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Der neue Feigenbaum ist eingepflanzt

Wie zu erwarten war, hat V. sich gegen den Entfernen des alten Feigenbaums ausgesprochen. Da wir das Thema aber schon seit Jahren diskutieren und zuletzt kein vernünftiger Grund mehr für das Verbleiben des Baums zu finden war, bin ich bei meinem Vorhaben geblieben. Tatsächlich hat sich nach dem Freilegen der Wurzeln bestätigt, dass sie überwiegend morsch waren und sicher keine gute Grundlage für eine Erneuerung gebildet hätten. Teilweise konnte ich das Geflecht mit bloßen Händen abbrechen. Ein Grund, warum sich der inzwischen zu beachtlichem Volumen ausgewachsene Wurzelstock insgesamt noch ganz gut heraushebeln ließ. Bei einer anderen Art und gesunden Wurzeln wäre es noch weitaus schwieriger geworden. So aber konnte ich das Projekt am Vormittag bereits abschließen und das Gartenareal bereinigen, einebnen und Platz für den Nachfolger schaffen. Bei der Gelegenheit haben wir auch die Unmengen an Schnittlauch aus diesem Bereich des Gartens herausgenommen, der alles andere überwuchern drohte. Und der kleine Nachfolger-Feigenbaum hat etwas näher am Rand als sein Vorgänger, aber in unmittelbarer Nachbarschaft des alten Standorts seinen Platz gefunden. Ich hoffe sehr, dass wir im Laufe des April keine empfindlichen Nachtfröste mehr erleben. Die könnten dem noch zarten Bäumchen sonst nämlich gleich gefährlich werden. Auf unserem Weg zum Garten- und Pflanzjahr 2018 sind wir heute ein gutes Stück weiter gekommen.

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Pläne für die Feigenbäume des Gartens

Leider lässt die Witterung es kaum zu, größere Arbeiten im Garten zu verrichten. Dabei sind da noch einige Dinge liegengeblieben, u. a. das Entfernen des alten Feigenbaums. Auch V. hat inzwischen eingesehen, dass der Baum beim besten Willen nicht mehr weiter zu erhalten ist, u. a. auch dieses Jahr gar keine Früchte mehr zur Reife gebracht hat. Das war lange absehbar und ist im Laufe des Sommers überdeutlich geworden. Also muss er spätestens im Frühjahr entfernt werden. Wir werden versuchen, zumindest einen Teil des Wurzelwerks aus der Erde zu ziehen, damit der Nachfolger seine Wurzeln an der Stelle ebenfalls ausbreiten kann. Ich habe an den in seinem ersten Jahr so schön in die Höhe gewachsenen kleinen Feigenbaum gedacht, den wir im Pflanztopf großgezogen haben und der jetzt schon frostsicher im Haus untergebracht ist. Den wollen wir ungefähr am Standort des alten Baums einpflanzen, vielleicht etwas abseits, damit die Konkurrenz zur Nashi-Birne, die leider viel Schatten wirft, nicht so stark ausfällt und er sich möglicherweise wieder krampfhaft zum Licht strecken muss. Im Frühjahr werden wir dann zwei kleine Feigenbäume habe, die in gegenüber liegenden Hälften des Gartens stehen und quasi ein brüderliches Paar bilden, auch wenn der eine einige Jahre älter ist.

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Offene Baumbestimmung

Den Baum, den S. und P. aus einer Frucht im Blumentopf gezogen haben, konnte ich in ausgewachsener Form nicht in Augenschein nehmen. Vielleicht hätte ich ihn dann doch erkannt. Diese Art konnte ich an diesem kleinen, bisher nur wenige Blätter tragenden Exemplar nicht identifizieren. Auch die Durchsicht eines Baumbestimmungsbuchs hat da zunächst nicht weitergeholfen. Die Blattform ließe entfernt entweder an eine Eichen- oder eine Ahorn-Art erinnern. Beides war für die Arten, die das Bestimmungsbuch abbildet, aber nicht zutreffend. Wenn man die Form der Frucht betrachtet, fühlt man sich direkt an eine Walnuss erinnert. Aber auch die Zuordnung scheint nicht treffend, jedenfalls konnten wir keine Nussbaum-Art ausfindig machen, die auch nur annähernd solche Blattformen kennt. Mal abwarten, S. sagt, einer seiner Bekannten kenne die Art. So lässt es sich vielleicht doch noch klären.

