetzt habe. An strategischen Punkten am Rand des Gartens, die später zu Hinguckern werden könnten. Vor allem, wenn die King-Kong-Sonnenblumen angehen sollten. Aber auch die Samen unserer letztjährigen, sehr hoch gewachsenen eigenen Sonnenblumen sind mir eine Versuch wert gewesen. Hinzu kam noch eine Blume namens Mittagsgold, mit der wir bisher noch keine Erfahrung haben. Bin gespannt, ob sie sich aus den Samen gewinnen lässt, das wäre später eine weitere Kandidatin für die Blumenreihe ums Haus. Die Strohblumen habe ich zunächst in größere Pflanztöpfe versetzt, damit sie tiefere Wurzeln bilden können. Ich denke, es wäre jetzt noch zu früh, sie direkt in die Erde zu setzen. Das will ich in einigen Wochen wagen, wenn sie auch nicht mehr so empfindlich gegenüber Schneckenfraß sind. Es sieht fast so aus, als ob wir mit den Blumen gerade einen Vorsprung gegenüber den Gartenbäumen erarbeitet haben. Aber das kann sich natürlich später wieder ausgleichen, wenn die zunächst erfrorenen Blätter den Ginkgos wieder nachgewachsen sind, der Walnussbaum und der Feigenbaum ihre Blätter ausgebildet haben und über den Sommer auch das Weinlaub dichter wird. Dann werden sich Blumen und Bäume gleichgewichtig ergänzen und die so erholsame und wohltuende Mischung bilden, das Gartenleben in den Sommer- und Herbstmonaten so eindrucksvoll macht.

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Den Sommer herbeigesehnt

Merkwürdiges Feiertagswetter und leider keines dieser sonnendurchfluteten Osterfeste, die wir so häufig erlebt und die so schön zur Bedeutung des Festes gepasst haben. Immerhin hat mich die Gartenarbeit für einige Zeit nach draußen gezogen, bei fast eisigem Wind, aber mit der Zuversicht, dass die früh herangezogenen Pflänzchen im Sommer ein schönes Blütenambiente verbreiten werden. Bezüglich der Bäume des Gartens, vom Feigenbaum einmal abgesehen, bin ich ebenfalls zuversichtlich, vor allem, weil sie nach dem Entfernen der hohen Zypressenhecke jetzt viel mehr Licht und Raum zum Atmen haben. Das kann sich eigentlich nur positiv auswirken.

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Bevorstehende Gartenpflanzprojekte

Das Vorhaben, die Hecke mit jungen Bäumen zu ersetzen, scheint erst einmal aufgeschoben. Wir sind uns einig, dass das Zeit hat und zunächst der Rasen angesät werden sollte. Außerdem gibt’s bei der übrigen Gartengestaltung, vor allem beim Blumenpflanzen, noch jede Menge zu tun. Ich hoffe, wir werden damit morgen starten können. Als erstes werde ich die schon aus Samen gezogenen Strohblumenpflänzchen vereinzeln, die jetzt schon ziemlich dicht in den engen Pflanztöpfen gewachsen sind. So werden wir mehr davon haben, bevor sie irgendwann im Mai nach draußen in die Erde versetzt werden. Und dann hat M. noch einige weitere Ideen, die entlang des neu gesetzten Zauns platziert werden könnten. Wir werden das schrittweise angehen und sicher auch viel Freude damit haben.

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Sommerblumen gesät

Verschiedene Blumensamen habe ich heute schon zum Vorziehen auf der Fensterbank angesät. Die für die diesjährigen Strohblumen sind noch nicht geliefert worden, die Pflanzgefäße habe ich ähnlich wie im Vorjahr aber schon vorbereitet, mit planierter Anzuchterde, so dass später nur noch die Samen zu verteilen, dünn mit Erde zu bedecken und erneut anzudrücken sind. Die zwei exotischen und uns bisher noch nicht bekannten Blumensorten sind schon fertig, allesamt Lichtkeimer. Und auch die extra scharfen Chilis, so die Beschreibung auf dem Samentütchen, habe ich bereits auf 6 kleine Pflanzeinheiten aufgeteilt. Jeweils mit einer wasserdichten Schale ausgestattet werden sie jetzt einige Wochen Zeit und Ruhe erhalten, um im Warmen zu keimen und kleine Pflänzchen entstehen zu lassen. Ich hoffe sehr, das funktioniert, so dass wir sie Ende April oder Anfang Mai nach draußen in die Erde setzen können. Bei den Sonnenblumensamen der Marke „King Kong“ ist das natürlich nicht möglich. Damit werden wir ab Mai den direkten Feldversuch starten. Das mit den Samen ist für mich eine Premiere. Ich wünsche mir einen Erfolg, der zur Wiederholung in den nächsten Jahren ermutigt. Auch weil das Thema Blumen seit einiger Zeit mein Generalthema Bäume ergänzt und für mich seinen ganz eigenen Stellenwert entwickelt hat, jenseits der Symbolik und Ästhetik der Bäume.

