Schlagwortarchiv: Baumfotografie

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Natürliche Bäume in abstrakter Unschärfe

Es ist interessant, dass meine jüngsten Experimente mit der Blurred Image Technik tatsächlich auch M zu veränderten Sichtweisen veranlasst hat. Sie hätte seitdem einen anderen Blick auf bestimmte Eindrücke z. B. von Detail der Dekoration und Inneneinrichtung. Es ist tatsächlich ein spannendes Feld, was unsere Wahrnehmungsgewohnheiten generell anspricht. Vielleicht ist es deshalb auch kein Zufall, dass die Thematisierung dieses Felds in der Kunst so dauerhafte Diskussionen angestoßen hat, die wohl nie zum Abschluss zu bringen sind. Der Erfolg Gerhard Richters als dem heute wohl renommierteste zeitgenössischen deutschen Maler ist sicherlich auf diese mit ihm automatisch in Verbindung gebrachte Kunst der Unschärfe zu erklären. Bisher habe ich meine fotografischen Versuche in dieser Richtung an den naheliegenden Sujets ausgerichtet, Motive, die sich in der Unschärfe von Lichtpunkten abstrakt auflösen. Aber eigentlich ist es ja etwas, dass im Bokeh jedes Bildes mit offener Blende im Hintergrund vorkommt und in optisch doch davon abweichender Form bei jedem Fixieren von Objekten mit den Augen alle um diese Objekte in weiterer Entfernung liegenden Dinge in eine Hintergrundunschärfe taucht. Die Technik also auch auf natürliche Umgebungen und Objekte anzuwenden, scheint mir deshalb einen Versuch wert. Und wer weiß, vielleicht gelingt es mir ja tatsächlich, den Baum nicht nur in der Symbolform als Weihnachtbaum mit Lichtern, sondern in seiner natürlichen Präsenz in abstrakter Unschärfe so darzustellen, dass ein Wesentliches in ihm darin u. U. noch besser als gewöhnlich zum Ausdruck kommen kann.

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Fotografischer Motivwechsel

Das schöne Baumkalenderblatt vom November, mit der Darstellung von herbstlich leuchtenden Espenbäumen aus Colorado bei strahlend blauem Himmel, werde ich vermissen. Ich denke, ich werde es noch einige Tage im Dezember beibehalten, weil es genau das Wetter vorspielt, was wir selbst nicht erlebt haben. Das wird vermutlich auch nicht mehr kommen, da mit echtem Herbstlaub nicht mehr zu rechnen ist. Es ist eines der Blätterherbste gewesen, in denen die Farbenpracht nur kurz bei einigen Arten anhielt und bei den anderen einfach ausblieb. Bei denen das Baumgrün abrupt verschwand und dem kahlen Baumgerüst Platz machte. Oder sich bei manchen Sträuchern sehr lang hält und möglicherweise erst bei lang anhaltendem Frost wirklich vergeht. Deshalb sind auch keine neuen Herbstblattfotografien in den letzten Monaten entstanden, nur die von den Physalis-Lampions, die von Natur aus leuchten, sogar im Zustand des Vergehens. So werden in den nächsten Wochen die naturfernen Symbolthemen rund um die vegetabile Weihnachtspflanzensymbolik und den Weihnachtsbaum mein fotografisches Programm dominieren.

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Naturromantische Konstanten

Es scheint die Zeit der wissenschaftlichen Schularbeiten zu sein. In kurzer Folge haben gleich zwei Gymnasiastinnen darum gebeten, Baumfotografien aus wunschbaum.de für ihre Arbeiten verwenden zu können. Solchen Wünschen komme ich natürlich gerne nach, zumal es mir zeigt, wo aktuell die Aufmerksamkeitsschwerpunkte liegen. Vor Jahren schon war mir aufgefallen, zu meiner Überraschung, dass gerade die Baumfotografien und die Baumgedichte auf besonders großes Interesse stoßen. Damit hatte ich damals nicht gerechnet. Und die zeitlosen Themen, zu denen die Bäume und ihre Symbolik sicher gehören, sind auch in Bezug auf Interessen sehr beständig. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Sollte eine romantische, auf Formvorstellungen gründende Naturvorstellung, die in Zeiten erfolgreicher populärwissenschaftlicher Baumliteratur schon verpönt zu sein schien, in den Seelen der Menschen dennoch fest verankert sein? Mir scheint es so. Vielleicht ist das Symbolische in und an den Bäumen gerade in dieser romantischen Naturvorstellung verwurzelt. Wie weit ist diese tatsächliche Bedürfnislage vom zeitgenössischen Mainstream entfernt, und wie wenig von dieser Entfernung nehmen wir wahr!