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Die Bäume kommen später

Die Abgrenzung des Pflanzstreifens zum noch anzusäenden Rasen haben wir heute realisiert. Das ist gut, auch wenn mir die schweren Steinelemente als Trenner zu wuchtig sind. Aber nun können wir bei geeignetem Wetter den Rasen aussäen und hoffentlich bald wieder den gewohnten Garteneindruck genießen. Wie bei gerade einmal 45 cm Tiefe allerdings die Bepflanzung mit immergrünem Gehölz aussehen wird, ist die große offene Frage. Auch wenn künftig der Arbeitsaufwand in Sachen Rückschnitt geringer sein wird, ist angesichts der neuen Aufteilung keine wirkliche Idee in Aussicht. Wahrscheinlich werden wir uns bei Rundgängen in verschiedenen Baumschulen Anregungen holen und das Ganze in Ruhe und stimmig konkret werden lassen.

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Neue Garten-Baum-Architektur

An diesem Samstag haben wir doch ziemlich alles an Gartenarbeit erledigt, was wir uns vorgenommen hatten: Die Sitzgarnituren verstaut oder winterfest gemacht, das Springbrunnenbecken ausgepumpt und gesäubert, verschiedene Pflanztöpfe geleert und ausgekehrt, den Hofraum gefegt und von den vielen Herbstblättern befreit, das Efeu erneut geschnitten, das schon wieder viele neue herausragende Triebe ausgebildet hatte, und schließlich – mein persönliches Highlight – die zwei neuen Bäume eingepflanzt. Der Feigenbaum hat wie geplant im Zentrum unseres kleinen Frühjahrsblumenbeets seinen neuen Platz gefunden und die Gleditschie findet sich nah des mittleren Gartenpfads wieder. Zwei kleine Bäumchen. Der neue Feigenbaum noch keinen Meter hoch-, aber doch schon um einiges in die Breite gewachsen und mit ersten kleinen Früchten, die bis auf zwei Ausnahmen noch nicht zur Reife kommen werden. Er wirft jetzt nach und nach seine lappigen Blätter ab, die vom Herbst gezeichnet sind. Und die Gleditschie, ein Stengel erst, aber dank des Super-Sommers schon über zwei Meter in die Höhe geschossen, hat ihr Laub schon fast vollständig abgeworfen. Übrig sind noch seine dünne Stammachse und die gemessen an seinem Umfang überdimensional wirkenden Stacheln. Für beide war es die genau richtige Zeit für das Einpflanzen. Ich bin sicher, sie werden sich in der Erde jetzt viel besser entwickeln können und schon im kommenden Jahr einen weiteren Wachstumsschub erfahren. V. will später noch die Weinreben umleiten, damit der Feigenbaum genügend Licht erhält. Mit diesen beiden Pflanzungen, so klein die Bäumchen zurzeit noch wirken mögen, haben wir eine wichtige Weichenstellung für die gesamte Architektur des Gartens vorgenommen. In späteren Jahren, wenn die kleinen ausgewachsen sein werden, werden die Bäume in einen lebendigen Dialog miteinander und mit uns treten können. Besonders habe ich auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung geachtet. So dürfte jeder einen für ihn ausreichenden Freiraum haben, ohne dass eine Konkurrenz um das Sonnenlicht zu befürchten ist.
Neuer Feigenbaum 2015
Neue Gleditschie 2015

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