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Blumen und andere Archetypen

Im Frühsommer hätte ich noch nicht gedacht, dass mir die selbst gezogenen Strohblumen so viel Freude, aber auch so viel Arbeit machen würden. Das tägliche Selektieren, das sich erst jetzt, wegen der sonnenarmen Tage, in größeren Abständen einstellt, und das sorgfältige Trocknen und Nachselektieren gehören schon seit Wochen zum Programm. Aber sie dekorationsfähig zu machen, war dann doch noch einmal eine besondere Herausforderung. Heute endlich bin ich dazu gekommen, jede der Auserwählten mit einem künstlichen kurzen Stängel aus dünnem Draht zu versehen, der die Blüten flexibel arrangierbar werden lässt. Nun fehlen noch die richtige Befestigungsformen. Styropor ist eine Möglichkeit, die sich bei einem Test schon als machbar, wenn auch nicht ganz einfach herausgestellt hat. Und außer beim Material werde ich auch für die Form oder Silhouette verschiedene Möglichkeiten testen, um die Faszination dieser konservierten Blüten möglichst augenscheinlich zu machen. So wird mir immer verständlicher, dass die Blumen neben den Bäumen und einer Hand voll weiterer archetypischen Formen zu den stärksten Symbolträgern überhaupt gehören und so gut geeignet sind, als Spiegel menschlicher Befindlichkeit und menschlicher Entwicklung zu dienen.

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Gartenidyll mit Blumen und Bäumen

Unsere Riesensonnenblume mit inzwischen mindestens sechs Blütenköpfen macht den Bäumen des Gartens zunehmend Konkurrenz. Baumhoch ist sie ohnehin schon, mit einer Tendenz nach oben. Aber die dominanten sonnengelben Blüten sind natürlich auch ein Eyecatcher, der die Aufmerksamkeit unwillkürlich auf sich zieht. Da verblasst so manche Blüten- und Früchtepracht rundherum. Denn in ihrem Schatten gedeihen die Feigenfrüchte zurzeit sehr gut, wenn sie auch noch grün und erst auf halbe Größe angewachsen sind. Und die Strohblumen, Wicken, Rosenstöcke und kleiner gewachsenen Blumen genießen die Sonne ebenfalls und zeigen ihre ganze Pracht, die nur als einzelne, ob der geringeren Größe, den Gesamteindruck nicht ganz so stark beeinflussen, in der Gesamtheit aber das Bild eines üppig blühenden und grünenden, lichtdurchflutet sommerlichen Gartenidylls vermitteln.

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Sommerliches Gartenleben

Die Aufteilung meiner verschiedenen Wochenendprojekte ist mir ganz gut gelungen. Wohnungsrenovierung und Holzarbeit unter einen Hut zu bringen, verlief problemlos, wenn auch mit nicht wenig Anstrengung verbunden. Jedenfalls ist die Renovierung abgeschlossen und die Holzarbeit kann ich Anfang der kommenden Woche fertigstellen. Damit hat sich wieder einmal ein Stau aufgelöst und weniger termingebundene Arbeiten können in den Vordergrund treten. Davon gibt’s jede Menge, so dass ich gerade diese Hochsommermonate für ihre Erledigung nutzen will. Am schönsten sind die kleinen Zwischenphasen, bewusst gesetzte Pausen, die wir gerne zusammen im Garten verbringen. Die Blumen vor allem machen uns in diesen Wochen jede Menge Freude, ganz besonders die nach und nach zur Blüte kommenden Strohblumen, von dem gekauften Exemplar des Vorjahres abgesehen eine Novum für uns. Aber auch die Riesensonnenblume, die mit aktuell ca. 3 Metern Höhe schon fast die Ausmaße eines Baums angenommen hat. Ein besonders hoch gewachsenes Exemplar, das wir schon seit Jahren nicht mehr hatten, und dass sich interessanterweise selbst gezüchtet hat. Gepflanzt haben wir jedenfalls keine. Es sind solche Neuerungen und ungeahnte Akzente im Verlauf der Vegetationsperiode, die das Leben mit und im Garten so spannend und anregend gestalten.