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Erfolgreiche Holzstrukturfotos

Es freut mich, dass meine neueren Holzstrukturfotografien so gut ankommen. Besonders auf der Weltkarte, die mein Portfolio bei shutterstock wiedergibt, finden sich Downloads aus den entferntesten Ländern, zuletzt sogar aus Australien. Dabei ist die Hirnholzstruktur des Stapels Kiefernbalken, den ich auf der nahegelegenen Baustelle entdeckt habe, besonders beliebt. Das deckt sich mit meinem eigenen Eindruck zum Zeitpunkt der „Entdeckung“ dieses Motivs. Es war eines jener, von denen man sofort weiß, sie vermitteln einen ganz besonderen Eindruck und sind zudem für vielfältige Zwecke als Illustrationsmaterial verwendbar. Und interessant ist auch, dass es wieder einmal stark bearbeitete Strukturen sind, die besonders geeignet sind, Natürliches zu symbolisieren.

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Bedingungen sommerlicher Baumfotografie

Es ist unmöglich, sich bei solch stehender Hitze entspannt in der Landschaft zu bewegen. So begegne ich derzeit den Bäumen aus der Distanz, verfolge die Abfolge der Blütestadien einzelner Arten leider nur lückenhaft. Auch die Baumfotografie ist zurzeit kaum aktiv. Ich hoffe, die zuletzt aufgekommene Schwungphase wieder beleben zu können. Aber dazu gehören eben auch moderate Temperaturen und nicht nur leuchtend blauer Himmel. Gerade bei den zwar hellen, aber dennoch geschlossen hochnebeligen Tagen wirkt der Himmel wie ein riesiges Lichtzelt. Dann können fast die besten Nahaufnahmen auch mit kurzen Verschlusszeiten gelingen, zudem entfallen störende Schatten. Leider fallen diese sommerlichen Hochnebeltage auch besonders schwül aus, was die Fototouren wiederum auf einen überschaubaren Radius begrenzt.

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Schwierige Kirschblütenmotive

Leider komme ich gerade nicht zum mittäglichen Spaziergang. Dabei sind gerade jetzt die Kirschen in voller Blüte. Vor allem die Zierkirschen haben vorgelegt und zeigen ihre üppige Pracht. Mal sehen, ob es mir gelingt, Fotos nachzulegen. Es wäre ein guter Auftakt in die Baumblütenfotosaison. Auch wenn die Kirschblüte ein schwieriger Fall ist, der besonders viel Geduld und das genau richtige Licht erfordert.

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Fotografische Pläne zur Spitzahornblüte

Ich hoffe, die Vorhersagen bewahrheiten sich nicht und wir werden sonnige Osterfeiertage erleben. Das wünschen wir uns alle, vor allem uns an diesen Tagen im Garten aufhalten zu können. Das wäre ein motivierender Start in die wärmere Jahreszeit und so schön zum Sinngehalt des christlichen Festes passend. Bis dahin werden wir aber eher typisches Aprilwetter erleben, wechselhaft und mit Schauern und Abkühlungen zwischendurch. Für meine fotografischen Reihen bedeutet das eher eine Unterbrechung. Vielleicht komme ich während der Sonnenphasen aber doch noch dazu, die Ahornblüte festzuhalten. Dazu ist mir im letzten Jahr eine wirklich gute Aufnahme gelungen. Weil diese Blüte aber so schön ist, fände ich eine Reihe weiterer Variationen wünschenswert. Man benötigt dazu ideale Bedingungen, eine ruhige Hand und die richtige räumliche Situation.

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Baumblüten – ein schwieriges Fotomotiv

Blüten fotografieren ist wirklich schwierig, aber die jüngsten Erfolge haben mich doch bestärkt, das Portfolio in diesem Motivfeld zu erweitern. Es gibt eine Reihe spannender Baumblüten, wie von der demnächst blühenden Traubenkirsche,der Mispel, der Quitte, der Mangolie und vieler anderer, die ich gerne noch einmal angehen würde. Dabei ist natürlich der richtige Zeitpunkt der Blüte selbst und die das optimale Licht wichtig. Nicht einfach und meist mit mehreren Anläufen verbunden, bis die Bedingungen stimmen. Ich will auf ein lichtreiches Frühjahr hoffen, das genügend Gelegenheiten bietet.

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Kulturübergreifende Gleichsinnigkeit

Es macht Freude zu sehen, dass die energetische Ausstrahlung von Holz so weit verbreitete Beachtung findet. Meine jüngsten Oberflächen- und Textur-Fotografien mehr oder weniger stark bearbeiteter Holzstrukturen haben bei verschiedenen Microstock-Plattformen spontane Resonanz gefunden. Shutterstock bietet dazu diese sagenhafte Funktion, die für die jeweils letzten Downloads die Stadt, aus der der Download stammt, auf der Weltkarte anzeigt. Für eines der orangefarbenen Hirnholzbilder des Bauholzstapels aus Kiefer, das ich vor wenigen Tagen am lokalen Güterbahnhof aufgenommen habe, sind z. B. Downloads aus dem italienischen Rovello Porro und dem englischen Nottingham angezeigt. Für die mit der Kettensäge freigelegte und über Jahre verwitterte Baumscheibe einer mächtigen Eiche sind es das indonesische Bandung und das belgische Lochristi. Da kommt wahrhaft internationale und kulturübergreifende Gleichsinnigkeit zum Ausdruck. Einer der Gründe, warum ich die Entwicklung der Microstock-Fotografie mit so großem Interesse mitverfolge.

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Mit Rucksack auf Fototour

Der Praxistest für den neuen Kamerarucksack ist sehr ermutigend ausgefallen. Obwohl der Rucksack schon ohne Befüllung sehr mächtig wirkt und mit Kamera, zwei Objektiven, Stativ und einigem Zubehör schon so einiges auf die Waage kommt, wirkt er getragen bei weitem nicht so belastend. Offenbar haben die Hersteller sich richtig Gedanken gemacht und den Rucksack ergonomisch sehr gekonnt konstruiert. Jedenfalls wird die Belastung geschickt verteilt und so ein direkte Belastung des Rückens weitestgehend vermieden. Die Ermüdung ist somit nich größer, ich würde sagen sogar geringer als bei Verwendung einer Tasche die diagonal über dem Schultergürtel getragen wird. Natürlich kann man mit dem Rucksack einfach mehr transportieren. Bei Touren, auf denen man für alles gewappnet sein will, eine gute Lösung. Ich bin sehr froh, diese ab sofort einsetzen zu können, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Die Holzstrukturbilder des flechtenbesetzten und radial gerissenen Baumstumpfs und die Sägespur mit Spänen von einer frisch gefällten Buche waren heute nur Nebensache.

verwitterter Stammquerschnitt, gerissen Struktur eines gesägten Buchenabschnitts mit Sägespänen
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Rückblick zum Baumherbst

In den letzten Monaten hat sich einiges an neuem Bildmaterial angesammelt, zu dessen genauerer Durchsicht ich noch nicht gekommen war. Darunter viele Fotografien, die das jahreszeitliche Erscheinen der Bäume im Blick haben. Und wie so oft stelle ich fest, dass in der zeitlichen Distanz manches attraktiv wirkt, was im direkten Anschluss an die Aufnahmesituation durch das Aufmerksamkeitsraster gefallen war. Jetzt im Winter solche Bilder voller Licht, Farbe und Vitalität vor Augen zu haben, macht Freude und lenkt vom Einheitsgrau da draußen ab. Ich freue mich, so nachträglich mein Portfolio von Fotografien ergänzen zu können, die sich den Baumfrüchten im Spätsommer und Herbst widmen. So wie diese Hagebutten, Pfaffenhütchen und Weißdornfrüchte.