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Die Sommerblumensaison ist eröffnet

Nun ist der Feigenbaum wieder um einige Äste reduziert, die garantiert keine neuen Triebe mehr ausbilden können. Dieser kleine Rückschnitt war eine der letzten Aktionen dieses sehr angefüllten Gartenarbeitstags. Mit dem Aussuchen der Blumen war der Vormittag schon fast vollständig ausgefüllt. Und nach dem Einpflanzen stand noch ein Radwechsel an gleich zwei Fahrzeugen auf dem Programm. Danach dann die Routinegartenarbeit des Wochenendes, ergänzt um einige exotische Wünsche von M. Ich denke, wir werden in diesem Jahr wieder einen schönen Blumenschmuck haben. Gleichzeitig hoffe ich, dass die selbst gezogenen Strohblumen auswachsen werden. Die ersten in die Erde gepflanzten sind leider den Schnecken zum Opfer gefallen. Mit Schneckenkorn werden die übrigen hoffentlich verschont bleiben. Aber es sind insgesamt so viele kleine Pflänzchen, dass schlussendlich doch einige erwachsene Blumen möglich sein sollten. Ansonsten müssen wir unser Vorgehen im nächsten Jahr überdenken.

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Blumen und Bäume ziehen

Für unseren Problemblumentrog haben wir heute auf dem Kräutermarkt zum Klosterfest doch noch eine Ersatzlösung gefunden. Ein Stock Strohblumen, die sich M. ohnehin schon länger gewünscht hat. Sie hatte auch schon welche zum Trocknen in der Gärtnerei vorbestellt. Dieses ist aber ein lebendes Exemplar, das wir kurzerhand in die Mitte des Trogs gepflanzt haben, als Ersatz für die eigegangenen. Das passt gut, denn die Farbe ist Gelb-Orange, entspricht also ungefähr der vorherigen Bepflanzung. Insgesamt haben die Blumen sehr unter der Hitze der letzten Wochen gelitten. Ich hoffe, sie werden sich jetzt wieder erholen können und wir haben noch viel Freude an dem Blütenmeer und den schönen Farbkombinationen. Ein echtes Phänomen ist der stärkste unserer drei kleinen Gleditschienbäumchen. Dieser schießt immer weiter in die Höhe, ohne dabei allerdings irgendwelche ausgreifenden Seitenäste zu bilden. Der Baum besteht eigentlich nur aus dem dünnen Stamm, der immer länger wird, uns ganz kurzen und zarten Seitentrieben, die nur wenige Zentimeter Länge aufweisen. Keine wirklichen Äste. Das macht es schwierig, ihn weiter zu pflegen, denn selbst der verlängert Stützstab reicht jetzt schon wieder nicht aus, um seine ganze Höhe zu erfassen. Und das Missverhältnis der Höhe zur Dimension des Pflanztopfs wird immer größer. Eigentlich müsste er jetzt in die Erde, daneben eine lange Stütze, dann könnte er sich wahrscheinlich am leichtesten stärken und irgendwann auch selbstständig stabil stehen. Nur auf die Standortfrage wissen wir noch keine Antwort. Es wirkt so wie beim Walnussbaum. Er hat erst einmal einen unbändigen Vertikaltrieb, der lange Zeit eine Stützung erfordert, bis er sich irgendwann zu einem Breitenwachstum bereit erklärt. Beim Ginkgo war das ähnlich. Der hat aber in seinem Stammumfang so gut zugelegt, dass er heute schon ohne Stützt auskäme, ohne beim starkem Wind noch gefährdet zu sein.

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