Hagebutten im Herbst Reife Pfaffenhütchen“ width= Weißdornfrüchte im Herbst
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So wenig reizvoll

Eigentlich wäre es an der Zeit, die wenigen Akzente fotografisch festzuhalten, die der Winter im Spiegel der Baumlandschaft bietet. Einige Ergebnisse dazu habe ich bereits realisiert, darunter die hier schon abgebildeten Hagebutten, die sich seit dem Herbst an den Sträuchern gehalten haben. Aber es zieht mich derzeit eher nicht nach draußen. Zu unbestimmt scheint die Atmosphäre, zu wenig einer Jahreszeit zuzuordnen. Zu warm für den Winter, zu nass fürs Frühjahr. Zu trist, um Lust auf Jahreszeit überhaupt haben zu können. So warte ich auf die Tage, die von Deutlichkeit geprägt sind, an denen man spontan Lust auf einen Spaziergang hat, die zum Erkunden einladen und die Aufbruchsstimmung in uns wecken. So lange halte ich mich an das, was uns die Bäume symbolisch entgegen bringen.

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Baumdetails im Winterlicht

Es gibt Tage, da weiß man beim Blick aus dem Fenster, dass sich ein Spaziergang lohnt. Dass viele diesen Eindruck hatten, konnte ich am Nachmittag auf meinem Lieblingsweg am Fluss entlang sehen, der ungewöhnlich stark frequentiert war. Die Menschen haben Nachholbedarf nach vielen dunklen und trüben Wetterphasen. Seit einigen Tagen nun dieses gleißende Winterlicht bei klirrender Kälte, das einen auch im Winter aufatmen lässt. Da drängt es einen einfach, die landschaftlichen Eindrücke zu erkunden, die diese Hochphase des Winters zu bieten hat. Was von den Bäumen noch in der Verfassung ist, das Licht einzufangen, präsentiert sich im klaren Winterlicht ganz anders als noch im Herbst. Die roten Früchte, wie hier die Hagebutten, ganz dehydriert, nur noch ihre schrumpelige Hülle und eine Restahnung ihrer einstigen Intensivfärbung zeigend. Die ehemals grünen Fruchtstände und Blätter, wie diese Ahornflügel und das Eichenlaub, zeigen jetzt ihre ädrige Struktur klarer denn je und wirken, obgleich tot, wie rostbraune und lebendig leuchtende Nachbildungen ihrer selbst.

Baumimpressionen im Winter 2017 Baumimpressionen im Winter 2017 Baumimpressionen im Winter 2017 Baumimpressionen im Winter 2017
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Späte Pfaffenhütchen

Reife Fruchtkapseln des Pfaffenhütchens im Spätherbst
Die Durchsicht der jüngsten Fotos reifer Pfaffenhütchen hat einige guten Aufnahmen zu Tage gefördert. Eine der Nahaufnahmen vollreifer und schon geöffneter Fruchtkapseln ist gerade bei shutterstock und BIGSTOCK angenommen worden. Ich denke, es gibt noch weitere vielversprechende Bilder, u. a. solche, die den ganzen fruchtreifen Strauch zeigen. In der Abwägung setzen sich allerdings meist die Nahaufnahmen durch, weil sie atmosphärischer wirken und vielleicht gerade durch die Detailansicht mehr von der Pflanzenseele und dem ganz Eigenen der Art offenbaren.

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Gedankliche Weiterführung

Manchmal zeigt sich die Qualität einer Fotografie erst etwas später. Bei dem Bild des Dekokranzes mit Physalis und Waldrebe geht mir das aktuell so. Die Bearbeitung und die Kombination mit dem fremden Hintergrund hat das Foto tatsächlich verbessert. Eigentlich erstaunlich, da das Motiv selbst ja bereits durch seine Dominanz in Formen und Farben eine Besonderheit darstellt. Aber der weiße Grunge-Background lässt eben diese Farben und Formen noch besser in ihrer Eigenart und jahreszeitlichen Brillanz erkennbar werden. Mir bei der sorgfältigen Auswahl und Weiterverarbeitung des Fotomaterials Zeit zu lassen, ist notwendig und immer gewinnbringend. Auch ein gut fotografiertes Objekt kann durch gedankliche Weiterführung und technische Optimierung ein noch eindrücklicheres werden.

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Großer Grußkartenbedarf

Ms Karten sind schon wieder fast aufgebraucht. Dabei habe ich in jüngster Zeit zahlreiche neue Ausdrucke gerade der neuen Motive ins Grußkartenformat gebracht. Herbstblätterbilder, die herbstlichen Physalisformen, Stroh- und Sonnenblumen sowie Fotos der Strohblumendekorationen. So werde ich wieder neue anfertigen müssen, bei dem ausgeprägten Eifer im Briefeschreiben. Vielleicht werden es diesmal wiederum neue Motive, z. B. die jüngsten vom Pfaffenhütchen, die ich erst noch weiter sichten und selektieren muss, um wirklich für Karten taugliche Aufnahmen herauszufiltern. Ich hoffe auf wenigstens einzelne weitere Lichttage in diesem Oktober, der heute gleich wieder sein ungemütliche Seite hervorgekehrt hat. Damit ich den Baumherbst in möglichst breiter Darstellung festhalten und mein Portfolio ergänzen kann.

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Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag

Es gibt sie immer wieder. Menschen, die sich das genaue Betrachten in der Landschaft nicht mit dem Interesse an der Natur erklären können. Dennoch war ich, gerade mit fotografischen Nahaufnahmen der Fruchtstände des Pfaffenhütchens beschäftigt, über die Frage einer anderen Spaziergängerin doch irritiert, ob ich denn gerade das Haus dort fotografieren würde. Ein Haus war mir selbst gar nicht aufgefallen. Und auf meine Erklärung hin kam keine Erwiderung mehr. Das war dann ein Erlebnis der für mich unangenehmeren Art an diesem goldenen Oktobertag, dem das Goldene leider fehlte. Denn die zu dieser Zeit oft schon vorhandene herbstliche Laubfärbung ist bisher nur punktuell zu sehen. Und der Herbstblätterteppich am Waldboden, durch den man sich raschelnd und von den Farben überwältigt bewegen kann, ist auch noch nicht da. Alles ist eben in diesem Jahr um mindestens drei Wochen nach hinten verschoben. So werden wahrscheinlich die Tage um Allerheiligen den Blätterherbst in erkennbarer Gestalt offenbaren. Und wenn das Licht uns bis dahin nicht verlässt, vielleicht sogar ein goldenes Novemberlicht bescheren. Die Pfaffenhütchen, auch wenn sie in diesem Jahr nicht ganz so üppig vorhanden sind, musste ich einfach erneut festhalten. Denn jeder Jahrgang hat wiederum seine Eigenart und seinen eigenen Charme.
Reife Pfaffenhütchen 2016
Reife Pfaffenhütchen 2016
Reife Pfaffenhütchen 2016

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Für mehr Überblick im Fotoarchiv

Kaum habe ich die über ein Jahr angelaufenen Fotografien durchgesehen, bearbeitet und archiviert, sammeln sich schon wieder Massen neuen Materials an. Ich habe mir vorgenommen, nicht mehr so lange mit der Selektion zu warten, damit es nicht zu unübersichtlich wird. Aber es ist gut, eine neue Ordnung hergestellt zu haben. Die vielen Fotos mit verschiedenen Baum-Sujets, Blüten, Blätter, Früchte, Makros, Landschaften, Jahreszeiten, Holzstrukturen, machen immer noch den größten Anteil aus. Die anderen Motivfelder legen allerdings allmählich zu, vor allem die Oberflächen- und Materialstrukturen und das weite Feld von Vintage-Motiven. Letzteres fordert mich immer wieder aufs Neue heraus. Die nächsten Serien in diesem Bereich stehen schon bevor. Denn der weibliche Zwicker aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts wartet darauf, als Hauptmotiv festgehalten zu werden. Die passenden Bildinszenierungen dazu müssen mir noch einfallen.

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Frühlingsrückblick

Blüte des Wolligen Schneeballs
Eigentlich ist es nicht die richtige Jahreszeit für dieses Bild. Aber die Blüte des Wolligen Schneeballs finde ich zu jeder Zeit interessant, und bei der Durchsicht meines umfangreichen Archivmaterials ist mir diese Aufnahmen u. a. in die Hände gefallen. Schön, dass sie bei shutterstock angekommen ist. Die Früchte des Strauchs sind nicht minder spannend. Ich werde die vorhandenen Aufnahmen noch einmal durchsehen. Falls nichts geeignetes dabei ist, bieten sich die nächsten Wochen für neue Versuche mit den Fruchtständen des Schneeballs an. Die Hochzeit des Gemeinen Schneeballs dagegen kommt später. Dessen Früchte faszinieren mich vor allem im tiefsten Winter, wenn sie die einzigen Farbtupfer in der kahlen Baumlandschaft darstellen.

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Die Zeichen deuten auf Herbst

Die neue Ausgabe der Landzeitschrift bietet eine ganze Reihe von Anregungen für herbstliche Dekorationen. Ja, der Herbst ist jetzt schon im Blick, für die Ausgabe September/Oktober. Und tatsächlich ist an den zwar heißen Tagen, aber schon kühlen Abenden und Nächten spürbar, wie sich die Jahreszeit ihrem Ende zuneigt. Auch die ersten Bäume zeigen sich gelb oder braun verfärbende Blätter, das Fruchten dominiert bereits das kaum noch zu beobachtende Blühen bei den Bäumen. Und schon bin ich auch fotografisch geneigt, mich den Herbstmotiven zuzuwenden und verschiedene Orte und Situationen gedanklich vorwegzunehmen, bei denen herbsttypische Fotografien entstehen könnten. Die Arbeit an der fotografischen Dokumentation der Jahreszeiten macht mir jetzt wieder viel Freude. Eine gute Voraussetzung für einen wieder kontinuierlicheren Aufbau des Portfolios.

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Beobachtungen beim Archivieren von Baumfotos

Wenn ich mich auf die Durchsicht des Fotomaterials konzentriere, entdecke ich immer wieder auch einzelne Aufnahmen, die beim ersten Durchsehen quasi durchgerutscht sind, die ich bei der erneuten Begutachtung anders einschätze. Das ist gut so, denn auf die Art erweitert sich mein Baumfoto-Portfolio unverhofft um sehr gute Motive. Dazu gehören auch Holzstruktur und Holzhintergrundfotos. Eine gute Chance ist das, in diesem Sommer die etwas ins Stocken geratene Arbeit an den Microstockpräsenzen neu zu beleben. Erfahrungsgemäß ziehen neu hochgeladene Aufnahmen automatisch mehr Aufmerksamkeit auf sich, was dann gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ältere Fotos wieder an die Oberfläche kommen, vor allem durch die unterhalb der Beschreibung aufgeführten Verweise auf andere Motive derselben Serie. Diese Zuordnung orientiert sich an der selbst vorgenommenen Kategorisierung des Fotos. So werden Fotos, die eigentlich in unterschiedlichen Situationen und zu ganz verschiedenen Zeitpunkten entstanden sind, in einen Zusammenhang gebracht. Und tatsächlich steht man als Fotograf ja immer auch für favorisierte Motivreihen und einen individuellen Stil, der in diesen Verweisen Interessierten besonders deutlich wird und die Kaufentscheidung befördern kann.

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